Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Irak

Highway to hell

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In dieser Nacht jährt sich der ‚Highway des Todes‘ zum sechsundzwanzigten Mal. Eines der perfidesten Kriegsverbrechen der neueren Geschichte.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1991 wurde die Straße zwischen Kuwait und Basra, Highway of Death, auf der sich erkennbar kapitulierende, sich zurückziehende, irakische Truppen, irakische und palästinensische Zivilisten im Stau befanden, zwei Tage lang bombardiert. Mit allem was die amerikanische Kriegsmaschinerie zur Verfügung hatte. Bis niemand mehr am Leben war. Tausende kamen um’s Leben. Feiges Fische schiessen im Fass! Ein Kriegsverbrechen, bei dem keine Journalisten anwesend waren und das bis heute nicht gesühnt ist.



Highway to hell

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In dieser Nacht jährt sich der ‚Highway des Todes‘ zum zweiundzwanzigten Mal. Eines der perfidesten Kriegsverbrechen der neueren Geschichte.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Februar 1991 wurde die Straße zwischen Kuwait und Basra, Highway of Death, auf der sich erkennbar kapitulierende, sich zurückziehende, irakische Truppen, irakische und palästinensische Zivilisten im Stau befanden, zwei Tage lang bombardiert. Mit allem was die amerikanische Kriegsmaschinerie zur Verfügung hatte. Bis niemand mehr am Leben war. Tausende kamen um’s Leben. Feiges Fische schiessen im Fass! Ein Kriegsverbrechen, bei dem keine Journalisten anwesend waren und das bis heute nicht gesühnt ist!



Sanktion gegen den Iran

Schier unglaublich, mit welcher Propaganda uns selbst die Tagesthemen unter Caren Miosga, in der Iran-Frage überziehen. Die „Atomare Bedrohung des Iran“, ist offizielle Sprachreglung. Lang widerlegte Behauptungen über Vernichtungsdrohungen werden stoisch wiederholt. Die internationale Gemeinschaft soll nach alt bekanntem Muster auf Sanktion und Krieg gebürstet werden.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt: ‎“Es geht hier nicht darum, Ahmadinedschad zu verteidigen, sondern um die journalistische Redlichkeit. Dazu gehört, auch politische Gegner korrekt zu zitieren – und sei es nur, um politische Optionen realistisch zu beurteilen“ „in rezhim-e eshghalgar bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad.“ „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte (wörtlich: Zeiten) verschwinden.“ Oder, weniger blumig ausgedrückt: „Das Besatzerregime muss Geschichte werden.“ „Das ist keine Aufforderung zum Vernichtungskrieg, sondern die Aufforderung, die Besatzung Jerusalems zu beenden!“

Schon die Sanktionen gegen den Irak, wegen seiner angeblicher Massenvernichtungswaffen, haben ausschließlich die Zivilbevölkerung getroffen und hunderttausende Kinder das Leben gekostet. Die auf Lügen gegründeten völkerrechtswidrig geführten Kriege haben den Irak destabilisiert und ebenfalls hunderttausende Opfer gefordert. Das Land wurde durch den Einsatz uranumantelter Geschosse radioaktiv verseucht!

Der Iran hat nie einen Angriffskrieg geführt, ganz im Gegensatz zu den USA und Israel! Israel gehört weder zu den Unterzeichnern des Atomwaffensperrvertrags noch lässt es die IAEA seine Atomanlagen inspizieren! Selbst Teile des israelischen Militärs und des Geheimdienstes beurteilen den Einfluss der orthodoxen Kräfte in Israel, als ein bedeutend größeres Problem. Die Bevölkerung Israels geht auf die Straße und will sich nicht mehr von einem korrupten Machtkartell in diese Kriege schicken lassen. Die israelische Regierung braucht das Feindbild, ein Staat ohne Feind ist kein Staat.

Dass der Bericht der IAEA mit seinen rein auf Indizien und Vermutung gegründeten Erkenntnissen politisch motiviert seien könnte, ist mehr als begründet. Wo bleibt die Industrienation Deutschland mit ihren hervorragenden Verbindungen in den Iran mit seinen Atomausstiegsplänen? Die Gelegenheit ist groß auf den Reichtum des Iran, eine gut ausgebildete, zahlreiche Jugend, jetzt Einfluss zu nehmen, das Land zu ‚durchlöchern‘ und neue, bessere Technik zu etablieren, anstatt das Land weiter zu isolieren. Krieg und Sanktion können und dürfen keine Option sein!

Djdeutschland


Mal ehrlich Moreno Ocampo

Glauben Sie das?

Der libysche Diktator Gaddafi soll seinen Soldaten befohlen haben, die Frauen in den gegen ihn rebellierenden Städten systematisch zu vergewaltigen und zu diesem Zweck containerweise Potenzmittel des Viagra-Typs an seine Truppen verteilt haben. Erinnert uns das nicht an die Geschichte der amerikanischen PR-Agentur  Hill & Knowlton  , die der geschockten Öffentlichkeit weiszumachen versuchte,  irakische  Soldaten hätten bei der Invasion Kuwaits im Jahr 1990 kuwaitische Säuglinge in einem Krankenhaus in Kuwait Stadt aus ihren Brutkästen entnommen und sie dann auf dem kalten Boden sterben lassen? Gab es da nicht dieses fünfzehnjähriges Mädchen „Nayirah“ , das unter Tränen, aufgewühlt und geschockt,  dem Menschenrechtsausschuss des amerikanischen Repräsentantenhauses, diese Gräueltaten schilderte. Die Behauptung stellte sich später als haltlos heraus, war aber Grund genug, einen grausamen Krieg anzuzetteln, der auf der Basis von Lügen, hunderttausenden das Leben kostete.

Neigt der bewaffnete, im Kriegsdienst stehende Mann nicht schon immer zur Vergewaltigung von gegnerischen hilflosen Frauen, auch ohne Viagra? Ist Krieg und dessen Ausrüstung nicht immer ein Verbrechen? Schon lange ruhen unsere Hoffnungen auf dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH);  Ihr Mut, am 14. Juli 2008 beim IStGH einen Haftbefehl gegen Umar Hasan Ahmad al-Baschir, den Präsidenten des Sudan, wegen Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu beantragen und damit erstmals in der Geschichte des Gerichtshofs einen Prozess gegen ein amtierendes Staatsoberhaupt anzustreben, ließ Hoffnungen aufkeimen. Wann werden die anderen verhaftet: George Bush, Dick Cheney, Donald Ruhmsfeld, Toni Blair…, wann wird der Highway des Todes gesühnt, wann Gegossenes Blei? Wann wird das gesetzlose gezielte Töten von Menschen geahndet, wann wird Kriegführung überhaupt, das Bombenwerfen auf Menschen, ihre Verbrennung, während der Anwesenheit von Kindern, egal wie begründet, endlich verboten?

Djdeutschland


Die Montagskolumne #132 Sand auf’s Auge

F-16

Ein mörderischer Sommer

20 März 2003: Angriff auf den Irak, um dem irakischen Volk Freiheit und Demokratie zu bringen; millionen Tote, Verletzte, Verwaiste, Verwitwete, Vergewaltigte, Obdachlose, Heimatlose, durch Munition Verstrahlte; der Irak ein Trümmerhaufen. Am 20 März 2011: Angriff auf Libyen, um dem libyschen Volk Freiheit und Demokratie zu bringen – unter der Führung der Franzosen; Force de Frappe. Nikolas Sarkozy hat in Europa die meisten Atomkraftwerke und will wiedergewählt werden.

Die Waffenlobby, identisch mit der Atomlobby, muss jetzt nicht nur Fukushima aus den Charts bomben, sondern damit auch das ganze Atomstromverbrechen an der Menschheit! Anders als aus Libyen, gibt es Bilder, auf denen ein jeder, der nix von Atomkraft versteht, sehen kann: Fukuschima liegt zerhexelt am Boden. Ein Trümmerhaufen und zwar am Pazifik! Schlechte Nachrichten für die Sushifreunde. Der Reaktorunfall in sechs Atomkraftwerken wird herabgestuft, er ist nicht so gefährlich wie Tchernobyl! Die zu verantwortende Strahlengrenzwerte werden heraufgesetzt, die ‚Fukushima Fünfzig‘, Kamikaze, sind dem Tod geweiht, man redet von Entspannung.

Die Amerikaner verschießen sauber ihre cruise missiles, die US-Wirtschaft liegt am Boden, auch Obama will wieder gewählt werden. Völlig unbemerkt eine konzertierte Aktion der Notenbanken: Erstmals seit mehr als zehn Jahren haben die Notenbanken der Industriestaaten gemeinsam den Währungsmarkt manipuliert – für die angeschlagene Wirtschaft ein wichtiger Schritt. Same as it ever was: Kinder, Giftgas, Geld, Öl, Desinformation, Ablenkung. Sagt mal, seid ihr alle weich im Schädel? Glaubt ihr an die Bilder, die identisch, die jubelnden Rebellen vor und nach der Bombardierung der Willigen zeigen? Krieg ist angesagt, nicht nur, um Fukushima in den Nachrichten herab zu stufen!

Wir sind ein Volk!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #109 Polemik

Filipa

Provokation

gezieltes Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion, die wach macht, Kontroverses, vielleicht Wahres hervorruft, herausfordert, kann nützlich sein.

Provokationen werden nur selten untersucht, weil Quellen fast stets ungenügend und verfälscht sind, durch diese Vernachlässigung entsteht meist eine gefährliche Verzerrung des Geschichtsbildes.

Selbst Hendryk M. Broder muß polemisch in ‚Israel muss weg‘ einräumen, daß Ahmadineschads: „Dieses Besatzerregime muss von den Seiten der Geschichte verschwinden.“ und „Wenn es den Holocaust gab, muss Israel in Europa liegen und nicht in Palästina.“ weder Israel zerstören, noch den Holocaust leugnen kann.

Daß die Islamische Republik Iran immer noch die Heimat der größten jüdischen Gemeinde außerhalb Israels im gesamten Nahen und Mittleren Osten ist, verschweigt er geflissentlich.

Mahmud Ahmadinedschads Anschuldigungen, die USA hätten die Terroranschläge vom 11. September 2001 selbst inszeniert,  ist eine gekonnte Provokation. Bei seiner Rückkehr aus New York forderte er in Teheran erneut die Einsetzung einer Untersuchungskommission, die Hintergründe der Terroranschläge vom 11. September aufzuklären. „Wenn es nichts zu verbergen gibt, können diesem Gremium alle wichtigen Unterlagen vorgelegt werden, so daß alle gemeinsam gegen die Terroristen vorgehen können.“

 

Djdeutschland


Kheili

011006DB-3896-48E4-843B-96FCA0762E7D_mw800_mh600Mir-Hossein Moussavi

Der größte Reichtum Irans,
die gut ausgebildete Jugend,
steht auf den Straßen Teherans.

 

Aber Vorsicht:
Teheran ist nicht die Landbevölkerung!
Dort hat Ahmadinedschad, den man hierzulande
wider besseren Wissens zum Holocaustleugner
und Bedroher Israels geschrieben hat,
großen Rückhalt.

Doch jetzt scheinen die Kinder,
derer pro Familie acht
dem Religionsführer geschenkt wurden,
die Revolution zu fressen.

Würde es den Iran nicht geben,
hätte man ihn sich ausdenken müssen.
Das perfekte Feindbild.
Obwohl sich an sämtliche
internationale Vereinbarungen haltend,
die atomare Bedrohung.

Israel und seine neue Regierung,
der Leute angehören, deren Politik und Verständnis von Zionismus
man durchaus mit Rassismus gleichsetzen kann;
mit zig Atomwaffen
in den Schatten gestellt.

Ein weiterer Kriegsgrund fällt weg.

Der Westen hat ein Problem.
Was, wenn der Iran jetzt seine Probleme
mit vielleicht auch ruppigen demokratischen Mitteln,
auf seine Art löst?
Dann wäre eine neue Ordnungsmacht in der Region geboren.

DjDeutschland