Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Wohlstand

Die Montagskolumne #161 Bankster

Hält man Angela erst das rechte Auge zu und dann das linke, dann sieht man, wie verdammt ausgekocht dieses Mädchen ist. Daß sie nach der Atommafia auch noch den Bankern das Handwerk legen könnte, lässt sich daran erhoffen, daß sie nun England, den größten Bankster in Europa, aus dem Nest gestoßen hat. Die politischen Machtverhältnisse in Europa werden supranational neu geregelt. Endlich! Die Zeit des einäugigen Nationalisten ist vorbei, Schäffler gescheitert, die FDP auch. Klar, habe ich Bedenken, daß wieder mal völlig falsch Schulden gebremst werden, aber der gesamte Prozess hat deutlich gemacht, daß sich in dieser Welt vieles verändern wird, verändern muss! Angela hat verstanden, daß wir selbst Bankenkrise sind. Der Markt bildet dies ab, wir verbrauchen einen halben Planeten zu viel! Zehn Prozent der Bevölkerung haben ihr Vermögen um den Betrag gesteigert, um den wir verschuldet sind, Verteilung von unten nach oben. Wir müssen weniger verbrauchen, besser auf unsere Sachen achten, viel mehr miteinander teilen, weniger arbeiten, bei höherer Produktivität und besserer Verteilung. Nur mach das mal den Meckerfritzen und Experten hierzulande klar, die um ihren Wohlstand bangen, unschuldig schuften, ihre Rechnungen bezahlen und dringend jemanden suchen, den sie für das Ungleichgewicht ans Kreuz nageln können. Lafontaine hat recht, wir müssen die Demokratie retten und nicht die Banker, Europa muss leben, damit die Bankster sterben können!

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 50 Verheißung

sonnenbrand_huhn

Obamas mutige Rede,

und mir ist klar, daß die Tarik Akans unter uns
sie nicht so positiv wie ich bewerten,
macht dennoch in seiner Wirkung
durch alle politischen und religiösen Lager klar,
daß man mit den darin enthaltenen Verheißungen,
Hoffnungen aufkommen lassen kann.

Wozu man in Europa nicht im Stande ist!
Hierzulande gelingt es niemanden,  
allein europäische Perspektiven zu vermitteln.
Die Europawahl ist allenfalls eine Wahl
der besser Verdienenden, der besser Gebildeten.

Welche Entscheidungsgewalt, welche Wichtigkeit
dieses Lobby durchtränkte europäische Parlament,
die einzige direkt gewählte supranationale Institution weltweit, 
gegenüber nationalen Parlamenten hat,
ist noch zu wenigen klar.

Dennoch bleibt Europa die Verheißung,
die in den letzten Jahrzehnten mit seinen fallenden
Mauern und Schranken zumindest
innerhalb der Eurozone für Frieden und Wohlstand gesorgt hat.

Und ein Ansporn Obamas.

DjDeutschland.eu