Irritation und Verwirrung

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Die Montagskolumne #26 Neue Berechnungsgrundlagen

galvani1Andrea Galvani

Schrumpfen

Nach einer Prognose des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo,
wird die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr um dramatische 2,2 Prozent schrumpfen.
Daß das Papier nicht die Millionen wert ist, das es kostet,
kann man an vorherigen IFO-Prognosen messen.

Heute wie damals, die falschen Berechnungsgrundlagen.

Wenn Etwas zu schnell im Garten wächst, wird es ungenießbar,
nimmt Anderem die Sonne weg und lässt es verkrüppeln.
Geht es jetzt also in die richtige Richtung?

Man braucht kein Spezialist zu sein um zu begreifen,

daß der Verkauf eines Krankenhauses in Hamburg
gegen den Willen des Volkes, falsch ist.
Die Verpflegung für die Patienten wird jetzt aus Düsseldorf geliefert
und in Hamburg ‚regeneriert‘, weil billiger.
Wird nun jemand ausgebeutet, oder ist die Quallität schlecht;
es hat in jedem Fall keine Kultur.

Der schlaue Mehdorn meldet schon mal Bedarf an

wegen falscher Berechnungsgrundlagen,
braucht die Bahn 300 neue ICE-Züge.
Böse Achsenprobleme.
Preissteigerungen wegen zu hoher Personal- und Stromkosten, Automaten.
Mehdorn will Atomstrom und billig an die Börse.
Is‘ nich‘!

Von nun an wird alles billig zurückgekauft.

Der Markt funktioniert, Deflation;
nach Weihnachten werden wir alles,
was wir uns vorher nicht leisten konnten,
billig zurückkaufen!
Der Klimagipfel in Posen bedeutet einen Paradigmenwechsel.
Auch wenn manche mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind,
ein Vertrag ist unterschrieben, die Türen geöffnet,
europäische Standards kommen,
verhandelt wird später.

 

Das Nicolas Sarkozy seinen iranischen Kollegen
Mahmud Ahmadinedschad

auf der Afghanistan-Konferenz den Handschlag verweigert,
ist dumm und unangemessen und zeugt von Großmannssucht.
Gordon Brown lebt ebenfalls weit über die Verhältnisse,
Ismail Hanija, wie auch der iranische Präsident,
werden immer noch falsch übersetzt,
Warum?
Wollt ihr Krieg?

DjDeutschland.eu


Die Montagskolumne # 25 Der freie Markt…

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…funktioniert übrigens

nur dann, wenn das Geld wenigstens einigermaßen verteilt ist.
Was uns klar werden lässt, daß es eigentlich nie einen gegeben hat.
Ausgerechnet die staatlichen Medien bemühen sich, wen wundert’s, 
uns in diesen Tagen Sande in die Augen zu streuen.

DGB-Chef Sommer mit 250 000 Jahressalär, darf im Interview der Woche
mal wieder die Regulierung der Märkte fordern, Mindestlohn.

‚Rücken krumm, Taschen leer, DGB danke sehr‘

Bei Anne Will gibt es zwar aussagefähige Umfragen,
aber wenn uns jemand Kalte Progression erklären will,
oder noch viel wichtiger, wer in diesem Land eigentlich die Steuern trägt,
nämlich der Konsum (19% pro Transaktion), wird auf Durchzug geschaltet.

Auch wundert sich mancher, wenn Claus Kleber und Gundula Gause
uns zwar erklären, daß die Terroristen in Bombay mit Schlauchboten gekommen sind,
dabei aber vergessen, daß die Bundesrepublik jüngst am Parlament vorbei
für 1.2 Milliarden drei U-Boote der neuesten Klasse an Pakistan geliefert hat.

Ach ja, unsere Boote und unsere Soldaten

werden jetzt auch noch gegen afrikanische Piraten geschickt,
die am Wohlstand teilhaben wollen
und eine neue Art der Geldübergabe gefunden haben.
Wir brauchen noch 9000 neue Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt.
Ist ja klar, 200 Millionen Menschen auf der Flucht
und ein paar Christen bitten um Aufnahme.

Die Unruhen im EU-Land Griechenland finden nur statt,
weil die Polizei einen Autonomen abgeknallt hat,
aus keinem anderen Grund!

Bürger, Schwestern und Brüder,
Künstler, ihr Vierzig- bis Fünfzigjährigen,
Kinder, wir sind die Mehrheit, wacht auf!
Habt keine Angst!
Nie standen die Chancen so günstig!
Noch haben wir die Hebel,
diese für jeden sichtbar kranke Weltordnung,
dieses für jeden sichtbar kranke System,
mit rechtsstaatlichen Mitteln zu ändern!

Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, Klimagipfel, Deflation?

Geld ist da!

Das sehen wir an der Mediamüllmarktwerbung
und den faulen Kreditangeboten ohne Schufaklausel.
Laßt es uns verteilen!

Es lebe der freie Markt.

 

DjDeutschland.eu


Wahrheit und Klarheit

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Alfred Herrhausen
* 30. Januar 1930 in Essen; † 30. November 1989
in Bad Homburg vor der Höhe

Gerade in Zeiten von Bankenkrisen;

Christian Klar wird nach Verbüßung
seiner sechsundzwanzigjährigen Haftstrafe entlassen;
Verdienstkreuze werden zurückgegeben,
müssen wir die Frage stellen:

Wer sind die Mörder von Alfred Herrhausen und Carsten Rowedder?

Herrhausen wie Rowedder
standen für die Idee
einer fairen Verteilung,
die nötig ist, wenn ein freier Markt funktionieren soll!
Der damalige Deutsche Bank Vorstandssprecher Herrhausen
stand an der Seite Helmut Kohls

bei der Einführung der europäischen Einheitswährung.
Die damit verbundene Abgabe nationalstaatlicher Rechte,
eine der größten Friedensleistungen in der Menschheitsgeschichte.
Alfred Herrhausen trat offen
für den teilweisen Schuldenerlaß der Drittweltländer ein.

Rowedders Aufgabe war
die Sicherung, Neuordnung und Privatisierung
des Vermögens der Volkseigenen Betriebe der DDR.

Jetzt steht wieder einmal eine Verteilung an.
Die Verteilung unser Aufmerksamkeit,
Konzentrieren wir uns auf Volkes Zorn
und Christian Klar,
oder stellen wir die unbequemen Fragen,
die so lange nicht beantwortet sind?

Verteilen unsere Politiker,
die scheinbar keine europäische Perspektive haben,
das Geld, das Volkeigentum, wieder an die,
die dieses kranke System repräsentieren,
die Krise zu verantworten haben?

Oder legen wir jetzt endlich die Axt
an die Wurzel des Steuerrechts,
an die des Beamtenrechts
und zahlen Allen
ein bedingungsloses Grundeinkommen
und steigern die Binnenkonjunktur?
Denn nur ein Euro von fünf,
fallen auf den Export,
vier von fünf Euro
des brutto Inlandprodukts
werden im Land erwirtschaftet!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen
und eine damit einhergehende
gerechte Besteuerung und Verteilung,
ein freier Markt,
würden eine angstfreie Gesellschaft bedeuten!

Nur die Frage ist,
ist eine angstfreie Gesellschaft überhaupt gewollt?

Bringt uns die Mörder
von Alfred Herrhausen und Carsten Rowedder!
Beendigung eines jeden Versuches,
das Grundgesetz zu beugen!

 

Djdeutschland

Träger des Bundesverdienstkreuzes
wider den Terror der Desinformation

Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab

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Eine Weisheit der Dakota Indianer
und was das Management tut:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche
2. Wir wechseln die Reiter aus
3. Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde
7. Wir bilden eine Task force, um das tote Pferd wieder zu beleben
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden
13. Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen kann
14. Wir machen zusätzlich Mittel locker, um die Leistung der Pferde zu erhöhen
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen ob es billigere Berater gibt
16. Wir kaufen etwas dazu, dass tote Pferde schneller laufen lässt
17. Wir erklären, dass unser Pferd besser schneller und billiger tot ist
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein

Doch wir entwickeln stetig weitere Strategien, um Konsequenzen zu verschleppen

21. Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann
22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren
23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
24. Wir bilden einen Gebetskreis, der unser Pferd gesundbetet

 

Gefunden von DJorges
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The Lipstick Indicator

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Wie jeder weiß,

ist eine Frau das höchste auf diesem Planeten,
bestrahlt von einer Welt, die es noch nicht gibt.

So sollten wir auch auf das, was unsere Frauen tun, achten.
Statt in Finanzseiten oder im ‚von Arnim‘ zu blätten,
um zukünftige Anlageentscheidungen zu treffen,
sollten wir in Badezimmern und Handtaschen gucken,
wie es um den Zustand unserer Wirtschaft bestellt ist.

Sparen unsere Frauen

und kaufen keine Schuhe, Kleider, Modemaganzine,
oder geben nicht Geld beim Juwelier aus,
sondern machen sich nur kleine Geschenke,
wie Lippenstifte für funf, sechs Euro,

dann ist Rezession!

DowJonesDeutschland


Das schwarze Schaf der Familie

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Gestern

erzählte mir mein Freund,
‚die Krankheit die keiner hat‘ Castrose,
eine Linie des Stammbaums Barack Hussein Obamas
führe direkt nach Deutschland.
In den Schwarzwald wie?
Witzig wäre das schon oder?
Er ist mir den Beweis allerdings noch schuldig.

Jetzt wird Barark tatsächlich ‚President of the United States‘
und man hat die Amerikaner selten so united gesehen.
Höchste Wahlbeteiligung ever!
Mann hat das Gefühl, sie sind wie ein Mann aufgestanden
gegen das Unrecht, das im Namen ihrer Nation begangen wurde.

Das nenne ich Change!

Jetzt meldet sich natürlich besonders in Deutschland wieder
die Abteilung Sophistik, Unkenrufe.
Rappenspalter und Erbsenzähler.
„Der wird sowieso abgeknallt, Todesstrafe, Klima, Bankenkrise, Demagoge,
Afghanistan, CIA, Waffenlobby, Israel…“
„Der kann sowieso nichts ändern.“

Verdammt, ein Neger ist zum Präsidenten der Vereinigten Staaten
gewählt worden, das ist doch wohl genug Veränderung für’s Erste!

Gebt ihm hundert Tage!
Dann könnt ihr euch aufregen.
Die werden schon auf ihn aufpassen.
Wir Alle werden auf ihn aufpassen!
Yes we can.
Obama hat Wind im Rücken, er kann etwas bewegen!
Obama hat 250 000 Leute in Berlin auf die Straße und noch viel mehr vor die Fernsehgeräte geholt
und konnte dabei Hoffnung verbreiten.
Kein Schwein schafft hier in Deutschland weder das Andere noch das Eine, hinter dem Ofen hervor zu holen!
In den USA fragt man sich,
was man mit dem ungeheuren Potenzial im Netz jetzt anfangen soll.
Dort gibt es ja im Gegensatz zu hier, eine richtig schlagkräftige Bloggerszene,
die sich nicht wie hier zu Lande den ganzen Tag beschimpft und bedroht,
sondern gegenseitig unterstützt.

Trotz unterschiedlicher Farben, Meinungen und Blickwinkel.

Ich habe mich manchmal gefragt, warum man so wenige Kommentare bekommt.
Bis ich selbst kommentierte und dafür nicht selten auf das rüdeste beschimpft und bedroht wurde.
„Du hast dieses, du hast jenes falsch geschrieben.“
„Du Naziverbrechen Verharmloser, du kiffender, besoffener Linker/Rechter 
du hast keine Ahnung, kein Hirn, keine Ehre…“

Klar und wenn du so eine homogene Community mit festem Weltbild am Hals hast,
die sich gegenseitig nur auf die Schulter klopft, das kann unangenehm werden.
Spiegel Online schrieb jüngst,
es gebe hierzulande zu viele Betablogger,
statt Alphablogger die sich was trauen.

Das stimmt!

Also laßt uns möglichst in aller Vielfallt und Farbigkeit uns gegenseitig unterstützen.
Mit unterschiedlichsten Augen und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln fair betrachten
und mit unterschiedlichsten Informationen und Emotionen gegenseitig bereichern.

Und Spaß muß sein!

Yes we can!



Der fabelhafte Wendelin Wiedeking

 

Das war Kursmanipulation vom Allerfeinsten.

VW hat die letzten Jahre verschlafen, baut die falschen Autos,
hat Absatzprobleme, trotzdem steigt der Kurs ins Unermessliche.
Warum?

Natürlich kann man sich gegen einen Kursverfall absichern, leer verkaufen, heißt, auf ein Fallen des Kurses spekulieren, in dem ich heute etwas verkaufe, das mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht gehört, zu einem Preis, der – wie ich hoffe – über dem liegt,  den ich morgen selbst beim Erwerb bezahlen muß.

Ich kann allerdings auch beides gleichzeitig tun, so wie Wendelin Wedekind.
Auch der hatte sich, allerdings mit Put-Optionen, gegen einen Kursverfall bei VW abgesichert. Schließlich hält Porsche einen Anteil an Volkswagen von 50%. Dann wartete er aber mit dem Ansinnen auf, Porsches Anteile bei VW um weitere 25% aufzustocken.

Der Kurs setzte sich gegen den Trend in Bewegung und zwar nach oben.
Die Leerverkäufer (fallender Preis) mußten, um ihre Verluste zu begrenzen,
ihre Verkäufe durch Käufe ersetzen.

Also gaben sie Preisgebote in ihre elektronischen Handelsmasken ein,
die allerdings nicht zur Ausführung kamen, denn es gab so gut wie keine VW Aktien.

Der Kurs stieg quasi automatisiert weiter rasant an.

Wiedeking brauchte das nicht zu interessieren, er konnte liefern,
verabschiedete sich von seinen wertlosen Putoptionen
und brauchte nur zuzuschauen,
wie sich seine Anteile um mehrere hundert Prozent verteuerten.
Wenn die Blase platzt, kauft er sich den Rest der Anteile
am ehemaligen Staatsunternehmen Volkswagen für’n Butterbrot und’n Ei.

Das erinnert an Perrier, die hatten seiner Zeit verloren gegangene Anteile ihrer Firma durch eine geschickte Rückrufaktion ihres Wassers und den damit verbundenen fallenden Perrier-Kursen, billig zurüchgekauft. Wendelin Wiedeking’s Coup ist in dieser Dimension allerdings bei weitem genialer und hätte zu Recht einen Nobelpreis des organisierten Verbrechens verdient.

Respekt und Gratulation!

 DowJonesDeutschland grüßt das Bundesamt für Finanzdiensleistungen