Irritation und Verwirrung

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Corona Days

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Eben mit meiner kleinen Tochter mit dem Fahrrad auf Spazierfahrt.

Im Park Fiction, für den auch meine Familie und ich zehn Jahre gekämpft haben, sind etwa hundert meist junge linke Lemminge versammelt um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren.

In ihren Reden bezichtigen sie die Polizei der rassistischen Kontrolle, in dem Viertel wo sich die afrikanischen Dealer neben der Schule wöchentlich verdoppeln. Sie schildern die Gewalt so, als wenn wir in einem Polizeistaat lebten und reihenweise Schwarze in den Gefängniszellen sterben und gefoltert werden. Die seit 2015 hunderten von Getöteten, Vergewaltigten und Misshandelten, lässt man geflissentlich unerwähnt.

Nun bin ich weiß Gott kein Freund der Polizei. Nach meinem Zwischenruf, was sie denn da für eine Scheiße reden würden, kommt die Frage von einem Nebenmann, warum ich keine Uniform anzöge. Ich entgegnete ihm: daß ich erstens keine Waffen trage und wenn, zu oft von der Schusswaffe gebrauch machen würde. Ich werde von der Polizei höflich auf die Abstandsregeln hingewiesen und auf Wunsch meiner kleinen Tochter entfernen wir uns.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 79 Zwischen Hamburg und Haiti

Suppenküche im Gählerpark Foto: Lena

Wozu in die Ferne schweifen?

Hunderttausende sollen dem ‚Terrorschlag der Natur‘ zum Opfer gefallen sein,
ein Tsunami der Hilfsbereitschaft rollt über Haiti, es wird Geld verdient,
richtig Geld, fast schon so wie mit der Finanzkrise.

Amerika hat Prominenz und seine Militärmaschinerie
inklusive Blackwater aufgeboten.
Was immer noch verwunderlich ist, die USA konnten nach ‚Katrina‘
nicht mal Leuten im eigenen Land rechtzeitig Hilfe leisten.
Man versteht sich auch dort immer noch besser auf Zerstörung und Vernichtung,
ferner ‚transnationaler terroistischer Bedrohungen‘ binnen achtundvierzig Stunden.

Man kann schon
gleich um die Ecke etwas machen!

Im Gählerpark in Hamburg St.Pauli,
hat eine Gruppe, ausgerüstet wie hoch professionelle Bergretter,
Bäume besetzt. Gleich internationalen Katastrophenhelfern, trotzen sie in Biwaks
in luftiger Höhe der Eiseskälte und stellen sich einer anderen Katastrophe entgegen:
Internationaler Profitsucht.

Atomkraftbetreiber und Netzmonopolist Vattenfall,
der uns schon das Volkseigentum HEW aus der Tasche gezogen hat,
Strom zu teuer besorgt, vorsintflutliche fossile Verbrennung
mit einhergehender Verschmutzung und Vergeudung propagiert
und konsequent die Entstehung, sauberer, effizienterer, dezentraler
Energiegewinnung entgegentritt, legt Hand an unseren öffentlichen Raum,
unsere Parks, unser Viertel. Gefahr im Verzug!

Die brauchen unsere Unterstützung!

Feuerholz, Strom, Wärmflaschen, Süßigkeiten, Hilfe den Alltag zu bewältigen,
warme Getränke, Essen (Vegan)…
„Schon Gespräche helfen bei der Kälte und beim Widerstand.“

Bei Baubeginn, Rodungen im Wohngebiet, sowie bei weiteren Aktionen
wird eine SMS-Alarmkette ausgelöst.

Sich per SMS auf die Liste setzen:
„go trasse“ an 84343 senden.
 

Djdeutschland