Irritation und Verwirrung

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Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Fukushima Daiichi

Fukushima Daiichi: Cäsium137 Anteil ist 85 mal höher als bei Tschernobyl

Japans ehemaliger Botschafter in der Schweiz, Mitsuhei Murata, wurde eingeladen, bei der Öffentlichen Anhörung des Budget- Komitees im Ständerat über den Fukushima- Unfall zu sprechen (22. März 2012).

Botschafter Mitsuhei wies zunächst eindringlich darauf hin, dass durch ein Kollabieren des Reaktorgebäudes 4, in dem sich 1.535 Brennelemente 100 Fuß (30 Meter) über dem Boden befinden, nicht nur die Kontrolle über alle sechs Reaktoren verloren gehen würde, sondern auch das nur 50 m entfernt liegende Allgemeine Abklingbecken für abgebrannte Brennelemente bedroht wäre. Darin befinden sich 6.375 Brennelemente. In beiden Fällen werden die radioaktiven Brennelemente nicht durch ein Containment geschützt, sie liegen äußerst gefährdet unter freiem Himmel.

All diese Umstände können mit Sicherheit zu einer globalen Katastrophe führen, wie wir sie noch nie zuvor erlebt haben. Der Botschafter wies auf die unbeschreibliche Verantwortung Japans in Hinblick auf die ganze Welt hin. Eine solche Katastrophe hätte uns für Jahrhunderte im Griff. Zu bedenken sei auch, dass sich in der gesamten Anlage in Fukushima Daiichi 11.421 Brennelemente befinden, wobei jene in den Reaktorkernen [und Lagern für frische Brennelemente, Anm. afaz.at] nicht eingerechnet sind.

Ich bat den Experten für Abklingbecken und früheren Berater des Sekretärs für Nationale Sicherheit und Umwelt beim US-Ministerium für Energie, Robert Alvarez, um eine Beschreibung des Gefahrenpotentials der 11.421 Brennstelemente. Ich erhielt von ihm folgende bestürzende Antwort:

„Erst in letzter Zeit wurden genauere Informationen zu den abgebrannten Brennelementen in Fukushima-Daiichi bekannt. Nach meinem Wissensstand sind von 1.532 [1.535, Anm. afaz.at] Brennelementen in Reaktor Nr. 4 304 [204, Anm. afaz.at] unverbraucht und noch nicht bestrahlt. Die übrigen 1.231 [1.331, Anm. afaz.at] liegen im Abklingbecken des Reaktors 4, der 37 Mllionen Cu- rie (~1.4E+18 Becquerel) an langlebiger Radioaktivität enthält. Das Abklingbecken Nr. 4 befindet sich 100 Fuß über dem Boden, ist beschädigt und liegt offen da. Bei einem weiteren Erdbeben oder einem anderen Ereignis könnte das Becken auslaufen, was ein katastrophales radioaktives Feuer entfachen würde, das die 10-fache Menge an Cäsium137 im Vergleich zu Tschernobyl freisetzen würde.

Die Einrichtungen, um dieses Material sicher entfernen zu können, wurden wie bei den anderen drei Reaktoren auch zerstört. Abgebrannte Brennelemente können nicht, wie bei anderen Lasten üblich, einfach mit Kränen in die Luft gehoben werden. Um eine Ausbreitung von Radioaktivität, um Feuer oder mögliche Explosionen zu verhindern, müssen diese ständig von Wasser umgeben sein und anschließend in trockenem Zustand in strahlensicheren Castoren gelagert werden.

Das Auslagern von Brennelementen aus zerstörten Reaktorgebäuden wie in Fukushima wurde noch nie durchgeführt. Es bedarf ausgiebiger und zeitaufwändiger Reperaturarbeiten das Ganze führt in unbekanntes Land. Die enormen Zerstörungen in Daiichi scheinen die Trockenbehälter [Castoren, Anm. afaz.at], die auch eine geringere Anzahl von Brennelementen enthalten, unbeschadet überstanden zu haben.

Fukushima Daiichi: Cäsium137 Anteil ist 85 mal höher als bei Tschernobyl 

Nach Informationen der US-Energie-Behörde lagern 11.138 abgebrannte Brennelemente im Fukushima-Daiichi Reaktorkomplex, fast alle in Abklingbecken. Sie enthalten grob 336 Milionen Curie (~1.2 E+19Bq) an langlebiger Radioaktivität. Über 134 Millionen Curie stammen von Cäsium137, das ist – verglichen mit der Tschernobyl-Katastrophe – in etwa die 85-fache Menge an Cäsiums137. Das gesamte Inventar an Brennelementen in Fukushima-Daiichi enthält etwa die Hälfte der Menge an Cäsium137, die bereits welt- weit durch Atombombentests, Tschernobyl und alle Wiederaufarbeitungsanlagen an die Atmosphäre abgegeben wurde (~270 Millionen Curies bzw. ~ 6.6E+18 Becquerel).

Es ist wichtig, dass die Allgemeinheit verstehen lernt, dass durch Reaktoren, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind – wie etwa in Fukushima-Daichi – einige der größten Ansammlungen an Radioaktivität auf unserem Planeten geschaffen wurden.“

Für manchen Leser mag es schwierig sein sich vorzustellen, was eine 85 Mal höhere Freisetzung von Cäsium137 als bei Tschernobyl letztendlich bedeutet. Es würde unsere ganze Umwelt und unsere Zivilisation zerstören. Das soll keine Schwarzmalerei und keine Kampfrhetorik bezüglich Atomenergie sein – diese Frage ist ganz einfach eine Frage des Überlebens der Menschheit.

Am 26. und 27. März fand in Seoul eine Nukleare Sicherheitskonferenz statt. Botschafter Murata und ich versuchten in gemeinsamer Anstrengung, jemanden zu finden, der die Teilnehmer aus 54 Staaten über die Gefahr einer globalen Katastrophe, die vom Reaktor 4 ausgehen kann, informiert. Wir baten verschiedene Teilnehmer, den Vorschlag zu unterstützen, ein internationales und unabhängiges Expertenteam aufzubauen, das sich dieser dringenden Angelegenheit annimmt.

Ich möchte Ihnen den Brief von Botschafter Murata an UN-Sekretär General Ban Ki- moon vorstellen [ … ]. Er betont darin, dass

wir alles Menschenmögliche unternehmen sollten, um diese beispiellose und bedrohliche Situation irgendwie in den Griff zu bekommen.

Wir hatten den Eindruck, dass die Nukleare Sicherheitskonferenz auf die Themen „Nukleare Gefahr Nordkorea“ und „Sicherheit vor terroristischen Anschlägen“ fokusiert war. Unser Appell, dass es eine unabhängige Einschätzung zur Situation von Reaktor 4 braucht, wurde als weniger wichtig eingestuft. Wir befürchteten bereits im Vorfeld dieses Ergebnis. Ich nehme an, dass die meisten Teilnehmer sehr wohl die drohende Gefahr für ihr Land verstanden haben. Dennoch entschieden sie, sich nicht für dieses durchaus delikate Thema stark zu machen – vielleicht aus Angst, die diplomatischen Beziehungen zu Japan zu gefährden.

Ich bin von Muratas Mut, dieses Problem in Japan zur Sprache zu bringen, beeindruckt. Zu gut weiß ich, wie schwierig es für einen ehemaligen Diplomaten ist, so etwas zu unternehmen, vor allem im eigenen Land. Jetzige und frühere Regierungsbeamte wie Botschafter Murata dürften in ihrem Handlungsradius recht eingeschränkt sein, aber es liegt in ihrer Verantwortung, sich für das Wohl der kommenenden Generationen in den nähsten Jahrhunderten einzusetzen – eine Welt, die sicherer ist als jene, die unsere Vorfahren uns übergeben haben.

Wenn die japanische Regierungsspitze nicht realisiert, in welcher Gefahr unser Land schwebt, wie sollen dann wir – das Volk – davon überzeugt werden, dass ein Desaster heraufzieht? Und wenn dann auch wir zuletzt nicht die Katastrophe, der wir kollektiv von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, sehen wollen – wer sollte dann noch handeln?

Brief an Generalsekretär Ban Ki-moon

Tokio, den 25. März 2012

Sehr geehrter Generalsekretär Ban Ki-moon,

[ … ] Bitte erlauben Sie mir, Ihnen meine Hochachtung für Ihre Bemühungen um Nukleare Sicherheit auszusprechen. Zweifellos profitiert der gegenwärtige Nukleargipfel in Seoul von jenem Treffen auf höchster Ebene, das Sie im vergangenen September einberufen haben.

Ich wurde gebeten, bei einem Hearing vor dem Haushaltsausschuss des Ständerates [Schweiz, Anm. afaz.at] am 23. März eine Stellungnahme abzugeben. Ich wies eindringlich auf das zentrale Problem im Reaktorgebäude Nr. 4 hin: es enthält 1.535 Brennelemente. Dieses Gebäude könnte auch durch wiederholte Nachbeben vollkommen zerstört werden. Hinzu kommt, dass keine 50 m entfernt das Allgemeines Abklingbecken für die 6 Reaktoren steht es enthält 6.375 Brennelemente.

Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass das Schicksal Japans und das der ganzen Welt von Reaktor 4 abhängt. Dies wird von höchst glaubwürdigen Experten wie Dr. Arnie Gundersen oder Dr. Fumiaki Koide bestätigt.

Ich erlaube mir, Sie auf die Initiative eines früheren UN-Beamten hinzuweisen, die darauf abzielt, dass der Nukleare Sicherheitsgipfel sich des zentralen Problems von Reaktor 4 in Fukushima annimmt. Es sollte – so der Vorschlag – ein unabhängiges Expertenteam gebildet werden. Ich denke, dass diese Bemühungen große Bedeutung haben, weil sie gezwungenermaßen die Aufmerksamkeit jener Persönlichkeiten, die die Welt lenken, auf diese lebenswichtige Angelegenheit richten.

Gemeinsam mit Herrn Matsumura schreibe ich koreanischen Freunden, dass diese Angelegenheit die persönliche Aufmerksamkeit von Präsident Lee Myung-Bak verdient. In meinem heutigen Brief an Premierminister Yoshihiko Noda ersuche ich diesen, die Initiative dahingehend zu ergreifen, dass angesichts der Probleme in Reaktor 4 das Wissen größtmöglich und auf breitester Ebene mobilisiert wird, mit dem Ziel vor Augen, ein unabhängiges Expertenteam zu bilden.

Die Welt ist so zerbrechlich und verwundbar geworden. Die Rolle der Vereinten Nationen wird deshalb immer lebenswichtiger. [ … ]

Mitsuhei Murata Ehemaliger Botschafter Japans in der Schweiz und Senegal [ … ]

Fukushima Daiichi Site: Cesium-137 is 85 times greater than at Chernobyl Accident

Quelle: http://akiomatsumura.com/2012/04/682.html Sprache: Englisch, 3. April 2012 Übertragung nach der Originalquelle ins Deutsche: afaz.at (lg,hs,ho)


Die Montagskolumne #174 Welt am Draht

Man mag es kaum glauben

Khalid Sheikh Mohammed und seine vier Komplizen, die Gitmo Five, mussten vor’s Militärtribunal. Die Verhandlung wurde für Journalisten zeitversetzt übertragen – um notfalls zensieren zu können. Nachdem sie vier Jahre in der Versenkung verschwunden, nach hundertachtzigmaligem Foltern zugegeben hatten, für den Massenmord in New York verantwortlich zu sein, war die Angst vorm Ertrinken wohl ihr kleinstes Problem.

Gaspipelineprinzessin Julia Timoschenko hat’s da besser, ein deutscher Arzt darf sie besuchen. Ganz Europa regt sich wegen ihres Bandscheiben-Vorfalls und will nicht zu den Fussballspielen. Sogar Bundes- und EU-Kommissions-Präsident meidet die ungeheure Menschenrechtsverletzung!

Japan hat Atom abgeschaltet und lässt dabei das Licht an, wir gratulieren ganz herzlich! Im Industrieland Deutschland warnt man vor ‚Stromlücken.

Der Unterstützer des orthodoxen Judentums, Zionismuskritiker und Lieblingsfeind Ahmadinechad, entäuscht den freien Westen. Dieses Mal kein Wahlbetrug, der Westen hat sich verrechnet. Beobachter werteten die Parlamentswahl im Iran als Beweis für den politischen Absturz des Präsidenten, der die Autorität des geistlichen Führers Ayatollah Ali Khamenei infrage gestellt hatte.

Nur Wutmenschen bleiben berechenbar in ihrer kranken Suche nach Schuldigen, um ans Kreuz der eigenen Dummheit zu nageln! Man kann das ganze Parlament mit Lobbyfreien vollwählen, von Argentinien lernen und Energiemonopolisten rechtsstaatlich einwandfrei und friedlich enteignen.

Djdeutschland


私たちは、サッカーの世界チャンピオン2011年を祝福 !

Wir gratulieren der Fussball Weltmeisterin 2011 !


Die Montagskolumne #141 Nationale Einheit

Deutschland ist ein gutes Land

Es besteht zwar aus besserwissenden Erbsenzählern und Massen von uninformierten Dummschwätzern, die schon die Fassung verlieren, wenn mal die Klimaanlage ihres Hightec-ICE-Zugs ausfällt, aber die Kanzlerin hat einen mutigen Schritt gefasst, indem sie im Alleingang den Atomausstieg wagt und den Weg zu erneuerbaren Energien einschlägt. Es ist zwar nicht ihre Idee, aber in der Tat eine Revolution. „So sehr ich mich im Herbst für die Verlängerung von Kernkraftwerken eingesetzt habe, so unmissverständlich stelle ich heute fest Fukushima hat meine Haltung zur Kernenergie verändert.“ Die Erneuerbaren made in germany, werden als ein neuer Industriezweig die Größe und Wichtigkeit der Autoindustrie übertreffen und die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland auf Jahrzehnte hin sichern. Wir brauchen jetzt die Einheit, notfalls auch die nationale. (Und mir ist dabei klar, daß man das fast überall auf der Welt rufen darf, außer in Deutschland) Wir können alles, außer Deutsch.

Energie ist Macht und die liegt in der Hand von fünf Monopolisten. Die haben kein Interesse an einem freien Wettbewerb, kein Interesse daran Energie einzusparen, oder Energie billiger zu besorgen und daher auch kein Interesse an neuer, besserer Technologie. Es gibt nach Berechnungen des Umweltbundesamtes bei Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten ein Stromsparpotenzial von mehr als 100 Terawattstunden. Die Kapazität der 17 deutschen AKW’s beträgt 150 Terawattstunden davon sind derzeit 13 vom Netz. Die möglichen Stromsparmaßnahmen umgesetzt, können wir auf alle Atom- und viele Kohlemeiler verzichten, es könnten Kosten von zehn Milliarden Euro im Jahr eingespart werden! Dieses Geld könnte man in Förderprogramme für effizientere Heizungspumpen oder Abwrackprämien für Strom fressende Haushaltsgeräte, wie Kühlschränke stecken, dann ginge es schneller.

Das größte Sparpotenzial gibt es aber in der Industrie. Die Hälfte des Stroms wird dort für Elektromotoren benötigt. Da gibt es weder in Deutschland noch in der Europäischen Union Effizienzanforderungen, wie beispielsweise in den USA. Gerade der Mittelstand könnte dafür sorgen, dass die Lichter nicht ausgehen, man braucht planbare Rahmenbedingungen. Die Produkte sind speziell in der Haustechnik längst entwickelt und werden immer besser und billiger. Selbst verbrauchter Sonnenstrom senkt den Ausbaubedarf der deutschen Stromnetze! Die Möglichkeit Strom via Elektrolyse und Verbindung von Wasserstoff mit Kohlendioxid in „Wind- und Solarmethan“ zu wandeln, zu speichern, oder so „erneuerbares Methan“ in bestehenden Gasleitungen verlustfrei zu transportieren, sind auch schon lange da, wobei eine Gastrasse etwa 10 Stromtrassen ersetzen kann. Es existieren derzeit schon Gas-Speicherkapazitäten für über 200 Mrd. Kilowattstunden, für Strom hingegen nur für 1-2 Mrd. kWh Pumpspeicher ohne hohes Ausbaupotential. Auch das kann den angeblich so teuren Netzausbau noch deutlich verbilligen.

In vielen Fällen dienen Leitungen dem Transport von Strom aus neuen geplanten Kohlekraftwerken im Binnenland und an der Küste, und dem Stromhandel. Wenn bei hohem Wind- und Sonnenstromaufkommen die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz und in NRW heruntergefahren werden und die Atomkraftwerke endlich dauerhaft abgeschaltet sind, ist genug Platz im Stromnetz vorhanden. Das Beste aber, Strom und Wärme aus Wind und Sonne ist nach einer gewissen Zeit der Investition praktisch umsonst! Die Revolution besteht nicht allein darin, den Weg von der fossilen zur erneuerbarer Energieerzeugung zu gehen, sondern vor allem auch von der zentralen zur dezentralen Energieerzeugung! Das heißt, wir alle können daran teilhaben und daran mitverdienen! Dieser Weg wird opensource weltweit Nacharmer finden und weltweit Arbeitsplätze schaffen. Hört auf zu meckern, hört auf zu unken, baut auf, entwickelt – kauft und verkauft Aktien –  macht Strom!

Djdeutschland


Abschalten

Im japanischen Generalkonsulat kondoliert. Das beste, kreativste Plakat, selbstgemacht von Stubby dabei gehabt. Japaner am Wegesrand. Den Bischof von Hamburg sprechen lassen. Warnende, empörte, liberale Wirtschaftsmenschen getroffen, auch verdiente Aktivisten. Die ältere Generation ist sehr aktiv, die die schon lange dabei sind und aufgrund altersbedingtem körperlichen Verfalls, weniger aktiv, aber immer noch stehend etwas zu sagen haben! Prominente.  Die Linken haben ein paar marktrelevante Dinge noch nicht begriffen, waren etwas nervig, aber das sollen sie ja auch!


Störfall Realität

Die Bilder gleichen sich

Ist es Nagasaki – Hiroshima oder (nur) Fukushima? War es ein Terrorschlag der Natur, war es Harrp, haben wir uns verschätzt, oder der liebe Gott? Völlig egal, die Kettenreaktion des Wahnsinns läßt sich wohl nicht mehr aufhalten. Wir müssen uns ändern, alle auf diesem Planeten. Denn wenn wir uns nicht ändern, dann ändert uns der Planet! Ein Unglück kann schnell passieren, wie gerade in Hamburg gesehen und dann ist es – vergleichbar klein – so nah, regional, ganz groß und wichtig – auch eine Frage der Schuld!

Nur Atomunfälle betreffen immer gleich mehrere Länder, sind überregional, sind aufgrund der unvorhersehbaren Reichweite ihrer Auswirkung nicht zu verantworten!

Deutschland muß jetzt das Zeichen setzen! Die Chance technologischer Führerschaft, open source , dezentral, auch in Hinblick zukünftiger Märkte, jetzt ergreifen und umsteuern. Abschalten! Obwohl und gerade weil wir uns hier der Massenvernichtung schuldig gemacht haben, muß Deutschland jetzt bereit sein, global zu denken, es ist kein Problem weit weg in Japan, es ist unser Problem! Nur wenn wir es alle schaffen, allen ein lebenswertes Leben in Freiheit, Wohlstand und Sicherheit zu ermöglichen, können wir auf Dauer überleben! Dazu müssen wir bereit sein, neue Wege zu gehen; uns in unserem Verbrauch einzuschränken, auf Monopole verzichten und mehr abgeben. WIR MÜSSEN ÜBER DIE UFER TRETEN!

Djdeutschland