Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “SOS St. Pauli

Die Montagskolumne #185 Riot St.Pauli!

Am Samstag erstand ich auf dem Flohmarkt in St. Pauli das Buch Mao Tse-tungs ‚Theorie des Guerillakrieges‘, der Verkäufer sagte: „Da kannste noch was lernen,“ Ich entgegnete ihm: „Ich will nur nachschauen, ob ich alles richtig gemacht habe.“ Riot (Aufruhr) will man uns in Syrien, Iran, Israel, Brüssel, Moskau und wer weiß wo, aufschwatzen. Selbst Terrorist, hat man aber mit mehr und mehr ‚Pussy Riots‘ im jeweils eigenen Land zu kämpfen.

Man muss nur umdrehen, dann wird’s verständlich, wie Holger Kramer es Julien Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in den Mund titelte: „Ich bin heute zu Ihnen gekommen um Ihnen mitzuteilen, dass meine Ausreise nach Ecuador noch heute….“ dann geht’s unter im tosenden Beifall.

Man bleibt unter seinen Möglichkeiten! Auch der St. Pauli Hafenstraße sollte endlich klar werden, daß sie auf dem Milliarden schweren Filet des europäischem Immobilienmarktes lebt! Es werden bereits Millionen gezahlt, nur um dem ‚wilden Leben‘ nahe zu sein. Schon morgen will der Passagier statt mit schmutzigen Cruisern im Luxusbauwagen, sauber den Elbblick geniessen; will nicht eine Park-Fiktion, sondern einen echten Park, ächten Strand genießen!

Man sollte unverzüglich mit den Planungen beginnen, lokale Strukturen stärken und die vorgelagerte Hafenstraße für den Autoverkehr schließen. Einen Strand aufschütten und einen Miniaturland-Gazastreifen-Beachclub im volkseigenen Betrieb eröffnen. Dann wäre die Durchfahrt der Cruiser der Eliten viel spannender! Pussy Riot Konzerte und kleine Flottillen Abenteuerausflüge zum Strand, mit kleinen Schießereien – statt der immer gleichen, dummen, lauten Feuerwerke. Man könnte den Anti-Piratenkampf üben, oder Cruiser kapern, mit sich anschließender, nächtlicher Massen-Lösegeldübergabe bei Blaulicht, auf der Reeperbahn nachts um halb eins!

Es könnte den Forderungen Nachdruck verleihen, mit Freihandelszone, der Aufnahme Julien Assange, Bankgeheimnis, oder sogar Unabhängigkeit zu drohen, 0der der Erichtung eines eigenen Palästinenserstaates!  Nur Lumpen sind bescheiden.

Djdeutschland

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Elbdisharmonie 2012

Samstag, 18. August,
Balduintreppe Hafenstraße
St. Pauli 15.00 Uhr
Elbdisharmonie Umsonst & Draussen.

Der Erlös geht an: SOS St. Pauli.

Fiddelaltermolk, Kosmo Koslowski, Janina, Thrashing Pumpguns, Pacifico, Rock N`Roll Hotel, Chilombiano und Iriemike & the Hilpom Allstars!!!

Aftershow Party im Ahoi mit DJ Kimboz!


Ein alternatives Verständnis von Demokratie

Demokratiedefizit festgestellt

Es hätte ein spannendes Finale werden können: 8 der 11 Anwärter auf den
Titel der „Superbezirksamtsleitung“ wurden von der Jury der
Finanzbehörde bereits nach Hause geschickt. Nur drei Kandidaten sind
jetzt noch im Rennen – und die wurden von SOS St. Pauli über das
Bezirksamt zum öffentlichen Recall eingeladen.

Doch jetzt ist die Show geplatzt. Das Auswahlgremium der
Bezirksversammlung bevorzugt ein Casting hinter verschlossenen Türen
(nur mit Jury, ohne Publikum). Die SOS-Einladung an die Kandidaten hat
das Bezirksamt nicht weitergeleitet.

Die Begründung offenbart ein alternatives Verständnis von Demokratie
„…im Übrigen“ heißt es aus dem Amt, „wäre es nicht zielführend und
würde das Verfahren unnötig verlängern, wenn sich die Kandidaten in
einzelnen Stadtteilen bzw. bei einzelnen Vereinen den Bürgern
vorstellen.“ Hm. Aha. Soso. Soviel also zum Thema „…eine bürgernahe
Verwaltung ist zu gewährleisten“ (Ausschreibungstext).

Inzwischen sind die Namen der verbliebenen Bewerber bekannt: Rüdiger
Günther, Kanzler einer Fachhochschule in Heide, Karsten Wagner,
Mitarbeiter der Lawaetzstiftung, und Andy Grote, MdB und
stadtentwicklungspolitischer Sprecher der SPD. Anders als etwa im Bezirk
Bergedorf, stellen die Kandidaten sich ausschließlich den Fraktionen der
Parteien vor.

Die Vorstellung bei der Piratenpartei ist übrigens als einzige
öffentlich. Voraussichtlich am 20. April – der Ort wird noch bekannt gegeben.


HANDELN


Ground Zero St. Pauli – Die Langmut muss ein Ende haben!

Sämtliche Spuren dieser Wochenendposse, wurden ohne Untersuchung und unter dem Schutz der Hamburger Polizei, sofort am Tatort beseitigt.

>>>Aktuelle Erklärung von SOS St-Pauli