Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Park Fiktion

Der Rassistische Konsument

A visitor poses for a portrait during Lisbon Fashion Week

Wenn ich einen Schwarzen gezielt auf Drogen anspreche, bin ich dann ein rassistischer Konsument?

Die Polizei der rassistischen Kontrolle zu bezichtigen, ist für mich eine dummdreiste Frechheit! ‚Neger-Kalle‘ hat recht: selbst durch eine sehr dunkle Sonnenbrille kann jeder seit Jahren sehen, daß diese Dienstleistungen fast ausschließlich von Afrikanern angeboten werden.

Dealer haben sich im Wohngebiet mindestens verzehnfacht und das man dort etwas zu Rauchen, oder zum Rüsseln kriegt, ist selbst dem über Fünfzigjährigen seit Jahrzehnten bekannt. Diese Leute sind aber auch sonst ansprechbar und sie sind freundlich, eine Bereicherung! Die packen sofort mit an, wenn ich Hilfe brauche, weil ich mit dem Kinderwagen die Hafentreppe runter will!  Aber ihnen bleibt nichts anderes übrig als ihre Notdurft in den Straßen draußen zu  verrichten und das ist für mich als Papa auch ein Problem! Ausserdem werden dauernd die von den ‚Helden‘ liebevoll gepflegten Blumenbeete zerwühlt – ein Umstand, der sehr weh tut.

Als ich vor zwei Wochen an einem Sonntag im Park Fiktion mit meinen drei kleinen Kindern dort zum spielen gehen will, schickt sich eine Gruppe engagierter junger Leute gerade an ihre Plattenspieler und Verstärker aufzubauen, um – wie sie mir auf Ansprache versichern  „eine politsche Aktion“ durchzuführen:  Gegen rassistische Kontrollen!

Ich habe auch jahrelang für diesen Park gekämpft und dachte eigentlich es sei klar, daß der Park für alle da sein soll und nicht für komerzielle, parteipolitische, oder sonst welche eigenen Süppchen. Ich will mich dort entspannen und nicht bum bum bum, lautes Abspielen von Musik oder sonst etwas ertragen müssen. Ich will übrigens auch nicht ungefragt fotografiert werden!

Ausserdem ist der Park Sonntags voll mit Müll und Scherben! Ich weiss, daß dafür nicht etwa die Schwarzen verantwortlich sind, sondern vor allem Touristen, Feierbiester, Griller und Alkoholliebhaber aller Couleur.

Wer kauft mir einen >>> Arenga Besen mit langem Stil, damit ich ab und zu mal da durchharken kann? 

Ich finde, wir sollten anstatt in schlechter politscher Kultur uns gegenseitig auf die Palme zubringen, lieber mal vernunftige Lösungen für diese unbestreitbaren Probleme finden! Schließlich müsste unserem St. Pauli erfahrenen ‚Freund‘ und Innensenator Andy Grote  klar zu machen sein, daß  Legalisierung – Stichwort Angebot und Nachfrage – die Lösung für dieses Problem wäre! Es würde vor allem auch weniger Kräfte für sinnlose Kämpfe binden! An jenem Sonntag traten meine Kinder und ich jedenfalls erst einmal den Rückzug an.

Wir müssen nicht Menschen den übelsten kapitalistischen Strukturen, der Ausbeutung und der Bandenkriminalität überlassen. Wir müssen sie in unsere Mitte nehmen!

Zum Schluß noch eine Provokation zum besseren Verständnis: Jeder hat in diesem Land eine Lobby, außer ein gesundes deutsches Kind!

djdeutschland


Selbstüberlassung als Problemlösung…

Frau Helmer!

Selbstüberlassung als Problemlösung.
Als mein jüngerer Sohn, nennen wir Ihn
R2-D2,
seinen ersten Schultag hatte,
und das erste Mal von Ihnen gemaßregelt wurde,
lief er zu seinem großen Bruder C-3PO.
Der tröstete
ihn.
R2-D2 konnte von Anfang an zur Gitarre Bluesharp spielen,
er sagte sich: „Ich kann Klavier spielen,ich kann Gitarre spielen, ich kann Marimba spielen…
ich kann alles spielen.
“ C-3PO trommelte und trompetete dazu. 

‚Zeittotschläger laufen um Ihr Leben…
Bevor die Schulbank sie kriegt und ihnen alles wegnimmt.
Zeittotschläger laufen um ihr Leben…
Irgendwann hält Gott seine Arme auf,

bis hierhin und nicht weiter.

Wissen tut weh, Gott nicht,
und Dreiunddreißig war Adolf Hitler Gottes Sohn‘. 
( Zeittotschläger, Jochen Diestelmeyer)

Wußten Sie, Frau Helmer,
daß RZwo sehr gut klettern kann?
Bis ganz oben auf die Palme im „Park Fiktion“, barfuß.
Auf ALLE!

Und in der Woche vor den großen Ferien
machten Sie mit seiner und Ihrer Klasse 4a
einen Ausflug ins Dagobahsystem.
Dort hätten er und sein Freund Boba Fett
auf Bäume klettern können,
doch Sie Frau Helmer, hatten wohl Angst um die beiden
und kein Vertrauen, und so durften sie nicht mit.
(Waren sie doch schon auf dem Schulhof auf Bäume geklettert.
Sie wollten den Beiden als Strafarbeit
das Abschreiben der Schulordnung auferlegen
–das jedoch hatten ihre Mütter verboten.)
Am Tag des Ausflugs mußten Boba und Rzwo in einer Klasse verbleiben, je-der für sich.
Lichtjahre vergingen.
RZwo sollte „Harry Potter“ lesen, er hatte Angst.
Sonst wäre er doch Spazieren gegangen, oder nach Hause!

Als ich kam, ihn abzuholen,
für das letzte Wochenende vor den Ferien,
war er versteckt.
Doch ich konnte seine Nähe spüren.
Dann hörte ich ihn zaghaft fragen: „Wer ist da“?
„Papa ist da“, sagte ich.
Ich konnte in seinen Augen sehen,
daß er ungerecht behandelt worden war.
Es machte mich wütend,
hatte er doch immer das Gefühl geäußert,
daß Sie ihn nicht leiden können.
Die Hälfte seines Lebens hat er mit Ihnen verbracht, Frau Helmer,
um ganz zum Schluß „eingesperrt“und dermaßen eingeschüchtert zu werden,
daß er nicht auf die Idee kommt,
der Sanktion zu widersprechenoder sich ihr zu widersetzen.
Opa hatte ihm doch beigebracht,
er könne über sich selbst bestimmen!
( unter dem Bild geht’s weiter )
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Der Beschwerdeweg:
Landesschulbehörde Niedersachsen,
Abteilung Braunschweig, Dezernat II,
Postfach 3051.
Außenstelle Göttingen,
Telefon: 0551 3910415.
Formlos, fristlos, folgenlos,
Ihnen zivilrechtlich die Verletzung von Aufsichtspflicht;
Aufsicht muß kontinuierlich, aktiv und präventiv erfolgen;
oder die Verunglimpfung des Beamtentums nachzuweisen,
erscheint mir müßig.
Sie werden es wieder einmal nur zur Kenntnis nehmen.
Das Beamtenrecht stellt Sie unter besonderen Schutz.
Ich wollte Ihnen schon lange das Buch „Die Jungenkatastrophe“ schenken,
aber das letzte Exemplar mußte ich einer anderen Lehrerin geben.
„Hass ist nicht der Weg“, sagen die Jedi-Ritter.
(Yoda)
Und aus pädagogischen Gründen,will ich der dunklen Seite der Macht nicht erliegen
sondern die helle wählen.
Schon wegen der nachfolgenden Kinder
möchte ich den imperialen Zorn nicht schüren.
Ich zitiere RZwo:
„Wünsch‘ es Dir doch“.

Die Mamas und Papas werden aufpassen.
Die Macht ist mit uns!
Big Papa is watching you
DJDeutschland