Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Mash-Up

Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Führers Geburtstag

Heute vor 128 Jahren

wurde am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn,
der ‚Führer‘ geboren. Ein Mann, der wie kein Anderer den Lauf der Welt,
das Schicksal von Millionen von Menschen beeinflusst hat.

Sieht man heute die von Adolf Hitler angefertigten Bilder,
ist man geneigt sich zu fragen, was wohl gewesen wäre,
hätte er sich damals an der Kunstakademie zum Probezeichnen qualifizieren können.

Mitten im Zweiten Weltkrieg verglich der englische Historiker
Edward Hallett „Ted“ Carr
einmal Hitler mit Napoleon und nannte – nicht ohne Respekt – beide
gigantische Zerstörer von Altwelten, die dem Aufbau des Neuen im Wege
standen. Wer 1945 in den Trümmern Berlins und Tokios lebte, dem fiel es
schwer vorauszusehen, wie es 20 oder gar 60 Jahre später aussehen würde.

Fehlt denen, die die gegenwärtige planmäßige Zerstörung traditionsreicher,
bis gestern noch erfolgreicher Unternehmen beklagen, die Phantasie, sich die
dafür in Aussicht gestellte Zukunft vorzustellen? Ist die Schaffung von
Trümmerfeldern tatsächlich eine historische Leistung und Voraussetzung
künftigen Wohlstandes? Sind die Manager, die demontieren, um nach den Regeln
der Globalität neu zusammenzusetzen, wirklich kreative Zerstörer?

Wie der Handelnde immer gewissenlos sei, so sei er auch wissenlos; er vergisst das meiste, um eins zu tun, er ist ungerecht gegen das, was hinter ihm liegt, und kennt nur ein Recht, das Recht dessen, was werden soll.


Gehirngewaschen

Am Montagmorgen

erinnerte mich mein Radiosender an die Zerstörung Dresdens 1945. Wie der Sprecher berichtete, hätten Historiker bewiesen, daß (“nur”) 25 000 Menschen diesem minutiös geplanten Feuersturm zum Opfer gefallen wären. Ich war hellwach, das hörte sich nach ‘Holocaustleugnung’ an.

hol‧o‧caust [hɔləkɔːst] Langenscheidts Wörterbuch Englisch
Massenvernichtung f; Brandopfer n
Ho|lo|caust[hɔləkɔ:st] Duden 24. Auflage
Tötung einer großen Zahl von Menschen,
bes. der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.

„Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos,“ lese ich bei der ANTIFA.

„Wir gehen ausschließlich – wie in jedem Jahr – mit mehreren tausend Menschen der Opfer von Dresden, aber damit natürlich auch der Opfer anderer Städte, gedenken,“ lese ich bei der NPD!

Ulrike Meinhof schrieb
in konkret, Nr. 3, 1965

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“

Burkhard Müller-Ullrich brachte es im Kulturtreff bei der Bearbeitung eines ganz anderen Themas auf den Punkt: „Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quäntchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll. Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosopisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch „Müll“ sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen. Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.“

Djdeutschland gegen Faschisten und deren Aufmärsche von Links bis Rechts!


Daten-Fee

„Persönliche Daten sind die Währung, mit denen wir die sozialen Netzwerke bezahlen.“


Kultureller Selbstmord

Das wesentliche Problem des Westens, neben wirtschaftlichen und demografischen Fragen,ist das Problem des moralischen Verfalls, des „kulturellen Selbstmords“ und der politischen Uneinigkeit. Zunahme von asozialem Verhalten (Kriminalität, Drogenmissbrauch, generelle Gewalt) Verfall der Familie, damit zusammenhängend Zunahme von Ehescheidungen, unehelichen Geburten, Müttern im Teenageralter und Alleinerziehenden; Rückgang des Sozialkapitals, d. h. der freiwilligen Mitgliedschaft in Vereinen/Initiativen, was das Schwinden des damit verbundenen zwischenmenschlichen Vertrauens zur Folge hat; Nachlassen des Arbeitsethos und zunehmender Egoismus; abnehmendes Interesse an Bildung und geistiger Betätigung. Quelle: Wiki


Führers Geburtstag

Heute vor 121 Jahren

wurde am 20. April 1889 in Braunau am Inn, Österreich-Ungarn,
der ‚Führer‘ geboren. Ein Mann, der wie kein Anderer den Lauf der Welt,
das Schicksal von Millionen von Menschen beeinflusst hat.

Sieht man heute die von Adolf Hitler angefertigten Bilder,
ist man geneigt sich zu fragen, was wohl gewesen wäre,
hätte er sich damals an der Kunstakademie zum Probezeichnen qualifizieren können.

Mitten im Zweiten Weltkrieg verglich der englische Historiker
Edward Hallett „Ted“ Carr
einmal Hitler mit Napoleon und nannte – nicht ohne Respekt – beide
gigantische Zerstörer von Altwelten, die dem Aufbau des Neuen im Wege
standen. Wer 1945 in den Trümmern Berlins und Tokios lebte, dem fiel es
schwer vorauszusehen, wie es 20 oder gar 60 Jahre später aussehen würde.

Fehlt denen, die die gegenwärtige planmäßige Zerstörung traditionsreicher,
bis gestern noch erfolgreicher Unternehmen beklagen, die Phantasie, sich die
dafür in Aussicht gestellte Zukunft vorzustellen? Ist die Schaffung von
Trümmerfeldern tatsächlich eine historische Leistung und Voraussetzung
künftigen Wohlstandes? Sind die Manager, die demontieren, um nach den Regeln
der Globalität neu zusammenzusetzen, wirklich kreative Zerstörer?

Wie der Handelnde immer gewissenlos sei, so sei er auch wissenlos; er vergisst das meiste, um eins zu tun, er ist ungerecht gegen das, was hinter ihm liegt, und kennt nur ein Recht, das Recht dessen, was werden soll.