Irritation und Verwirrung

Brüder zur Sonne

Schon als die ersten

unbestätigten Meldungen über den Äther gingen,
Steinmeier würde wohl bei der am nächsten Tag
stattfindenden Klausurtagung der SPD
seine Kanzlerkanditatur verkünden,
war jedem aufgeklärten Beobachter klar,
da wurde verraten. Sozialdemokraten.

Ein weiteres Beispiel feinster deutscher Mediendemokratie, gezielte Indiskretion, Desinformation.

Stephan Detjens, Chefredakteur des Deutschlandfunks
hatte gerade das ‚Interview der Woche‘
mit Kanzlerin Angela Merkel abgeliefert,
kam Becks Rücktrittsmeldung.
Die erste sozialdemokratische Stimme auf Deutschlandradio
– wie schon beim Parteiausschlußverfahren Clements – 
der wie gewohnt als ehemaliger
Hamburger Bürgermeister angekündigte – Klaus von Dohnanyi.

Detjens wußte kurz danach zu kommentieren,
wie populistisch und unrealistisch die Ziele der Linken sind. 
So unrealistisch, wie eine Millionen Jahre Atommüll sicher zu lagern
oder sich in Afghanistan in einem völkerrechtlich
abgesicherten Friedenseinsatz zu befinden?
Ein Dohnanyi ist in erster Linie der ‚ehemalige‘ Botschafter
einer ‚Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft‘.
Einer Tarnorganisation des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall,
Wirtschaftsverbänden und Unternehmen,
die uns von marktwirtschaftlichen Reformen, also der Agenda 2010, überzeugen soll!
Münte ist als Retter,
wie schon prognostiziert mit seinem Wasserhövel zurück.
Rückwärts und bloß vergessen.
Gute Arbeit.

Aber warum eine SPD wählen,
die bis heute nicht begreift,
daß es in diesem Land eine Linke Mehrheit gibt?
Eine SPD, die sich mit ihren Metzgers
dümmliche Diskussionen ans Bein binden läßt?
Warum nicht gleich Grün?
Die haben im selben Bundesland
einst ähnlich verunglimpft wie heute die Linke
in der Energiepolitik etwas bewegt!
CDU und SPD, das beteutet weiterhin Monopole,
Kohle und Atom und ihre Ewigkeitskosten.

Der Markt macht grüne Politik!

Die Zeit der Franny’s und Freddys,
Schröders und Clements ist vorbei,
die Energielobby, die Krieger,
die Erpresser an den Gas- und Ölpipelines
haben sich verschätzt,
bald geht in Deutschland ein Unternehmen an die Börse,
daß schon heute in der Lage ist, 
auf weniger Fläche als vier Prozent der Sahara
mit Solarkraftwerken und Parabolrinnen-Technologie
den jährlichen Strombedarf der ganzen Welt zu decken
und ebenso hocheffiziente Module
für die dezentrale Stromproduktion zu liefern.


Video gefunden bei Cajarore auf St.Pauli
 

Djdeutschland grüßt das arme SPD-Kind Johann

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Eine Antwort

  1. Telefonstimme

    Hi Johann, habe eben erfahren, daß Du ein Jahr lang ohne Strom gelebt hast – wer hat Dich verraten???

    September 10, 2008 um 6:54 pm

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