Irritation und Verwirrung

LongBoys

Bild

Danke Benny Bo

Exif_JPEG_420


„Neger“

Burgerking

Na ich mache es so: Die „NEGER“ vor meiner Tür – die sich mittlerweile ungefähr verzehnfacht haben, behandle ich freundlich. Ich will sie kennen! Ich kann Ihre Probleme nicht lösen (sie sind obdachlos), aber mildern, durch Freundlichkeit! Sie sind sehr freundlich zu mir und machen (in der Regel) was ich ihnen rate. Meine Probleme mit der Situation, kann nur „mein Freund Andy Grote“ lösen, der mittlerweile Innensenator in Hamburg – und für diese ‚intelligenten‘ Polizeieinsätze in meiner Straße verantwortlich ist. Ich komme nicht mehr so einfach an in ran, weil er, seit dem er Trump die Hand geschüttelt hat, scharf bewacht wird.

Mr. Babylon


Wieso lassen wir uns das gefallen?

image

Wir wissen seit der Nobelpreisverleihung, daß unsere Kinder zu früh in die Schule müssen, wenig dabei lernen und krank werden, daß Erstklässler alle ‚Haltungsschäden‘ haben! Wir wissen das es dumm ist, eine solche Agrarpolitik zu betreiben, die Umwelt zu zerstören, Tiere und Pflanzen zu missbrauchen, sich in dieser Weise zu ernähren. Wir wissen, daß die Bienen sterben! Wir wissen das es unendliches Wachstum nicht gibt, daß man Geld aus dem Nichts nicht schöpfen kann. Wir werden von Bankern, Discountern und Kampagnen-Presse, deren Erfüllungsgehilfen, Lobbyisten regiert! Während eine klar abgewählte politische Klasse nichts, aber auch rein gar nichts tut und deren Akteure sich nur mit sich selbst beschäftigen, anstatt die einfachen Lösungen unserer Probleme zu betreiben. Wieso lassen wir uns das gefallen?

Djdeutschland


Paradoxe Intervention

Postel in Berlin(Foto: Postel in Berlin)

Vor einigen Jahren. Ich kam gerade aus dem Urlaub zurück, die Kinder lagen im Bett und ich lief noch schnell runter, um die Fahrräder einzuschliessen. Auf der Straße vorm „Onkel Otto“ traf ich Freunde und wir tranken ein Bier. Plötzlich ‚platzte‘ von allen Seiten die Polizei in den „Rechtsfreien Raum“. Streifenwagen hielten mit quietschenden Reifen auf dem Bürgersteig. Polizisten, scheinbar in höchster Not, rannten herbei.

Wie sich herausstellte, hatte jemand gegen den Mülleimer einer Bushaltestelle getreten, oder gepinkelt und war auf der Flucht. Später bemerkte ich, daß es der Sohn eines Freundes war. Die Polizei versuchte ihn mit aller Macht und Gewalt zu fangen. Den umstehenden ‚Punk-Rockern‘ und ‚Linken‘ (alles junge, Bier trinkende Leute) schien das egal zu sein, was ich monierte: „Wo Punk draufsteht, ist kein Punkrock drin!“

Die Situation eskalierte. Die Polizisten malträtierten den Flüchtenden nach allen Kräften. Weil ihm die Beamten von hinten die Beine wegtraten, stürzte er immer wieder hin. Dann schmissen sie sich auf ihn und er riss sich immer wieder los. Ich mischte mich ein. Ich sagte, daß wenn man nicht aufhöre, ich mich einmischen müsse! Ein paar Meter weiter eskalierte die ‚Szene‘ endgültig. Ein Beamter verlor seine gezogene Waffe, inmitten von fünfzig bis sechzig saufenden Punk-Rockern!

Meine Freundin kickte die Waffe unter ein neben ihr stehendes Auto. Jetzt entstand die Situation, die nie hätte entstehen dürfen.

Die Polizei nahm an, die Waffe sei jetzt im Besitz der Hafenstraße! Aber in die Hafenstraße darf keine Polizei hinein! Man ist dort darauf vorbereitet und stark bewehrt! Ein Polizist versuchte ins Otto zu kommen. Die ‚Ottos‘ schickten sich an, die schweren Flügeltüren zu schliessen. Der Polizist rüttelte. Die Ottos hielten zu. Es bahnte sich ein Kampf an.

Ich schlug die Paradoxe Intervention vor: Die Türen wieder öffnen. Den Polizisten rein schubsen. Ihn zum trinken und kiffen zwingen – und alles gut! Die ‚Ottos‘ überlegten. Der Polizist überlegte. In Hundertstel Sekundenschnelle trafen die Ottos die Entscheidung die Türen wieder zu öffnen. Der Polizist, die, wieder umzukehren. Fall gelöst.

Nach noch einigen Verwerfungen, meiner Verhaftung, Gewaltandrohung und einer Nacht in der Davidwache, hörte ich: Die Pistole wurde abgegeben. Es kam zum Prozess wegen versuchter Gefangenenbefreiung, obwohl es nie eine Befreiung des Gejagten gegeben hatte! Der Flüchtige konnte zu keinem Zeitpunkt gefangen genommen werden! Mein toller Anwalt Getzmann, liess sich mal wieder auf einen ‚Deal‘ ein. Die Polizisten hatten Glück. Ich zahlte 300 und wir versöhnten uns. Ein Einsatzleiter (maximale Sterne) hat sich später bei mir für die ‚Aktion‘ entschuldigt.

Für Sven, Djdeutschland

 


Beutelsbacher Konsens

image

Gemäß dem Überwältigungsverbot (auch: Indoktrinationsverbot) dürfen Lehrende Schülern nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern sollen Schüler in die Lage versetzen, sich mit Hilfe des Unterrichts eine eigene Meinung bilden zu können. Dies ist der Zielsetzung der politischen Bildung geschuldet, die Schüler zu mündigen Bürgern heranzubilden.


Der Rassistische Konsument

A visitor poses for a portrait during Lisbon Fashion Week

Wenn ich einen Schwarzen gezielt auf Drogen anspreche, bin ich dann ein rassistischer Konsument?

Die Polizei der rassistischen Kontrolle zu bezichtigen, ist für mich eine dummdreiste Frechheit! ‚Neger-Kalle‘ hat recht: selbst durch eine sehr dunkle Sonnenbrille kann jeder seit Jahren sehen, daß diese Dienstleistungen fast ausschließlich von Afrikanern angeboten werden.

Dealer haben sich im Wohngebiet mindestens verzehnfacht und das man dort etwas zu Rauchen, oder zum Rüsseln kriegt, ist selbst dem über Fünfzigjährigen seit Jahrzehnten bekannt. Diese Leute sind aber auch sonst ansprechbar und sie sind freundlich, eine Bereicherung! Die packen sofort mit an, wenn ich Hilfe brauche, weil ich mit dem Kinderwagen die Hafentreppe runter will!  Aber ihnen bleibt nichts anderes übrig als ihre Notdurft in den Straßen draußen zu  verrichten und das ist für mich als Papa auch ein Problem! Ausserdem werden dauernd die von den ‚Helden‘ liebevoll gepflegten Blumenbeete zerwühlt – ein Umstand, der sehr weh tut.

Als ich vor zwei Wochen an einem Sonntag im Park Fiktion mit meinen drei kleinen Kindern dort zum spielen gehen will, schickt sich eine Gruppe engagierter junger Leute gerade an ihre Plattenspieler und Verstärker aufzubauen, um – wie sie mir auf Ansprache versichern  „eine politsche Aktion“ durchzuführen:  Gegen rassistische Kontrollen!

Ich habe auch jahrelang für diesen Park gekämpft und dachte eigentlich es sei klar, daß der Park für alle da sein soll und nicht für komerzielle, parteipolitische, oder sonst welche eigenen Süppchen. Ich will mich dort entspannen und nicht bum bum bum, lautes Abspielen von Musik oder sonst etwas ertragen müssen. Ich will übrigens auch nicht ungefragt fotografiert werden!

Ausserdem ist der Park Sonntags voll mit Müll und Scherben! Ich weiss, daß dafür nicht etwa die Schwarzen verantwortlich sind, sondern vor allem Touristen, Feierbiester, Griller und Alkoholliebhaber aller Couleur.

Wer kauft mir einen >>> Arenga Besen mit langem Stil, damit ich ab und zu mal da durchharken kann? 

Ich finde, wir sollten anstatt in schlechter politscher Kultur uns gegenseitig auf die Palme zubringen, lieber mal vernunftige Lösungen für diese unbestreitbaren Probleme finden! Schließlich müsste unserem St. Pauli erfahrenen ‚Freund‘ und Innensenator Andy Grote  klar zu machen sein, daß  Legalisierung – Stichwort Angebot und Nachfrage – die Lösung für dieses Problem wäre! Es würde vor allem auch weniger Kräfte für sinnlose Kämpfe binden! An jenem Sonntag traten meine Kinder und ich jedenfalls erst einmal den Rückzug an.

Wir müssen nicht Menschen den übelsten kapitalistischen Strukturen, der Ausbeutung und der Bandenkriminalität überlassen. Wir müssen sie in unsere Mitte nehmen!

Zum Schluß noch eine Provokation zum besseren Verständnis: Jeder hat in diesem Land eine Lobby, außer ein gesundes deutsches Kind!

djdeutschland


Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Weltmeister

image

Für tausend bittere stunden sich trösten, mit 120 minuten welche schön sind. seite an seite mit den argentinischen fans in der hamburger botschaft weltmeister geworden, durch boateng, ozil, semi kedira, müller, mario götze, neuer… ich witme den titel ISRAEL! deutschland ist europa, wir sind friedlich vereint, oder um es frei nach Tayyip Erdoğan zu sagen, wir sind fair im fußball, ihr seit gut im töten.

djdeutschland


Bild

Du bist Deutschland

image


Bild

Rock the road

530635_397679400317649_289636852_n


Die Montagskolumne #190 Maul halten

TOPSHOTS-JAPAN-LIFESTYLE-TOURISM-ANIMALS

Manchmal macht mich der ganze Schlamassel ohnmächtig, diese geballte Unwissenheit, diese Ignoranz gegen die es zu kämpfen gilt und dann erst das, was man selbst noch alles nicht weiß! Ich weiß, umso mehr ich weiß, daß ich nichts weiß. Ich kann nicht schreiben und muss mir Lichtblicke verschaffen.

Doch nicht einmal von den Lichtblicken schaffe ich zu berichten. Nicht von Dresden, nicht von der CYNETART , nicht von Bellevue, nicht von den Kindern und ihrem Stop Motion Film bei der Verleihung des Multimediapreises 2012, MB21, „Die Eule allein im Kindergarten“ . Nicht von ‚Kontrollverlust‘, nicht von ‚Friedrich dem Gebissenen‚.

Vielleicht hat Ziegler recht mit seinem Eindruck, daß das hier mehr eine Masche ist, und die Sätze und Slogans immer gleich kommen. Ihm fehle die emotionale Bandbreite, Nachdenklichkeit und Gesprächsbereitschaft. Ich bin jedenfalls im Moment etwas resigniert und verkrieche mich am liebsten im Alleingang hinter dem Ofen.

Was also tun? Meine Freundin Agnieszka Krzeminska empfiehlt, ein „belebender Flashmob“ wäre mal wieder fällig. Doch den habe ich jeden Tag! Der NEUE verteilt flutartig sein komplettes Spielzeug in der gesamten Wohnung und ich dusche kalt. Mein Beitrag zur Revolution im Verbrauch, ich werde mein Kapital vervierfachen!

„Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ sagt Vizekanzler Phillip Rösler zum Armutsbericht. Welchen Deutschland meint der Rösler eigentlich fragt sich tomswochenschau: „Joachim Deutschland oder Djdeutschland?“

Djdeutschland


JACK WHITE

BUY! Onkel Lionel hat neues Vinyl geschickt! Die Entdeckung für mich dieses Wochenende: Jack White – Blunderbuss, LP von 2012!


Elvis lebt!


„Er lies seine weitgespreizten Beine schlottern und zuckte kaum merklich mit dem rechten Knie. Es war eine Art Mischung aus rasantem Schlurfen und Charleston-Geschlenker. Er grinste höhnisch, senkte seine Augenlider, lächelte aus dem linken Mundwinkel und zuckte mit den Hüften.“

Presley hatte bis 1977 rund 500 Millionen LP’s und Singles abgesetzt. Seine Fernsehshow ‚Aloha from Hawaii‘ am 14. Januar 1973 wurde über Satellit weltweit live übertragen, von etwa eine Milliarde Menschen gesehen. 

Als ich vom Münzfernsprecher in seinem Haus 3764 Elvis Presley Boulevard,  versuchte die Fans in Deutschland zu erreichen, erreichte ich meine Mutter. Ich erzählte ihr, daß unser Jüngster gerade am Grab von Elvis das Laufen gelernt habe. Ich hätte ihr auch noch von Memphis erzählen können, der sterbenden Stadt, dem Tand, daß wir unsere großen Zehen vorher in den Missisippi getaucht hatten und mit ein paar Rednecks auf dem Parkplatz vor Graceland gekifft hatten. Aber ich erzählte ihr nur das Wesentliche:

„Mama, Elvis lebt“


Die Montagskolumne #181 Dicke Kinder

Dieses Mal waren nur die ganz harten in den Garten gekommen, denn das Wetter am Fuße der ‚Gleichen‘ war mehr als bescheiden. So ließen wir es uns gutgehen: es gab bestes Schwein, Melonen, Salat, Gemüsesuppe und Bier. Trotz der Meilensteine der Rockgeschichte im Open-Air-Plattenschrank, spielten wir ununterbrochen meine Lieblingsplatte – der Dj hatte einen Todesfall in der Familie und konnte nicht kommen. Da einige Stars diesmal fehlten, hielten sich politische Diskussionen in Grenzen, nur unsere Historikerin geriet in Streit mit zwei anderen dicken Kindern – natürlich über Antisemitismus! Der NEUE fühlte sich pudelwohl und genoss die Seifenblasenmaschiene, Gezeiten von Spielzeug und die schier unendliche Freiheit des Anwesen, die nur von Brennnesseln und Mama begrenzt wurde. Wir träumten schon mal die Silberhochzeit in zwei Jahren, mit KRAAN live im Garten und einer in Abendgarderobe gekleideten Gästeschar. Wir sind im dreiundzwanzigsten Jahr, die Hippies fahren mittlerweile die neuesten gebrauchen Daimler T-Modelle und einige unserer Kinder sind erwachsen. Mancher ist schon Großvater, der den Verlust einiger Zähne nur schlecht verdauen kann. The times are a changing.

Djdeutschland


Julian Assange

Julian Assange wird verfolgt, weil er Informationen veröffentlicht, welche die Mächtigen kompromittieren, weil er Wahrheiten publiziert und damit Korruption und ernste Menschenrechtsverletzungen in aller Welt enthüllt!


Nis Randers

520px-Otto_Ernst_1905

Krachen und Heulen und berstende Nacht,

Dunkel und Flammen in rasender Jagd –
Ein Schrei durch die Brandung! Und brennt der Himmel,so sieht mans gut.
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sichs der Abgrund.

Nis Randers lugt – und ohne Hast
Spricht er: „Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.“

Da faßt ihn die Mutter: „Du steigst mir nicht ein:
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich wills, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!“

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
„Und seine Mutter?“

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muß es zerschmettern …! Nein, es blieb ganz …!
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des andern springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? – Ein Boot, das landwärts hält –
Sie sind es! Sie kommen! – –

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt…
Still – ruft da nicht einer? – Er schreits durch die Hand:
„Sagt Mutter, ’s ist Uwe!“

Otto Ernst 1862-1925


Produziert Content! ACTA (Freundliche Übernahme)

 ‚Die Alten‘ müssen aufwachen und der zur Verfügung stehenden Technik ins Auge sehen. Es hilft nichts, sie ist da, ob es uns gefällt oder nicht, sie funktioniert, sie ist leider geil! ‚Alte‘ wie Sven, sind geimpft von den alten Systemen und Wegen und Ihren alten Beherrschern: Homerecording ist NICHT killing music, das war und ist Unsinn! Warum schafft der von mir so geliebte Sven Regener nicht, was andere schaffen, trotz und obwohl er aus einem Song fünf Platten machen kann? Deichkind verdient Geld durch Auftritte; wer seine Tonträger selbst verkauft, verdient das Zehnfache! Wer sich vor den Karren von Gema und Industrie; den geheimen Entscheidern, ‚Murdochs und Berlusconis‘ spannen lässt, verhindert Vielfalt und wird zu den zu spät gekommenen gehören, die das Leben bestraft. Ich kaufe Musik am liebsten zum Anfassen und im Original exklusiv analog, ich will es besitzen!  In Hamburg gibt es einen Laden, der heisst Hanseplatte und verkauft lokal produzierte Musik. Der Laden ist voll, auch mit Touristen! Ich habe weltweit oft vergebens so etwas gesucht! Nicht die Idioten werden siegen, sondern ACTA, das Alte, das Mächtige, die Verwerter. Was können wir tun, wenn uns Facebook YouTube und Co, wie unsere Smartphones nur personalisieren, abzocken, aber nicht bezahlen wollen? Das Neue schaffen und alles Alte bewahren, selber Content produzieren! Eigene PORTALE aufbauen, eigene BLOGS, eigene CLOUDS. Denn unsere Freiheit ist wie das Wasser: Groß im Aufgeben, ist es groß im erreichen!

Wir müssen JETZT damit anfangen! Djdeutschland


Geduld

Der Neue hat gelernt, daß man sich ‚reinsetzten muss, wenn man etwas richtig gut findet. Oder wie Schäuble sagt: „Politik ist dicke Bretter bohren.“ Sein nächst größerer Bruder, der wenn es nach den Türken geht, für ihn verantwortlich ist, mahnte mich erst jüngst mehr Geduld mit ihm zu haben. Nun ist Geduld nicht meine Stärke, aber ich höre auf des großen Bruders Mahnung, denn kann ich doch mein Glück kaum fassen, solch‘ kluge Kinder zu haben!

An dem Wochenende, als VW-Chef Winterkorn sein hoch subventioniertes, Katastrophen-beschleunigendes Rekordergebnis feierte, (acht Millionen verkaufte Autos in 2011) machte ich mit dem Fahrrad eine Fahrt entlang der Elbe. Ich erinnerte mich an den Millionsten verkauften Käfer in den Siebzigern.

Kurz nachdem ich mich für Körperliche- und geistige Ausgeglichenheit, über die letze Steigung gequält hatte, begegnete mir in der ‚Fußgängerzone‘ einer dieser Schulmeister auf dem Weg zu seinem Auto. Er forderte mich zum Absteigen auf. Ich hielt an und wollte mit ihm reden. Ich wollte davon berichten, daß ich meinen Achtzylinder stehen lasse um Luft und Platz nicht zu verpesten; daß ich Fahrrad fahre, ohne Strom und ohne Sprit und ohne ihn zu belästigen! Ich wollte ihn fragen, ob es nicht besseres gäbe, sich zu beklagen. Doch er setze seinen Weg unbeeindruckt fort. Ich hielt ihn fest, er sagte: „Fassen Sie mich nicht an!“ Unbändige Wut erfasste mich, ich hätte Ihn erschlagen können, doch ich besann mich eines besseren und beschimpfte ihn nur als Nazi und Wutmensch und setze meine Fahrt fort.

Später führte ich mit meiner Freundin Holli und ihrer ‚kratzbürstigen Freundin‘ ein interessantes Frauengespräch, Frau lobte meine aggressive Intelligenz! Holli schlug vor, ein Gebet zu sprechen: „Das ist das einzige was noch hilft.“

Djdeutschland


Übervölkert

Ob in Afrika, Indien, China oder im Gazastreifen – keine Ahnung an welchen Ort die Vereinten Nationen den symbolisch siebenmilliardensten Erd-Bewohner verortet und hingrechnet haben. In meinem Innenhof wird es jedenfalls eng. Die Investoren Köhler & von Bargen konnten sich durchsetzen mit ihrem Gebar(g)en, bar jeder Bauvorschrift und mit Hilfe des Billiglohnsektors, zukünftige Kapitalanlagen anzusiedeln. Nicht genannte Spender, sind gesichtslos verschwunden, so etwas nennt man wohl Verengung. Weniger Sonne, weniger Himmel, weniger Platz, dafür mehr Krach. Mit meinem Wunsch nach Schutz der Ruheräume, konnte ich mir kein Gehör verschaffen, einer Einladung meinerseits kam leider nie jemand nach. Vergessen wir nicht: Vögel sterben nicht durch Viren aus, sondern durch Vernichtung ihrer Lebensräume und Lebensgrundlagen! Als Erfolg feiert man: Es sind keine Eigentumswohnungen gebaut worden und Mieten ein Jahrzehnt lang garantiert – sie werden ihre Besitzer wechseln und dann wird es kein Halten mehr geben. Mir bleibt, mich auf neue Nachbarn zu freuen, schon bald werden in der Bernhard-Nocht-Straße rund zweihundert Menschen mehr leben, ich hoffe sie denken nicht so eng, wie hier gekämpft wurde.

Djdeutschland


Montagskolumne #154 Schönes Leben

Wir wollten dem ‚Neuen‘ das Meer zeigen

Der Anblick des riesigen, wabernden Teppichs aus Wasser machte ihn ganz ruhig. Er probierte an verschiedenen Stellen des Strandes, ob der Sand überall gleich schmeckte. Er wusste nichts von der gnadenlosen Ausbeutung der Meere, die des Strandes bescherte ihm einen Strandkorb. Mama sammelte ihm Muscheln, Papa beschütze ihn vor einer riesigen, hungrigen Möwe und füllte eine Flasche mit Strand als Souvenir. Am nächste Tag pflückten wir mit ihm Äpfel in Tolksdorfs wildem Garten – die biblische Frucht. Er probierte, wie zu erwarten, mehrere verschiedener Größe. Es war eine reiche Ernte und Tolksdorf froh, daß die Äpfel verbraucht werden und nicht verfaulen. Seine Freundinnen haben schon zwei Kuchen für ihn gebacken, doch es war immer noch genug für alle da. Wir nahmen zwei Tüten für Strudel und Kompott mit. Den Neuen interessiert nur die Gegenwart, die Zukunft kennt er nicht.

Djdeutschland


Parteiisch

Eine Partei, die sagt, daß genug für alle da ist und FÜR bedingungsloses Grundeinkommen eintritt – weil es das Steuerrecht vereinfacht, das Beamtenrecht verändert, Geld spart und Bürokratie abschafft. Finde ich gut! Eine Partei, die FÜR Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr wirbt – und auf die Frage, wie man das bezahlen soll, bemerkt, daß MillionenMilliarden Subventionen in den Individualverkehr und seine Abwrack-Infrastruktur fließen – alles in die Hand weniger zwangsbereichter Familien. Finde ich gut! Eine Partei, die sich im Netz auskennt und FÜR Freiheit im Netz eintritt und damit den Datenklau und die totale Überwachung abschafft. Finde ich gut! Eine Partei, die für die Legalisierung von Drogen spricht und damit der Zigarettenindustrie, der Pharma, dem Alkohol Grenzen aufzeigt und die kriminellen Dealer arbeitslos macht. Finde ich gut! Eine Partei, die fragt, wem schulden wir eigentlich Geld und warum? Find ich gut! Soll ich weitermachen?

Djdeutschland


Ulrich protestiert Für ein Recht auf Stadt

Für ein Recht auf Stadt – Deutschland protestiert. Gegen S21, Nazis, Atomkraftwerke, BBI und Hartz IV. Allen Unkenrufen zum Trotz: Engagement ist nicht out. Viele Menschen in Deutschland wollen mitgestalten und sich einmischen. Diesem Phänomen widmet sich „Ulrich protestiert“.


Die Montagskolumne #151 Griechendorf

Weniger als die NPD!

Schau Dir die Autowahnschau an, das regt keinen auf! Da wird höchstsubventioniert,
inklusive Sprit-, Steuer- und Strommobilitätslüge; mit milliardenschwerer Abwrackprämie; schön in zwangsbereicherter Familienhand; auf unsere Knochen jahrzehntelang Scheiße produziert!

Die FDPs sind dagegen – hat’s auch ’ne gewaltig geordnete Quittung gegeben – daß wir so viel von unseren hart exportgeweltmeisterten Steuergeldern bürgen sollen! Weil die faulen Griechen alles richtig machen!  Äh – es sich zu gut gehen lassen – äh – also völlig falsch sparen!

Derweil tobt der internationale Autowahn in Krankfurt. „Zukunft Serientätermäßig –  Eine Stütze der Gesellschaft – Innovation und Wettbewerbskraft – Hoher Beitrag zur Wertschöpfung“ , oder wie Philipp Rösler sagt: „Ein gutes Wachstum.“ Das Bananenfernsehen meldet ununterbrochen: „Eurokrise, Eurokrise!“ Überwacher Dobrindt sitzt in der Berliner Runde, aber kein einziger Pirat, die Sensation!

Die Banker wissen nicht wohin mit ihren Boni, sie müssen dringend ihre alten Firmenwagen abwracken. Die total veralteten Spritgurken laufen richtig gut in Fernost. Konjunkturbeschleunigung wird da zur Katastrophenbeschleunigung. In Deutschland sterben 2000 Kinder jährlich an der Luftverschmutzung, in China sind es 600 000! Die sechzehn führenden Wirtschaftsexperten sind Krücken! Klimalüge hin oder her, die Polkappen schmelzen.

Djdeutschland


Save Our St. Pauli

copyleft