Irritation und Verwirrung

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Afghanistan

paschtunisch und persisch افغانستان, DMG Afġānistān  ist ein Binnenstaat von der Größe von 652.860 km² an der Schnittstelle von SüdasienZentralasien und Vorderasien, der an IranTurkmenistanUsbekistanTadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan grenzt. Drei Viertel des Landes bestehen aus schwer zugänglichen Gebirgsregionen.

Es ist in Gänze falsch und keineswegs normal über eine Distanz von 5000 Kilometern zu fliehen, anstatt sicher und auf kurzen Wegen in den Nachbarstaaten Zuflucht zu suchen und genau so wie es das Völkerrecht vorsieht, sich dort in Stellung zu bringen, Widerstand und eine Opposition aufzubauen und so Druck auf die Machthaber auszuüben und wenn die Situation es zulässt kann man sicher zurückzukehren und beim Wiederaufbau helfen.

War es eine militärische Ausbildungsmission, oder die Mission afghanische Flüchtlinge in das Wohlstandsmagnet Deutschland zu holen? Medial wird so getan, als hätten die sogenannten ‚Ortskräfte‘, die von uns fürstlich entlohnt wurden, uns mit ihrer Zusammenarbeit einen Gefallen getan, es ist aber umgekehrt! Wir sind es, die Opfer gebracht haben, mit 59 Soldaten und riesigen Summen und Ressourcen bezahlt haben.

Man hätte nie Versprechungen machen dürfen, sondern von Anfang an sagen müssen, daß es sich um ein zeitlich begrenztes Engagement handelt, an dessen Ende der Abzug und die eigenverantwortliche Übernahme des afghanischen Staates durch das afghanische Volk und im Zweifelsfall die eigene Sorge um die Sicherheit und gegebenenfalls Schutzsuche in den Nachbarländern stehen muss.

Mit 1.300 Soldaten und Soldatinnen stellte Deutschland das Land mit der zweitgrößten Truppenstärke, jetzt ist die Rede von 50.000 Ortskräften und deren Angehörigen, denen man ein Schutzversprechen gegeben habe und die man jetzt nach Deutschland holen wolle. Wie kann man dieses Verhältnis 1300 Soldaten : 50000 Ortskräfte erklären?

Gerade jetzt darf in Afghanistan kein Brain Drain stattfinden! Eine Abwanderung von Wissenschaftlern, Journalisten, Ärzten und hoch qualifizierten Arbeitskräften ins Ausland, wodurch Afghanistan wichtige Arbeitskräfte verloren gehen.

Sowohl das afghanische Millionenvolk, wie auch sein bestausgerüstetes 300000 Mann starkes afghanisches Heer, (180000 Soldaten, 120000 Polizisten) haben nichts unternommen sich der 60000 Mann starkes Barfußtruppe der Taliban, die in nur Tagen fern jeder Impfung, Pandemie und Abstandsregeln das Land übernehmen etwas entgegenzustellen.

Ein weiteres Mal gelangen modernste Waffen in die Hände der Taliban, die Armee der Klerikal-Diktatur ist jetzt eine der am besten ausgerüsteten der Welt! Der Westen tut überrascht und hatte offenbar wenig Kontrolle über das Land und in zwanzig Jahren nichts davon mitbekommen, daß die Ideologie der Taliban größten Rückhalt in der Bevölkerung zu genießen scheint.

Wie schon im Irak, wo angeblich Babys aus Brutkästen herausgerissen wurden, werden jetzt Räuberpistolen verbreitet und ganz Afghanistan als eine Art Hölle auf Erden beschrieben.

Wieder sind es fast ausschliesslich junge Männer, die ihre Kinder, ihre Frauen und Mütter zurück lassen und rücksichtslos am Rollfeld egoistisch nur für sich nach Rettung begehren.

Jetzt melden sich Linke, Sozialdemokraten und Grüne und behaupten trotz der messbaren Überforderung Deutschlands durch gänzlich kulturfremde Massenzuwanderung: wir haben Platz. NEIN haben wir nicht!

Um dem Ganzen die absurde Krone aufzusetzen werden afghanische Urlauber unter Lebensgefahr von deutschen Spazialkräften (KSK), die als rechtsradikal verunglimpft werden, aus der Kabuler Innenstadt geholt, in die wir ausreisepflichtige, straffällige Afghanen nicht abschieben dürfen.

Laut Innenministerium gibt es 30000 ausreisepflichtige, straffällige und von uns alimentierte Afghanen, die gewaltkriminellste Gruppe der Migranten in diesem Land. Gewaltverbrecher, Vergewaltiger, Gefährder, Schläger, Dealer, sie sind ein sehr großes Sicherheitsrisiko, dürfen aber zurzeit nicht abgeschoben werden.

Wie schon ’45 in Deutschland, in der Stunde Null, ist jetzt jeder eine Ortskraft, eine Person die für Frauenrechte eingetreten ist, oder für irgendein NGO’s gearbeitet hat.

Es ist schlicht Wahnsinn und eine völlige Selbstüberschätzung die gesamte Welt retten zu wollen. Das Ansinnen Afghanen in ihrem eigen Land nach westlichem Vorbild zu zivilisieren ist krachend gescheitert, 2015 wiederholt sich!

Wieder fast nur junge Männer, wieder ohne Kontrolle, wieder ohne Maß. Man setzt die Sicherheit Deutschlands aufs Spiel und holt sich Probleme ins Land, die nur in den Herkunftsländern von den dort lebenden Völkern nach deren Maßstäben gelöst werden können und nicht hier von uns!

Es muss niemanden wundern, daß manch einer, dem jahrelang erzählt wurde, seine Freiheit würde am Hindukusch verteidigt, sich jetzt in der Position wähnt, Einigkeit und Recht und Freiheit hierzulande verteidigen zu müssen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 81 Wunsch, Wille, Wahrheit, Wirklichkeit

Wer schafft es

die vier großen ‚W’s zu synchronisieren?
Westerwelles Wunsch und der Wille,
Steuern, Abgaben und Bürokratie in diesem Land abzubauen,
entsprechen weder der Wahrheit noch der Wirklichkeit.

W. mimt den Populisten, entspricht dem Wunsch seines Klientels
und tritt willig nach unten, statt gerechte Bezahlung, Teilhabe,
Grundeinkommen (negative Einkommenssteuer) und damit verbundenen
fundamentalen Abbau von Armut, Subvention und Bürokratie zu fördern.

Auch die ‚Internationale Schutztruppe‘ in Afghanistan
scheint ein weiteres Mal daran gescheitert zu sein.
Dem Wunsch, den Taliban „Muschtarak“ (Gemeinsam) zu vertreiben
und dem bekundeten Willen, bei diesem ‚Wiederaufbau‘
keine Zivilisten zu vernichten,
laufen Wahrheit und Wirklichkeit entgegen.

Die Wahrheit stirbt ein weiteres Mal zuerst.
Die Zivilisten sterben am meisten.

Eine Wahrheit, nicht nur in diesem Land,
ist der Wille und der Wunsch einer Mehrheit, dieses sinnlose Gemetzel,
das Opfern von Jugend beider Seiten, ein weiteres Füllen
der Kassen der Rüstungsindustrie, beenden zu wollen.

Nichts außer die Machtergreifung der Vernunft
kann unseren Wunsch nach Frieden, Innen wie Außen
und unseren Willen nach Gerechtigkeit,
Wahrheit und Wirklichkeit werden lassen!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #64 Wer hat uns verraten

joshua_dalsimerJoshua Dalsimer

Kurz hatten wir geglaubt,

man könne sich von der SPD endlich verabschieden
und sie durch Die Grünen ersetzen.

Aber es scheint zu stimmen, was man in Hamburg sagt:
„Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten,
wer verrät uns schneller – GAL’er“

Die Grünen sind längst die Partei der Besserverdiener
und haben Angst vorm roten Mann.
Für einen Richtungswechsel stehen sie nicht,
nicht in Thüringen, nicht im Saarland und auch nicht in Hamburg.
Sie ignorieren, wie eine SPD, den Willen der Wähler.

Sie stehen für einen Krieg in Afghanistan,
der in Pakistan stattfindet und weder hüben noch drüben
demokratisch legitimiert ist, fordern aber Neuwahlen im Iran.

Geheime U-Boot-Waffenlieferungen an Atommacht Israel
und an Atommacht Pakistan dessen Militärhauptquartier
mal eben 24 Stunden unter Taliban Kontrolle stand,
werden nicht kritisiert.

Man reiht sich ein in den Chor derer,
die die Vergangenheit der SED Nachfolgepartei erinnern
und vergisst dabei zu erwähnen,
daß diese Republik von NS-Größen wieder aufgebaut wurde,
die die CDU gegründet haben.

Man macht lieber mit denen los,
die Atomkraftwerke weiterlaufen lassen,
um eine konsequente Umsteuerung
in der Energiepolitik zu verhindern.

Man stärkt die alten Energiemachtkonglomerate,
die uns weiter bescheissen und bei denen
die Exgranden der Grünen heute
gutbezahlte neue Tätigkeitsfelder gefunden haben.

Und bei Ideen der FDP, wie Bürgergeld
zuckt ihr richtig zusammen, ihr Lehrer.
Das bedarf nämlich nicht nur einem gerechteren Steuerrecht,
sondern vor allem der Änderung des Beamtenrechts!

Sind wir auch keine Sozialisten,
wählen wir doch lieber die mit den roten Socken,
die das Maul aufreißen und uns das Kiffen erlauben,
anstatt in rosa Strumpfhosen legal weiter Zuckerwasser zu saufen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 34 Welt/Politik/Klima

7_exilicmindsChow Martin

Etwa 350 Spitzenpolitiker, Militärs, Geheimdienstler
und Wissenschafter…

Die 45. Sicherheitskonferenz in München ist ein Gradmesser fürs weltpolitische Klima.
Die Gespräche umfassen die Aspekte Nato, Russland, Energieversorgung und Naher Osten.

Der Iraner Larijani warf den USA «doppelte Standards» vor.
„Während sein Land für die Atompolitik verurteilt werde, hätten die USA keine Schwierigkeiten mit Israels Nuklearprogramm oder Atomtests in Pakistan und Indien. Gegen diese Länder gebe es keine Sanktionen.“

Erst 2007 hatte Wladimir Putin eine aufsehenerregende Rede gehalten, die an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert und den Kurs von George W. Bush als Bedrohung für die globale Sicherheit gebrandmarkt hatte.

Der libysche Präsident und neue Vorsitzende der Afrikanischen Union, Gaddafi,
hat das Piratentum vor der somalischen Küste verteidigt.
Der kenianischen Zeitung „Daily Nation“ sagte Gaddafi, das Vorgehen der Fischer sei eine Art Verteidigung

gegen die gierigen Nationen des Westens. Es handele sich deshalb nicht um Piraterie.
Ein mit Kampfpanzern beladener ukrainischer Frachter war für drei Millionen Dollar
nach vier Monaten frei gekommen.

Karzei erinnert die internationale Gemeinschaft an die vielen Toten unter der Zivilbevölkerung,
die immer wieder als Kollateralschaden verbucht, auch mit deutscher Aufklärung weggebomt werden.
Er will mit gemäßigten Taliban Frieden schließen.

Ausgerechnet US-Vizepräsident Joe Biden schlägt „einen partnerschaftlichen Ton“ an und verspricht für die Zukunft mehr auf diplomatische Lösungen setzen zu wollen.

Kein Shock and Awe,
kein gegossenes Blei,
Change is comin‘

DjDeutschland