Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Bundespräsident

Die Montagskolumne #171 Die elfte Plage

Hätten sie mich zur 11. Präsidentin genommen, täte ich in der Eröffnung sagen: Keine Angst vor Mangel! Es ist schon ein Kracher, dass an einem so geschichtsträchtigen 18. März, und nur 20 Jahre nachdem die ersten freien Wahlen zur Volkskammer der DDR stattfanden, ein Ostdeutscher zum Bundespräsidenten eines fast geeinten Deutschland gewählt wurde. 100 Meckerfritzen gibt’s in Deutschland immer, aber blutig ist es nimmer, die Leute freuen sich! Der nationale Gedanke ist tot, es lebe die nationale Identität und die ist in Deutschland europäisch! Und kommt mir jetzt bloß nicht reflexsartig mit ‚deutschem Wesen,‘ Deutschland hat sich wesentlich geändert, schon weil ein ‚Charly‘ Vizekanzler ist, es wird nur zu wenig bemerkt!

Deutschland hat das Zeug zur Einigungsrolle in Europa, in der Welt. Nicht weil wir alles besser können, sondern weil wir wissen, wie man es schlechter machen kann! Weil wir uns so unglaublich friedlich schnell einer Mauer in EINIGKEIT entledigt haben. Weil wir wissen, wie wichtig RECHT ist und weil wir wissen, daß FREIHEIT immer auch eine Plage ist.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #168 Präsident A Go-Go

Natürlich wäre ich am besten für das Präsidentenamt geeignet! Ich finde immer die richtigen Worte, bin unbestechlich, ich stehe fest auf der Grundordnung, sehe gut aus, habe Stil und die Eier, auch mal gegen den Wind den Marsch zu blasen. Aber würde mich deswegen eine Bundesversammlung wählen? Und es muss eine Bundesversammlung sein, denn wir sind eine parlamentarische Demokratie, keine präsidiale! Damit wirre Schreihälse Menschen wie Sarrazin weder hoch noch nieder brüllen können! Frau Künast hat recht, der Stil muss sich ändern. Die letzten beiden Präsidenten; der eine in Westerwelles Privatwohnung ausgekungelt, der andere gegen den erklärten Willen der Bevölkerung ins Amt geschoben, waren ein Flop auf ganzer Linie.

Demokratie kann scheiße sein, besonders, wenn die wohl durchdachten Mechanismen reiner Machtpolitik geopfert werden! Die Bundesversammlung hatte die Möglichkeit, den richtigen Präsidenten zu wählen und ein Wulff die Gelegenheit, nach zwei verlorenen Wahlgängen, zum richtigen Zeitpunkt zurück zuziehen! Das Durchwinken Wulffs von Schwarzgelb und Linke, hat der parlamentarischen Demokratie schwer geschadet, das darf nicht noch einmal passieren! Ein Präsident muss kein Heiliger sein, aber ihm muss das Amt heilig sein und nicht der Deal und die fürstliche Entlohnung bis an sein Lebensende.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #162 Nur Lumpen sind bescheiden

Ganz schön bescheiden unser Präsident und auch so sparsam! Dass er zunächst nicht erwähnte, welch klasse Leute er kennt und wie günstig doch Kredite sein können; auf eine Frage, die genau darauf abzielte, ob er denn auch dem Staat und seinen Bürgern gegenüber dabei loyal sei, lässt weit blicken. Die Straftatbestände der Vorteilsnahme, Vorteilsgewährung, Bestechung und Bestechlichkeit gelten für alle Staatsdiener! Nun wollen wir nicht davon ausgehen, daß der Bundespräsident seinerzeit bestechlich war, war Helmut Kohl ja auch nicht, aber der war integer! Kein Mensch wollte diesen Präsidenten mit Stock im Arsch haben, seine Nominierung und seine Wahl, waren ein Schmierentheater! Ein Bundespräsident ist nicht jeder, er sollte kein Opportunist sein, für unsere Ideale stehen können und unsere Werte und Prinzipien, als Vorbild nach außen hin vertreten.  Man muss die bei Jauch aufgeworfene Frage ganz klar bejaen: Ein Bundespräsident muss eine Mutter Theresa sein!  Wulff hätte schon nach dem zweiten Wahlgang in der Bundesversammlung seine Kandidatur zurückziehen müssen! Doch dieser bereist mit Entourage aus Wirtschaftsführern arabische Königshäuser, verkauft Unterdrückungstechnologien und Überwachungssoftware und lobt dort verkommen die Presse- und Meinungsfreiheit! Der letzte Bundespräsident ist vor Ablauf seiner Amtszeit zurück getreten, in Ermanglung an Respekt vor ihm und seinem Amt, dieser Präsident sollte zurücktreten aus Mangel an Respekt vor diesem Amt.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #146 Christlich Demokratisch

Wäre ich Somalier

würde ich mich den Piraten anschließen, um mich den Machenschaften, die zu erwähnen einem Bundespräsidenten das Amt kostete, entgegen zu stellen! Besser als zu verhungern, oder zu verdursten! Mehr als 10 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von außen die kommenden Wochen nicht überleben, hunderttausende Menschen haben auf der Flucht vor Durst und Hunger die Grenzen nach Äthiopien und Kenia überquert. Nicht die einzigen Flüchtinge in Afrika!

Die Christlich Demokratische Union, will sich dem entgegenstellen und als solle es beißender Hohn sein, den Anti-Piraten-Kampf drastisch verschärfen. Und wie will sie das machen? Mit einer Millionen für die Hungernden, Kanonenbooten für Angola und „Schutzteams“ der Deutschen Marine sowie privaten Sicherheitsdiensten. Die CDU-Politiker plädieren zudem für Geiselbefreiungen unter Mitwirkung von Eliteeinheiten der Bundeswehr (Kommando Spezialkräfte; KSK) und der Bundespolizei (GSG-9).

Es geht gegen teils minderjährige Piraten, die ehrbare Seeleute aus Billiglohnländern auf ausgeflaggten deutschen Schiffen, daran hindern, unsere iPhones und den ganzen anderen Elektroschrott, mit dem man uns die Teuerung des Euro schön rechnet, um das Horn zu fahren. Allein um den Verhungernden in den Lagern helfen zu können, braucht es eine Milliarde. Angesichts des milliardenschweren Bombenterrors der Nato in Libyen, schämt man sich seiner christlich jüdischen Wurzeln. Wir müssen diese Machenschaften in Europa christlich demokratisch bekämpfen!

Djdeutschland


Pantheist

Kaum sind die Worte

des Präsidenten verhallt, daß der Islam auch zu uns gehört, da werden ein halbes Dutzend deutsche Islamiten durch eine gottlose, computerferngesteuerte Roboterwaffe  gezielt getötet:
„Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland. Vor fast 200 Jahren hat es Johann Wolfgang von Goethe in seinem West-Östlichen Divan zum Ausdruck gebracht: „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“

Zeitgleich versucht man ein diffuses Bedrohungsgefühl in der Bevölkerung zu erzeugen, laut pakistanischem Geheimdienst sollen zwei Raketen von einer Drohne auf ein von den Deutschen genutztes Gehöft nahe der Ortschaft Mir Ali im unwegsamen Stammesgebiet Nord-Waziristan gefeuert worden sein. Drei Männer aus Turkmenistan seien verletzt worden, zwei Schwerverletzte sollen inzwischen gestorben sein.

Die Männer hatten sich angeblich gerade zum Abendessen versammelt, als die Raketen einschlugen. Deutsche Staatsbürger sollen Verbindungen zur mysteriösen Islamischen Dschihad-Union (IJU) gehabt und sich seit Monaten im Grenzgebiet zu Afghanistan aufgehalten haben. Wird es eine Untersuchung geben?

„Und mag die ganze Welt versinken,

Hafis, mit dir, mit dir allein
Will ich wetteifern! Lust und Pein
Sei uns, den Zwillingen, gemein! Wie du zu lieben und zu trinken,
Das soll mein Stolz, mein Leben sein.“

„Jesus fühlte rein und dachte
Nur den Einen Gott im Stillen;
Wer ihn selbst zum Gotte machte
kränkte seinen heil’gen Willen.
Und so muß das Rechte scheinen
Was auch Mahomet gelungen;
Nur durch den Begriff des Einen
Hat er alle Welt bezwungen.“ 

Ob der Koran von Ewigkeit sei?
Darnach frag‘ ich nicht ! …
Daß er das Buch der Bücher sei
Glaub‘ ich aus Mosleminen-Pflicht.
Dass aber der Wein von Ewigkeit sei,
Daran zweifl‘ ich nicht;
Oder dass er vor den Engeln geschaffen sei,
Ist vielleicht auch kein Gedicht.
Der Trinkende, wie es auch immer sei,
Blickt Gott frischer ins Angesicht.

daß man mit der Erdumdrehung
schlafen müsse, mit den Pfosten
seines Körpers strikt nach Osten.
Und so scherzt er kaustisch-köstlich:
„Nein, mein Divan bleibt – westöstlich!“



Djdeutschland


Die Montagskolumne #98 Frauenfußball

Nur Schäuble

hatte die Tragweite wirklich begriffen,
die es hat, wenn ein Bundespräsident mit sofortiger Wirkung
seinen Posten als Staatsoberhaupt, als erster Mann im Staate hinwirft.
Er gab noch Tage danach im Interview an, fassungslos zu sein.

Erst versuchte man uns öffentlich rechtlich einzureden,
wie beliebt IWF-Köhler im Volke gewesen sei, 
dann ließ man sich sogar noch während der Wahl in der Bundesversammlung
dazu hinreissen, den Beifall dieses Volkes für Gauck
nach dem ersten Wahlgang, auf Wulff zuzuschneiden.
Kriminelle Medienmanipulation!

Der farblose Wulff, der nun die Gesetze einer Koalition,
die jeder Innovation und jeglichem Aufbruch entbehren,
abzeichnen und abnicken darf, bildet dieses Volk nicht ab.
Dieses Volk sieht anders aus, es spielt dann erfolgreich,
wenn man es läßt, bunt, vielfältig und frei zu sein!

Für diese verpasste Chance ist und bleibt die Linke verantwortlich!
Diese Steilvorlage ungenutzt vorbei gehen zu lassen, dem Wunsch
des Volkes nach Einheit zu entsprechen, ist unverzeihlich!
Der von mir bisher wegen seiner Rhetorik so geschätzte Gregor Gysi
manifestierte im gestrigen Interview für mich unwählbar zu sein.

Dieses Land wird selbstbewußter, das zeigt der Erfolg
der Gesundheitsapostel in Bayern schmerzlich.
Die verlogene Machtgeilheit der politischen Klasse,
ihre Unbeweglichkeit werden sich bitter rächen.

In diesem Land, in dem man sich an Sicherheit, Wohlstand und Frieden,
aufkosten Anderer gewöhnt hat und in der die schön anzusehenden
weiblichen Fußballfans zwar wissen, was Abseits ist,
aber zu fast 100% nicht, daß die nächste WM im eigenen Land,
eine Fußballweltmeisterschaft der Frauen ist,
wird sich etwas drehen müssen!
Denn Frauenfußball ist Männersache.

Djdeutschland


WM 2010 Africa Rache für Ghana


Ein weiters Mal hat sich eine südamerikanische Mannschaft mit einem Handspiel unsportlich,  eine Runde weiter gemogelt und damit das letzte afrikanische Team, den Welmeister der Herzen, die Black Stars  , aus dem Turnier geworfen. Ein weiteres Mal nutzt eine Bundesregierung, eine Fußballweltmeisterschaft um weiter zu mogeln und versorgt ein krankes, verbrecherisches System mit noch mehr Kapital, ohne den Hauch einer Verbesserung und unter Bruch der Versprechen, mehr Netto als Brutto in die Taschen des Volkes zu zaubern. Hoffentlich kommt Deutschland weiter und kann die Götter des Handspiels aus dem Turnier werfen, sonst könnte sich der Wind in diesem Land noch drehen, gegen eine machtgeile Kanzlerin und ihre farblosen Bundespräsidenten und Außenminister. Wulffs Äusserungen zu Politikverdrossenheit und dem Sieg der Demokratie in der nur ihrem Gewissen verpflichteten Bundesversammlung, sind dummdreist! Selbst die dumme Linke, das muß man sich eingestehen, ist nicht wählbar. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Djdeutschland


Die Montagskolumne #48 Bundespräsident ohne Ende

2005_01_abakanowicz

Gerade zum Sechzigsten,

sollte man aufmerksam sein.
Normalerweise müssten Qualitätsjournalisten,
die so Bericht erstatten, gemäß der Verfassung verboten sein.

Es hatte vier Kandidaten, nicht drei:
Köhler, Gesine Schwan, Peter Sodann und Frank Rennicke.
Dieses am 60. Jahrestag der Verfassung totzuschweigen,
ist reichlich dumm.

Guido,
in dessen Privatwohnung schon der letzte Köhler ausgeklüngelt wurde,
hat recht, es läuft auf eine bürgerlich/konservative Koalition hinaus,
hat die ‚versammelte Linke‘ ja nun auch alles dafür getan.

Gesines soziale Unruhe war ganz klar nicht präsidial.
Sodann kann Ackerman nicht verhaften,
aber hat Schwan verhindert.
Frank Rennicke wird ignoriert,

Köhler profitiert.
Von der Angst der politischen Klasse vor Unruhe,
vor Veränderung.
Deutschland hat seine Gefangenen.
Auch Du!
Da kommt die Nachricht vom Stasischützen Kurras.

„Gab Mielke Schießbefehl?“
Die Meldung wider sozialer Unruhe,
rechtzeitig zur Wahl des Bundespräsidenten.
„Ein Staat ohne Feind ist kein Staat.“
IWF-Banker Köhler warnt nebulös vor Monstern,
statt durch Fachwissen Klarheit zu schaffen.

Mit der populistischen Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung,
erneut eine direkte Wahl des Bundespräsidenten zu verbinden,
zeugt vom tiefen Nichtverständnis der parlamentarischen Demokratie,
ist gefährlich und ist verfassungswidrig!


Du bist Bankenkrise

Zwei Gute und eine schlechte Nachricht.

Die Schlechte: Das Kapital bleibt auch weiterhin gänzlich ungleich verteilt,
in den Händen Weniger, eines Systems, das nicht funktioniert, das sich selbst nicht mehr traut.
Eine Wirtschaftsordnung, die den Hungertod Hunderttausender in Kauf nimmt,
die Mehrheit ausbeutet, auf Krieg basiert und eine nachhaltige Entwicklung Aller
auf diesem unserem einzigen Planeten konsequent verweigert.

Die Guten: Ausgerechnet ein Jude, der der Vernichtung der Nationalsozialisten entronnen ist
und Gott sei Dank seinem Land, unserer Sprache nicht den Rücken gekehrt hat.
Er sagt der versammelten, gelackten, deutschen Fernsehgemeinde mutig ins Gesicht
wie scheußlich sie ist.
Einer korrupten Gesellschaft von Mitläufern, die weitestgehend daran beteiligt ist,
unseren vorderen Hirnlappen auszuschalten und uns für dumm zu verkaufen, uns dumm zu halten.
Steht die Sonne am Himmel tief, werfen sogar Zwerge Schatten.

Danke Marcel Reich Ranicki, Du bist ein großer Deutscher, Du bist mein Schutzschild!

Ein weiterer Deutscher der seinen Hut in den Ring wirft, ist Peter Sodann.

Der Gegenentwurf zu einem IWF-Köhler,
dem Populisten, der zwar vorgibt unser Land zu lieben
aber für ein System steht, das zutiefst ungerecht ist.
Köhler, ein Banker, der uns belügt oder uns zumindest nicht die Wahrheit sagt,
erwähnt zwar, daß es Menschen gibt, die von weniger als einem Dollar am Tag leben,
vergisst aber, daß eine Kuh in Europa mit mindestens zwei Euro täglich subventioniert wird!

Peter Sodann wird keine Mehrheit in der Bundesversammlung erringen,
aber er wird seinen Mund auftun.
Auch Sodann war Opfer eines Unrechtstaats,
er war bereit für seine Überzeugung ins Gefängnis zu gehen.

Wir sind bereit für ein billiges Elektrogerät oder ein paar hippe Turnschuhe,

in Kauf zu nehmen, daß es mehrmals um den Planeten gefahren,
von einer schlecht bezahlten, entrechteten Arbeitnehmerschaft oder sogar von Kindern
unter großer Resourcenverschwendung hergestellt wurde.
In unserem Land können viele von ihrer Arbeit nicht leben.
Unsere Kinder träumen davon, Superstar zu werden und bewundern
einen pöbelnden Feind der Kunst dafür, daß er mit Scheiße Geld verdient.

Solange wir nicht erkennen, daß wir Uns diesem System entziehen müssen

um es zu verändern, wird nichts besseres passieren!
Wir brauchen kein Schutzschild für den Interbankenhandel,
wir brauchen eine Revolution.

Abheben!
Abschalten!

Djdeutschland


Ich liebe Deutschland

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

schon bei Ihrem Amtsantritt im Sommer 2004
habe ich wegen Ihnen die erste Wette verloren.
Ich hatte mit Nico Palermo um fünfzig Euro gewettet,
daß Sie bei Ihrer Antrittsrede,
„Ich liebe Deutschland“ gesagt haben,
und nicht: „Ich liebe unser Land“.

Jetzt machen Sie Wahlkampf
und äußern sich zu verschiedensten,
gesellschaftspolitischen Themen.
Zum Beispiel zum Markt,
der ein „Monster“ sei.

Herr Köhler,
Sie haben doch mal dem
Internationalen-Währungsfonds vorgestanden,
IWF.

Sie müssten uns doch eigentlich,
erheblich professionellere Antworten geben können!

Zum Beispiel warte ich schon über Ihre gesamte
bisherige Amtszeit auf ein Wort zum Euro,
dessen Einführung – von Weizsäcker sagte:
„Eine der größten Friedensleistungen der Menschheitsgeschichte“ –
zu erheblicher Teuerung geführt hat.

Sie rechnen uns das immer schön,
so um zwei, drei Prozent,
mit den billigen Elektrogeräten aus China.
Alles andere ist nämlich sofort
mindestens doppelt so teuer gewesen!

Ebenfalls unprofessionell sind Ihre Vorschläge
zu einer direkten Wahl des Bundespräsidenten.
Das passt nicht zu einer parlamentarischen
Demokratie wie wir sie haben.

Ihre Gegenkandidatin möchte ja dem Volk
„demokratische Zusammenhänge und Entscheidungsabläufe“
näher bringen.
Eine gute Idee!

Herzlichst
Djdeutschland


Tage der deutschen Einheit

…heute vor 55 (fünfundfünfzig) Jahren haben sich unsere Brüder und Schwestern gegen das im anderen Teil Deutschlands herrschende Regime erhoben. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, 55 dokumentierte Todesopfer, viele mußten ins Gefängnis…

Zehn Jahre später wurde ich geboren.

Früher, als am „Tag der deutschen Einheit“ immer frei war, hat immer jeder an meinen Geburtstag gedacht. Seit dem wir uns in der Mitte zweier Systeme, friedlich und ohne einen Tropfen Blut zu vergießen, wiedervereinigt haben, denkt fast keiner mehr an mich.

Diese Wiedervereinigung wäre für den Bundespräsidenten die Gelegenheit gewesen, vorzuschlagen, die deutsche Waffenproduktion einzustellen, und das Militär abzuschaffen. Und stattdessen eine Art „Legion-Condor“ zu erfinden, die in der Lage dazu wäre, z. B. binnen 48 Stunden überall auf der Welt Flüchtlingslager aufzubauen. Als Zeichen für die ganze Welt, daß wir gelernt haben. Heute schicken wir Tornados, um Ziele für Bomben auszuspähen. Massenvernichtung. Desinformation.
Ich hätte Ahmadinedschad 2006 eingeladen, ihm Sonne, Wind, Energieeffizients, Energieeinsparung, ihm beispielsweise Sachsenhausen gezeigt. Damit er versteht, wie wir die Sache seh’n.

Ich frage mich, wieso keiner die Geschichte so erzählt wie ich meinen Söhnen – Deutschland 1974: Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land, Deutschland wird Weltmeister. Nur einer einzigen Mannschaft war es gelungen damals in Hamburg sie zu schlagen: Deutschland.

Immer wieder vereinigen
DJDeutschland