Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Terroristen

Asymmetrie

Das ist der Unterschied:

Die einen, die die Freiheit am Hindukusch verteidigen und mit amerikanischer Luftunterstützung zwei Tanklastzüge in Kundus bombardieren und dabei über hundert Menschen töten. Die Anderen, die Extremisten, die Bösen,  fahren persönlich hin und stecken während mehrerer Aktionen fast 70 für die Versorgung der Natotruppen bestimmte Tanklastzüge in Brand. Es sterben (’nur‘) vier Menschen. Bei mehreren aus sicherer Entfernung computergesteuerten Drohnenangriffen, sterben wieder Zivilisten und Angehörige der Pakistanischen Grenztruppen. Die USA entschuldigt sich. Als Vergeltung für den tödlichen Drohnenangriff auf Mutmaßliche deutsche Terroristen in Mir Ali, stirbt der 44. Bundeswehrsoldat bei einem Selbstmordanschlag, sechs weitere werden schwer verletzt. Auf aussagekräftige Zahlen, Bilder und Videos aus Kundus warten wir bis heute. Während man in Deutschland auf seine jüdisch-christlich Kultur pocht und die Angst vor Terror schürt, sage ich Euch: Ihr seid scheisse, ihr seid böse, ihr seid gottlos, ihr seid feige, ihr seid die Verbrecher, ihr seid die Terroristen!

 

Djdeutschland


Die Montagskolumne #109 Polemik

Filipa

Provokation

gezieltes Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion, die wach macht, Kontroverses, vielleicht Wahres hervorruft, herausfordert, kann nützlich sein.

Provokationen werden nur selten untersucht, weil Quellen fast stets ungenügend und verfälscht sind, durch diese Vernachlässigung entsteht meist eine gefährliche Verzerrung des Geschichtsbildes.

Selbst Hendryk M. Broder muß polemisch in ‚Israel muss weg‘ einräumen, daß Ahmadineschads: „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte verschwinden.“ und „Wenn es den Holocaust gab, muss Israel in Europa liegen und nicht in Palästina.“ weder Israel zerstören, noch den Holocaust leugnen kann.

Daß die Islamische Republik Iran immer noch die Heimat der größten jüdischen Gemeinde außerhalb Israels im gesamten Nahen und Mittleren Osten ist, verschweigt er geflissentlich.

Mahmud Ahmadinedschads Anschuldigungen, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 selbst inszeniert,  ist eine gekonnte Provokation. Bei seiner Rückkehr aus New York forderte er in Teheran erneut die Einsetzung einer Untersuchungskommission, die Hintergründe der Terroranschläge vom 11. September aufzuklären. „Wenn es nichts zu verbergen gibt, können diesem Gremium alle wichtigen Unterlagen vorgelegt werden, so daß alle gemeinsam gegen die Terroristen vorgehen können.“

 

Djdeutschland