Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Berlin

Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #189 Wiederholung

Bild

Wenn wir alle uns ein, zwei Tage lang gegenseitig cash bezahlen, werden sich die Banker bekotzen und wir uns kennenlernen. Wir werden den Strom abschalten und uns eine Nacht im Kerzenschein aneinander wärmen und persönlich miteinander sprechen; dann wachen wir auf und lassen die Ideologie links und rechts liegen. Denn selbst wenn man die EEG-Umlage und Hartz4 verdoppelt, holen wir die Subvention der Atom- Kohle- Auto- und Rüstungsindustrie nie auf!

Djdeutschland


Rubato


Die Montagskolumne #151 Griechendorf

Weniger als die NPD!

Schau Dir die Autowahnschau an, das regt keinen auf! Da wird höchstsubventioniert,
inklusive Sprit-, Steuer- und Strommobilitätslüge; mit milliardenschwerer Abwrackprämie; schön in zwangsbereicherter Familienhand; auf unsere Knochen jahrzehntelang Scheiße produziert!

Die FDPs sind dagegen – hat’s auch ’ne gewaltig geordnete Quittung gegeben – daß wir so viel von unseren hart exportgeweltmeisterten Steuergeldern bürgen sollen! Weil die faulen Griechen alles richtig machen!  Äh – es sich zu gut gehen lassen – äh – also völlig falsch sparen!

Derweil tobt der internationale Autowahn in Krankfurt. „Zukunft Serientätermäßig –  Eine Stütze der Gesellschaft – Innovation und Wettbewerbskraft – Hoher Beitrag zur Wertschöpfung“ , oder wie Philipp Rösler sagt: „Ein gutes Wachstum.“ Das Bananenfernsehen meldet ununterbrochen: „Eurokrise, Eurokrise!“ Überwacher Dobrindt sitzt in der Berliner Runde, aber kein einziger Pirat, die Sensation!

Die Banker wissen nicht wohin mit ihren Boni, sie müssen dringend ihre alten Firmenwagen abwracken. Die total veralteten Spritgurken laufen richtig gut in Fernost. Konjunkturbeschleunigung wird da zur Katastrophenbeschleunigung. In Deutschland sterben 2000 Kinder jährlich an der Luftverschmutzung, in China sind es 600 000! Die sechzehn führenden Wirtschaftsexperten sind Krücken! Klimalüge hin oder her, die Polkappen schmelzen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #150 Berlin, Berlin, Berlin, Berlin, Berlin

Flugfeld Tempelhof. Foto: Ralph Brugger

Eigentlich wollten wir

Angela, Schäuble, die Claudia, den Bürgermeister und ihre Berater treffen, aber dann hatten wir keine Lust und trafen die alten Freunde. Verrückt, aber nicht halb so verrückt wie die, die uns regieren. Ich liebe Berlin und immer wenn ich da bin, will ich bleiben. Aber Berlin die Hauptstadt, die Frontstadt, wird meine Fluchtstadt bleiben. Ein Ort, der mich immer intim empfangen und mich beschützen wird.

Meine Auguren in der Stadt sagen, Renate Künast habe es verrissen, der alte Bürgermeister wird wohl auch der neue sein. „Berlin ist arm aber sexy“, war kein schlechter Spruch, aber dass das Tacheles und die Schokoladenfabrik in der Ackerstraße platt gemacht werden sollen, ist unglaublich dumm. Kaum zu glauben, dass man sich das bieten lässt! Es fließt großes Geld, die Ladenbesitzer kotzen.

Aber Kinder gibt es ohne Ende und es kommt Freude in mir auf. Im Mauerpark mit Bauernhof,  im Café Niesen, gibt es herrliches Eis, gute Croissants, Bircher Müsli und es ist ruhig und entspannt. Eine Wohltat diese freundlichen Leute, auf deren Kinder kann man bauen, die werden den Laden eines Tages übernehmen und dann ist Schluss mit arm aber sexy!

Das tollste war aber ‚una festa sui prati‘ mit ‚una bella compagnia‘ auf dem Tempelhofer Flugfeld. Das Volk holt sich seinen 300 Hektar
Park zurück! Bei bestem Sonnenschein und dieser unglaublichen Atmosphäre  – ist es für diese Stadt ein Segen – dass dort wirklich alles möglich ist. Ohne, dass man sich gegenseitig auf die Füße treten könnte!  Lasst Euch das bloß nicht wieder von den Immobilien-Mackern und Event-Fuzzis abnehmen!

Djdeutschland


Deutsch


„Gegen Panzer ist Zivilcourage machtlos.“

Zur Mahnung

und zum Gedenken an den Volksaufstand am 17. Juni 1953


Reclaim Tempelhof Aktionstag

 

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Mobilisierungsveranstaltung für 
*Reclaim Tempelhof Aktionstag* 
Mo. 05.04.10 | 19:30 Uhr 
Centro Sociale | Sternstrasse 2 | Hamburg 
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Am 8. Mai findet in Berlin der Aktionstag: 
„Reclaim Tempelhof! Nehmen wir uns die Stadt zurück?!“ 
statt. Im Vorfeld gibt es hier in Hamburg am 05.04. eine 
Mobilisierungsveranstaltung im Centro Sociale. 

Die Hamburger Mobilsierungsveranstaltung findet in Kooperation mit dem 
„Aktionsnetzwerk gegen Gentrification – Es regnet Kaviar“ statt 

———– Aufruf zum Aktionstag ————— 
RECLAIM TEMPELHOF | Aktionstag am Tempelhofer Feld 

Am 8. Mai 2010 soll das Tempelhofer Feld unter dem schönen Motto 
„Bewegungsfreiheit“ durch den Berliner Senat eröffnet werden. Dieser 
längst überfällige Schritt erfreut zunächst. Allerdings wird durch die 
Pläne des Senats weder Bewegungsfreiheit noch, wie von diesem oftmals 
suggeriert, ein Freiraum, gestaltet durch die Anwohner_innen, 
geschaffen. Stattdessen soll, designed von dem senatseigenen Unternehmen 
„Grün Berlin GmbH“, ein Park mit Öffnungszeiten und nächtlicher 
Schließung, Parkordnung, Wachschutz, umringt von Stacheldraht und 
Sicherheitszaun mit fünf Toren als Ein- und Ausgang, installiert werden. 
Abgeschottet wird dieser Hochsicherheitspark dem Flächennutzungsplan 
zufolge von privaten Luxus- und Eigentumswohnungen, was hohe Profite für 
wenige verspricht und steigende Mieten sowie Verdrängung für viele bedeutet. 

An dem Tag ist ebenfalls der 65. Jahrestag der Befreiung von 
Nazideutschland, allemal ein Grund zum Feiern. Zu Erinnern gilt es aber 
auch des Konzentrationslagers Columbia-Haus und der Rolle des Flughafens 
während des Zweiten Weltkrieges. Warum zur Eröffnung ausgerechnet der 8. 
Mai ausgewählt wurde und dadurch einer weiteren Geschichtsglättung 
Vorschub geleistet wird, diese Frage lässt der Senat unbeantwortet. 
Unzählige Menschen protestierten in den letzten Jahren, beispielsweise 
bei der versuchten Besetzung des ehemaligen Flughafengeländes Tempelhof 
am 20. Juni 2009, für ein schönes, selbstbestimmtes Leben für Alle und 
gegen eine Stadtumstrukturierung, deren oberstes Prinzip der Profit ist. 
Anscheinend war das, wie es die Pläne des Senats für das Tempelhofer 
Feld und Umgebung deutlich machen, noch nicht ausreichend. Deshalb kommt 
und beteiligt euch alle am 8. Mai am Aktionstag: „Reclaim Tempelhof! 
Nehmen wir uns die Stadt zurück?!“ 

Bereitet euch vor und überlegt, wie ihr die Zeit auf Tempelhof 
verbringen wollt, insbesondere auch nach den offiziellen Schließzeiten. 
Bringt Instrumente, Schlafsäcke, Grills, Zelte, Soundsysteme, Bauwagen, 
Bolzenschneider, Pflanzen, Materialien zum Basteln und was ihr sonst 
noch so gebrauchen könnt, mit. 
Wir wollen anfangen unsere Wünsche und Vorstellungen für das Tempelhofer 
Feld zu verwirklichen und die neoliberalen Pläne des Senats praktisch 
angreifen. Wir werden das Gelände nicht freiwillig zu einer vorgegebenen 
Zeit verlassen. Wir werden an dem Tag, wie auch in der Zeit davor und 
danach, den Zaun einreissen. Wir werden das Feld mit Freude, 
Zärtlichkeit, Kreativität, Sehnsucht, Wut, Lachen und Leben überfluten. 
Wir werden einen Freiraum gestalten, in dem Bewegungsfreiheit nicht bloß 
ein Werbe-Slogan ist. Die Zeit des Forderns ist vorbei. Freiheit 
entsteht als kämpfende Bewegung. 

Achtet auf weitere Ankündigungen unter tempelhof.blogsport.de 

RECLAIM TEMPELHOF 
Nehmen wir uns die Stadt zurück?! 
Wir bleiben Alle! 

   

Tweets from Dina #2

my money stinks
I’m sick of things
I have no toy
my name is joy

 

My name is Dina


Tweets from Dina #1

I think it seems
I don’t have dreams
my life so sucks
my name is Max

 

My name is Dina


MY NAME IS DINA

Dina Bashir

04.03.10 – 04.06.10

Eröffnung am Mittwoch 03.03. ab 19h

GERICHTSTRASSE 52a
Nettelbeckplatz, 13347 Berlin Wedding
Öffnungszeiten nach tel. Vereinbarung
Jaro Straub 0162 8289 332 – 030 6162 9323


Die Montagskolumne #71 BERLIN

BERLIN BERLIN,

ICK LIEBE DIR.

DU STINKST MAL DA,

DU STINKST MAL HIER.

DIE GANZE WELT LIEGT DIR ZU

FÜßEN,

NY?

PARIS?

BERLIN LÄSST GRÜßEN!

KID


Carola Deye und Marie Rotkopf

ENTZUENDUNG

feuer_fit

Eroeffnung: Freitag 06. Maerz 2009, 20:00

Lesung / Konzert 21:00

Ausstellung 07.15. Maerz 2009
Oeffnungszeiten nach Vereinbarung

Herzliche Einladung von Julia Pfeiffer und Roseline Rannoch

ENTZUENDUNG

ist Aufeinandertreffen
Reibung zwischen zwei Koerpern
(das ist aber Sex, sagt Carola Deye)
zwei Klassen
(ein Bauernhof in Niedersachsen und eine Passage in Paris).

Carola Deye setzt sich mit laendlichen,
volkstuemlichen Motiven auseinander.
Holz ist fuer sie Ausdruck einer provinziellen,
baeuerlichen Dumpfheit,
die gleichzeitig zu einer malerischen visuellen Form fuehrt
und zur kontemplativen Betrachtung anregt.

Fuer Marie Rotkopf ist es ein Material, das gut brennt.
Sie sieht eine Art von Klassenkampf hinter solchen Vorstellungen.
Die Leinwand dient als Kulisse, der Vorhang wird gehoben,
und dahinter verbirgt sich das Gleiche in Gruen.

So wie die Bilder und die Texte von Marie Rotkopf
stellt er das Absurde oder die fiese Banalisierung und Nivellierung
von politischen Bedeutungen in der Gesellschaft dar.
Der Vorhang hebt sich ueber einer Taeuschung,
die das Konzept der ewigen Wiederkehr der Geschichte bestaetigt.

Die Beschaeftigung Carola Deyes mit Natur,
Provinz, mit dem Gruen und Braun
sind fuer Marie Rotkopf bildhafte Begriffe,
Klischees als Wahrheiten, eine Attitude,
um die eigene soziale Herkunft zu verschleiern
und damit zu transzendieren.

Sie schaut mit einem soziologischen und politischen Auge
(dem dritten, nicht dem von Bataille oder dem des Zyklopen).
Die Bildersymbolik verraet unsere Referenzen.
Das Auge betrachtet sie als Vakuum.
Es bleibt die Essenz dieser Begegnung:

Alles ist politisch
solange es Benzin gibt.


Hundert Tage, fünfzig Staaten * New Hampshire

new_hampshirePeters Tochter Molly ist dort geboren, Oskar in Berlin, Judd Alan Gregg, der ehemals designierte Handelsminister im Kabinett Obamas,  in Nashua. Der Protestant und Vater von zwei Kindern war dort Gouverneur & arbeitete als Rechtsanwalt.

Seine Kandidatur hat er nun zurückgezogen. Man sollte jedoch nicht sonderlich überrascht sein, daß ein Gewinner der Powerball-Lotterie  diese momentan derart unbeliebte Position abschlägt.

Owohl das aktuelle US-Konjunkturpaket wesentlich viel mehr verspricht als das deutsche und zu Guttenberg sicher auch nicht gerade gedrängelt hat…sagte Gregg: „Mir ist klar, dass ein Rückzug jetzt unfair ist, aber das ist einfach ein Schritt zu viel für mich.“



Natürlich, New Hampshire ist für seine sparsamen Regierung bekannt. In dem neuenglischen State gibt es weder einen Etat, noch eine allgemeine Mehrwert- oder Einkommenssteuer.

LIVE FREE OR DIE

Djoan Maple für Djdeutschland


Changed at Any Time

blkheroes3

»Die Straße vor uns wird lang sein.
Wir, die wir die Erben eines Freiheitskampfes sind.

Wir sind Menschen mit unwahrscheinlicher Hoffnung.

Für eine Welt, that stands as One,
gibt es zur Partnerschaft und Zusammenarbeit
zwischen den Nationen keine Alternative.«

»An diejenigen, die diese Welt niederreißen wollen:
Wir werden euch besiegen.
An diejenigen, die Frieden und Sicherheit wollen:
Wir unterstützen euch. (…)

(…) die wahre Stärke unserer Nation
kommt nicht von der Macht unserer Waffen
oder dem Ausmaß unseres Wohlstands,
sondern von der andauernden Kraft unserer Ideale:
Demokratie, Freiheit, Chancen(gleichheit) und unablässige Hoffnung.«

Von Berlin,

wo Deutsche und Amerikaner mit der Luftbrücke
gelernt haben zusammen zu arbeiten und einander zu vertrauen –
weniger als drei Jahre, nachdem sie sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstanden, 

bis Chicago,

wo Du von den Bussen in Montgomery erzähltest,
den Wasserschläuchen in Birmingham, einer Brücke in Selma,
dem Prediger aus Atlanta der sagte, We Shall Overcome,
wurde die Hoffnung immer größer,
daß wir es können.

Yes we Can!

Selbst wenn Du heute sterben müsstest,
werden wir nie mehr vergessen, daß es nicht unmöglich ist,
daß ein Schwarzer Präsident,
daß selbst ein israelischer Ministerpräsident arabischer Herkunft,
in einem freien demokratischen Israel/Palästina an die
Vorangegangenen erinnern wird und sagt:

„It’s Not Unusual“

 

Anne Nixon Cooper
Muhammad Ali
Martin Luther King
Isseddin Sobhi al-Scheich Khalil
Harriet Tubman
Jassir Arafat
Jitzchak Rabin
Jonathan Netanjahu
Frederick Douglass
Said Siam
Malcolm X
Jimmi Carter
Chalid Maschal
Sojourner Truth
Abraham Lincoln

Changed at any time, Djdeutschland


‚Ich bin ein Neger und das ist auch gut so!‘


joshua hoffine

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurden Homosexuelle als Schwule beschimpft.
Sie waren so schlau und adaptierten die Beleidigung ’schwul‘ für sich.
Sie nehmen heute führende Plätze in Staat und Gesellschaft ein.

Eines ist klar und das ist wirklich das Bemerkenswerte,

Er will ALLE Mauern einreißen!
„Eine Schlacht der Ideen!“
„Eine Welt ohne Nuklearwaffen!“
„Folter ablehnen!“
„Rassismus abschaffen!“

Eine Boulevardzeitung titelte: „Wieviel Kennedy steckt in Obama?“
Und man ist versucht zu sagen: ‚Das hängt davon ab, wieviele Projektile ihn treffen werden‘.

Eine Hillary Clinton wartet immer noch darauf!

Eines wird Barack Hussein Obama jedenfalls; eine Veränderung.

Yes we can!

Djdeutschland


One more Time for the girls…1, 2, 3,

weil ich es nicht fassen kann,
daß das an mir vorbei gegangen ist,
weil ich es so liebe, und damit Ihr sehen könnt,
wozu deutsche Männer im Stande sind…

Niemals aufgeben!

Spiel, Satz und Sieg

dj