Irritation und Verwirrung

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MÜLL

„Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quentchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll. Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosopisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch “Müll” sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen. Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.“ Burkhard Müller-Ullrich


Gehirngewaschen

Am Montagmorgen

erinnerte mich mein Radiosender an die Zerstörung Dresdens 1945. Wie der Sprecher berichtete, hätten Historiker bewiesen, daß (“NUR”) 25 000 Menschen diesem minutiös geplanten Feuersturm zum Opfer gefallen wären. Ich war hellwach, das hörte sich nach ‘Holocaustleugnung’ an.

hol‧o‧caust [hɔləkɔːst] Langenscheidts Wörterbuch Englisch
Massenvernichtung f; Brandopfer n
Ho|lo|caust[hɔləkɔ:st] Duden 24. Auflage
Tötung einer großen Zahl von Menschen,
bes. der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.

„Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos,“ lese ich bei der ANTIFA.

„Wir gehen ausschließlich – wie in jedem Jahr – mit mehreren tausend Menschen der Opfer von Dresden, aber damit natürlich auch der Opfer anderer Städte, gedenken,“ lese ich bei der NPD!

Ulrike Meinhof schrieb
in konkret, Nr. 3, 1965

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“

Burkhard Müller-Ullrich 

brachte es im Kulturtreff bei der Bearbeitung eines ganz anderen Themas auf den Punkt: „Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quäntchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll. Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosopisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch „Müll“ sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen. Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.

Djdeutschland gegen Faschisten und deren Aufmärsche und Gegenaufmärsche von Links bis rechts! 


Die Montagskolumne #157 Kristallisation

Je länger gegipfelt und gerettet wird, desto mehr erhärtet sich die Erkenntnis, daß dieses wirtschaftlich und ökologisch bankrotte System und sein fortwährendes Wachstum eine Illusion ist. Der Volksentscheid ist auch im Mutterland der Demokratie vom Tisch. Mit Hilfe der feigen Opposition, soll eine neue Marionetten-Technokraten-Regierung eingesetzt werden, mit genau den Experten, die es mit ihren eingeschränkten, alten Denkmustern zu verantworten haben, daß wir uns in dieser Situation befinden! Doch sind die Tage der Experten und Bombenleger gezählt. Die Bombendroher, die ihre Drohung mit der Vermutung rechtfertigen, daß immer die anderen die Bombe bauen, sind selbst nur Verbrecher und ihr verbrecherisches Morden bringt immer nur neue Verbrecher zum Vorschein. Wer die bedingungslose Grundsicherung aller, statt die Rettung subventionierter Gläubiger fordert, der erntet: „Ja dann arbeitet ja keiner mehr!“ Dabei stimmt das nicht, denn wäre man keinem etwas schuldig, dann könnte man erst arbeiten! Nur weniger und statt viel zu viel Müll, weit gefahren, fossil, von rechtlosen Billiglohnsklaven produzieren zu lassen. Dann hätte man Zeit, nachhaltige und sinnvolle Dinge zu erschaffen. Die Frage ist nur, heilt uns eine Katastrophe, oder heilt uns der Mut, unsere Gewohnheiten endlich zu ändern?

Djdeutschland


Die Montagskolumne #84 Schulden

Elene Usdin

Niemals

werden wir oder unserer Kindeskinder Kinder
die 1.7 Billionen Staatsverschuldung zurückzahlen können.
Es sei denn, man kann Atommüll irgendwann zu Gold machen.

Was sind das überhaupt für Zahlen?
Was für Schulden?
Wer schuldet wem welche Schuld wofür?

Nicht vorstellbar.

Gerade, wo ich mich damit beschäftige,
hat ein Anderer es aufgeschrieben.
Einer, der mir etwas schuldet, den ich nicht leiden kann,
nicht einmal persönlich kenne, weil er zu feige ist und immer war,
mir sein Gesicht zu zeigen.

Glücklich ist man, wenn man keine Gedanken an die Zukunft
oder die Vergangenheit verschwendet.
Dann kann man sich vom Zauber des Augenblicks berauschen lassen.

Klar, man sollte die Gegenwart leben,
nur gerade die, die sich im Augenblick berauschen
und sich nicht darum scheren, wie und warum
die Vergangenheit, die Gegenwart uns in solche Zukunft führt,
sind für das Weiterso verantwortlich.

So bliebe uns eigentlich nur Reset zu drücken,
denn irgendwann, so viel ist klar,
steht das oder der vor der Tür,
auf dessen Knochen wir uns berauschen
und wird uns die selbigen brechen.

djdeutschland


Die Montagskolumne # 54 Jeder Tag kann der letzte sein

Sensemann

Im Angesicht

zunehmendem Informationsuploads,
sich plötzlich auftuenden Löchern,
die Menschen, Häuser, Banken und Archive
mit sich in die Tiefe reissen,

sollte man in sich gehen
und in der Gegenwart
die Qualität des Augenblicks 
genießen.

Es bewegt sich etwas
und das kommt nicht von ungefähr.
Diese Löcher, die sich da auftun,
sind von uns selbst gerissen

und sind dafür geeignet,
uns klar werden zu lassen,
daß wir unseren Müll
keinen einzigen Tag länger
vor uns verstecken können.

Was uns regiert
ist keinen Deut korrupter,
als wIr selbst.
Wir die Privilegierten, die noch wählen können.
(oder nichtwählen).

Oder sind wir gänzlich blind?

“Unsichtbar wird der Wahnsinn,
wenn er genügend große Ausmaße 
angenommen hat.“

 

copyleft

Djdeutschland


Montagskolumne #42 – Abfälle und Aufschwünge

Wer bringt den Müll runter?

Danach habe ich nichts mehr mit ihm zu tun. Den Abtransport übernimmt hier die Stadtreinigung für circa 20 Euro pro 500 Liter für den Verbraucher. Den Müll im Weltraum zu entfernen, ist ungleich teurer für die Nationen, auch haben sie keine allgemeine ‚Weltraumreinigungsfirma‘, die ihn abholen würde. Die Länder einigten sich vielmehr darauf, daß jedes für seinen eigenen Abfall zuständig ist. Die umher schwirrenden Teile interessiert es natürlich wenig, welchem Land sie gehören…

Dabei wäre es zuletzt in dieser Angelegenheit sinnvoll, global (beziehungsweise orbital) zu agieren, doch statt den Erdenschrott im All, Wirtschaftskrise oder Flüchtlingsströme zum Anlass für eine Denkwende zu nehmen, schütten Politiker weltweit mit Konjunkturbillionen, Abwrackprämien und Pendlerpauschale Öl ins Feuer des ökonomisch-ökologischen Vernichtungsbrandes. Die ungerechten Systeme, die sich nicht nur nicht bewährt, sondern diese Krise entfesselt haben, werden durchgeschleppt –

Mögliche Krisenreaktionen
Athenische Anarchie
Banker ins Arbeitslager
Bad Bankgeheimnis – Schweigen
Kultureller Impuls – Bedingungsloses Grundeinkommen
Kontaktbörse für Automobilzulieferer – IHK Darmstadt
Afrikanische Flüchtlinge und chinesische Todeskandidaten zum Aufräumen ins All
Ich weiß was Besseres und zwar; mailto: producere@djdeutschland.eu
Auswertung

es mangelt nicht an guten Ideen, sondern bloß an ehrlichen und mutigen Politikern, die ihre Länder in Richtung Progress lenken. Das Wort Krisis aus dem Griechischen bedeutet; Entscheidung.

Um die geistig-moralische Wende machen zu können, muss insbesondere die allgemeine Einsicht gewonnen werden, daß man mit Geld allein keine Werte schafft (Mit Billionen von noch nicht eimal gedrucktem, virtuellen Geld schon gar nicht); daß öffentliche Verkehrsmittel sexy, weil CO2sparend sind und Schrottwagen für einen Afrikaner mehr als 2.500 Euro Wert haben.


Die Montagskolumne # 7

Ausgerechnet Wolfgang RWE-Clement
beruft sich auf die freie Meinungsäußerung.

Freie Meinungsäußerung?

Du singst doch schon immer das Lied derer, deren Brot Du isst!
Du weißt ganz genau, daß wir uns nur die richtigen Birnen reinschrauben müssen
und der Atommüll wird überfüssig, dennoch spuckst Du der eigenen Genossin in die Suppe.
Der saudumme Initiative-Neue-Soziale-Markwirtschaft-Spruch, „Sozial ist, was Arbeit schafft“

Die in ihren Entscheidungen unabhängige
und an Weisungen nicht gebundene Landesschiedskommission der NRW-SPD,
hat im Parteiordnungsverfahren gegen INSM-Wolfgang Clement entschieden.
Jetzt will die Bundesschiedskommission ob Clements „Verdiensten“,
der Basis einen Strich durch die Rechnung machen.

Welche Verdienste?

Was und wie ihr verdient, wollt ihr uns, allen voran der Jurist und Anwalt Otto Schily, nicht sagen.

Fragt man einen Italiener,
warum er Berlusconi zum dritten Mal zum Präsidenten wählt, gibt er freimütig zu:
Weil der schon reich ist und uns nicht beklaut, wie die Kommunisten und Sozialisten an der Macht.

Macht macht korrupt.

Jetzt schicken uns die Berlusconis,
die aufgund mafiöser Strukturen nicht mit ihrem Müll fertig werden,
54 000 Tonnen davon nach Nordrhein Westfalen.
Denn da haben wir ja riesige, viel zu riesige Kapazitäten.
War da nicht schon mal was mit Schmiergeldaffäre?
Wer hatte damals die Regierungsverantwortung?

Die SPD ist am Ende.

Keiner braucht sie mehr.
Sie bekämpft sich selbst, und schon immer linke Politik!
Aus der faktisch linken Mehrheit hat sie nichts gemacht.
Und an vorderster Front derer, die die SPD zerstört haben,
stehen Leute, die der SPD ihre Posten zu verdanken haben;
wie RWE-INSM-Clement und Gazprom-Schröder

Haut ab!

Djdeutschland grüßt die Oberpfälzer Sägefische und alle Regisseure die gute Willens sind.