Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Gewalt

Die Montagskolumne #187 Klare Kante

Diesmal müssen wir klare Kante zeigen! Die Uhr zurückdrehen und sich religiösem Eifer beugen, geht nicht! Sogar manche Juden fragen sich, ob Deutschland noch das richtige Land für sie ist, wenn man es hier untersagt, Kinder, nur um des Glauben Willen, lebenslänglich zu bevormunden und zu verstümmeln. Auch Leuten, die sich auf Freiheiten in diesem Land berufen, die ihnen ihre Religion weltweit nicht zubilligt, die sich vielleicht schon morgen vom Schwulen, vom Nackten, oder von der Anwesenheit einer nicht verschleierten Frau beleidigt fühlen, müssen wir eine klare Absage erteilen – mit Glauben ist bei uns kein Staat zu machen!

Freiheit und Vielfalt sind das, wofür Deutschland in Europa, wie fast kein anderes Land heute steht. Noch lange nicht vollkommen, müssen Freiheit und Demokratie immer wieder erkämpft und gefunden werden. Wir sind beileibe nicht einer Meinung, aber wir sind in großer Überzahl einig über die Ordnung und über die Grundsätze, die uns auf diesem Weg leiten. Wenn ein Teil des ISLAM zu Europa gehört, dann müssen wir ihn davor beschschützen, von einer wüsten und lauten Minderheit in Sippenhaft genommen, der gleichen Intoleranz und Dummheit beschuldigt zu werden, wie diese angeblichen Prediger, die den Islam mit ihrem Aufruf zur Gewalt erst beleidigen!

Wir dürfen uns nicht in Aufruhr hetzen lassen, mit perfiden Kampagnen und Parolen von gottlosen Waffenschiebern, die bomben statt bilden und immer weiter mit Lügen Kriege anzetteln und heimlich führen. Ein weiteres Mal sei hier darauf hingewiesen: Nie waren wir uns in all unserer Verschiedenheit weltweit näher als heute, in der kollektiven Einsicht, daß wir mit Angst getäuscht werden sollen! Die ‚Pfaffen‘ sind unter den Täuschern die Schlimmsten.

Djdeutschland

Advertisements

Die Montagskolumne #159 Dubios

Xmas Declarations

Kein Weihnachten ohne Terror

Noch bevor wirklich klar ist, wer in diesem Stück, das mit immer neuen Geschichten aufwartet, was zu verantworten hat, wird schon typisch deutsch entschuldigt und entschädigt. Umso länger der Fall untersucht wird, desto mehr Fragen türmen sich auf. Welche Beziehungen hatten die mutmaßlichen Attentäter zu staatlichen Sicherheitsorganen? Wie und warum haben sich die mutmaßlichen Mörder selbst getötet? Warum haben sie ihr umfangreiches Material nie veröffentlicht? Schaut man nach Norwegen, ist ein krankes Hirn wie Breivik, der sich selbst Kommandeur nennt, schwer an Publicity interessiert. Wo kommt das ganze Material auf einmal her, obwohl sowohl das Wohnmobil wie auch die gemeinsame Wohnung in die Luft gesprengt werden und verbrennen? Es sind sogar Urlaubsfotos aufgetaucht! Warum stellt sich Beate Zschäpe freiwillig, macht aber keine Aussage?

In einem ist man sich jetzt schon einig: So etwas muß verboten werden! ‎Eine Partei aus der sich solches Gedankengut und solche Handlungen heraus entwickeln können. Aber was ist mit der Gesellschaft, aus der heraus sich solche Parteien entwickeln können? Was ist mit dem Rassisten in uns? Hat sich nicht schon jeder einmal über den auf den Boden spuckenden Türken mit Goldkette und Händen in den Taschen aufgeregt, oder über die dicke vorsintflutlich gekleidete Türken Mutti, die den Weg versperrt und Deine Sprache nicht versteht? Hatte man noch nie Ärger mit ‚Ausländern‘, die einen Kartoffel oder scheiss Deutscher nennen, oder mit denen, die Dich als Frau eine Rassistin schimpfen weil Du sie nicht ran lässt? Hat Sarrazin recht, wenn er sagt: Da lebt eine Minderheit auf unsere Kosten, produziert Kopftuchmädchen und schert sich nicht um unser Land und unsere Kultur?

Ist das überhaupt Rassismus, oder ist das eine ganz normale Reaktion auf einen Menschen, der sich nach unserem Verständnis nicht anpassen kann? Wer hat in solchem Fall seinen Rassisten schon überwunden, hat einen fremden Menschen mit nach Hause genommen; sich für sie/ihn interessiert und gefragt wie es ist, was man denkt, warum und wofür man Kopftuch trägt? Eines ist jedenfalls klar, hier wurden Menschen erschossen, daß ist nicht hinnehmbar und verboten! Scheiße reden und Scheiße denken allerdings nicht und das muss auch so bleiben, denn nur so kann man rechtzeitig etwas merken und daraus resultierender Gewalt etwas entgegensetzen! Alles deutet auf Rassismus hin, aber er wird nicht verschwinden, nur weil die Anständigen marschieren und man den Ismus verbietet.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #60 Angriffskriege

image-13939-gallery-tjjy

Als mehr und mehr klar wurde,

daß sich die Beobachtungen mir bekannter Augenzeugen
mit denen von Polizei und Presse deckten,
erschien mir via Twitter die Presseerklärung zum „Schanzenviertelfest reloaded“
wie ein Bekennerschreiben.

Wir distanzieren uns nicht von dem Kampf gegen staatliche Repression,
und haben es uns nicht nehmen lassen, dies ein zweites Mal zum Ausdruck zu bringen.“

60 Verletzte, 130 Festnahmen!
Ab ein Uhr wird zurückgeschossen. Der Krampf geht weiter.
Text, Ton und Bild des Twitterers spani3r sind repräsentativer.

Man sollte sich von gewissen ‚Pressesprechern‘ trennen,
hat man doch an exponierterer Stelle erst jüngst bewiesen,
daß man hier feiern kann ohne sich klein und kurz
selbst in die Pfanne zu hauen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 52 Vertreibung

Cello 07 ohne Kopf

Ausgerechnet Klaus Töpfer

1994 bis 1998 CDU-Bundesminister für Raumordnung,
geigt uns Einen in der NDR-Talkschow:
„Wir können diesen unseren Lebenstil
nicht weiter exportieren!“

Denn wenn auch Chinesen und Inder,
wie wir fleisch- und raumfressend im ‚Wohlstand‘
Energie und Rohstoffe verschleudernd
in Eigenheimen mit Opel sitzen wollen,
dann geht, Co2 hin oder her,
bei vorangerittener Bevölkerungsexplosion,
diese Welt garantiert unter.

Man muß nicht studiert sein, um zu begreifen,
daß wir uns ändern müssen.
Wir müssen uns in den Städten verdichten
und statt toxisch schönem Leerstand
Bedingungen schaffen, die für Alle
nachhaltig und lebenswert sind.

Dazu muß man sich
von immer gleichen Ritualen
und Lagerdenken verabschieden.

Nicht nur das Schanzenfest

und die sich anschließende ‚Kristallnacht‘,
auch ein Piraten-Bundesparteitag,
sollte für die Legislative in dieser Stadt
ein ‚Weckruf‘ (Video anschauen!) sein.
Die soziale Unruhe ist längst da!

Das gazastreifenmäßig
über dem Viertel Kreisen mit Hubschraubern,
überbordende Polizeipräsenz und die
schwarzrot-nur-nicht-Gold-typisch-deutsch-Autonomen
haben sicher das Ihrige dazu getan.

Doch getobt haben hier,
wie Twitterer Sven Wiessners Bilder
vom Ort des Geschehens belegen,
in dieser Nacht die Geister, die man rief.
Der auswärtige, alkoholgeschwängerte Mob!
In bemerkenswerter Hemmungslosigkeit.

Die Vertreibung, die Überwachung.
Diese gänzlich an den Bedürfnissen
der Bewohner vorbeigehende Planung
unserer ‚wachsenden Stadt‘, zu Gunsten
toxischer, fremder Investoren und ihrer Autos,
nach überholten Berechnungsgrundlagen,
ist nicht mehr akzeptabel!

Hamburg hat gute Erfahrung mit
der städteplanerischen Beteiligung seiner Bürger gemacht!
Freie Projekte wie die Hafenstraße,
die Lomus, das Centro Soziale, Park Fiction,
Empire St. Pauli, das Skam, Es Regnet Kaviar u.v.m.
waren in dieser Stadt möglich
und sind bis heute wegweisend.
Sie machen diese Stadt lebenswerter und
haben zum kulturellen und wirtschaftlichen Erfolg beigetragen!

Die, die sich nur bereichern und berauschen wollen,
die nur die alten Wachstumsformeln im Munde führen
und deren überholtes Gedankengut
müssen vertrieben werden!

Djdeutschland


Die Montagskolumne # 23 Gewalt

sexy-burka

Heute will ich die Gelegenheit nutzen zu berichten,
was mir am helllichten Tage, auf offener Straße,
mitten in Deutschland widerfahren ist.

Es war Samstag,

ich war gerade beim Verlassen einer dieser Kaffeetempel,
Schulterblatt Ecke Susannenstraße, als ich mich unversehens
am Rande einer Demonstration wiederfand.

Die Demonstration bestand fast ausschließlich aus Frauen,
die von Polizei geschützt, „Nieder mit dem Patriarchat,
Freiheit für die Frauen“ skandierten.
Da ich mich grundsätzlich für das Anliegen eines Demonstrierenden interessiere,
versuchte ich auf den überwiegend roten Transparenten zu
lesen, welche Forderung/Mißstände dort zum Ausdruck gebracht wurden.
Was mir nicht gelang,
da sich mir der Sinn des darauf Geschriebenen
in einer mir unbekannten Sprache, verschloss.

Spontan entfuhr mir ein: „Was ist denn hier los?“

Was unmittelbar die Aufmerksamkeit einer Demonstrantin auf mich lenkte.
Sofort wurde ich von etwa sechs, sieben,
männlichen, von mir mutmaßlich als Kurden
identifizierten Personen, umringt und massiv bedroht.
Ich war irritiert, wußte ich doch nicht,
was den Unmut dieser Herren ausgelöst hatte
und ich weiß es noch heute nicht!

Ich fragte, warum man mich bedrohe

und ich gab zu verstehen,
daß ein solches Gebaren nicht akzeptabel sei.
Man entgegnete mir,
daß man nur auf das Verschwinden der Polizei warte
und sich dann um mich kümmern würde.
Mir war klar, was damit gemeint war.
Mehrere der Personen befahlen mir,
mich nicht von der Stelle zu rühren,
einhergehend mit weiteren massiven Drohungen.

Nun bin ich kein Lämmerschwänzchen

und gab zu verstehen,
daß ich so mit mir nicht umgehen lasse!
In Deutschland hat es in den letzten sechzig Jahren
zwei totalitäre Staaten gegeben,
einen von Rechts und einen von Links
und so sehe ich es als meine Bürgerpflicht an,
mich jeglicher Gewalt gegen Minderheiten
oder Andersdenkender entgegen zu stellen.

Gewalt gegen Andersdenkende ist in diesem Deutschland nicht hinnehmbar!

Einer meiner, sich ganz in der Nähe befinden ‚Buddyguards‘,
der die Szene Aufmerksam beobachtete, erkannte, daß ich
mit der Situation fertig wurde und griff nicht ein.
Ich mußte mich allerdings unter Zuhilfenahme meines ganzen Körpers
aus der Situation befreien und setzte meinen Weg fort.
Eine sich zufällig am Ort befindliche befreundete Gruppe
hatte wie sich hinterher herausstellte, das Ganze per Video dokumentiert.

Was war das?

Für mich sind Menschen,
die sich in dieser Weise gegenüber einem anderen Menschen verhalten,
egal welcher Hautfarbe,
Rasse, Religion, Geschlecht oder Gesinnung, ganz klar Faschisten!
Als ein Freund des Malers Sahin Ince,
ist mir das Anliegen des kurdischen Volkes
und auch das der Frauen durchaus bekannt,
und es findet meine Unterstützung.

Ich weiß auch,

daß in diesem Land nicht alles zum Besten steht
und daß mancher Völkermord der jetzt stattfindet, wie zum Beispiel der im Kongo,
mit Rückendeckung auch deutscher Rohstoffinteressen stattfinden kann.
Ohne, daß eine Bundesregierung, ein Zentralrat, eine Uno, eine Europäische Union,
irgendetwas dagegen tut.

Nur ist das Verhalten solcher Leute, Wasser auf die Mühlen derer,
die die Grundgesetze dieses Landes verschärfen
und/oder in unnötiger Weise ändern wollen
und es wirft in der Regel ein schlechtes Licht
auf unsere ausländischen Kollegen und Freunde.

Dieses ist nicht hinnehmbar

und wird, kommt so etwas wieder vor,
unseren rechtstaatlichen Widerstand zur Folge haben.

DjDeutschland grüßt die EU-Verfassung