Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Rettung

Die Montagskolumne #157 Kristallisation

Je länger gegipfelt und gerettet wird, desto mehr erhärtet sich die Erkenntnis, daß dieses wirtschaftlich und ökologisch bankrotte System und sein fortwährendes Wachstum eine Illusion ist. Der Volksentscheid ist auch im Mutterland der Demokratie vom Tisch. Mit Hilfe der feigen Opposition, soll eine neue Marionetten-Technokraten-Regierung eingesetzt werden, mit genau den Experten, die es mit ihren eingeschränkten, alten Denkmustern zu verantworten haben, daß wir uns in dieser Situation befinden! Doch sind die Tage der Experten und Bombenleger gezählt. Die Bombendroher, die ihre Drohung mit der Vermutung rechtfertigen, daß immer die anderen die Bombe bauen, sind selbst nur Verbrecher und ihr verbrecherisches Morden bringt immer nur neue Verbrecher zum Vorschein. Wer die bedingungslose Grundsicherung aller, statt die Rettung subventionierter Gläubiger fordert, der erntet: „Ja dann arbeitet ja keiner mehr!“ Dabei stimmt das nicht, denn wäre man keinem etwas schuldig, dann könnte man erst arbeiten! Nur weniger und statt viel zu viel Müll, weit gefahren, fossil, von rechtlosen Billiglohnsklaven produzieren zu lassen. Dann hätte man Zeit, nachhaltige und sinnvolle Dinge zu erschaffen. Die Frage ist nur, heilt uns eine Katastrophe, oder heilt uns der Mut, unsere Gewohnheiten endlich zu ändern?

Djdeutschland


Die Montagskolumne #90 Noch zu retten

Wie die geretteten Banker

ihre Mithilfe zur Rettung der Griechen in Aussicht stellten,
um den Euro zu retten, da wußte ich: Es geht dem Ende entgegen.
Dem Spekulanten jetzt die weltweite Attacke gegen den Euro vorzuwerfen,
ist, wie wenn der Dealer mit billigem Heroin die Märkte überschwemmt,
ums Heroin zu retten, dem Junkie seinen hohen Konsum vorhält.
 
Auch die Lemminge können nicht rechnen;
leben über die Verhältnisse und regen sich auf
über die Boni der Banker, statt nachzudenken,
wie diese zustandekommen.
 
Die Europäische Zentralbank kauft direkt Anleihen
hoch verschuldeter Euro-Staaten auf, manipuliert,
beugt und verliert dabei endgültig ihre Unabhängigkeit.
Geld ohne Ende, im Golf läuft das Öl,
eine Aschewolke legt sich um den Planeten
und die Mehrheit im Bundesrat ist dahin.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 36 Der Letzte Opel

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Das Highlight nach dem Schulmädchentatort
gestern Abend war ohne Frage der Opelaner Peter Jaszczyk.
Oscarverdächtig verkörpert er authentisch wie ein Mickey Rourke
den Niedergang der glorreichen Autoindustrie.
Schon bevor er überhaupt etwas gesagt hatte, konnte jeder erkennen,
der Mann hat die letzten dreißig Jahre in einem Opel gesessen.

Wer Opel fährt, der ist kein Blender,
der braucht sich nicht verstellen
und etwas vorzugeben, was er gar nicht ist;
man ist Opel und raucht, steht man nicht am Band, Kette.
So befürchtete man auch während er redete,
er könne jederzeit in Tränen ausbrechen,
oder noch während der Sendung an Lungenversagen sterben.

Was unglaublich gewesen wäre,
wenn man sich vorstellt, die Schlagzeile
‚Opel stirbt noch während der Sendung‘
hätte uns am Montag statt der Holocausleugner
aus dem Schlaf gerissen.

Aber das allerbeste war die in Anne Wills Sendung
präsentierte Unterschriftensammlung zur Verstaatlichung Opels.
Bereitwillig unterschrieb jeder die auf dem Opel Werksgelände
und in der Bochumer Innenstadt dargereichte Pro-VEB-Opel-Liste.
‚Wollt ihr die totale Verstaatlichung?‘

Purer Nationalsozialismus.

Hätte auf dem Papier zusätzlich gestanden,
daß man statt des CEO’s einen Reichsverweser einsetzen
und jedwedes Brandopfer verleugnen würde,
die hätten unterschrieben.

Hauptsache Opel.

DjDeutschland (be)grüßt das bedingungslose Grundeinkommen.


Djdeutschland Fernsehen

Tempus fugit…the wait ist immer noch nicht over!

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In eigener Sache:

Seit etwa 36 Stunden testen wir 
die Djdeutschland Echtzeitübertragung
(Livestream).

Bislang noch ohne Audiostream,
daran arbeiten wir.

Dann wird Analoges digital in Echtzeit übertragen!

Sic itur ad astra!
So gelangt man zu den Sternen.

Djdeutschland grüßt alle Utopisten!


Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab

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Eine Weisheit der Dakota Indianer
und was das Management tut:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche
2. Wir wechseln die Reiter aus
3. Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde
7. Wir bilden eine Task force, um das tote Pferd wieder zu beleben
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden
13. Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen kann
14. Wir machen zusätzlich Mittel locker, um die Leistung der Pferde zu erhöhen
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen ob es billigere Berater gibt
16. Wir kaufen etwas dazu, dass tote Pferde schneller laufen lässt
17. Wir erklären, dass unser Pferd besser schneller und billiger tot ist
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein

Doch wir entwickeln stetig weitere Strategien, um Konsequenzen zu verschleppen

21. Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann
22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren
23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
24. Wir bilden einen Gebetskreis, der unser Pferd gesundbetet

 

Gefunden von DJorges
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Ackermann jetzt doch Harz 4 Milliarden Empfänger?

Wie ich in einem Blog lesen konnte hat Ackermann gesagt, er würde sich schämen,„Wenn ich in der Krise Geld vom Staat brauche, dann habe ich die Krise nicht kommen sehen“Ackermann hat die Krise nicht, nicht kommen sehen, er ist die Krise!Vorher hatte er sich persönlich für den Bundesschirm stark gemacht. Natürlich profitiert seine Deutsche Bank mit ihren internationalen Verflechtungen von den Schutzgeldzahlungen! Aber was interessiert einen Ackermann denn sein Gequatsche von gestern? Eines ist jedenfalls klar, wir merken es nur noch nicht,sind wir doch viel zu beschäftigt unsere Rechnungen zu bezahlen. Wir werden gerade Zeugen des größten Anlagebetrugs aller Zeiten! Mehr und mehr wird uns das Volkseigentum aus der Tasche gezogen. Das Volk wird entmachtet.

Der Kampf geht weiter. Ackermann macht auf sauber und verdient weiter kräftig an Krieg und Ausbeutung. Natürlich sind 25% Gewinnsteigerung realistisch, schließlich zahlen wir beim Kauf eines Schokoriegels auch 19% Mehrwertsteuer. NEUNZEHN PROZENT GEWINN MIT JEDER TRANSAKTION! Da kann eine Heuschrecke nur von träumen!

Bullish, Djdeutschland