Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Oel

Die Montagskolumne #97 Altes Geld

Flamingo Reflection

Der Toronto-Gipfel

«symbolisiert einen epochalen Wandel»,
das Treffen zeige eine Verschiebung im internationalen Machtgefüge,
schreibt der kluge Tagesanzeiger aus der Schweiz.

Ist es in Wirklichkeit nicht ganz anders
und der selbe Dreck in den selben alten dreckigen Händen,
hat nur scheinbar Nationalität, Namen und Ort gewechselt?

Die Vorzeichen bleiben die gleichen.

Genau wie die Lüge, Deutschland sei Exportweltmeister,
obwohl wir wissen könnten, daß sich diese angeblich deutsche
Exportweltmeisterschaft, gar nicht in deutschen Händen befindet!

Die Monopole sind sich über alle Grenzen und Religionen einig:
Wir machen weiter wie bisher.
Keine Wende im Energiebereich,
ein weiteres Stützen der Banken, der Verursacher, in kapitalsozialistischer Weise;
kein freier Markt, Manipulation der Finanzmärkte, statt Regulierung.
Das Geld bleibt in den gleichen Händen,
(Kauf)demokratie existiert weiterhin nicht.

Man lebt weiter auf Pump, zerstört, beutet weiter aus, plündert, verschmutzt
und die weitere Verhinderung jeglicher Erneuerung und eines jeden Wandels
zu Gunsten der selben alten ‚Eliten‘ bleibt bestehen.

Die Monopole müssen weg!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #94 Neue Welt

Jiri Geller

Am Boden

des Meeres brodelt es weiter.
Kein noch so großes Pflaster vermag die Wunde zu schließen.
Noch getraut sich Niemand die Frage zu stellen:
Was, wenn wir die Blutung nicht stillen können?

Auch die ‚Flottille‘ ist nicht zu stoppen,
‚ein Schiff nach dem anderen,‘
legt Finger an eine offene Wunde.

Hoffentlich ändert man bald friedlich den Kurs
und unterzeichnet den Sperrvertrag.
Zu was ist der, der einen Gott im Munde führt fähig,
wenn man ihn in die Enge treibt…

Schuldzuweisungen, Machtspiele, und Desinformationen
führen zu gar nichts, Atom ist nicht die Lösung!
Wir müssen bergreifen und aufhören zum Herzen der Erde zu bohren,
bald wird es herum zur Ostküste schwappen
und auch dieses Land der Natives zerstören,
kaum 500 Jahr nachdem man es sich genommen hat?

Wünschen wir uns allen die Fähigkeiten eines Joachim Gauck:
„Das einem Kräfte zuwachsen, wenn man sie braucht.“

Djdeutschland


24 Miles off Lousiana


Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Mexiko – Cancun Unterwasser-Museum

Es wird zurückgetreten,

Selbst die coolsten Matadore
haben irgendwann den Hals mal voll.
Apple springen die Arbeitssklaven reihenweise vom Dach.
Das Oel läuft weiter in den Golf,
noch will man keine Hilfe
vom erfahrenen Erzfeind annehmen.
BP Oil Spill: Live Video Feed from Ocean Floor Now Available to the Public. Wie lange, wie lange?

Djdeutschland


Auf einem Auge blind

nir_hod_i_love_2006_542_539Nir Hod        

Zu Ostern haben die SEALS zwei Neger abgeknallt

Oder waren es drei?
Sie hatten amerikanische Seeleute als Geiseln genommen.
In Somalia gibt es keine wirkliche Regierung,
kein Militär, keine Polizei, keine Jobs.
Die Europäer fangen vor der Küste die Fische weg.
Mit großen Fabrikschiffen.

Überhaupt wird Afrika von uns ausgebeutet,
Gold, Oel, Diamanten – oder zu Tode subventioniert –
und die Völkermorde begangen mit Waffen
aus westlicher Produktion.

Vor der Küste des Landes wird illegale Atommüll-
und Giftmüllentsorgung betrieben.

70 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang
zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung.
Hunderte, wenn nicht tausende
ersaufen bei dem Versuch Afrika
in Richtung Europa zu verlassen.

Außer sie bleiben da
und holen sich den ‚westlichen Reichtum‘
im Golf von Aden,
den wir vor ihrer Küste
hin und her um’s Horn von Afrika fahren.

Reichtum, der sich nicht zuletzt
auf der Ausbeutung afrikanischer Rohstoffe gründet,
die in die Produktion von Gütern entrechteter
Arbeiterheere in Asien mündet.

Etwa elf Prozent des weltweit verschifften Rohöls
sowie ein Großteil der Waren aus Asien
gelangen über den Golf von Aden nach Europa.

Rund 92 Prozent aller global gehandelten Waren
werden heute über das Wasser transportiert.
Jedes Jahr fahren rund 25 000 Handelsschiffe
durch die gefährdete Wasserstraße.

Bisher war Geiselnahme ein unblutiges Geschäft,
doch das könnte sich nach der österlich amerikanischen Heldentat bald ändern.
Piratenchef Abdi Garad kündete Vergeltungsmaßnahmen
für die getöteten jugendlichen Seeräuber an.

Ein überlebender Seeräuber, er ist erst sechzehn,
wurde inzwischen nach New York überstellt
und soll dort vor Gericht gestellt werden.
Denn Seeräubern ist verboten und wird verfolgt,
Folterer dagegen gehen dort straffrei aus.