Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Ein Weg mehr als einer für alle

Punk Trump

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Alle machen Kampagne gegen den Punk Trump, sogar der SPIEGEL! Warum eigentlich?

Toller Titel, toller Bericht – aber können wir nun in der nächste Ausgabe – ganz demokratisch – die ‚Wahrheit‘ über die nachweislich größte Waffenhändlerin aller Zeiten Hillary Clinton erwarten?

Clinton hat den Krieg im nahen Osten, in Syrien über Saudi Arabien, Katar, Bahrain quersubventioniert und ist damit mittelbar für die Fluchtbewegung verantwortlich! Außerdem steht sie für den Wallstreetkapitalismus der Waffenschieber, der immer Armut, Zerstörung und Fluchtbewegung zur Folge hat!

Vielleicht wird es ja dieses Mal anders und die Hoffnung, die wir mit dem ‚wahrhaftigen‘ Obama verbanden – und die sich nicht erfüllt hat – erfüllt sich wider Erwarten und wider der Propaganda bei diesem verdorbenen  „Lügner und Hetzer“.

Fällt Euch nicht langsam auf, daß mit Bevormundungen und Ettikettierungen wie diesen, manche erst groß werden? Sogar in Berlin!

 

Dj under Arrest


Die Montagskolumne #189 Dicke Bretter bohren

Man wirft dieser Kanzlerin vor, daß sie ihre Meinung ändert und in der Lage ist, die Richtung zu wechseln. Sie bewältigt ein ungeheures Arbeitspensum, hat mit Kriminellen zu dealen und Euch Meckerfritzen mit Eurem gefährlichen Halbwissen am Hals. Dabei könnte sie in der freien Wirtschaft das Zehnfache verdienen! An ihrer Seite ein Mann, der seit zehn Legislaturperioden dicke Bretter bohrt. Ich habe Respekt vor ihr, ich vertraue im Moment auf sie.

Sie ist Physikerin, sie kennt sich mit Versuchsanordnung aus, sie hat Gleichgewicht im Auge. Sie ist eine Frau in Führungsposition, bei gleicher Bezahlung, und hat es ohne Quoten und ohne besonders geile Titten, testosteronfrei dort hin geschafft! Gut, sie hatte einen dicken Freund, aber das ist keine Schande!

Daß sie keine eigenen Kinder hat, macht nichts: Wir sind ihre Kinder. Kinder waren es, die Angela Merkel einst zur sympathischsten Politikerin wählten, sie gaben an, sie am besten verstehen zu können.

Ich habe Bock auf Einheit und damit meine ich Europa, Vielfalt! In Hinblick auf den gesamten Planeten: Europe muss gerettet werden, nicht der Euro! Der Euro muss nur einen Währungskrieg bestehen, gegen einen in jeder Beziehung bankrotten US-Dollar, der uns noch alle in die Tiefe reißt.

Das Privileg der Weltreservewährung, versetzen die USA in die Lage, Währungen zu manipulieren und gleichzeitig dem Rest der Welt Zinsen zu diktieren. Sie lügen und führen „Kriege per Kreditkarte“! Wir müssen das stoppen, notfalls mit Hilfe der Russen und Chinesen.

Ich bin selten mit ihr einer Meinung. Ich glaube an Grenzen des Wachstums. Ich glaube nicht, daß sozial ist was Arbeit schafft. Ich glaube das sozial ist, was Arbeit abschafft! Man kann nicht erwarten, daß unsere Kanzlerin offiziell an Freie Energie glaubt, dafür ist sie zu sehr verhaftet in alten Glaubensansätzen. Es würde alles, was wir bisher gelernt haben über den Haufen werfen. Wir müssen die Kanzlerin stärken und in ihrer Werdung unterstützen. Sie wird von Dünnbrettbohrern herausgefordert!

Ich will, daß „Die Revolution“, die Energiewende klappt, am liebsten Dezentral. Dazu braucht es Förderung, um einen von Monopolisten beherrschten, hoch subventionierten, nicht freien Markt zu bereinigen! Es muss sich lohnen, Strom selbst zu produzieren und zwar dort, wo man ihn verbraucht. Es muss sich lohnen, Energie einzusparen, um das Eingesparte dann vergütet ins Netz leiten zu können. Die Netze müssen allen gehören, Speicher und Gastrassen auch! Den Weg dahin kann man diskutieren, aber das Ziel müssen 100 % sein. Macht und Markt müssen in den Händen des Souveräns liegen! Wir können die erste Industrienation sein, die dieses schafft. Dann spätestens werden andere folgen.

Angela hat immer gesagt, wir müssten uns auf große Veränderungen in der Zukunft einstellen, aber es wird nicht mit einem „Paukenschlag“ alles anders sein. Die Frage ist nur, wie geht der Weg dahin, wie und wodurch verabschieden sich alte Familien, Machtkonglomerate und Besitzstandswahrer von ihren Fleischtöpfen, von Subvention und Kapitalsozialismus? Wie bringe ich Lemminge dazu, bei Deflation/Inflation nicht durchzudrehen?

Lieber wollen wir glauben, daß Griechen, Spanier, Juden, Islamiten, oder die Chinesen an allem Schuld sind, anstatt wir selbst. Der Rest der Welt wird nie zu unserem Lebensstandard aufschließen können, dafür ist ein Planet zu wenig! Die Frage ist, braucht es eine Deflation? Oder besinnen WIR uns auf unsere Stärken: Schaffen WIR die Revolution im Verbrauch?

Djdeutschland


Offener Brief an Wolfgang Niedecken

Lieber Wolfgang!

Durch Dich habe ich das Ausmaß erst richtig erkannt! Gerade hatte Dich der Schlag getroffen und Du konntest Deine angekündigte Tournee nicht spielen, da wollte ich Dir ‚Zehnter Juni‘, als musikalischen Gruß, ‚Plant mich bloß nit bei üch inn‘, ins Netz stellen und für Dich (umsonst) werben. Doch die GEMA verwehrte mir den Zugriff auf dieses deutsche Kulturgut! Also ist Papa hin zum Plattenschrank, da wo fast alle Deine Platten stehen (jede einzelne bezahlt) und hat die LP- ‚Vun Drinne Noh Drusse‘ gezogen‘ und sie abgespielt. Ich kann sie abspielen wann und so oft ich will, nit für Kooche würde ich mir das verwehren lassen!

‎Doch was lese ich nun im HANDELSBALTT , „Niedecken hält nichts von Piraten-Nerds“: „Damals ging es um Ökologie und Abrüstung, heute darum, wie man unentgeltlich an das geistige Eigentum anderer kommt.“  Was ist das denn? Ist jetzt Kristallnaach? Hat der unter dem Beitrag kommentierende Ostpirat recht wenn er schreibt: „(…) dass Wolfgang Niedecken sich nicht einmal 5 Minuten Zeit zu nehmen scheint, um das Programm der Piraten und deren Äußerungen genau zu untersuchen.“ Stimmt das etwa, oder pisst Du nur ein P in den Schnee und fällst lallend vot Lässigkeit um?

Gehörst auch Du etwa zu den Unterzeichnern des Aufrufs der „Musiker und Intellektuellen“ die sich, ohne das es ihnen irgend jemand, jemals je abgesprochen hätte, sich der Abschaffung des Urheberrechts entgegenwerfen? Du machtest Dich damit zum Idioten! Die GEMA verdirbt es sich mit einer ganzen Generation! Hattest Du Dich nicht auch den geistigen Erzeugnissen eines Bob Dylans bedient und wäre da nicht etwas Demut angesagt? Oder wie Christian Ziegler in seinen ‚‎Sechs Gründen für eine Überwindung des Konzeptes vom ‘geistigen Eigentum’ schreibt: „Jeder, der mit seinen geistigen Erzeugnissen geizt, lebt auch von anderen, die das nicht getan haben. Das gegenwärtige Urheberrecht belohnt nicht geistige Leistungen, sondern die Fähigkeit, sich geistige Leistungen schützen zu lassen.“

Wie küsste dir vüür? Bist Du der Wellenreiter, ein rollin‘ stone geworden, BILDest Du Dir jetzt Deine Meinung? Hast Du überhaupt begriffen, daß sich in ganz Europa radikale Parteien in die Parlamente schleichen und sich hier bei uns in Deutschland, gerade durch die Piraten – die Nerds,  eine neue Mitte bildet und dafür Zeit braucht? Hast Du Dich wirklich einmal mal mit ACTA, mit der ‚Datenfee‚ beschäftigt? Findest Du es wirklich gerecht, daß Feinde der Kunst, mit Scheiße so viel Geld verdienen? Sollen wir eine Mixed-Tapes Offensive MIT HILFE AFRIKAS STARTEN?

Ich bin ein ächter Bewunderer Deiner Kunst, ich bin schwer dafür das Leute wie Du Geld mit ihrer Musik verdienen, es tut mir unendlich leid, daß durch die „unzähligen Neuproduktionen auf dem Markt“ Deine Verkaufszahlen zurückgehen. Aber ich bin sicher, dass Du, wenn Du Deinen Mind öffnest und wieder richtig frisch im Kopf bist, Deine Meinung noch ändern wirst. Ein bisschen weniger alte Gitarre sammeln und nicht so viel in die Ferne schweifen, dann kannst auch Du an Original-Schauplätzen ein paar Originale produzieren – vielleicht auch ohne Strom – die wir haben müssen! Ich würde Vinyl kaufen.

Viel Glück, Gesundheit und Erfolg wünscht Dir

Dein Fan Djdeutschland

Und untendrein:  „’Geistiges Eigentum’, ebenso ‘Enteignung’ oder ‘Raub’ sind lediglich polemische Metaphern in diesem Zusammenhang. Eigentum gibt es in unserer Rechtsordnung nur an SACHEN, zum Raub gehören Drohung oder Gewalt. Die Frage, ob es SINNVOLL ist, Urheberrechte als ‘eigentumsähnlich’ zu konstruieren, kann und sollte man ergebnisoffen erörtern und diskutieren – statt diese Frage durch moralische Drohgesten verhindern zu wollen.“


More Than A Kanzler

So schlecht finde ich die Kanzlerin nicht, unter dem Gesichtspunkt, daß sie mit kriminellen Banden dealen muss und unter Druck eines fettgefressenen Volkes steht.


Die Bürgschaft

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon*), den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
„Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!“
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
„Die Stadt vom Tyrannen befreien!“
„Das sollst du am Kreuze bereuen.“

„Ich bin“, spricht jener, „zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du, entrinn‘ ich, erwürgen.“

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
„Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse, wenn sie verstrichen, die Frist,
Eh‘ du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen.“

Und er kommt zum Freunde: „Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande.“

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche, die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel hinab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Des Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme, die rufende, schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
„O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden, im Mittag steht
Die Sonne, und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen.“

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinnet,
Und Stunde an Stunde entrinnet.
Da treibt ihn die Angst, da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom, und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend, und schnaubet Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

„Was wollt ihr?“ ruft er vor Schrecken bleich,
„Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!“
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
„Um des Freundes willen erbarmet euch!“
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er, die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Kniee.
„O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir, der liebende, sterben!“

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er, zu lauschen;
Und sieh, aus dem Felsen, geschwätzig, schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
„Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.“

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

„Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet‘ er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.“

„Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht,
Ein Retter, willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!“

Und die Sonne geht unter, da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
„Mich, Henker“, ruft er, „erwürget!
Da bin ich, für den er gebürget!“

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Auge tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär‘;
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: „Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn –
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der Dritte!“


Support your local Einzelhändler

St. Pauli Bäckerei

Wer keine Lust mehr darauf hat, seine Brötchen und seinen Kuchen, bei Ketten, nur hier, oder nur da zu kaufen. Wer gerne frisch und individuell belegte Brötchen und lecker Kuchen mag. Der sollte zum St. Pauli Bäcker gehen. Unsere Freundin Nalan hat ihren eigenen Laden in der Talstraße aufgemacht!


Grundeinkommen

Wir brauchen ein Grundeinkommen (Negative Einkommenssteuer) und keinen Mindestlohn. Damit wir arbeiten können! Denn dieser kulturelle Impuls schafft Arbeitslosigkeit ab, fördert Subsidiarität, schafft einen freieren Markt und regelt den Arbeitsmarkt. (Arbeit lohnt sich wieder) Es schafft die angstlose, freie Gesellschaft und der milliardenschwere Verwaltungsapparat wird abgeschafft. Die Arbeit ist getan, weltweit!


Wen sollen wir wählen?

Wenn Du in Hamburg Mitte wohnst, weißt du was geht

Suff, Gewalt, Drogen, Gentrification, Verkehr, Gestank und Hundekacke. Kaputte Flaschen, Vattenfall, blöder Eventtourismus, Investorenträume, – „alles was dumm und scheiße ist findet hier statt.“ Nur, wen sollen wir wählen, um wirklich noch etwas zum Besseren zu wenden? Wieder die Sozialdemokraten, deren Filz diese Stadt schon einmal 44 Jahre im Griff hatte? Haben wir  schon vergessen? Wer hat uns immer und immer wieder verraten? Das kann nicht Euer Ernst sein, Ihr werdet doch den Wahlversprechen nicht glauben? Oder hat der SPD die Opposition gut getan und diesmal machen sie es besser?

Andy Grote, SPD, ist ein netter Kerl; er macht einen guten Job und ist Jurist; er ist für die Erhaltensverordnung. Nur wenn wir ihm alle unsere 20 Stimmen gäben, panaschieren und kumulieren, würde er doch nicht Bürgermeister, sondern Olaf Scholz der ‚Bilderberger‘! Der kann sich auf einmal nicht mehr  erinnern, daß man Hartz4 erfunden hat!

Das komische Wahlrecht haben wir der CDU zu verdanken. Sie hat trotz Volksentscheid, und das ist einmalig in der Geschichte, den Willen des Wählers missachtet! Auch Dirk Marx, CDU, ein Schausteller, ist wirklich nett und verständnisvoll, präsentiert allerdings visionsfrei auf Facebook seine zwei Wahlkampfautos, will die Straßen neu teeren und  fordert neue Tiefgaragen auf dem Kiez.

Wo sind die Männer und Frauen mit Ideen? Zum Beispiel überdachte Fahrradwege, eine Brücke am Millerntor zwischen Ludwig-Ehrhard-Straße und Reeperbahn? Dann hätten wir eine zusammenhängende Grünfläche, von den Landungsbrücken, über Planten und Blomen bis weit in die Stadt! Aber lassen wir das.

Wer verrät uns schneller, GAL‘ er? Osterburg, GaL,  hat bei der letzten Veranstaltung in Regierungsverantwortung, die ich gesehen habe, nichts gesagt.

Die Linke?  Da kenne ich eine, ne Gute, die haben sich im Bauausschuss für uns eingesetzt und sich für eine andere Politik ausgesprochen! Erhaltensverordnung. Aber ich kann einfach die Sache mit Gauck auf Bundesebene nicht vergessen, Sippenhaft. Das war eine Steilvorlage und Ihr habt sie vermasselt, Ihr IDIOTEN!

Trotzdem danke Allen für Euer Engagemant, wir alle sind St. Pauli!

Ich wähle Andreas Gerhold von den Piraten! Direkt Kandidat auf der Landesliste (Platz 3)
Kandidat für Wahlkreis 1 (Platz 2) und Kandidat für Wahlkreisliste Bezirk Mitte (Platz 1) Kandidat für Bezirksliste Mitte (Platz 1)

Ich kenne den Fotografen durch die Zusammenarbeit in einer Initiative. Er ist kompetent, kann zuhören, analytisch und politisch denken, er hat Kinder. Er ist schon Großvater! Er hat Erfahrung und kennt sich im Netz aus. Man kann mit ihm reden, ergebnisoffen. Auch über Grundeinkommen. Er ist engagiert, steht auf dem Boden des Grundgesetzes und spricht sich, das ist in einer Medienstadt wie Hamburg nicht unwesentlich, für Freiheit im Netz und gegen Vorratsdatenspeicherung, Zensur und Überwachung aus. Und er hat Humor! Ich gebe ihm verschwenderisch all meine Stimmen! Aus Bock schon.

Djdeutschland


Denkmalen

Mein ‚Freund‘ Wolfgang Wippermann,

außerplanmäßiger Professor, bei der öffentlichen Hinrichtung Eva Herman’s während der Gutfried Kerner Schau als Faschismusexperte zugegen, erforschte schon die Rolle des Kampfhundes in der Geschichte. Nun präsentiert er sein neuestes Werk.

Wippermanns Hauptforschungsgebiet ist die Ideologiegeschichte. Hierbei liegen seine Schwerpunkte auf dem Antiziganismus, den Faschismustheorien, der Geschichte des KommunismusAntisemitismus sowie auf der geschichtlichen Rolle des Teufelsglauben und den Verteufelungen von gesellschaftlichen Randgruppen bishin zu daraus resultierenden Verschwörungstheorien (Wikipedia). 

Jetzt hat er ein weiteres Buch geschrieben: Denken statt Denkmalen. Gegen den Denkmalwahn der Deutschen‘, Rotbuch Verlag und versucht geschickt und unter Zuhilfenahme des Holocaustmahnmals, eine Debatte  über das ‚Denkmal für Deutschland‘ loszutreten. Helfen wir ihm dabei!

In diversen Telefonaten, kurz nach seinem Auftritt bei Gutfried, konnte er meiner Theorie, die Begriffe einmal umzudrehen und neu zu programmieren, nichts abgewinnen. Dass Adolf Hitler nach dem Reichstagsbrand, exakt die selben Worte wählte, wie Geroge Bush nach 9/11 zum Auftakt des ‚Krieg gegen den Terror‘, konnte er wissenschaftlich nicht bestätigen. Auch mein Bild, daß ich das wahre Gesicht des Faschismus bei dem gescheiterten Versuch gesehen hatte, auf eine der Stehlen des Mahnmahls zu malen, blieb ihm unverständlich. Mein für dreissig Millionen US-Dollar entwickelter Bleistiftersatz, der Fisher Gasdruck-Kugelschreiber ‚Spacepen‘ mit Weltraumzulassung, (Schreibt im Weltraum, unter Wasser, über Kopf , auf fettigem Untergrund, bei 34 ° C minus bis  143 ° C plus) versagte auf dem Degussa-Stein. Das Mahnmahl bleibt dennoch für mich im Dunklen eines der besten Kinder-Spielplätze der Welt! Einzige Peinlichkeit ist, dass es allein nur für die ermordeten Juden steht.

Meine Idee, statt eines physischen Denkmals für Deutschland, ob der friedlichen Überwindung von Teilung,  die Bundesrepublik als Denkspiel inmitten Europas zu entmilitarisieren und die Bundeswehr durch eine Art  Neue-Hi-Tec-Legion-Condor zu ersetzen, die weltweit sofort Hilfe leisten kann, könnte ihn allerdings inspiriert haben.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #121 Störfall Realität

Die Karawane zieht weiter durch

St. Pauli Süd wird kaputtgeschlagen. Anwohner unter Androhung von Haft aus ihren Häusern ‚rausgeschmissen und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Nichts mit Rente ab 67 und Eigenverantwortung! Neue, bessere Konzepte, langfristig gewinnbringende öffentliche Stadtplanung, werden sich gar nicht erst angeschaut. Dem Gaunerstück, Becker, Osmani, Köhler & von Bargen; 1.9,-2.5, -10,- Millionen, ohne einen Stein auf den anderen gestellt zu haben, schwanen seine spekulativen Gewinne. Die Denker, Macher und Entscheider, die zugunsten kurzfristiger Gewinne, billiger Kredite und öffentlicher Förderung von Luxus-Eigentum auf alle pfeifen, wohnen schon morgen im Luxusbauwagen mit Elbblick. Hypo Real gehört uns, Bambule delüx! Dieses wutbürgerlich herauszuarbeiten, wußten bisher nur die ‚Yuppies gegen Gentrification‘. Friede den Palästen, Kampf den Hütten! Geile Polemik, weiter so!

Djdeutschland


Ein Weg mehr als einer für alle

Der Raucher

wird nicht zuletzt deswegen diskriminiert, weil er schafft durch die selbstlose Weitergabe des Feuers im kapitalistischen Wirtschaftsraum, eine realexistierende sozialistische Parallelgesellschaft. Feuer gibt es umsonst! Jeder hat schon eines in Umlauf gebracht. Es gibt Zeiten, da hast du viele, manchmal nur eins. Reiche können von Zeit zu Zeit ein paar tausend in den Kreislauf bringen um für sich zu werben. Auch der Arme kann es sich leisten. Jeder wird immer mehr Feuer haben als er gebrauchen und weitergeben kann. Es herrscht kein Mangel und auch nicht die Angst davor! Ein Weg mehr als einer für alle.

Djdeutschland