Irritation und Verwirrung

Felsen

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Danke Benny Bo

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Vollumfängliches Erfassen des HVV

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Wenn ich seit Monaten über nicht reparierten Rolltreppen im vollgestopften Öffentlichen Nahverkehr den SMOMBIES  ins Gesicht blicke, dann frage ich mich, wieso lassen wir uns das eigentlich gefallen?

Als ich heute Morgen in der Station Reeperbahn auf einen Trupp HVV-Techniker treffe, die dabei sind zu sondieren – um offenkundig eine Rolltreppe zu reparieren und rufe: „Na, habt ihr wieder alles kaputt gemacht?“ Da bekomme ich die prompte Antwort eines der ‚Ingeneure‘ im lupenreinen Ost-Slang: Vandalismus.

Ich: „Und was sagt das Management dazu?“

Er: „Welches Management?“

Djdeutschland


Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Weltmeister

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Für tausend bittere stunden sich trösten, mit 120 minuten welche schön sind. seite an seite mit den argentinischen fans in der hamburger botschaft weltmeister geworden, durch boateng, ozil, semi kedira, müller, mario götze, neuer… ich witme den titel ISRAEL! deutschland ist europa, wir sind friedlich vereint, oder um es frei nach Tayyip Erdoğan zu sagen, wir sind fair im fußball, ihr seit gut im töten.

djdeutschland


Aufenthaltstitel für Snowden

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Schluss mit lustig! Wir können doch nicht ewig diese Rechtsbrüche hinnehmen! Mindestens 13 Haftbefehle gegen US-Agenten warten seit Jahren auf ihre Vollstreckung – wegen Entführung, Folter und Mord!  Jedes afrikanische Land soll den internationalen Gerichtshof anerkennen, die US-Regierung weigert sich. Wir sind keine Bananenrepublik, wir sind Europa! Die Amerikanische Regierung ist bankrott, pleite, moralisch total verrottet und gänzlich uneinig. Wir müssen schon wegen unserer Geschichte handeln, für uns, für Europa und für Amerika!

Einladen nach Deutschland, die Russen haben nichts dagegen. Freies Geleit, Untersuchunsausschuss, Zeugenschutz. Aussetzung der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen, bis die USA internationale Abkommen und Verpflichtungen unterzeichnen, z.B. auch den interternationalen Gerichtshof anzuerkennen. Damit drohen, den Euro zur Leitwährung zu machen und die deutsche Netzinfrastruktur autonom mit Hilfe deutscher und europäischer Unternehmen auszubauen. Aufenthaltstitel für Edward Snowden.

Djdeutschland


Einladung zur Bundespressekonferenz Freitag, den 01.11.2013, um 12.30 Uhr

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Ströbele traf Snowden und stellt dessen Brief an Bundesregierung vor

Hans-Christian Ströbele hat sich heute mit Edward Snowden in Moskau getroffen. Snowden hat MdB Ströbele einen Brief überreicht, u.a. adressiert an Bundesregierung, Bundestag und Generalbundesanwalt. Inhalte und Konsequenzen dieses Briefes wird Hans-Christian Ströbele vorstellen und näher erläutern


Zypern: Ein gelungener Schlag gegen das organisierte Verbrechen

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ZYPERN, eine kleine halbe Insel, das einzige Land in Europa, wo man noch mit dem Geldkoffer hinfahren konnte, ist nicht systemrelevant! Das Parlament ist eingeknickt und hat sich wie gewünscht, dem Druck der Lemminge gebeugt und zehn Milliarden für sechs ausgeschlagen.

Angela ist an allem Schuld, nicht etwa die „Kleinsparer“, die mit zypriotischen Banken Geschäfte machen! Doch diese beste Bundesregierung aller Zeiten sieht kaum Spielraum für Zugeständnisse. „Selbst eine Insolvenz der beiden angeschlagenen Banken, für die der größte Teil des Rettungspakets vorgesehen ist, würde man notfalls in Kauf nehmen.“

Schon bei der Laufzeitverlängerung, hatte ich prognostiziert: „Angela wird die Atommafia aufs Kreuz legen, sie wird aussteigen“  Jetzt legt die Meisterin der Vermeidung von Kampf, wie von mir prognostiziert, die Banker aufs Kreuz!

Russland schickt Medwedew vor zum Toben, aber vielleicht ist es Putin ja ganz recht, die Oligarchen und ihr Schwarzgeld so zu schwächen. Jede Wette auch Gazprom-Schröder hat ein Konto auf Zypern! Es wird die Eurozone nicht auseinander brechen lassen, aber dieses Husarenstück ist ein Exempel für ganz Europa und seine Bankster: Du bist Europa und wir werden Euer Schwarzgeld nicht retten. Bravo!

Djdeutschland


Papa emerito

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Einst wollte ich das Kinderbild des Papstes neben die BÖSEN KINDER stellen. Doch bei kurzer Betrachtung passte es einfach nicht dazu. Dieses Kind war kein böses Kind, es war sichtbar ein gutes.


Mit freundlichen Grüßen

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Heino Sänger und Interpret von Volks- und Wanderliedern, „Star der schweigenden Mehrheit“ und Erfinder der Sonnenbrille, (Bad Münstereifel stellte ihm einen Personalausweis mit Sonnenbrille auf dem Passbild aus) hat mit seinem neuen Album „Mit freundlichen Grüßen“ gezeigt, was eine Hake ist und schafft dabei mit Größe und Selbstironie einen Akt der Versöhnung! Was hatte Heino nicht alles an Hohn und Spott über sich ergehen lassen müssen, den wahren Heino, dieses ewig gestrige in die braune Ecke gestellt werden, dieses: wie du wieder aussiehst… und jetzt diese besonders schöne Variante unseres Urheberrechts. Schade das diese Platte bisher nicht auf Vinyl erhältlich ist!
Wann kommt Ramsteins Erwiderung Schwarzbraun ist die Haselnuss ?

Djdeutschland

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DELIVERY FOR MR. ASSANGE

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A parcel containing a camera is sent to Julian Assange at the Ecuadorian embassy in London through the Royal Mail. Through a hole in the parcel, the camera documents its journey through the postal system. Images were uploaded every 10 seconds.
Messages from Julian from inside the Ecuadorian Embassy. Jan 17 2013 

Hello World http://i.imgur.com/gJY2a.jpg
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Postal art is contagious http://i.imgur.com/Pg1V9.jpg
Welcome to Equador http://i.imgur.com/Nw8ae.jpg
Free Bradley Manning http://i.imgur.com/8yhr1.jpg
Free Anakata http://i.imgur.com/Cr8xB.jpg
Free Anon’s http://i.imgur.com/IUtRv.jpg
Justice for Aaron Swartz http://i.imgur.com/H9AOp.jpg
Free Nabeel Rajab http://i.imgur.com/e33jo.jpg
Free Jeremy Hammond http://i.imgur.com/IeiSf.jpg
Free Rudolf Elmer http://i.imgur.com/1bDDg.jpg
Transparency for the state! Privacy for the rest of us!http://i.imgur.com/RulEP.jpg
Postal art is contagious – http://i.imgur.com/m2o26.jpg
Thank you Ecuador! http://i.imgur.com/1fU4V.jpg
Thank you to all our supporters!http://i.imgur.com/zY5zn.jpg
Keep Fighting! http://i.imgur.com/FPqon.jpg
2013 We Win! http://i.imgur.com/owszM.jpg
Fin! http://imgur.com/Ie80H
out of cards. http://i.imgur.com/7AuHV.jpg
Thumbs Up! http://i.imgur.com/AVGDr.jpg
:-) http://i.imgur.com/LroWL.jpg
Goodbye http://i.imgur.com/z9ioN.jpg
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The Wikileaks, Julian Assange Diplomatic Standoff — Animated 


Das richtige Europa

„Meine Zustimmung hat nur der, der die europäische Union auch als Währungseinheit will. Es gibt den Euro. Er ist mehr als eine Währung. Er ist ein Medium der Kommunikation beziehungsweise eine Sprache, die in Europa jeder versteht. Dass sich heute ein europäisches Land vom Euro trennen muss, zurückstürzen soll ins Devisenzeitalter, ein Spielball jeder Spekulation, ist ein Horrorszenario. Das muss nicht gedacht werden…

Denn das richtige Europa ist kein Elite-Club und kein von einer Superbehörde regierter Staatenbund. Das richtige Europa ist eine Lerngemeinschaft, gegründet auf Freiwilligkeit und Selbstbestimmung.“

Martin Walser

>>>Den ganzen FAZ-Artikel lesen


Die Montagskolumne #185 Riot St.Pauli!

Am Samstag erstand ich auf dem Flohmarkt in St. Pauli das Buch Mao Tse-tungs ‚Theorie des Guerillakrieges‘, der Verkäufer sagte: „Da kannste noch was lernen,“ Ich entgegnete ihm: „Ich will nur nachschauen, ob ich alles richtig gemacht habe.“ Riot (Aufruhr) will man uns in Syrien, Iran, Israel, Brüssel, Moskau und wer weiß wo, aufschwatzen. Selbst Terrorist, hat man aber mit mehr und mehr ‚Pussy Riots‘ im jeweils eigenen Land zu kämpfen.

Man muss nur umdrehen, dann wird’s verständlich, wie Holger Kramer es Julien Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in den Mund titelte: „Ich bin heute zu Ihnen gekommen um Ihnen mitzuteilen, dass meine Ausreise nach Ecuador noch heute….“ dann geht’s unter im tosenden Beifall.

Man bleibt unter seinen Möglichkeiten! Auch der St. Pauli Hafenstraße sollte endlich klar werden, daß sie auf dem Milliarden schweren Filet des europäischem Immobilienmarktes lebt! Es werden bereits Millionen gezahlt, nur um dem ‚wilden Leben‘ nahe zu sein. Schon morgen will der Passagier statt mit schmutzigen Cruisern im Luxusbauwagen, sauber den Elbblick geniessen; will nicht eine Park-Fiktion, sondern einen echten Park, ächten Strand genießen!

Man sollte unverzüglich mit den Planungen beginnen, lokale Strukturen stärken und die vorgelagerte Hafenstraße für den Autoverkehr schließen. Einen Strand aufschütten und einen Miniaturland-Gazastreifen-Beachclub im volkseigenen Betrieb eröffnen. Dann wäre die Durchfahrt der Cruiser der Eliten viel spannender! Pussy Riot Konzerte und kleine Flottillen Abenteuerausflüge zum Strand, mit kleinen Schießereien – statt der immer gleichen, dummen, lauten Feuerwerke. Man könnte den Anti-Piratenkampf üben, oder Cruiser kapern, mit sich anschließender, nächtlicher Massen-Lösegeldübergabe bei Blaulicht, auf der Reeperbahn nachts um halb eins!

Es könnte den Forderungen Nachdruck verleihen, mit Freihandelszone, der Aufnahme Julien Assange, Bankgeheimnis, oder sogar Unabhängigkeit zu drohen, 0der der Erichtung eines eigenen Palästinenserstaates!  Nur Lumpen sind bescheiden.

Djdeutschland


Alles gute zum Geburtstag Fidel Castro

Man muss kein Sozialist sein

um einem kubanischem Politiker spanischer Abstammung, einem Máximo Líder, einem Comandante en Jefe, der als erstes Revolutionär, als zweites Jesuit und erst dann Marxist ist, zum 86sten Geburtstag zu gratulieren! Ich will nichts schlechtes über Dich erwähnen, daß werden andere tun, die Dich immer abgestempelt und verteufelt haben und deren Drohung und Sanktion Kuba immer nur schöner und erfolgreicher gemacht haben. Respekt für die längste Amtszeit eines Staatschefs, der dabei auch weltweit am bescheidensten bezahlt wurde!

Die Geschichte dieser fruchtbaren Insel ist eine von Diktaturen und Monokulturen. Kolonialherren, Grossgrundbesitzer und US-Firmen machten Kuba zum grössten Zuckerproduzenten der Welt. 1959 jagte Fidel Castro die Herrschaften davon, holte die Sowjets und machte aus der Landwirtschaft eine Industrie nach stalinistischer Lehre: Er verstaatlichte Boden und Betriebe, machte die Bauern zu Landarbeitern. Mit viel Chemie und Technik wollte man die irrsinnigen Plansolls erfüllen. Dafür kaufte Kuba beim grossen Bruder Sowjetunion 90 000 Traktoren.

Castros Regierung importierte Millionen Tonnen synthetische Dünger, Herbizide und Pestizide. Mit diesen Giftkeulen holte man alles aus der Erde heraus, zerstörte so auch den Lebensraum für Nützlinge wie Regenwürmer. Die Böden waren praktisch chemisch versiegelt wie ein Parkett. Zitrusbauern mussten mit Dynamit Löcher in den Boden sprengen, um Bäume pflanzen zu können.

Mit dem Untergang der Sowjetunion 1991 ging Kuba auch der Stoff für diese Brutalo-Bodenkultur aus. Agrochemie, Öl, Ersatzteile, Geld, alles fehlte plötzlich. Der gigantische Maschinenpark stand still. Die kaputten Böden lagen brach – was nicht nur schlecht war. Die Natur war wieder einmal ungestört. Kuba war gezwungen, in der Landwirtschaft neue Wege zu gehen…  DIE GRÜNE REVOLUTION: >>>


FREE PUSSY RIOT

„Die toten Gesichter der Richter, die bösen Grimassen einer Gerichtshelferin. Die wandernden Augen des Staatsanwalts. Die Mädchen von Pussy Riot sind dagegen schön, ihre Reden sind klar und ausgewogen“, sagte der Regisseur Wladimir Mirsojew in einem Interview der Zeitung „Iswestija“. Der Prozess gegen Pussy Riot beginnt!


More Than A Kanzler

So schlecht finde ich die Kanzlerin nicht, unter dem Gesichtspunkt, daß sie mit kriminellen Banden dealen muss und unter Druck eines fettgefressenen Volkes steht.


Die Montagskolumne #173 Schatten

Penner auf gelbem Kissen 2012

Die für den Schatten verantwortlich sind, wohnen inzwischen hier, oder arbeiten hier und machen Werbung damit. Neulich erst traf ich einen aus den Esso-Häusern, der monierte, daß St. Pauli immer versoffenen Pennern und Huren gehört habe, jetzt säßen zugezogene ‚Emanzen‘ in den AnwohnerInnen-Initiativen und bestünden auf das INNEN. Stahl- und Glasfassadentürme, die noch den besten Ruf eines Star-Architekten oder einer Baufirma ruinieren, türmen sich zur neuen, schönen noch leerstehenden Skyline, besonders gut von der anderen Seite der Elbe zu sehen.

Durch die neuen hohen Investmentträume, ist der Wind stärker geworden. Die Bauweise spottet jedem Schattengutachten. Die durch zähen Kampf errungenen, tröstlichen Orte, fallen regelmäßigen Groß-Events zum Opfer, doch sie werden wieder aufgebaut. Das ‚Filet‘ befindet sich noch immer in den richtigen Händen, unwiederbringlich!

Djdeutschland


Was gesagt werden muss

„Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren – wenn auch geheimgehalten – ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt „Antisemitismus“ ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir – als Deutsche belastet genug – Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen.“

„Was gesagt werden muss“ Günter Grass


Niemand hat die Absicht, eine Mauer einstürzen zu lassen.


Geduld

Der Neue hat gelernt, daß man sich ‚reinsetzten muss, wenn man etwas richtig gut findet. Oder wie Schäuble sagt: „Politik ist dicke Bretter bohren.“ Sein nächst größerer Bruder, der wenn es nach den Türken geht, für ihn verantwortlich ist, mahnte mich erst jüngst mehr Geduld mit ihm zu haben. Nun ist Geduld nicht meine Stärke, aber ich höre auf des großen Bruders Mahnung, denn kann ich doch mein Glück kaum fassen, solch‘ kluge Kinder zu haben!

An dem Wochenende, als VW-Chef Winterkorn sein hoch subventioniertes, Katastrophen-beschleunigendes Rekordergebnis feierte, (acht Millionen verkaufte Autos in 2011) machte ich mit dem Fahrrad eine Fahrt entlang der Elbe. Ich erinnerte mich an den Millionsten verkauften Käfer in den Siebzigern.

Kurz nachdem ich mich für Körperliche- und geistige Ausgeglichenheit, über die letze Steigung gequält hatte, begegnete mir in der ‚Fußgängerzone‘ einer dieser Schulmeister auf dem Weg zu seinem Auto. Er forderte mich zum Absteigen auf. Ich hielt an und wollte mit ihm reden. Ich wollte davon berichten, daß ich meinen Achtzylinder stehen lasse um Luft und Platz nicht zu verpesten; daß ich Fahrrad fahre, ohne Strom und ohne Sprit und ohne ihn zu belästigen! Ich wollte ihn fragen, ob es nicht besseres gäbe, sich zu beklagen. Doch er setze seinen Weg unbeeindruckt fort. Ich hielt ihn fest, er sagte: „Fassen Sie mich nicht an!“ Unbändige Wut erfasste mich, ich hätte Ihn erschlagen können, doch ich besann mich eines besseren und beschimpfte ihn nur als Nazi und Wutmensch und setze meine Fahrt fort.

Später führte ich mit meiner Freundin Holli und ihrer ‚kratzbürstigen Freundin‘ ein interessantes Frauengespräch, Frau lobte meine aggressive Intelligenz! Holli schlug vor, ein Gebet zu sprechen: „Das ist das einzige was noch hilft.“

Djdeutschland


Der Größte

Du sagtest einmal, schon von der Krankheit gezeichnet, Du könntest weltweit an jede Tür klopfen und man würde Dir immer etwas zu essen und einen Platz zum schlafen geben. Das ist richtig. Meine Tür würde Dir immer offen stehen, es wäre mir eine Ehre, denn Du bist der Größte. Alles gute zu Deinem Ziebzigsten!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #152 Kampfansage

Hundertachtzehntausend

im öffentlichen Raum zu investieren, davon achtzehntausend für einen Zaun, der einen davon abhalten soll, unter der Brücke zu schlafen, ist eine kranke Kampfansage, und man muß sich nicht wundern, wenn bald ganz andere Leute kommen werden, um ihn zu beseitigen!

Djdeutschland


Elbdisharmonie


Die Montagskolumne #138 Gutmensch

Martine Roch

Ja ich bin ein Gutmensch

ich nehme die Beschimpfung an, wie seiner Zeit die, die sie als Schwule beschimpften. Nennt mich Gutmensch! Denn: Unrecht erleiden ist besser als Unrecht tun*. Ich stehe auf der Seite der Schwachen, ich liebe meine Feinde, weil das der einzige Weg ist. Ich bin ein Deutscher und weiß, daß man es mit Vorsicht genießen muß, wenn eine Gruppe, oder einer, für das Böse verantwortlich gemacht werden soll. Wenn man ohne rechtsstaatliche Prüfung weg sperrt, wenn man kreuzigt, entfernt, vernichtet. Für mich bleibt Folter immer Unrecht und die damit erpressten Beweise auch. Mich interessiert das Motiv. Ich gestehe jedem sein pornographisches Material zu, es interessiert mich nicht, was ein Obama, Osama ein Kachelmann alleine zu Hause tut. Aber ich will wissen, wer oder was hinter den Terrorschlägen steht; ich will Beweise, ich will Antworten auf all die Ungereimheiten! Das Motiv war Krieg und Krieg ist immer schlecht. Ich glaube an die Polizei und nicht an Krieg. Ich will wissen, wer Buback getötet hat und habe keine klammheimliche Freude dafür. Ich habe Mitleid mit Opfern, mit Kindern, dem Jungen von Mirbach, ich spreche mit den Mördern seines Vaters, die sagen, er sei ein Vampir gewesen. Ich will wissen warum sie glaubten, sich in Not wehren zu müssen, warum sie den Glauben an das Recht verloren. *Accipere quam facere praestat iniuriam.

Djdeutschland


Die NoBNQ-Kampagne

Bernd Kniess

NoBNQ denkt Wohnen, lokale Ökonomie und Bildung auf neuartige und soziale Weise zusammen.
Es geht darum, dieses Gelände dauerhaft dem Spekulationsmarkt zu entziehen, eine mieter_innenfreundliche Instandsetzung durchzuführen, wo gewünscht zu modernisieren und dauerhaft. günstiges Wohnen zu sichern

>>>Konzept zur Freundlichen Übernahme

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