Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Piraten

Damit sie uns nicht einordnen können

Wir dürfen uns nicht in Aufruhr hetzen lassen, mit perfiden Kampagnen und Parolen von gottlosen Waffenschiebern, die bomben statt bilden und immer weiter mit Lügen Kriege anzetteln und heimlich führen. Ein weiteres Mal sei hier darauf hingewiesen: Nie waren wir uns in all unserer Verschiedenheit weltweit näher als heute, in der kollektiven Einsicht, daß wir mit Angst getäuscht werden sollen! Die ‘Pfaffen’ sind unter den Täuschern die Schlimmsten. Also bleibt auf meinem Profil, egal ob ihr Konservative, Liberale, Kommunisten, Grüne, Graue, Piraten, Sozialisten, Kapitalisten, Sozialdemokraten, Islamiten, Juden, Christen, Buddisten, Nationalkonservative, Anarchisten, oder sonst was seit. Damit sie uns nicht einordnen können und um ein demokratisch gesinntes Internet zu gewährleisten!


Die Montagskolumne #175 Gier

Schwarz-Gelb hat gewonnen, das Gute siegt über das Böse in Rot. Schon erfinden die Zeitungen in Jürgen Klopp einen neuen Führungsstil, just zeitgleich die Kampagne einer Bank: „Lust auf Gewinnen, das macht Dich aus, das weckt die GIER in Dir und diese Lust aufs Gewinnen die tobt in mir.“ Überall in Europa brennt der Baum, hier feiert man Fussball. Die Westfalen haben vergessen, wer die Schleusen für Krieg und Kapital geöffnet hat und wählen die etwas andere alte Version vom Stamme Nimm. Einen Vorteil hat das ganze, hier gewinnt die Wahlen noch die Mitte und nicht Faschisten und Linksradikale, wie im Rest Europas. Eine Partei mit den Grundrechten als Programm, wenn auch ignoriert und diffamiert, macht Boden. Nur, das weiss der ordentlich politisch Sozialisierte, wird die GIER auch hierzulande nicht mehr befriedigt, wird der Opel endlich abgeschafft, dann tobt die Raserei hier, mit deutscher Gründlichkeit.

Djdeutschland


Reifeprüfung

Das Schlimmste, was passieren kann,

ist, sich vom Feind das Gesetz des Handelns aufdrücken zu lassen. Mit diesem Ausschluss haben die Piraten sich der verlogenen Doppelmoral ihrer politischen Konkurrenz unterworfen. Man lacht sich jetzt in den anderen Parteien kringelig.
Der Mensch unterliegt Wandlungen, niemals wacht am nächsten Morgen der Mensch auf, der am Vorabend zu Bett gegangen ist. Insofern ist die Begründung für den Ausschluss, er hätte verschwiegen, in Jugendjahren NPD Mitglied gewesen zu sein, eine Negierung menschlichen Seins. Es wird davon ausgegangen, das politische Meinungen sich Nie – Niemals ändern. Das ist bestenfalls weltfremd.

Hinzu kommt – ob es einem passt oder auch nicht – das die NPD nun einmal eine zu Wahlen zugelassene Partei ist. Ob es einem gefällt oder auch nicht gefällt, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Denn gegensätzlichen Meinungen tritt man im politischen Disput gegenüber. Bei den Piraten nicht. Dort tritt – so muss man nach diesem Ausschlussverfahren schliessen – die Brandmarkung und Exklusion an Stelle der Diskussion. Womit der politische Gegner seine Ziele vollständig erreicht hat.

Die Piraten haben offen demonstriert, das die Debatte bei Ihnen nachrangig ist, sie haben sich weiterhin mit einem der billigsten Tricks aus der Mottenkiste fremdbestimmen lassen.
Wenn dies schon klappt bei einem kleinen Kreistagsabgeordneten, um wieviel mehr wird das erst in den Länder- oder gar im Bundesparlament klappen?

Teile und herrsche ist das Motto unserer Parteiendiktatur und ich werfe den Piraten ein Schwerstverbrechen vor, nämlich die Dummheit, sich teilen und beherrschen zu lassen.

Nunmehr kann man sie höchstens noch als politisches Mittel sehen, um bestehende Machtkonstellationen zu stören, als politischer Faktor der Aufklärung, der Demokratie und des gemeinsamen Ringens um die bessere Meinung, den besseren Standpunkt, haben sie gerade den Offenbarungseid abgeliefert.

Womit sie eine weitere Reifeprüfung ablegten, auf dem Weg zu einem ordentlichen Mitglied unserer Parteiendiktatur.
R.I.P. Piraten.

Christian Angersbach II


Die Montagskolumne #172 ‎Dummschwätzerinnen aller Art

Erst heißt es, „keine Frauen bei den Piraten“, am nächsten Tag dummschwatzt man: „Sexismus bei den Piraten“ und dann treibt sich ausgerechnet eine ‚Sau‘ selbst durchs Dorf und fällt dabei auf die dümmsten und ältesten Tricks der Welt rein. Kommt uns das nicht bekannt vor? Hohmann, Möllemann, Herrman.., alles gerichtlich geklärt, aber tot.„Ich fordere dazu auf, dass jeder Pirat sich deutlich, ohne Relativierung, distanziert von – Rassismus – Nazionalsozialismus – Geschichtsrevisionismus – Antisemitismus – Islamophobie – Homophobie – Sexismus – und jedem weiteren Weltbild, das Menschengruppen ausgrenzt oder verachtet, wegen Dingen, für die sie nichts können.“

Bayern München kann nichts dafür, daß sie mir mir san! Alle die das Leid der Palästinenser instrumentalisieren, um ‚antisemitische‘ Thesen zu verbreiten, alle, die Leid und Unrecht zu Ungunsten von bestimmten Leuten anprangern, also ‚relativieren‘, sollen für immer das Maul halten! Das ist so ziemlich der fundamentalste Widerspruch zu dem was die PIRATEN je wollten, nämlich irgendjemanden das Recht entziehen, seine freie Meinung äußern zu können, oder seine Rede zu kontrollieren! Die Freiheit der Rede ist ein Bürgerrecht! Nur dem, der etwas sagt, kann man auch widersprechen! Machen wir den kalten Kaffee wieder zu! Machen wir es, wie einer der „begabtesten und widerwärtigsten jüdischen Antisemiten: „Sprache ist eine Waffe, haltet sie scharf!“ 

Djdeutschland


Sondersitzung der PIRATEN einzige öffentliche Kandidatenvorstellung

Nach dem Rücktritt

von Markus Schreiber als Bezirksamtsleiter in Hamburg-Mitte wird am 26.04.2012 eine neue Bezirksamtsleitung von der Bezirksversammlung gewählt. Die Gruppe PIRATEN lädt zur öffentlichen Kandidatenvorstellung ein:

Datum: 20.04.2012
Zeit: 18:00h
Ort: Sitzungssaal der Bezirksversammlung, Klosterwall 4, Block B, 1. Stock

Die Kandidaten stellen sich vor der Wahl den Fraktionen und Gruppen der Bezirksversammlung vor. Die Sitzungen der PIRATEN-Gruppe sind grundsätzlich – wie alle Piratenveranstaltungen – öffentlich.

Zugesagt haben die drei durch eine Auswahlkommission bestätigten Bewerber Andy Grote, Karsten Wagner und Rüdiger Günther.

Voraussichtlicher Ablauf:
1. Selbstvorstellung der Bewerber (10 Minuten pro Bewerber)
2. Fragen der PIRATEN-„Fraktion“
3. Publikumsfragen / Diskussion

Wir freuen uns auf viele Experten aus Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Finkenwerder, HafenCity, Hamburg-Altstadt, Hamm,Hammerbrook, Horn, Kleiner Grasbrook, Neustadt, Neuwerk (!), Rothenburgsort, St. Georg, St. Pauli,Steinwerder, Veddel, Waltershof und Wilhelmsburg.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich zwei Stunden dauern.

Diese Sondersitzung der Gruppe PIRATEN ist die einzige öffentliche Kandidatenvorstellung. Die Auswahlkommission, an der die PIRATEN mangels Fraktionsstatus nicht beteiligt waren, hatte entschieden, eine Einladung der Anwohnerinitiative „S.O.S. St. Pauli“ zu einer öffentlichen Vorstellung nicht an die Kandidaten weiterzuleiten. Eine solche öffentliche Vorstellung hatte sie „für nicht zielführend“ erklärt.

Die SPD hatte sich zuvor nur auf Druck der Opposition aus PIRATEN, CDU, GAL und LINKE entschlossen, überhaupt eine öffentliche Ausschreibung zu beantragen. Sie sollte, wie von der Opposition vorgeschlagen, nach dem bereits mehrmals erfolgreich durchgeführten „Bergedorfer Modell“ stattfinden, jedoch ausdrücklich ohne die dort übliche öffentliche Kandidatenvorstellung. Der Antrag der PIRATEN, die Bewerber sollten sich auch in Hamburg-Mitte der Öffentlichkeit vorstellen, wurde abgelehnt.

„Wir hätten es lieber gesehen, wenn der Bezirk eine Bürgerinformationsveranstaltung in die Ausschreibung aufgenommen und durchgeführt hätte. Dass die PIRATEN sich an dieser Stelle als einzige um Transparenz und Bürgerbeteiligung bemühen, ist schon traurig. Selbst eine öffentliche Kandidatenvorstellung auf Initiative von Bürgern wurde verhindert, obwohl sie ja das Verlangen nach mehr Offenheit seitens des Bezirks belegt. Eine bürgernahe Verwaltung, wie sie auch im Ausschreibungstext gefordert wird, geht anders!“, sagt Andreas Gerhold, Sprecher der PIRATEN-Gruppe in der Bezirksversammlung.

Für weitere Hintergrundinformationen, siehe auch den folgenden Artikel auf dem Abgeordnetenblog:
http://hamburg-mitte.bezirkspiraten.de


Hamburger Piratenprozess

In dem ersten Hamburger ‚Piratenprozess‘ seit 400 Jahren ist ein Ende abzusehen. Am 26.1. hielt die Staatsanwaltschaft ihr Abschlussplädoyer in dem sie Haftstrafen zwischen 4 und 11 Jahren für die zehn zum Teil minderjährigen Somalis forderte!

Der Prozess findet im Strafjustizgebäude, Sievekingsplatz 3 im Raum 337 statt! 
Die nächsten Termine sind:

Freitag 10.2., 8h

Mittwoch 15.2., 8h 

>>>Reclaim the Seas


Die Montagskolumne #160 Die einzige Ressource, die unendlich vorhanden ist

Ähnlich unwahrscheinlich, wie eine Hungersnot in Bayern wäre es, wenn uns das Geld ausginge. Macht Euch also keine Sorgen um Euro, Banken, Griechen oder Italiener, Geld ist da, umso mehr Schuld, umso mehr Geld! Wie jüngst gesehen, fluten die Notenbanken einfach das Krisengeschüttelte System mit billigem Geld und schon ist der Dax wieder über 6000 und der Euro hüpft just um zwei Cent. Das Weihnachtsgeschäft brummt. Wir haben andere Sorgen, macht euch Sorgen um den Wasserstand, sinkende Pegel bringen Bomben zum Vorschein! Die Amerikaner sind mit 15 Billionen verschuldet, wie Völker es so gut herausarbeitet, verschuldet in der Leitwährung,  das ist wie Monopoli, das ist die Bank! Damit das so bleibt, darf kein Euro Leitwährung werden, also wird er angegriffen.

Da ist es gut zu wissen, daß eine deutsche Partei, laut das bedingungslose Grundeinkommen fordert. Die Piratenpartei ist sich dabei anscheinend gar nicht bewusst, daß sie die Partei ist, die damit eine wirtschaftspolitische Lösung präsentiert, die keine andere Partei in Deutschland hat – die Lösung der Finanzkrise. Es gibt dabei nur ein Problem, wie der brillante Christian Ziegler herausstellt: Die Leistungsträger. Sie werden immer die Angst vor Mangel spüren, sich davor fürchten, ausgenutzt und beraubt zu werden. Sie verfügen nur über diese eine Dimension und sind somit sofort auf der Neidschiene. Ähnlich wie bei Kansy befindet sich kein Funken Liberalität in ihnen. Dass es abendteuerliche Vorteile schaffen würde, eine Minderheit die uns alle beraubt und sich grausam die Taschen füllt, abzunabeln, sehen sie nicht. Noch nicht.

Endlich gibt es Konzepte und Ideen die auf  Schwarmintelligenz beruhen und auf Subsidiarität pochen! Dazu braucht es Ruhe und Zeit, die Piraten sind da auf dem richtigen Weg. Wohin die Entscheidungen eindimensionierter Leistungsträger und Führungskapitäne führen können, kann man sehen, Nokia ist dafür nur mein Lieblingsbeispiel.

Djdeutschland