Irritation und Verwirrung

Schwarz

Einer geht rein

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Schankweiler, von Brensc, der Hafen haben es immer gewusst,
Jan Fride, Ockenfels glauben an mich. Eine Spezial Ausbildung! Nun kommt: 
‚Einer geht rein zwei‘ (II) Jetzt bin ich auf dem Olymp: Einer geht rein:
Vor ihm liegen sechs Jahre Gefängnis, hinter ihm kein rechtschaffenes Leben. Und dazwischen? Von Wolfgang Bauer

 


Am Tag als Conny Wessmann starb

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CONNY war eines der schönsten Mädchen, sie arbeitete damals im Déjà Vu gleich bei uns um die Ecke. Wie wir sie zum ersten Mal sahen, hatten wir gerade zwei ‚Pappen gefressen‘, und als die Dinger endlich kamen, saßen wir an ihrer Bar, von der sie uns widerwillig Drinks über den Tresen servierte.

Wir fühlten uns wie die ‚coolsten Typen‘ weit und breit, aber sie mochte uns nicht. Sie hielt uns für aufschneidende Großmäuler, ’sie erkannte uns nicht‘. Jeder Versuch, sie zu uns einzuladen, scheiterte kläglich und als wir dann noch dumm und trunken in eine Schlägerei verwickelt wurden, flogen wir raus.
Später in der Nacht spürte ich auf meinem Trip eine tiefe, starke,
aber schöne Traurigkeit, die ich weder zuvor noch jemals danach gespürt hatte.

Später lernte man sich kennen, in der Stadt, in der man nach ein paar Jahren
bald jeden kannte, der einigermaßen von Bedeutung war. In einer anderen Nacht, in einem anderen Club, hätte sie mir fast einen Kuss gegeben, sie tat es dann aber leider doch nicht.

Dann sah ich, wie sie sich mehr und mehr veränderte.
Sie wurde dicker, achtete nicht mehr so stark wie vorher auf ihr Äußeres.
Sie rasierte sich eine Stoppelfrisur, trug Springerstiefel und metamorphosierte
zunehmend zur Antifaaktivistin.

In der Nacht des 17. November 1989 legte ich Platten in der Papiermühle auf, 
als plötzlich ‚Autonome‘ herein stürmten und mich aufforderten, das
Programm zu unterbrechen und die Durchsage zu machen:
„Die Bullen haben eine Frau in Göttingen ermordet“ Ich weigerte mich.

In den frühen Morgenstunden trafen wir an der Unfallstelle ein.
Wir hatten ein paar Leute befragt, die dabei gewesen waren.
Es war ein verdammter Unfall! Einer von denen, die ich schon oft in Göttingen gesehen hatte, in der Hitze dieser Gefechte; Gut gegen Böse; Rechts gegen Links; Autonome gegen Faschos; nur diesmal mit tödlichem Ausgang. Es war Conny.  Ich war erschüttert.

Sie war über eine stark befahrene Straße geflohen und von einem Auto erfasst worden, sie wurde durch die Luft geschleudert und war sofort tot.

Wir sperrten die Straße und errichteten brennende Barrikaden mit Holz, das wir von einer nahegelegenen Baustelle geklaut hatten. Wir blieben die ganze Nacht und den ganzen Morgen bis zum Mittag. Ich konnte es nicht fassen, Conny.
Hätte sie mir doch wenigstens diesen einen Kuß gegeben, hätte doch der Lauf der Welt, für diese eine, dann später alles entscheidende Minute angehalten!

Um zwölf Uhr Mittags gab es eine Demonstration (Foto oben).
Es wurden Reden geschwungen: „Mörder, für jeden den sie von uns umbringen, werden hundert weitere marschieren…“

Ein Mann, der einen umstehenden Einkaufswagen bestieg, um mit einer anderen Meinung zu erwidern, wurde gnadenlos nieder gebrüllt und unter Androhung von Gewalt zum Schweigen gebracht. Die Stimmung war aufgeheizt, Pogrom Stimmung!

Ich ergriff das Wort, wenn es auch in diesem Augenblick vielleicht nicht angemessen war.: „Wenn ihr hier einen mit Gewalt hindert zu sprechen, dann seid ihr die Faschisten!“

Tosende Empörung schlug mir entgegen,  ich wurde von der Menge aufgefordert
samt meiner Begleitung den Ort unverzüglich zu verlassen. Wir taten es in einer Art Spießrutenlauf, in der keiner es wagte Hand an uns zu legen.

Später verhängte man ein JUZI-Verbot (Jugendzentrum Innenstadt),
welches man seinerzeit arrogant missachtete und als eine Art Auszeichnung begriff.

Noch heute, wenn ich zu Besuch bin, sprechen mich mir wildfremde Menschen darauf an. In der Stadt, in der ich schon lange nicht mehr lebe, aber das mir Liebste immer noch wohnt. Sie klopfen mir auf die Schulter und dann frage ich mich: Wo warst Du?

djdeutschland

 


„Neger“

Burgerking

Na ich mache es so: Die „NEGER“ vor meiner Tür – die sich mittlerweile ungefähr verzehnfacht haben, behandle ich freundlich. Ich will sie kennen! Ich kann Ihre Probleme nicht lösen (sie sind obdachlos), aber mildern, durch Freundlichkeit! Sie sind sehr freundlich zu mir und machen (in der Regel) was ich ihnen rate. Meine Probleme mit der Situation, kann nur „mein Freund Andy Grote“ lösen, der mittlerweile Innensenator in Hamburg – und für diese ‚intelligenten‘ Polizeieinsätze in meiner Straße verantwortlich ist. Ich komme nicht mehr so einfach an in ran, weil er, seit dem er Trump die Hand geschüttelt hat, scharf bewacht wird.

Mr. Babylon


Muammar al-Gaddafi

Ohne Mitleid und Größe gegenüber dem geschlagenen Feind, ohne jedes Mitgefühl, laut „Gott ist groß“ rufend, treibt ein blutrünstiger Mob den nach der: ‚Es-soll-so-sein-Berichterstattung‘ bösen Gaddafi vor sich her und lyncht ihn schliesslich vor den Augen der ganzen Welt. Wen hat man da gerufen? War die christlich bewurzelte Nato nicht ausgezogen das Menschenrecht zu schützen? 2009 beschimpft der Oberst den Sicherheitsrat das erste Mal als Terrorrat und fordert im Namen von „1000 afrikanischen Königreichen“ fünf Billionen Euro für Afrika.“Oder Europa wird schwarz! Was für ein Verbrechen hat er begangen?“ Hätte es damals bei Pilatus schon Smartphones gegeben, hätte es ähnliche Bilder von Jesus auf seinem Weg nach Golgatha gegeben! Auch in seinem Namen wird später ohne Vergebung gemetzelt und getötet. Gaddafi wird ähnlich gedacht haben: Mein Gott, mein Volk – meine Geschäftspartner, warum habt ihr mich verlassen? Doch die schrien immer lauter: Ans Kreuz mit ihm! Wieder mal läßt man einen ‚Barabbas‘ frei, um zu geißeln und zu töten.

Djdeutschland


Highway to hell

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Eines der perfidesten Kriegsverbrechen der neueren Geschichte.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1991 wurde die Straße zwischen Kuwait und Basra, Highway of Death, auf der sich erkennbar kapitulierende, sich zurückziehende, irakische Truppen, irakische und palästinensische Zivilisten im Stau befanden, zwei Tage lang bombardiert. Mit allem was die amerikanische Kriegsmaschinerie zur Verfügung hatte. Bis niemand mehr am Leben war. Tausende kamen um’s Leben. Feiges Fische schiessen im Fass! Ein Kriegsverbrechen, bei dem keine Journalisten anwesend waren und das bis heute nicht gesühnt ist.



Der Rassistische Konsument

A visitor poses for a portrait during Lisbon Fashion Week

Wenn ich einen Schwarzen gezielt auf Drogen anspreche, bin ich dann ein rassistischer Konsument?

Die Polizei der rassistischen Kontrolle zu bezichtigen, ist für mich eine dummdreiste Frechheit! ‚Neger-Kalle‘ hat recht: selbst durch eine sehr dunkle Sonnenbrille kann jeder seit Jahren sehen, daß diese Dienstleistungen fast ausschließlich von Afrikanern angeboten werden.

Dealer haben sich im Wohngebiet mindestens verzehnfacht und das man dort etwas zu Rauchen, oder zum Rüsseln kriegt, ist selbst dem über Fünfzigjährigen seit Jahrzehnten bekannt. Diese Leute sind aber auch sonst ansprechbar und sie sind freundlich, eine Bereicherung! Die packen sofort mit an, wenn ich Hilfe brauche, weil ich mit dem Kinderwagen die Hafentreppe runter will!  Aber ihnen bleibt nichts anderes übrig als ihre Notdurft in den Straßen draußen zu  verrichten und das ist für mich als Papa auch ein Problem! Ausserdem werden dauernd die von den ‚Helden‘ liebevoll gepflegten Blumenbeete zerwühlt – ein Umstand, der sehr weh tut.

Als ich vor zwei Wochen an einem Sonntag im Park Fiktion mit meinen drei kleinen Kindern dort zum spielen gehen will, schickt sich eine Gruppe engagierter junger Leute gerade an ihre Plattenspieler und Verstärker aufzubauen, um – wie sie mir auf Ansprache versichern  „eine politsche Aktion“ durchzuführen:  Gegen rassistische Kontrollen!

Ich habe auch jahrelang für diesen Park gekämpft und dachte eigentlich es sei klar, daß der Park für alle da sein soll und nicht für komerzielle, parteipolitische, oder sonst welche eigenen Süppchen. Ich will mich dort entspannen und nicht bum bum bum, lautes Abspielen von Musik oder sonst etwas ertragen müssen. Ich will übrigens auch nicht ungefragt fotografiert werden!

Ausserdem ist der Park Sonntags voll mit Müll und Scherben! Ich weiss, daß dafür nicht etwa die Schwarzen verantwortlich sind, sondern vor allem Touristen, Feierbiester, Griller und Alkoholliebhaber aller Couleur.

Wer kauft mir einen >>> Arenga Besen mit langem Stil, damit ich ab und zu mal da durchharken kann? 

Ich finde, wir sollten anstatt in schlechter politscher Kultur uns gegenseitig auf die Palme zubringen, lieber mal vernunftige Lösungen für diese unbestreitbaren Probleme finden! Schließlich müsste unserem St. Pauli erfahrenen ‚Freund‘ und Innensenator Andy Grote  klar zu machen sein, daß  Legalisierung – Stichwort Angebot und Nachfrage – die Lösung für dieses Problem wäre! Es würde vor allem auch weniger Kräfte für sinnlose Kämpfe binden! An jenem Sonntag traten meine Kinder und ich jedenfalls erst einmal den Rückzug an.

Wir müssen nicht Menschen den übelsten kapitalistischen Strukturen, der Ausbeutung und der Bandenkriminalität überlassen. Wir müssen sie in unsere Mitte nehmen!

Zum Schluß noch eine Provokation zum besseren Verständnis: Jeder hat in diesem Land eine Lobby, außer ein gesundes deutsches Kind!

djdeutschland


Die AFD-Sau

Kein Tag vergeht, ohne dass eine AFD-Sau durchs Dorf gejagt wird. Es gibt zwar weit wichtigere Themen, wie Vereitelung der Energiewende, Abgasskandal, FIFA-Korruption, Waffenlieferungen, Umweltzerstörung und Ausbeutung, aber etablierte Parteien und Wahrheitspresse sorgen sich um ihre Bedeutungslosigkeit. Hat Alexander Gauland nicht Recht, dass sich zwar jeder gern im Schein der Sonne der Antirassisten und Flüchtlingsbejubler sonnt, aber wenn es um Ansammlungen von Ausländern und Flüchtlingslagern in der Nähe ihrer Immobilen geht, soll die böse Welt schön draußen bleiben. Die Guten und Aufrechten greifen zum Smartphone – ihrer Kinderschokolade. Dem Inbegriff kapitalistischer Ausbeutung, Kinderarbeit und Weltverschwörung! Wasserverschmutzung, Kinder- und Zwangsarbeit und letztendlich der Grund für Flüchtlingsströme. Sie posten: Dass sie nichts schöner finden, als jede Menge Schokos auf die Hütte zu bekommen. Die Hetze nimmt mittlerweile gestapomäßige Formen an! Es werden revolutionär, freiheitlich demokratisch, die AFD-Säue öffentlich an den Pranger gestellt. Es wird bedroht, diffamiert und angegriffen. Hauptsache der post geht ab. Ich kann diese verlogenen, fun-generierten Vollpfosten nicht ausstehen und zieh mir erstmal analog ein Paar Jérôme-Boateng-Schaumküsse rein. Love is everywere!

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Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Invictus (Unbezwungen)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart –
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf‘ mein Buch erzähl‘,
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel‘!


Invictus (Unconquered)

Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.


Katalogrelease

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Große Katalogrelease Veranstaltung von Friends and Lovers in Underground

Mi, 27.3. ab 19 Uhr
Leporello Performance
edvin adler
MR. KRELLi
eddi paff feat. mariüs – chanson & accordeon
Gerd Bauder
Jentle Ben impro mit Johanna Bruckner
Nikae
Raffaello

hinter dem Rolltor vom Kunstverein Hamburg

Zugang über den Parkplatz, Klosterwall 23

weitere Infos: friendsandloversinunderground.de


Gold zu Gold

Benefiz-Ausstellung zum Erhalt des Gastateliers im Goldbekhof
Eröffnung: Mittwoch, 26. September 2012, 19 Uhr
Dauer: Do 27.9.- So 30.9. jeweils 15-19 Uhr

Gastatelier Goldbekhof, Moorfurthweg 9B, 22301 Hamburg

Es wurde in der Vergangenheit versucht, alles Mögliche in Gold
zu verwandeln. Die beste Methode ist und bleibt: Gold zu Gold des Magnetismus:
Der Teufel scheißt bekanntlich auf den größten Haufen. Olympia ist vorbei.
Wir erwarten einen Medaillenregen.

Ellen Gronemeyer, Helena Huneke, Markus Amm, Claus Becker, Tillmann Terbuyken,
Monika Michalko, Dirk Meinzer, Anke Wenzel, Fabienne Mueller, Jan Köchermann, Carola Deye


Nagasaki

9. August 1945, 11:02

Ein amerikanischer B-29 Bomber, die Bockscar,  wirft trotz des Eindrucks der verheerenden Zerstörungen in Hiroshima (Foto: oben) eine weitere Atombombe über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab, als sich gerade eine Wolkenlücke auftut. Mindestens 70 000 Menschen sterben sofort.
Der Atompilz gleicht verblüffend einem amerikanischen Weißkopfseeadler.  Ursprüngliches Ziel waren die Schiffswerften. Die Bombe verfehlte, ihren geplanten Zielpunkt um mehr als 2 km weil der Abwurf wegen starker Bewölkung radargesteuert erfolgen musste. Sie detonierte in einem Tal, ein
 Feuersturm blieb aus, die umliegenden Berge dämpften die Auswirkungen auf die Umgebung der Stadt.

Kokura

war das eigentliche Ziel der Bombe, die dann aber auf Grund der Wetterbedingungen über Nagasaki abgeworfen wurde. Deswegen steht Kokura in Japan heutzutage für das Glück, von einem ungeahnten Unheil verschont zu bleiben.

Der Zugriff auf Filmmaterial, unten, wurde inzwischen von rechtlosen Rechteinhabern auf YouTube gesperrt, was mit einer HOLOCAUSTLEUGNUNG gleichgesetzt werden kann.

 

Djdeutschland


Big Mama Thornton

Big Mama Thornton Songwriterin und Mundharmonikaspielerin * 11. Dezember 1926 in Montgomery, Alabama † 25. Juli 1984 in Los Angeles, wurde 1984 in die Blues Hall of Fame aufgenommen. Sie ist die Namensgeberin für Willie Mae Rock Camp für Mädchen, einer Non-Profit-Organisation, die das Selbstbewusstsein von Mädchen und Frauen durch musikalische Ausbildung stärken soll. Sie war die erste, die „Hound Dog“ von Jerry Leiber und Mike Stoller aufnahm, der Song wurde später ein Hit für Elvis Presley.


Hotel Particulier


Die Montagskolumne #175 Gier

Schwarz-Gelb hat gewonnen, das Gute siegt über das Böse in Rot. Schon erfinden die Zeitungen in Jürgen Klopp einen neuen Führungsstil, just zeitgleich die Kampagne einer Bank: „Lust auf Gewinnen, das macht Dich aus, das weckt die GIER in Dir und diese Lust aufs Gewinnen die tobt in mir.“ Überall in Europa brennt der Baum, hier feiert man Fussball. Die Westfalen haben vergessen, wer die Schleusen für Krieg und Kapital geöffnet hat und wählen die etwas andere alte Version vom Stamme Nimm. Einen Vorteil hat das ganze, hier gewinnt die Wahlen noch die Mitte und nicht Faschisten und Linksradikale, wie im Rest Europas. Eine Partei mit den Grundrechten als Programm, wenn auch ignoriert und diffamiert, macht Boden. Nur, das weiss der ordentlich politisch Sozialisierte, wird die GIER auch hierzulande nicht mehr befriedigt, wird der Opel endlich abgeschafft, dann tobt die Raserei hier, mit deutscher Gründlichkeit.

Djdeutschland


Bombenleger

John Stezaker

Wir dürfen den Bombenlegern und Kriegstreibern nicht ein weiteres Mal erlauben, nur aus Wahlkampfgründen einem anderen Volk die Bombe zu legen!

Djdeutschland


Highway to hell

In dieser Nacht jährt sich der ‚Highway des Todes‘ zum einundzwanzigten Mal. Eines der perfidesten Kriegsverbrechen der neueren Geschichte.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1991 wurde die Straße zwischen Kuwait und Basra, Highway of Death, auf der sich erkennbar kapitulierende, sich zurückziehende, irakische Truppen, irakische und palästinensische Zivilisten im Stau befanden, zwei Tage lang bombardiert. Mit allem was die amerikanische Kriegsmaschinerie zur Verfügung hatte. Bis niemand mehr am Leben war. Tausende kamen um’s Leben. Feiges Fische schiessen im Fass! Ein Kriegsverbrechen, bei dem keine Journalisten anwesend waren und das bis heute nicht gesühnt ist.



Die Montagskolumne #158 Übernahme

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Manchmal fällt es einem wirklich nicht leicht, das Böse zu erkennen. Besonders dann, wenn man solche aussagekräftigen Bilder wie das obige zu sehen bekommt. Lucas Papademos, neuer griechischer Premierminister und Chef der Übergangsregierung, ehemals Gouverneur der griechischen Notenbank, später Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, war maßgeblich für die Aufnahme Griechenlands in die Eurozone verantwortlich. Gerhard Schröder war damals Kanzler!

Der neue italienische Ministerpräsident Mario Monti, ist Mitglied des Vorstands der Bilderberg-Konferenz, führendes Mitglied der Trilateralen Kommission und Berater bei Goldman Sachs und The Coca-Cola Company. Der Weltbankier soll das Land mit den drittgrößten Goldreserven Italien, nun übernehmen. Ist das eine gute Idee?

Die Trilaterale Kommission wurde im Juli 1973 auf Betreiben von David Rockefeller gegründet. Der britische Politikwissenschaftler Stephen Gill definierte das Anliegen der Triade als ein Projekt zur Entwicklung einer organischen (oder relativ dauerhaften) Allianz zwischen den größten kapitalistischen Staaten mit dem Ziel, eine stabile Form der Weltordnung voranzutreiben (oder zu erhalten), die ihren dominanten Interessen entspricht. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein. Manche meinen, die Trilaterale Kommission, die aus der Bilderberg-Gruppe hervorging, strebe ein Global Governance (Weltregierung) an, das als „Governance without Governments“ (Regierung ohne Regierungen) zu verstehen sei. Das ist selbstverständlich nur haltlose Verschwörungstheorie! Die TK ist nur ein, wenn auch einflussreicher Teil, in einem wachsenden transnationalen Politiknetzwerk, welches man wiederum als Teil von Global Governance verstehen kann.

Ein Blick auf die Mitgliederliste verrät, daß es sich bei diesem erlauchten Kreis, nicht nur um Weltbanker und Weltökonomen handelt, sondern auch um einige weltbekannte Kriegsverbrecher, Kriegstreiber und Kriegsgewinnler! Das ganze erinnert an das gute alte Muster der 1%, des John D. Rockefellers. Der US-amerikanische Unternehmer wurde mit der Raffinierung von Rohöl zum reichsten Menschen der Welt. Dabei bedient man sich skrupelloser Methoden wie der Übervorteilung von Aktionären, Kursmanipulation, sowie der Bestechungen von Richtern und Politikern. Konkurrenten werden mit zweifelhaften Mitteln ausgeschaltet. Für diese Straftaten, die öffentlich bekannt sind, wird nie verurteilt. Durch zahlreiche soziale Einrichtungen und Wohltaten, avanciert man zum Wohltäter der Nation und zu einem Vorbild für den “amerikanischen Traum”.

Wir sind die 99%! Was wird aus unserem Traum von Europa?

Djdeutschland




9/11 – Die Einheitspresse quatscht seit zehn Jahren nach

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Warum werden keine Fragen gestellt?

Es riecht immer lauter nach Inszenierung! Nur wenige Medien trauen sich, über die zahlreichen Ungereimtheiten zu berichten.
Sie erscheinen im Ausland. ORF und der Tagesanzeiger wagen es Fragensteller zu Wort kommen zu lassen. Fritz Radio bringt in der sonntäglichen Kenfm Sendung einen bemerkenswerten Podcast. Die Mehrheit der deutschen Presse stößt ins alte Propaganda-Bedrohungshorn. Zweifler werden als Verschwörungtheoretiker diffamiert, die Bürgerrechte erodieren, es wird gefoltert, entführt, entrechtet, überwacht, es werden rechtlose Kriege geführt, wir werden entmachtet. Djdeutschland








http://youtu.be/25QfP9IphCc <<<Sehr speziell: al qaida malumat.



Die Montagskolumne #149 Westerwelle

H&M

Ich kann nicht verstehen,

warum man einen Schröder und einen Fischer bis heute als Friedensapostel feiert, obwohl sie uns belogen haben und obwohl man sieht, wie korrupt sie sind. Das Nein zu Gewalt von Westerwelle – und ich hätte nie gedacht, daß ich das einmal sagen würde – verdient größten Respekt, gerade weil Deutschland einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat! Euer Kriegs- und Siegesgeschrei entspringt einer es-soll-so-sein-Berichterstattung! Westerwelle und Merkel stehen auf dünnem Eis, sie haben es mit kriminellen Banden zu tun. Die Nato und die amerikanische Regierung zähle ich ausdrücklich dazu!

Immer das gleiche Muster mit tausenden Toten. Von jedem der Saubermänner kann ich Euch ein Bild mit Gaddafi zeigen, alle haben mit Gaddaffi gedealt und fettest die Waffen geliefert, die es heute wieder weg zu bomben gilt, gutes Geschäft. Kommt uns das nicht bekannt vor? Weil sie ablenken wollen, weil es um Wasser geht, weil gerade der größte Raubzug aller Zeiten eingetütet wird!

Die Presse berichtet kampagnenartig, einseitig und unreflektiert. Immer die gleichen Bilder, wie aus einer Jeansreklame. Alte Liberale wie Baum und Gerhardt heucheln und lügen falsch in die Mikrophone. Die vorhandenen bestialischen Rachevideos der Rebellen zeigt man uns nicht! Wenn man die Opposition, den von mir bisher so geschätzten Grünen Trittin hört, wird einem schlecht. Petra Kelly wird sich im Grab umdrehen! Pfui Jürgen Trittin! Wie verkommen und machtgeil seid ihr denn alle? Krieg kann und darf kein politische Mittel sein!

Ja ich weiß, daß die Schwarz-Gelben die Waffenexporte noch einmal erheblich gesteigert haben, ja ich weiß um die Doppelmoral, aber wenn jetzt nicht Männer und Frauen kommen, die uns sagen, daß die Aufrechterhaltung unserer Art zu leben, unser Wohlstand, Krieg bedeuten, dann sehe ich tief schwarz.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #147 Schwarzer Peter

Heidi lender

Es ist jetzt schon absehbar

Die goldenste Kuh des Wirtschaftens, die USA, die Republikaner, die mit erlogener Bedrohung und kriminellen Kriegen die Schuldenberge verdient und angehäuft haben, werden den Präsidenten zu Zugeständnissen zwingen. Denn er will der im wahrsten Sinne schwarze Peter nicht sein. Die größten Vermögen der Welt werden nicht angerührt, gespart wird unten, am Ende wird der ‚Neger‘ an allem Schuld sein.  Eine derartige Austeritäts-Orgie mitten in einer stagnierenden Konjunktur und angesichts grassierender Arbeitslosigkeit zu feiern, zeugt von beachtlicher ökonomischer Verwegenheit. Die völlig ausser Rand und Band geratene Republikanische Partei nahm unter dem Einfluss der Tea Party die amerikanische Konjunktur als Geisel – und erzwang als Lösegeld eine Sanierung des Bundeshaushalts nach Gutsherrenart: Ohne George W. Bushs skandalöse Steuersenkungen für die reichsten Amerikaner rückgängig zu machen und ohne gleichfalls skandalöse Steuer-Schlupflöcher für amerikanische Unternehmen zu stopfen.  (Tagesanzeiger) Kommt uns das nicht bekannt vor? Fällt einem da etwa nicht sogleich Fischer und Schröder ein? Ihr Sklaven in der Überzahl, wie lang noch wollt Ihr leiden?

Djdeutschland


Jeans Mangel V


Die Montagskolumne # 129 Recht und Unrecht

Djunior

*Für mich hätte es zur Ehrung der Gefallenen gehört,

sie ein Stück weit aus der Anonymität heraus zu heben. Außer Namen, Alter, Herkunftsort und Dienstgrad habe ich über sie nur erfahren, dass einer von ihnen eine Frau und eine kleine Tochter hatte. Dann ließe sich vielleicht auch ein Bild davon gewinnen, was IHRE Ideen, Ziele, Werte, Motive im einzelnen waren. Ein Untertitel wie „Gefallene Soldaten werden geehrt.“ hätte deutlich gemacht, dass es um sie gehen soll, dass ihnen unsere Aufmerksamkeit gilt.

Statt dessen steht – wieder einmal – ein anderer im Mittelpunkt: ‚Verteidigungsminister Guttenberg hält eine bewegende Trauerrede.‘ Seine Worte – Banalitäten eigentlich – bekommen den Raum, die Aufmerksamkeit. Dass er in Wirklichkeit nicht viel von diesen Menschen weiß, offenbart er selbst: „Ihre Gedanken waren greifbar.“ – d. h. doch: ‚Zugehört habe ich ihnen nicht, aber ich nehme mir mal die Freiheit, ihnen meine Gedanken in den Kopf zu legen.‘ Ein umgekehrtes Plagiat, sozusagen.

Ist das der Neid, der hier aus mir spricht? Etwas dem Neid Verwandtes ist es: Mißgunst. Seinen Reichtum, sein Aussehen, seine Popularität mißgönne ich ihm nicht. Ich mißgönne ihm von Herzen das, was er anderen wegnimmt.

Wenn hier also erneut der Eindruck erweckt wird, die Gefallenen würden in irgendeinem Sinne ’näher‘ zu Herrn von Guttenberg ‚gehören‘, als etwa zu seinen Kritikern, dann möchte ich ihn jetzt – nicht demütigen, nicht kränken, sondern: in seine Schranken weisen.

Ich bin ein ‚Angehöriger‘. Meine Schwester – eine promovierte Juristin, wie der Verteidigungsminister – ist 1999 im Kosovo zu Tode gekommen, wo sie Zeugenaussagen für das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag sammelte. Sie war Zivilistin, nicht Soldatin; sie ist beim Absturz einer UN-Maschine gestorben, nicht durch Schüsse. (In der chaotischen Situation damals waren die Protokolle von Flugzeugführer und Tower-Besatzung nicht ausreichend aufeinander abgestimmt.) Aber die ‚moralischen Koordinaten‘ sind für mich dieselben: Im Einsatz für die Geltung der Menschenrechte hat sie sich wissentlich in Gefahr begeben, zwischen Minen, Panzern und gelegentlichen Anschlägen denen zugehört, die geliebte Menschen durch ungesetzliche Gewalt verloren haben, und hat schließlich den höchsten Preis gezahlt.

Sie wäre NICHT stolz gewesen auf diesen Verteidigungsminister. Sie hätte Verständnis für ihn aufgebracht, weil das so ihre Art war; sie hätte zugegeben, dass manche Situationen schwierig und verfahren sind, und idR alle ein bißchen Recht haben – aber sie hätte auch verlangt, was alle Bürger im Angesicht der Plagiats-Affäre verlangen dürfen: Dass die Grenzpfeiler zwischen Recht und Unrecht, zwischen Ehrlichkeit und Unehrlichkeit nicht verschoben, sondern gestützt werden – selbst wenn das politisch teuer ist.

*Diskussionsbeitrag von Christian Ziegler auf der Facebook Wall von Ruprecht Polenz.
„Wir verneigen uns in Dankbarkeit und Anerkennung“