Irritation und Verwirrung

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Fukushima Daiichi

Fukushima Daiichi: Cäsium137 Anteil ist 85 mal höher als bei Tschernobyl

Japans ehemaliger Botschafter in der Schweiz, Mitsuhei Murata, wurde eingeladen, bei der Öffentlichen Anhörung des Budget- Komitees im Ständerat über den Fukushima- Unfall zu sprechen (22. März 2012).

Botschafter Mitsuhei wies zunächst eindringlich darauf hin, dass durch ein Kollabieren des Reaktorgebäudes 4, in dem sich 1.535 Brennelemente 100 Fuß (30 Meter) über dem Boden befinden, nicht nur die Kontrolle über alle sechs Reaktoren verloren gehen würde, sondern auch das nur 50 m entfernt liegende Allgemeine Abklingbecken für abgebrannte Brennelemente bedroht wäre. Darin befinden sich 6.375 Brennelemente. In beiden Fällen werden die radioaktiven Brennelemente nicht durch ein Containment geschützt, sie liegen äußerst gefährdet unter freiem Himmel.

All diese Umstände können mit Sicherheit zu einer globalen Katastrophe führen, wie wir sie noch nie zuvor erlebt haben. Der Botschafter wies auf die unbeschreibliche Verantwortung Japans in Hinblick auf die ganze Welt hin. Eine solche Katastrophe hätte uns für Jahrhunderte im Griff. Zu bedenken sei auch, dass sich in der gesamten Anlage in Fukushima Daiichi 11.421 Brennelemente befinden, wobei jene in den Reaktorkernen [und Lagern für frische Brennelemente, Anm. afaz.at] nicht eingerechnet sind.

Ich bat den Experten für Abklingbecken und früheren Berater des Sekretärs für Nationale Sicherheit und Umwelt beim US-Ministerium für Energie, Robert Alvarez, um eine Beschreibung des Gefahrenpotentials der 11.421 Brennstelemente. Ich erhielt von ihm folgende bestürzende Antwort:

„Erst in letzter Zeit wurden genauere Informationen zu den abgebrannten Brennelementen in Fukushima-Daiichi bekannt. Nach meinem Wissensstand sind von 1.532 [1.535, Anm. afaz.at] Brennelementen in Reaktor Nr. 4 304 [204, Anm. afaz.at] unverbraucht und noch nicht bestrahlt. Die übrigen 1.231 [1.331, Anm. afaz.at] liegen im Abklingbecken des Reaktors 4, der 37 Mllionen Cu- rie (~1.4E+18 Becquerel) an langlebiger Radioaktivität enthält. Das Abklingbecken Nr. 4 befindet sich 100 Fuß über dem Boden, ist beschädigt und liegt offen da. Bei einem weiteren Erdbeben oder einem anderen Ereignis könnte das Becken auslaufen, was ein katastrophales radioaktives Feuer entfachen würde, das die 10-fache Menge an Cäsium137 im Vergleich zu Tschernobyl freisetzen würde.

Die Einrichtungen, um dieses Material sicher entfernen zu können, wurden wie bei den anderen drei Reaktoren auch zerstört. Abgebrannte Brennelemente können nicht, wie bei anderen Lasten üblich, einfach mit Kränen in die Luft gehoben werden. Um eine Ausbreitung von Radioaktivität, um Feuer oder mögliche Explosionen zu verhindern, müssen diese ständig von Wasser umgeben sein und anschließend in trockenem Zustand in strahlensicheren Castoren gelagert werden.

Das Auslagern von Brennelementen aus zerstörten Reaktorgebäuden wie in Fukushima wurde noch nie durchgeführt. Es bedarf ausgiebiger und zeitaufwändiger Reperaturarbeiten das Ganze führt in unbekanntes Land. Die enormen Zerstörungen in Daiichi scheinen die Trockenbehälter [Castoren, Anm. afaz.at], die auch eine geringere Anzahl von Brennelementen enthalten, unbeschadet überstanden zu haben.

Fukushima Daiichi: Cäsium137 Anteil ist 85 mal höher als bei Tschernobyl 

Nach Informationen der US-Energie-Behörde lagern 11.138 abgebrannte Brennelemente im Fukushima-Daiichi Reaktorkomplex, fast alle in Abklingbecken. Sie enthalten grob 336 Milionen Curie (~1.2 E+19Bq) an langlebiger Radioaktivität. Über 134 Millionen Curie stammen von Cäsium137, das ist – verglichen mit der Tschernobyl-Katastrophe – in etwa die 85-fache Menge an Cäsiums137. Das gesamte Inventar an Brennelementen in Fukushima-Daiichi enthält etwa die Hälfte der Menge an Cäsium137, die bereits welt- weit durch Atombombentests, Tschernobyl und alle Wiederaufarbeitungsanlagen an die Atmosphäre abgegeben wurde (~270 Millionen Curies bzw. ~ 6.6E+18 Becquerel).

Es ist wichtig, dass die Allgemeinheit verstehen lernt, dass durch Reaktoren, die seit Jahrzehnten in Betrieb sind – wie etwa in Fukushima-Daichi – einige der größten Ansammlungen an Radioaktivität auf unserem Planeten geschaffen wurden.“

Für manchen Leser mag es schwierig sein sich vorzustellen, was eine 85 Mal höhere Freisetzung von Cäsium137 als bei Tschernobyl letztendlich bedeutet. Es würde unsere ganze Umwelt und unsere Zivilisation zerstören. Das soll keine Schwarzmalerei und keine Kampfrhetorik bezüglich Atomenergie sein – diese Frage ist ganz einfach eine Frage des Überlebens der Menschheit.

Am 26. und 27. März fand in Seoul eine Nukleare Sicherheitskonferenz statt. Botschafter Murata und ich versuchten in gemeinsamer Anstrengung, jemanden zu finden, der die Teilnehmer aus 54 Staaten über die Gefahr einer globalen Katastrophe, die vom Reaktor 4 ausgehen kann, informiert. Wir baten verschiedene Teilnehmer, den Vorschlag zu unterstützen, ein internationales und unabhängiges Expertenteam aufzubauen, das sich dieser dringenden Angelegenheit annimmt.

Ich möchte Ihnen den Brief von Botschafter Murata an UN-Sekretär General Ban Ki- moon vorstellen [ … ]. Er betont darin, dass

wir alles Menschenmögliche unternehmen sollten, um diese beispiellose und bedrohliche Situation irgendwie in den Griff zu bekommen.

Wir hatten den Eindruck, dass die Nukleare Sicherheitskonferenz auf die Themen „Nukleare Gefahr Nordkorea“ und „Sicherheit vor terroristischen Anschlägen“ fokusiert war. Unser Appell, dass es eine unabhängige Einschätzung zur Situation von Reaktor 4 braucht, wurde als weniger wichtig eingestuft. Wir befürchteten bereits im Vorfeld dieses Ergebnis. Ich nehme an, dass die meisten Teilnehmer sehr wohl die drohende Gefahr für ihr Land verstanden haben. Dennoch entschieden sie, sich nicht für dieses durchaus delikate Thema stark zu machen – vielleicht aus Angst, die diplomatischen Beziehungen zu Japan zu gefährden.

Ich bin von Muratas Mut, dieses Problem in Japan zur Sprache zu bringen, beeindruckt. Zu gut weiß ich, wie schwierig es für einen ehemaligen Diplomaten ist, so etwas zu unternehmen, vor allem im eigenen Land. Jetzige und frühere Regierungsbeamte wie Botschafter Murata dürften in ihrem Handlungsradius recht eingeschränkt sein, aber es liegt in ihrer Verantwortung, sich für das Wohl der kommenenden Generationen in den nähsten Jahrhunderten einzusetzen – eine Welt, die sicherer ist als jene, die unsere Vorfahren uns übergeben haben.

Wenn die japanische Regierungsspitze nicht realisiert, in welcher Gefahr unser Land schwebt, wie sollen dann wir – das Volk – davon überzeugt werden, dass ein Desaster heraufzieht? Und wenn dann auch wir zuletzt nicht die Katastrophe, der wir kollektiv von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen, sehen wollen – wer sollte dann noch handeln?

Brief an Generalsekretär Ban Ki-moon

Tokio, den 25. März 2012

Sehr geehrter Generalsekretär Ban Ki-moon,

[ … ] Bitte erlauben Sie mir, Ihnen meine Hochachtung für Ihre Bemühungen um Nukleare Sicherheit auszusprechen. Zweifellos profitiert der gegenwärtige Nukleargipfel in Seoul von jenem Treffen auf höchster Ebene, das Sie im vergangenen September einberufen haben.

Ich wurde gebeten, bei einem Hearing vor dem Haushaltsausschuss des Ständerates [Schweiz, Anm. afaz.at] am 23. März eine Stellungnahme abzugeben. Ich wies eindringlich auf das zentrale Problem im Reaktorgebäude Nr. 4 hin: es enthält 1.535 Brennelemente. Dieses Gebäude könnte auch durch wiederholte Nachbeben vollkommen zerstört werden. Hinzu kommt, dass keine 50 m entfernt das Allgemeines Abklingbecken für die 6 Reaktoren steht es enthält 6.375 Brennelemente.

Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage, dass das Schicksal Japans und das der ganzen Welt von Reaktor 4 abhängt. Dies wird von höchst glaubwürdigen Experten wie Dr. Arnie Gundersen oder Dr. Fumiaki Koide bestätigt.

Ich erlaube mir, Sie auf die Initiative eines früheren UN-Beamten hinzuweisen, die darauf abzielt, dass der Nukleare Sicherheitsgipfel sich des zentralen Problems von Reaktor 4 in Fukushima annimmt. Es sollte – so der Vorschlag – ein unabhängiges Expertenteam gebildet werden. Ich denke, dass diese Bemühungen große Bedeutung haben, weil sie gezwungenermaßen die Aufmerksamkeit jener Persönlichkeiten, die die Welt lenken, auf diese lebenswichtige Angelegenheit richten.

Gemeinsam mit Herrn Matsumura schreibe ich koreanischen Freunden, dass diese Angelegenheit die persönliche Aufmerksamkeit von Präsident Lee Myung-Bak verdient. In meinem heutigen Brief an Premierminister Yoshihiko Noda ersuche ich diesen, die Initiative dahingehend zu ergreifen, dass angesichts der Probleme in Reaktor 4 das Wissen größtmöglich und auf breitester Ebene mobilisiert wird, mit dem Ziel vor Augen, ein unabhängiges Expertenteam zu bilden.

Die Welt ist so zerbrechlich und verwundbar geworden. Die Rolle der Vereinten Nationen wird deshalb immer lebenswichtiger. [ … ]

Mitsuhei Murata Ehemaliger Botschafter Japans in der Schweiz und Senegal [ … ]

Fukushima Daiichi Site: Cesium-137 is 85 times greater than at Chernobyl Accident

Quelle: http://akiomatsumura.com/2012/04/682.html Sprache: Englisch, 3. April 2012 Übertragung nach der Originalquelle ins Deutsche: afaz.at (lg,hs,ho)


Der größte Raubzug aller Zeiten

Den Ärzten in die Hände gefallen

Gesundheitlich angeschlagen, gehe ich mit Kind und Kegel, Kinderwagen durch die Stadt des Styles deren Stil mir nicht gefällt. Gegen den Willen seiner Bürger hat man die Gesundheit hier verkauft. Der Schweiß läuft mir in Strömen, ich muss mich setzen, die Stadt ist eng. Ich kann dank sinnlos vieler Autos mit Posern, den Kinderwagen kaum zur anderen Seite der Straße bewegen. Vor einem Friseur meines Vertrauens steht eine Bank, auf der ein alter Herr sitzt; mit Stock und künstlichen Hüften, er bekommt kaum Luft. Ich frage ihn, ob er gestatte, daß ich mich zu ihm setze. Er lacht und ruft: „Das ist nicht meine Bank!“ „Welch guter Spruch in diesen Tagen!“, antworte ich dankend und setze mich dazu, wir reden vertraut.

Der größte Raubzug aller Zeiten tobt, das System will gerettet werden, Summen und Experten verheißen immer mehr Unglaubliches. Wenn die Börsenkurse fallen. In Presse und Netzwerken, beschimpft man, rechts-links-lagernd, die Schwarzen, Gelben, Roten, Grünen und will sich gegenseitig melden. Das Publikum applaudiert pawlowsch jedem Mist gemäß der jeweiligen Präferenz, ohne Wissen! Es will ans Kreuz nageln. Die wahren Plünderer und Randalierer feiern ihre rechtlosen Bombenkriege für Freiheit und Handelswege, doch langsam kommt heraus, was sie geliefert haben. Die Rebellen metzeln die geschlagenen Befreiten, laut Allahu akbar rufend, und filmen es mit ihren Smartphones. Krieg kann kein politisches Mittel sein, danke Westerwelle! Angela hat die Atommafia auf’s Kreuz gelegt und keiner merkt’s, wie dumm.

Ich fühle mich krank, wie die Welt krank ist. Wir alle müssen uns ändern, auch die Amerikaner. Wir verbrauchen einen halben Planeten zu viel! Der Zahn ist gezogen. Auf dem Weg vom besten Obst- und Gemüsehändler der Welt zum besten Supermarkt der Welt kommt ein japanisches Cabrio mit Frau aus der Tiefgarage und versperrt mir den Gehsteig. Ich warte geduldig, sie würdigt mich keines Blickes. Ich kann ihr schlechtes Gewissen riechen.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #141 Nationale Einheit

Deutschland ist ein gutes Land

Es besteht zwar aus besserwissenden Erbsenzählern und Massen von uninformierten Dummschwätzern, die schon die Fassung verlieren, wenn mal die Klimaanlage ihres Hightec-ICE-Zugs ausfällt, aber die Kanzlerin hat einen mutigen Schritt gefasst, indem sie im Alleingang den Atomausstieg wagt und den Weg zu erneuerbaren Energien einschlägt. Es ist zwar nicht ihre Idee, aber in der Tat eine Revolution. „So sehr ich mich im Herbst für die Verlängerung von Kernkraftwerken eingesetzt habe, so unmissverständlich stelle ich heute fest Fukushima hat meine Haltung zur Kernenergie verändert.“ Die Erneuerbaren made in germany, werden als ein neuer Industriezweig die Größe und Wichtigkeit der Autoindustrie übertreffen und die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland auf Jahrzehnte hin sichern. Wir brauchen jetzt die Einheit, notfalls auch die nationale. (Und mir ist dabei klar, daß man das fast überall auf der Welt rufen darf, außer in Deutschland) Wir können alles, außer Deutsch.

Energie ist Macht und die liegt in der Hand von fünf Monopolisten. Die haben kein Interesse an einem freien Wettbewerb, kein Interesse daran Energie einzusparen, oder Energie billiger zu besorgen und daher auch kein Interesse an neuer, besserer Technologie. Es gibt nach Berechnungen des Umweltbundesamtes bei Industrie, Gewerbe und privaten Haushalten ein Stromsparpotenzial von mehr als 100 Terawattstunden. Die Kapazität der 17 deutschen AKW’s beträgt 150 Terawattstunden davon sind derzeit 13 vom Netz. Die möglichen Stromsparmaßnahmen umgesetzt, können wir auf alle Atom- und viele Kohlemeiler verzichten, es könnten Kosten von zehn Milliarden Euro im Jahr eingespart werden! Dieses Geld könnte man in Förderprogramme für effizientere Heizungspumpen oder Abwrackprämien für Strom fressende Haushaltsgeräte, wie Kühlschränke stecken, dann ginge es schneller.

Das größte Sparpotenzial gibt es aber in der Industrie. Die Hälfte des Stroms wird dort für Elektromotoren benötigt. Da gibt es weder in Deutschland noch in der Europäischen Union Effizienzanforderungen, wie beispielsweise in den USA. Gerade der Mittelstand könnte dafür sorgen, dass die Lichter nicht ausgehen, man braucht planbare Rahmenbedingungen. Die Produkte sind speziell in der Haustechnik längst entwickelt und werden immer besser und billiger. Selbst verbrauchter Sonnenstrom senkt den Ausbaubedarf der deutschen Stromnetze! Die Möglichkeit Strom via Elektrolyse und Verbindung von Wasserstoff mit Kohlendioxid in „Wind- und Solarmethan“ zu wandeln, zu speichern, oder so „erneuerbares Methan“ in bestehenden Gasleitungen verlustfrei zu transportieren, sind auch schon lange da, wobei eine Gastrasse etwa 10 Stromtrassen ersetzen kann. Es existieren derzeit schon Gas-Speicherkapazitäten für über 200 Mrd. Kilowattstunden, für Strom hingegen nur für 1-2 Mrd. kWh Pumpspeicher ohne hohes Ausbaupotential. Auch das kann den angeblich so teuren Netzausbau noch deutlich verbilligen.

In vielen Fällen dienen Leitungen dem Transport von Strom aus neuen geplanten Kohlekraftwerken im Binnenland und an der Küste, und dem Stromhandel. Wenn bei hohem Wind- und Sonnenstromaufkommen die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz und in NRW heruntergefahren werden und die Atomkraftwerke endlich dauerhaft abgeschaltet sind, ist genug Platz im Stromnetz vorhanden. Das Beste aber, Strom und Wärme aus Wind und Sonne ist nach einer gewissen Zeit der Investition praktisch umsonst! Die Revolution besteht nicht allein darin, den Weg von der fossilen zur erneuerbarer Energieerzeugung zu gehen, sondern vor allem auch von der zentralen zur dezentralen Energieerzeugung! Das heißt, wir alle können daran teilhaben und daran mitverdienen! Dieser Weg wird opensource weltweit Nacharmer finden und weltweit Arbeitsplätze schaffen. Hört auf zu meckern, hört auf zu unken, baut auf, entwickelt – kauft und verkauft Aktien –  macht Strom!

Djdeutschland


Charlie wird Vizekanzler

Wer hätte das gedacht

Die totale liberale Freiheit. Daß ausgerechnet ein asiatisch gut aussehender, in Südvietnam geborener Kriegswaise und deutscher Politiker der FDP, Deutschland als Vizekanzler aus der Fukushima Krise führt. Er trägt kein Kopftuch dabei, er will auch keine Tempel bauen, die FDP will abschalten. Sich Markt verzerrenden Monopoloisten entledigen, sich neu erfinden, neu anfangen, ist jetzt glaubwürdig! Und gegen Massentierhaltung: Brüderle, der wahre Öko, will die Einfuhr von Klonfleisch nicht nur als einziger in Europa erlauben, er will das Fleisch auch nicht als solches deklarieren. Damit wir nichts merken! Er kämpft somit an vorderster Front, Seite an Seite mit Rösler und Lindner’s glänzender Rhetorik für einen Atomaustieg, für Tier- Klima- und Datenschutz!

Kurz nach dem Vietnamkrieg, der sich mit grausamen US-amerikanischen Luftangriffen hauptsächlich auf südvietnamesischem Boden abspielte und dem Land schwere Verwüstungen einbrachte, kam Rösler im Alter von neun Monaten als Kriegswaise aus Vietnam in die Bundesrepublik Deutschland. Der Vietnamkrieg forderte etwa drei Millionen Todesopfer, davon waren zwei Millionen Zivilpersonen. Vier Millionen Menschen erlitten schwere Verletzungen. Er wurde von einem Ehepaar adoptiert, das bereits zwei leibliche Töchter hatte, wuchs in Hamburg, Bückeburg und Hannover auf und wird jetzt Vizekanzler! Da sieht man mal wo es hinführt, wenn man sich um Kinder kümmert! Wenn zum Beispiel Gela die Bundeskanzlerin sich nicht nur ‚mal übers Knie bricht, sondern den Hals, dann ist Philipp Rösler Kanzler!

Laut Stupidedia wird auch angenommen, er sei ein asiatischer Spion, der Deutschland durch unsinnige Reformen ruinieren will, dies ist bis jetzt aber noch unbestätigt, um nicht zu sagen haltloser Blödsinn! Vielleicht schafft der Gesundheitsminister ja tatsächlich ein neues Gesundheitssystem nach asiatischem Vorbild, wo dafür bezahlt wird, daß es Leute gesund hält und nicht wie bisher krank! Was für eine Geschichte, man stelle sich vor, was aus den heutigen Flüchtlingskindern und Kriegswaisen, dem alliirten Bombenterror entkommen und den Terrorregimen entzogen, noch alles in einer Bildungsrepublik Deutschland werden könnte, wenn man sie nicht einfach im Mittelmeer ersaufen ließe und nicht von überbezahlt gelangweilten Bankern sich seine Meinung bilden läßt. Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland erfindet sich neu.

Djdeutschland

Gewidmet: Delbert Alexander


Die Montagskolumne #133 Kern gesunde Kinder

Schier unglaublich

Die Welt hat eine globale Katastrophe. Nur die Globalisten, die, die global denken, intervenieren, bombardieren, vermarkten und spekulieren, wollen es nicht wahrhaben: Sie sind nicht versichert! Mit Raketen, Rettungsschirmen, Yen-Interventionen, Kriegsgeschrei und Marktmanipulation, versuchen Sie, ein letztes Mal zu blenden. Denn das, was hier wirklich ‚rausgekommen ist, ist nicht, daß Atomkraft gefährlich und Gaddafi böse ist, sondern, daß es sich hier um einen Haufen rivalisierender Verbrecherbanden handelt, die im Begriff sind aufzufliegen!

Das, auf das sich alle berufen, Freiheit, ein freier Markt, existiert nicht, denn dann gäbe es keine Atomkraft und keinen Krieg. Das bigotte Unterstützen arabischer Königsfamilien, alles beste Waffenkunden und Öllieferanten, während man das libysche Regime stürzen will, ist durchschaut, es geht nicht mehr ums Öl allein, es geht ums Wasser, unverstrahltes Wasser, so wie schon im Irak und Israel.

Das was uns alle einen sollte, ist eine gesunde Zukunft unserer Kinder! Gaddafi hat schon eines verloren, ein kleines Mädchen, durch ein Bombardement der Amerikaner. Ausgerechnet im Ländle, da wo die Schraube erfunden wurde und wo man jahrzehntelang das Gleiche wählte, hat man sich entschieden, umzusteuern und neue Wege zu gehen. Weg vom unfreien Monopolmarkt, der neue Technologien verhindert, hin zu deutscher wirtschaftlicher Vorherrschaft erneuerbarer Technologien! Auch die gefühlten Hunderttausend in Hamburg machen Hoffnung, daß sich etwas drehen wird.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #132 Sand auf’s Auge

F-16

Ein mörderischer Sommer

20 März 2003: Angriff auf den Irak, um dem irakischen Volk Freiheit und Demokratie zu bringen; millionen Tote, Verletzte, Verwaiste, Verwitwete, Vergewaltigte, Obdachlose, Heimatlose, durch Munition Verstrahlte; der Irak ein Trümmerhaufen. Am 20 März 2011: Angriff auf Libyen, um dem libyschen Volk Freiheit und Demokratie zu bringen – unter der Führung der Franzosen; Force de Frappe. Nikolas Sarkozy hat in Europa die meisten Atomkraftwerke und will wiedergewählt werden.

Die Waffenlobby, identisch mit der Atomlobby, muss jetzt nicht nur Fukushima aus den Charts bomben, sondern damit auch das ganze Atomstromverbrechen an der Menschheit! Anders als aus Libyen, gibt es Bilder, auf denen ein jeder, der nix von Atomkraft versteht, sehen kann: Fukuschima liegt zerhexelt am Boden. Ein Trümmerhaufen und zwar am Pazifik! Schlechte Nachrichten für die Sushifreunde. Der Reaktorunfall in sechs Atomkraftwerken wird herabgestuft, er ist nicht so gefährlich wie Tchernobyl! Die zu verantwortende Strahlengrenzwerte werden heraufgesetzt, die ‚Fukushima Fünfzig‘, Kamikaze, sind dem Tod geweiht, man redet von Entspannung.

Die Amerikaner verschießen sauber ihre cruise missiles, die US-Wirtschaft liegt am Boden, auch Obama will wieder gewählt werden. Völlig unbemerkt eine konzertierte Aktion der Notenbanken: Erstmals seit mehr als zehn Jahren haben die Notenbanken der Industriestaaten gemeinsam den Währungsmarkt manipuliert – für die angeschlagene Wirtschaft ein wichtiger Schritt. Same as it ever was: Kinder, Giftgas, Geld, Öl, Desinformation, Ablenkung. Sagt mal, seid ihr alle weich im Schädel? Glaubt ihr an die Bilder, die identisch, die jubelnden Rebellen vor und nach der Bombardierung der Willigen zeigen? Krieg ist angesagt, nicht nur, um Fukushima in den Nachrichten herab zu stufen!

Wir sind ein Volk!

Djdeutschland