Irritation und Verwirrung

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Die Montagslolumne # 82 Schwule sind auch Fotzen

Der Chefdiplomat

ist gescheitert in seinem Populismus.
Seine Partei stürzt ab in der Wählergunst.
Schwadronieren und lügen hat vielleicht in der Opposition funktioniert,
in Regierungsverantwortung sind Ideen gefragt, Lösungen, Belege!

Die ‚geistig moralische Wende‘ muß ganz woanders stattfinden,
bei den Maklern, Bankern, Spekulanten, auch Journalisten!
Bei Dir und deinesgleichen, den ‚leistungslosen Absahnern‘.

Denn der gänzlich ungleich verteilte Reichtum gründet
auf dem staatlich subventionierten Billiglohnsektor,
dem Steuererlassen für Kapitalgesellschaften
und Marktliberalisieren rotgrünen Regierens.

Dass aus Schröders Arbeitsmarktreform nicht das geworden ist,
was Peter Hartz sich gedacht hat, resultiert nicht zuletzt
aus schwarzgelber Opposition!

Wenn Du willst, daß sich für die, die die Hauptsteuerlast tragen,
Arbeit wieder lohnt und auch Empfänger von Transferleistungen
was dazu verdienen können, ohne daß der Staat fast alles wieder wegnimmt,
dann schaff‘ doch erstmal mit Verlaub, die kalte Progression ab Du Arschloch!

Arbeit muß neu definiert, Ressourcen gerechter verteilt werden!
Wenn das Hin- und Herschieben von Aktienpaketen
und Immobilienblasen, trotz Verlusten und Schutzschirmen,
Millionen Boni einbringt, was ist dann gemeinnützige Arbeit,
Familienarbeit, Kulturschaffen, Zukunftplanungs- und Sozialarbeit wert?

Eine ‚bedingungslose Grundsicherung‘ (negative Einkommensteuer),
der damit verbundene Abbau milliardenteurer Bürokratie,
die Abschaffung von Arbeitslosigkeit;
gesellschaftlich verordneter Nutzlosigkeit,
ein kultureller Impuls, Gerechtigkeit, Teilhabe muß kommen!

Denn der Finanzkrise werden soziale- und humanitäre Krisen folgen
und dann werden die ‚Lemminge‘ nicht mehr so ruhig vor sich hinkonsumieren!

Dann will ich Dich sehen,
Du Standort Deutschland.

DjDeutschland


Kaufdemokratie

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Wenn ich faul und doof

nur einen Euro pro Stunde verdiene
und du, schlau und fleißig, hundert,
dann muß ich mich mit 99 anderen ‚doofen‘ zusammentun,
um die gleiche Kaufkraft zu entfalten wie du.

Im Verhältnis 1: 1000 ist das auch noch realistisch.
Ist das Verhältnis 1: Zehntausend wird es schwierig,
bei 1: einer Millionen annähernd unmöglich.

Schon bei einer Millionen :1
ist die Kaufmacht so ungleich verteilt,
es existiert kein freier Markt mehr,
es herrscht keine Demokratie!

Mann kann zum Beispiel ein Gebäude/Fabrik/Endlager
in deinem Quartier errichten,
ohne dass gegen alle Bedürfnisse eines freien Marktes,
sich selbst die gesamte Anwohnerschaft
mit kaufdemokratischen Mitteln dagegen zur Wehr setzen könnte.

Aufgrund eines undemokratischen Ungleichgewichts
von 100 000 000 :1 kann ich selbst dreißig Jahre verschlafen,
auf dem Weg zu besserer, effizienterer,
sauberer Antriebe und Energieproduktion.
Es kommen Milliarden auf Seiten
eines kleinen auserwählten Kreises zusammen.

Mit Milliarden kann man bessere Ideen Hunderttausender 
in Schubladen verschwinden lassen,

die so lange alles fressen müssen,
solange kein freier Markt existiert.

 

Djdeutschland