Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Lemminge

Tablettenparade

Wenn in einem Land,

in dem der Manager der Nationalmannschaft unverhohlen Reklame für die legale Droge Alkohol machen darf; „wir feiern mit Bitburger“ und der Pappkamerad Bundespräsident Wulff in einer Reaktion auf das Unglück in Duisburg kurz darauf »bestürzt« feststellt, daß eine solche Katastrophe, während eines friedlichen Festes fröhlicher junger Menschen, Tod, Leid und Schmerz verursacht, packt einen die Wut! Ich bin gespannt darauf, ob uns nach Obduktion der zertrampelten Leichen auch gesagt wird, wie Drogen-, Alkopop- und Tabletten-geschwängert „the art of love“ wirklich war. Und nun geht es natürlich wie immer in diesem Land darum, festzustellen, wer die Schuld zu tragen hat, anstatt einmal offen darüber zu sprechen, was dort passiert! Es werden Millionen mit Drogen verdient! Einem Blinden mit Krückstock hätte klar seien müssen, daß selbst 500 000 mit allem Möglichen vollgepumpte Lemminge durch dieses Nadelöhr zu treiben, gefährlich ist und alle auch noch so gut aufgestellten Sicherheitskräfte überfordert. Dr. Motte tat gut daran, sich von dieser Parade zur rechten Zeit zu verabschieden. Hatte er doch erkannt, daß es längst nicht mehr um Liebe geht, sondern ums Geld. Auch ein Verfassungsschutz, der ja bald jeden politisch Aktiven beobachtet, müsste uns doch sagen können, wie und was bei diesen Massenveranstaltungen passiert, wie damit verdient wird und was der Verkauf legaler und illegaler Drogen mit dieser Gesellschaft macht. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 76 Armutszeugnis

Die Nationale Armutskonferenz

interessiert kein Schwein, Twitterer RoheBotschaft bringt es auf den Punkt:
„Armut ist der nachhaltigste Klimaschutz. Es lebe die Finanzkrise!“

Brauchen täten wir eine Konferenz,
die sich mit der geistigen Armut beschäftigt
und mit dem irrsinnigen Wachstumsglauben aufräumt.

Aber so lange die Lemminge ihre Beamten und ihre Spitzenverbände,
freie Wohlfahrtspflege, bundesweit tätige Fachverbände,
Selbsthilfeorganisationen und deutsche Gewerkschaftsbünde
noch genug zu fressen haben;
Handys, Computer, Glotzen laufen,
man sich über die Feiertage ordentlich volllaufen, vollfressen
und Milliarden in die Luft böllern und verdrecken kann,
gehts doch. Freie Soziale Marktwirtschaft, rülps.

Das Schlimmste sind die bürgerlichen Alten,
die dekadenteste und ignoranteste Generation,
die je die Hand an diesen Planeten gelegt hat.
Sie sitzen in den Parlamenten und viel zu großen Eigenheimen,
verbrauchen ein Vielfaches und stopfen Billigangebote in Hunde,
Katzen und Tiefkühltruhen, statt an folgende Generationen
und ihre Kindeskinder auch nur zu denken.

Wie, ihr wollt ne Rentenerhöhung?
Es gibt doch schon 20% Ermäßigung auf Tiernahrung bei Praktiker!

Weil ihr euch nicht bewegt, zu viel fresst
und nicht hören und sehen könnt,
belastet ihr auch noch die Kankheitssysteme übergebührend.
Die Pharma- und Ärzteschaft schwört ihren Eid und reibt sich die Hände.

Eure Freiheit wird am Hindukusch verteidigt,
scheiß Kanacken.

Und wir sollen auf euch hören und uns freuen,
daß wir erben was ihr aufgebaut habt.

Danke!

Djdeutschland


Die 56ste Montagskolumne: verspielt/verraten/verkauft

 

 

 

 

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Selbst einem SPD Hasser

wird schlecht, wenn er sieht,
wie dämlich eine SPD
und ihre Repräsentanten
eine linke Mehrheit verspielen.

Jedes noch so korrupte Individuum
darf bei Euch mitmachen
und ausgerechnet mit Ulla Schmidt,
die kompetent was vorzuweisen hätte,
wollt ihr ein Exempel statuieren.

Überhaupt hättet ihr etwas vorzuweisen.
Selbst eure Arbeitsmarktreform
hätte was werden können.
Wenn nicht die –
mit denen ihr heute koaliert –
alles kaputt blockiert hätten.

Genau wie ihr vorher –
noch mit Oska am Ruder –
jegliche Veränderung wegblockiert habt.

Die Entlastung der Kapitalgesellschaften
hat der Finanzkrise Tür und Tor geöffnet.
Das hohe Steueraufkommen,
das ihr aus uns herausgepresst habt
und das jetzt dahinschmilzt,
resultiert aus eurer Regierungspolitik!

Aber wisst ihr was?
Ihr wollt gar nicht mehr!
Ihr habt eure Posten für danach,
doch schon in der Tasche.

In der Energiewirtschaft,
in der Pipeline- und Autoindustrie, INSM.
Den selben Machtzentralen und Monopolen,
die auch die Nutznießer
eurer Schutzgeldschirme sind und waren.

Und während die Lemminge,
die nichts ändern wollen,
sich noch auf sinkenden Schiffen
über Bonizahlungen und Dienstwagen echauffieren,
dreht ihr doch schon am nächsten großen Rad.

Djdeutschland


Verfassungsbeschwerde gegen Abwrackprämie

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Devils Tramping Ground

Eines ist sonnenklar,

ein Auto, egal wieviel Sprit es verbraucht,
ist, wenn man es so lange fährt bis es auseinander fällt,
immer noch umweltverträglicher als ein Neues zu produzieren.

Die Umwelt/Abwrackprämie ist ein Schildbürgerstreich.
Die teilweise noch hochwertigen Karren, die jetzt abgewrackt werden,
würden oft noch weit mehr bringen als die lumpige Prämie.
2500 kann man beim Kauf eines Neuen – bei der Flaute –
eh ‚runterhandeln.

Aber wie ein Freund aus Scheden mir so schön sagte:
„Kannst du Etwas nicht verkaufen,
stelle es auf eine Sonderfläche und schreibe Sonderangebot daran,
dann kaufen die Leute wie die Blöden,
zum gleichen Preis.

Fünf Milliarden Euronen,
der ja bekanntlich unendlich vorhandenen
Ressource Geld, werden dafür verbraten.
Auf Pump!

Wie kann es sein,
daß jemand, der kein Auto hat keine Prämie kriegt,
für ein neues Fahrrad oder eine Waschmaschine?
Daß diese ‚Umweltanleihe‘ bei zukünftigen Generationen
nur Wenige begünstigt, die noch dazu das Meiste verbrauchen?

Hiermit lege ich Verfassungsbeschwerde ein!


Gerhirngewaschen

plakat_web1Am Freitagmorgen
erinnerte mich mein Radiosender an die Zerstörung Dresdens
1945.
Wie der Sprecher berichtete,
hätten Historiker bewiesen,
daß („nur“) 25 000 Menschen diesem minutiös geplanten Feuersturm zum Opfer gefallen wären.
Ich war hellwach, das hörte sich gewaltig nach der ‚Holocaustleugnung‘ an,
hol‧o‧caust [hɔləkɔːst]

Langenscheidts Wörterbuch Englisch

Massenvernichtung f; Brandopfer n
Ho|lo|caust[hɔləkɔ:st]

Duden 24. Auflage 

Tötung einer großen Zahl von Menschen,
bes. der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.
der Kampagnie, mit der wir über die letzten Wochen überzogen werden, die – wie ich meine – von der Gegenwart, den Gewaltexzessen und handfesten Krisen und deren Lösung nur ablenken soll.

 



„Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos,“ las ich im Internet nicht etwa bei der Rechten, sondern bei der Antifa.

Wir gehen ausschließlich – wie in jedem Jahr – mit mehreren tausend Menschen der Opfer von Dresden,
aber damit natürlich auch der Opfer anderer Städte, gedenken,“
lese ich bei der NPD!

Ulrike Meinhof schrieb
in konkret, Nr. 3, 1965

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“


Burkhard Müller-Ullrich
brachte es im Kulturtreff bei der Bearbeitung eines ganz anderen Themas auf den Punkt:

„Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quäntchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll.

Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosophisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch „Müll“ sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen.


Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.“

s1einstein1

Albert Einstein (1879-1955) lebte von 1902 bis 1909 in Bern


DjDeutschland gegen Faschisten und deren Aufmärsche von links bis rechts