Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Öffentlicher Raum

St.Pauli Pisspreventer

Als Zeichen,

wie sehr einem besonders die älteren St.Paulianer am Herzen liegen, hat man vor dem Nachbarschaftsheim St. Pauli einen Pisschutz installiert.


Wie der aufmerksame Betrachter unschwer erkennen kann, handelt sich hierbei nicht um ein öffentliches Open Air Urinal, sondern soll die Pisser nur davon abhalten, ihr Ding durch den Zaun zu halten und die Sitzgelegenheiten der Alten vollzupissen.


Da man nicht, was ich intelligent gefunden hätte, eine mit der Kanalisation verbundene Ablaufrinne installiert hat, wird die Pisse in Zukunft ungehindert und in Strömen die Silbersackstraße hinunterlaufen. 


Die auf dem Weg zum Fischmarkt weiter oben liegende St. Pauli Ganztagsschule, unsere Kinder, können weiterhin ungehindert vollgepisst werden!


Dass nach geändertem Polizeigesetz, die Polizei nicht nur für das Jagen von Dealern zuständig ist, sondern auch für Ordnung, also auch für die Pisser, scheint sich noch nicht herumgesprochen zu haben. Sogar auf Ansprache während des Schlagermoves greifen Beamte auch im Angesicht hundertfachen Pissens nicht ein.


Designer, Künstler, Handwerker, Stadtplaner, Pudler und Fab Labber, lasst euch was einfallen, ich dreh sonst noch durch!


Djdeutschland


Die wahrscheinlich längste Horstsammlung der Welt


Fotos: Klena copyleft
Wir wünschen einen Djdeutschlandhorst!

>>>Der wahrscheinlich größt anzunehmende Horst


Rumble On The Beach

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Etwas besseres als Gazastreifen

Wie aus Presse, Funk & Fernsehen zu erfahren, sollen die sog. BEACHCLUBS

an St.Paulis Fischmarkt ziehen.

Geht es nach Bezirksamtsleiter Markus Schreiber, dürfen Sie ab Sommer also nicht

mehr an der Elbe längs‘ spazieren.

Dort stehen dann mit Bastmatten verkleidete SCHALLSCHUTZMAUERN.

Nachdem man die WUNDERSCHÖN GELEGENEN FLÄCHEN AM

HAFEN jahrelang hat brach liegen lassen,

sollen sie nun privatisiert und der Öffentlichkeit entzogen werden. 

BENÖTIGT ST. PAULI DIESE EINFÄLTIGE FORM VON BELEBUNG?

Der Kiezgänger mit MEHR GELD ALS GESCHMACK wird direkt zwischen Kiez,

Kupfertürmen und dem Security-bewachten Areal an der Elbe hin und her cruisen.

Mit im Boot: die Betreiber der Riverkasematten, deren aggressiv raumgreifende

Bautätigkeit

sich bereits in videoüberwachten Gastrobauten vor der Hafenstrasse verwirklicht.

Was unter Markennamen wie Largo Bay, River Bay, HCB oder Hamburg del mar

daher kommt,

gilt in der Stadtentwickler-Szene als Mittel, um

Räume EVENTGASTRONOMISCH für größere Immobilienprojekte

interessant zu machen. Und tatsächlich entstehen an sämtlichen Beachclub-

Standorten Hamburgs

heute INVESTORENARCHITEKTUREN – vor der Haifischbar an der Elbe, in

den Docklands,

in der Schanze, in der Hafencity.

Möchten Sie,

dass die Stadt begehbar bleibt?

Wollen auch Sie

den Elbblick freihalten?

Nervt Sie

die Privatisierung

öffentlicher Räume

auf St. Pauli?

AKTIONSNETZWERK GEGEN GENTRIFICATION