Irritation und Verwirrung

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Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab

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Eine Weisheit der Dakota Indianer
und was das Management tut:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche
2. Wir wechseln die Reiter aus
3. Wir sagen: So haben wir das Pferd doch immer geritten
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde
7. Wir bilden eine Task force, um das tote Pferd wieder zu beleben
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden
13. Wir erklären: Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen kann
14. Wir machen zusätzlich Mittel locker, um die Leistung der Pferde zu erhöhen
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen ob es billigere Berater gibt
16. Wir kaufen etwas dazu, dass tote Pferde schneller laufen lässt
17. Wir erklären, dass unser Pferd besser schneller und billiger tot ist
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel um eine Verwendung für tote Pferde zu finden
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein

Doch wir entwickeln stetig weitere Strategien, um Konsequenzen zu verschleppen

21. Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann
22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren
23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
24. Wir bilden einen Gebetskreis, der unser Pferd gesundbetet

 

Gefunden von DJorges
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Keine Mark für Opel!

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Wie ich heute mit meinem zwanzig Jahre altem Fahrrad
aus Mannesmann Chrommolybdänstahl,
handmade in Germany, kalt geduscht,
die Immobilien-Deathzone Hammerbrook durchfuhr, 
konnte ich sie sehn‘;
die tausenden von Arbeitslosen,
die aus der Statistik verschwunden sind.

Sie standen vor diesen neuen Backwarenketten-Filialen,
in denen meistens die Migrantenkinder oder Mütter,
die ihre Kinder allein durchbringen müssen, arbeiten.
Sie tranken dort Kaffee und rauchten.

Sie werden motiviert, umgeschult, Bewerbungs-gecoacht,
weitergebildet, gefordert, ganzheitlich.
Und die, die das tun, waren vorher arbeitslos.
Eine Filiale der Schufa ist auch da.
Ich wunderte mich, es gibt so viel zu tun, Arbeit gibts genug.

Wir brauchen das Geld!

Nicht um unsere Zeit damit totzuschlagen
oder weiter Spritfresser zu bauen,
die noch auf Rädern fahren.
Achsen können brechen.
Ich denke an Revolution.

Djdeutschland