Irritation und Verwirrung

Schwarz

Highway to hell

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In dieser Nacht jährt sich der ‚Highway des Todes‘ zum sechsundzwanzigten Mal. Eines der perfidesten Kriegsverbrechen der neueren Geschichte.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1991 wurde die Straße zwischen Kuwait und Basra, Highway of Death, auf der sich erkennbar kapitulierende, sich zurückziehende, irakische Truppen, irakische und palästinensische Zivilisten im Stau befanden, zwei Tage lang bombardiert. Mit allem was die amerikanische Kriegsmaschinerie zur Verfügung hatte. Bis niemand mehr am Leben war. Tausende kamen um’s Leben. Feiges Fische schiessen im Fass! Ein Kriegsverbrechen, bei dem keine Journalisten anwesend waren und das bis heute nicht gesühnt ist.



Der Rassistische Konsument

A visitor poses for a portrait during Lisbon Fashion Week

Wenn ich einen Schwarzen gezielt auf Drogen anspreche, bin ich dann ein rassistischer Konsument?

Die Polizei der rassistischen Kontrolle zu bezichtigen, ist für mich eine dummdreiste Frechheit! ‚Negerkalle‘ hat recht: selbst durch eine sehr dunkle Sonnenbrille kann jeder seit Jahren sehen, daß diese Dienstleistungen fast ausschließlich von Afrikanern angeboten werden.

Dealer haben sich im Wohngebiet mindestens verzehnfacht und das man dort etwas zu Rauchen, oder zum Rüsseln kriegt, ist selbst dem über Fünfzigjährigen seit Jahrzehnten bekannt. Diese Leute sind aber auch sonst ansprechbar und sie sind freundlich, eine Bereicherung! Die packen sofort mit an, wenn ich Hilfe brauche, weil ich mit dem Kinderwagen die Hafentreppe runter will!  Aber ihnen bleibt nichts anderes übrig als ihre Notdurft in den Straßen draußen zu  verrichten und das ist für mich als Papa auch ein Problem! Ausserdem werden dauernd die von den ‚Helden‘ liebevoll gepflegten Blumenbeete zerwühlt – ein Umstand, der sehr weh tut.

Als ich vor zwei Wochen an einem Sonntag im Park Fiktion mit meinen drei kleinen Kindern dort zum spielen gehen will, schickt sich eine Gruppe engagierter junger Leute gerade an ihre Plattenspieler und Verstärker aufzubauen, um – wie sie mir auf Ansprache versichern  „eine politsche Aktion“ durchzuführen:  Gegen rassistische Kontrollen!

Ich habe auch jahrelang für diesen Park gekämpft und dachte eigentlich es sei klar, daß der Park für alle da sein soll und nicht für komerzielle, parteipolitische, oder sonst welche eigenen Süppchen. Ich will mich dort entspannen und nicht bum bum bum, lautes Abspielen von Musik oder sonst etwas ertragen müssen. Ich will übrigens auch nicht ungefragt fotografiert werden!

Ausserdem ist der Park Sonntags voll mit Müll und Scherben! Ich weiss, daß dafür nicht etwa die Schwarzen verantwortlich sind, sondern vor allem Touristen, Feierbiester, Griller und Alkoholliebhaber aller Couleur.

Wer kauft mir einen >>> Arenga Besen mit langem Stil, damit ich ab und zu mal da durchharken kann? 

Ich finde, wir sollten anstatt in schlechter politscher Kultur uns gegenseitig auf die Palme zubringen, lieber mal vernunftige Lösungen für diese unbestreitbaren Probleme finden! Schließlich müsste unserem St. Pauli erfahrenen ‚Freund‘ und Innensenator Andy Grote  klar zu machen sein, daß  Legalisierung – Stichwort Angebot und Nachfrage – die Lösung für dieses Problem wäre! Es würde vor allem auch weniger Kräfte für sinnlose Kämpfe binden! An jenem Sonntag traten meine Kinder und ich jedenfalls erst einmal den Rückzug an.

Wir müssen nicht Menschen den übelsten kapitalistischen Strukturen, der Ausbeutung und der Bandenkriminalität überlassen. Wir müssen sie in unsere Mitte nehmen!

Zum Schluß noch eine Provokation zum besseren Verständnis: Jeder hat in diesem Land eine Lobby, außer ein gesundes deutsches Kind!

djdeutschland


Die AFD-Sau

Kein Tag vergeht, ohne dass eine AFD-Sau durchs Dorf gejagt wird. Es gibt zwar weit wichtigere Themen, wie Vereitelung der Energiewende, Abgasskandal, FIFA-Korruption, Waffenlieferungen, Umweltzerstörung und Ausbeutung, aber etablierte Parteien und Wahrheitspresse sorgen sich um ihre Bedeutungslosigkeit. Hat Alexander Gauland nicht Recht, dass sich zwar jeder gern im Schein der Sonne der Antirassisten und Flüchtlingsbejubler sonnt, aber wenn es um Ansammlungen von Ausländern und Flüchtlingslagern in der Nähe ihrer Immobilen geht, soll die böse Welt schön draußen bleiben. Die Guten und Aufrechten greifen zum Smartphone – ihrer Kinderschokolade. Dem Inbegriff kapitalistischer Ausbeutung, Kinderarbeit und Weltverschwörung! Wasserverschmutzung, Kinder- und Zwangsarbeit und letztendlich der Grund für Flüchtlingsströme. Sie posten: Dass sie nichts schöner finden, als jede Menge Schokos auf die Hütte zu bekommen. Die Hetze nimmt mittlerweile gestapomäßige Formen an! Es werden revolutionär, freiheitlich demokratisch, die AFD-Säue öffentlich an den Pranger gestellt. Es wird bedroht, diffamiert und angegriffen. Hauptsache der post geht ab. Ich kann diese verlogenen, fun-generierten Vollpfosten nicht ausstehen und zieh mir erstmal analog ein Paar Jérôme-Boateng-Schaumküsse rein. Love is everywere!

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Invictus (Unbezwungen)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart –
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf‘ mein Buch erzähl‘,
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel‘!


Invictus (Unconquered)

Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.


Katalogrelease

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Große Katalogrelease Veranstaltung von Friends and Lovers in Underground

Mi, 27.3. ab 19 Uhr
Leporello Performance
edvin adler
MR. KRELLi
eddi paff feat. mariüs – chanson & accordeon
Gerd Bauder
Jentle Ben impro mit Johanna Bruckner
Nikae
Raffaello

hinter dem Rolltor vom Kunstverein Hamburg

Zugang über den Parkplatz, Klosterwall 23

weitere Infos: friendsandloversinunderground.de


Gold zu Gold

Benefiz-Ausstellung zum Erhalt des Gastateliers im Goldbekhof
Eröffnung: Mittwoch, 26. September 2012, 19 Uhr
Dauer: Do 27.9.- So 30.9. jeweils 15-19 Uhr

Gastatelier Goldbekhof, Moorfurthweg 9B, 22301 Hamburg

Es wurde in der Vergangenheit versucht, alles Mögliche in Gold
zu verwandeln. Die beste Methode ist und bleibt: Gold zu Gold des Magnetismus:
Der Teufel scheißt bekanntlich auf den größten Haufen. Olympia ist vorbei.
Wir erwarten einen Medaillenregen.

Ellen Gronemeyer, Helena Huneke, Markus Amm, Claus Becker, Tillmann Terbuyken,
Monika Michalko, Dirk Meinzer, Anke Wenzel, Fabienne Mueller, Jan Köchermann, Carola Deye


Nagasaki

9. August 1945, 11:02

Ein amerikanischer B-29 Bomber, die Bockscar,  wirft trotz des Eindrucks der verheerenden Zerstörungen in Hiroshima (Foto: oben) eine weitere Atombombe über der Mitsubishi-Waffenfabrik ab, als sich gerade eine Wolkenlücke auftut. Mindestens 70 000 Menschen sterben sofort.
Der Atompilz gleicht verblüffend einem amerikanischen Weißkopfseeadler.  Ursprüngliches Ziel waren die Schiffswerften. Die Bombe verfehlte, ihren geplanten Zielpunkt um mehr als 2 km weil der Abwurf wegen starker Bewölkung radargesteuert erfolgen musste. Sie detonierte in einem Tal, ein
 Feuersturm blieb aus, die umliegenden Berge dämpften die Auswirkungen auf die Umgebung der Stadt.

Kokura

war das eigentliche Ziel der Bombe, die dann aber auf Grund der Wetterbedingungen über Nagasaki abgeworfen wurde. Deswegen steht Kokura in Japan heutzutage für das Glück, von einem ungeahnten Unheil verschont zu bleiben.

Der Zugriff auf Filmmaterial, unten, wurde inzwischen von rechtlosen Rechteinhabern auf YouTube gesperrt, was mit einer HOLOCAUSTLEUGNUNG gleichgesetzt werden kann.

 

Djdeutschland