Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Verteilung

Die Montagskolumne #161 Bankster

Hält man Angela erst das rechte Auge zu und dann das linke, dann sieht man, wie verdammt ausgekocht dieses Mädchen ist. Daß sie nach der Atommafia auch noch den Bankern das Handwerk legen könnte, lässt sich daran erhoffen, daß sie nun England, den größten Bankster in Europa, aus dem Nest gestoßen hat. Die politischen Machtverhältnisse in Europa werden supranational neu geregelt. Endlich! Die Zeit des einäugigen Nationalisten ist vorbei, Schäffler gescheitert, die FDP auch. Klar, habe ich Bedenken, daß wieder mal völlig falsch Schulden gebremst werden, aber der gesamte Prozess hat deutlich gemacht, daß sich in dieser Welt vieles verändern wird, verändern muss! Angela hat verstanden, daß wir selbst Bankenkrise sind. Der Markt bildet dies ab, wir verbrauchen einen halben Planeten zu viel! Zehn Prozent der Bevölkerung haben ihr Vermögen um den Betrag gesteigert, um den wir verschuldet sind, Verteilung von unten nach oben. Wir müssen weniger verbrauchen, besser auf unsere Sachen achten, viel mehr miteinander teilen, weniger arbeiten, bei höherer Produktivität und besserer Verteilung. Nur mach das mal den Meckerfritzen und Experten hierzulande klar, die um ihren Wohlstand bangen, unschuldig schuften, ihre Rechnungen bezahlen und dringend jemanden suchen, den sie für das Ungleichgewicht ans Kreuz nageln können. Lafontaine hat recht, wir müssen die Demokratie retten und nicht die Banker, Europa muss leben, damit die Bankster sterben können!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #89 Oberstadt adieu

Akropolis

Gestern haben wir die DDR gekauft,
heute kaufen wir Griechenland.

Man darf in der Krise alles kürzen,
nur nicht die Blutzufuhr zum Kopf.
Was uns betrifft, am Meisten schulden die Griechen der Hypo Real Estate (HRE)
und die gehört uns, Dir und mir!
Zum Jahresende 2009 belief sich das Volumen
griechischer Anleihen dort auf 7,9 Milliarden Euro.

Also warum die ‚Real‘ nicht einfach an die Griechen verschenken?

Denn: wenn es jemand versteht aus Schrottimmobilien
langfristig Kapital zu schlagen, dann die Helenen!

Griechen erst mit dem Euro zu schwängern
und sie dann hängen zu lassen, geht nicht.
Der Euro ist, gemessen an der Aufgabe
nationalstaatlicher Rechte der einzelnen souveränen Staaten,
eine der größten Friedensleistungen der Menschheitsgeschichte.

Dass sich die Banken jetzt unter Führung
Josef Ackermanns an der ‚Rettung‘ beteiligen wollen,
ist tatsächlich scheinheilig, das ist eine Finanz- keine Wirtschaftskrise!

Wir brauchen die Finanztransaktionssteuer,
den freien Marktwirtschaft, gerechte Verteilung und Teilhabe!
Nicht die Privilegien des einfachen Griechen
müssen beschnitten werden, sondern Monopole, die von Banken!

Binnenkonjunktur stärken durch Grundeinkommen,
einhergehend mit der Abschaffung von Arbeitslosigkeit.
Hätte man dem Volk, statt Abwrackprämie Aktien der HRE gegeben,
hätte sich die Kohle in unseren Taschen schon mehr als verdoppelt
und wir könnten selbst entscheiden, wofür wir sie verprassen.

Gern auch bei den Griechen.

Djdeutschland