Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Freier Markt

Die Montagskolumne #97 Altes Geld

Flamingo Reflection

Der Toronto-Gipfel

«symbolisiert einen epochalen Wandel»,
das Treffen zeige eine Verschiebung im internationalen Machtgefüge,
schreibt der kluge Tagesanzeiger aus der Schweiz.

Ist es in Wirklichkeit nicht ganz anders
und der selbe Dreck in den selben alten dreckigen Händen,
hat nur scheinbar Nationalität, Namen und Ort gewechselt?

Die Vorzeichen bleiben die gleichen.

Genau wie die Lüge, Deutschland sei Exportweltmeister,
obwohl wir wissen könnten, daß sich diese angeblich deutsche
Exportweltmeisterschaft, gar nicht in deutschen Händen befindet!

Die Monopole sind sich über alle Grenzen und Religionen einig:
Wir machen weiter wie bisher.
Keine Wende im Energiebereich,
ein weiteres Stützen der Banken, der Verursacher, in kapitalsozialistischer Weise;
kein freier Markt, Manipulation der Finanzmärkte, statt Regulierung.
Das Geld bleibt in den gleichen Händen,
(Kauf)demokratie existiert weiterhin nicht.

Man lebt weiter auf Pump, zerstört, beutet weiter aus, plündert, verschmutzt
und die weitere Verhinderung jeglicher Erneuerung und eines jeden Wandels
zu Gunsten der selben alten ‚Eliten‘ bleibt bestehen.

Die Monopole müssen weg!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #89 Oberstadt adieu

Akropolis

Gestern haben wir die DDR gekauft,
heute kaufen wir Griechenland.

Man darf in der Krise alles kürzen,
nur nicht die Blutzufuhr zum Kopf.
Was uns betrifft, am Meisten schulden die Griechen der Hypo Real Estate (HRE)
und die gehört uns, Dir und mir!
Zum Jahresende 2009 belief sich das Volumen
griechischer Anleihen dort auf 7,9 Milliarden Euro.

Also warum die ‚Real‘ nicht einfach an die Griechen verschenken?

Denn: wenn es jemand versteht aus Schrottimmobilien
langfristig Kapital zu schlagen, dann die Helenen!

Griechen erst mit dem Euro zu schwängern
und sie dann hängen zu lassen, geht nicht.
Der Euro ist, gemessen an der Aufgabe
nationalstaatlicher Rechte der einzelnen souveränen Staaten,
eine der größten Friedensleistungen der Menschheitsgeschichte.

Dass sich die Banken jetzt unter Führung
Josef Ackermanns an der ‚Rettung‘ beteiligen wollen,
ist tatsächlich scheinheilig, das ist eine Finanz- keine Wirtschaftskrise!

Wir brauchen die Finanztransaktionssteuer,
den freien Marktwirtschaft, gerechte Verteilung und Teilhabe!
Nicht die Privilegien des einfachen Griechen
müssen beschnitten werden, sondern Monopole, die von Banken!

Binnenkonjunktur stärken durch Grundeinkommen,
einhergehend mit der Abschaffung von Arbeitslosigkeit.
Hätte man dem Volk, statt Abwrackprämie Aktien der HRE gegeben,
hätte sich die Kohle in unseren Taschen schon mehr als verdoppelt
und wir könnten selbst entscheiden, wofür wir sie verprassen.

Gern auch bei den Griechen.

Djdeutschland


Good Bank

erde

Vier Fünftel

des weltweit gehandelten Kapitals
befindet sich in den Händen von etwa drei bis 400 Leuten.
Der Versuch, mit Geld allein Werte zu schaffen, ist gescheitert.
Das System funktioniert so nicht, das läßt sich auf allen Ebenen messen.

Die Auslagerung der sogenannten toxischen Papiere
in eine Badbank, um die Bilanzen der Banken zu schönen,
wird daran nichts ändern und auch kein Vertrauen schaffen.
Es verschiebt den Zusammenbruch nur weiter nach hinten,
verschlimmert ihn.
Es mästet weiter die Monopolisten und Machtkonglomerate,
die Kreativität, Synergie und jede vernünftige Entwicklung
unseres Planeten und seiner Bewohner konsequent
zugunsten Weniger verhindern.

Ein freier Markt kann nur funktionieren,
wenn das Kapital wenigstens einigermaßen gerecht verteilt ist.
Es gibt keinen freien Markt.
„Es gibt keine Konsumentendemokratie im Kauf,
da nicht alle gleiches Stimmrecht = Kapitalausstattung haben.
Konsumentendemokratie gibt es nur ex negativo,
sprich in der Kaufverweigerung: Stimmrecht = 1
Verweigerungsakt, für alle gleich.“ (via nbo)

Wenn Jedermann selbst entscheiden kann,
worin er sein Geld investiert.
Ob in den stinkenden Resourcen- und Platz
raubenden Spritfresser
oder in saubere effiziente Verkehrssysteme.
Ob in die saubere, lokale Stromproduktion
oder in die teure, ineffiziente Beschaffung der Strommonopolisten.
Ob in die industrielle Massenproduktion von
genmanipulierten Lebensmitteln,
oder in den lokalen Biobauern.
Ob wir weiter schönen Leerstand,
oder lebenswerte Räume schaffen.

Ein Grundeinkommern muß her,
das den kulturellen Impuls schafft, den diese Welt braucht
und die angstfreie Gesellschaft am darauf folgenden Tag.
Das die Staatsquote senkt, so daß sich Arbeit wieder lohnt
und die Macht der Arschlöcher bricht.

Copyleft DjDeutschland


Die Montagskolumne # 25 Der freie Markt…

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…funktioniert übrigens

nur dann, wenn das Geld wenigstens einigermaßen verteilt ist.
Was uns klar werden lässt, daß es eigentlich nie einen gegeben hat.
Ausgerechnet die staatlichen Medien bemühen sich, wen wundert’s, 
uns in diesen Tagen Sande in die Augen zu streuen.

DGB-Chef Sommer mit 250 000 Jahressalär, darf im Interview der Woche
mal wieder die Regulierung der Märkte fordern, Mindestlohn.

‚Rücken krumm, Taschen leer, DGB danke sehr‘

Bei Anne Will gibt es zwar aussagefähige Umfragen,
aber wenn uns jemand Kalte Progression erklären will,
oder noch viel wichtiger, wer in diesem Land eigentlich die Steuern trägt,
nämlich der Konsum (19% pro Transaktion), wird auf Durchzug geschaltet.

Auch wundert sich mancher, wenn Claus Kleber und Gundula Gause
uns zwar erklären, daß die Terroristen in Bombay mit Schlauchboten gekommen sind,
dabei aber vergessen, daß die Bundesrepublik jüngst am Parlament vorbei
für 1.2 Milliarden drei U-Boote der neuesten Klasse an Pakistan geliefert hat.

Ach ja, unsere Boote und unsere Soldaten

werden jetzt auch noch gegen afrikanische Piraten geschickt,
die am Wohlstand teilhaben wollen
und eine neue Art der Geldübergabe gefunden haben.
Wir brauchen noch 9000 neue Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt.
Ist ja klar, 200 Millionen Menschen auf der Flucht
und ein paar Christen bitten um Aufnahme.

Die Unruhen im EU-Land Griechenland finden nur statt,
weil die Polizei einen Autonomen abgeknallt hat,
aus keinem anderen Grund!

Bürger, Schwestern und Brüder,
Künstler, ihr Vierzig- bis Fünfzigjährigen,
Kinder, wir sind die Mehrheit, wacht auf!
Habt keine Angst!
Nie standen die Chancen so günstig!
Noch haben wir die Hebel,
diese für jeden sichtbar kranke Weltordnung,
dieses für jeden sichtbar kranke System,
mit rechtsstaatlichen Mitteln zu ändern!

Bankenkrise, Weltwirtschaftskrise, Klimagipfel, Deflation?

Geld ist da!

Das sehen wir an der Mediamüllmarktwerbung
und den faulen Kreditangeboten ohne Schufaklausel.
Laßt es uns verteilen!

Es lebe der freie Markt.

 

DjDeutschland.eu


Wahrheit und Klarheit

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Alfred Herrhausen
* 30. Januar 1930 in Essen; † 30. November 1989
in Bad Homburg vor der Höhe

Gerade in Zeiten von Bankenkrisen;

Christian Klar wird nach Verbüßung
seiner sechsundzwanzigjährigen Haftstrafe entlassen;
Verdienstkreuze werden zurückgegeben,
müssen wir die Frage stellen:

Wer sind die Mörder von Alfred Herrhausen und Carsten Rowedder?

Herrhausen wie Rowedder
standen für die Idee
einer fairen Verteilung,
die nötig ist, wenn ein freier Markt funktionieren soll!
Der damalige Deutsche Bank Vorstandssprecher Herrhausen
stand an der Seite Helmut Kohls

bei der Einführung der europäischen Einheitswährung.
Die damit verbundene Abgabe nationalstaatlicher Rechte,
eine der größten Friedensleistungen in der Menschheitsgeschichte.
Alfred Herrhausen trat offen
für den teilweisen Schuldenerlaß der Drittweltländer ein.

Rowedders Aufgabe war
die Sicherung, Neuordnung und Privatisierung
des Vermögens der Volkseigenen Betriebe der DDR.

Jetzt steht wieder einmal eine Verteilung an.
Die Verteilung unser Aufmerksamkeit,
Konzentrieren wir uns auf Volkes Zorn
und Christian Klar,
oder stellen wir die unbequemen Fragen,
die so lange nicht beantwortet sind?

Verteilen unsere Politiker,
die scheinbar keine europäische Perspektive haben,
das Geld, das Volkeigentum, wieder an die,
die dieses kranke System repräsentieren,
die Krise zu verantworten haben?

Oder legen wir jetzt endlich die Axt
an die Wurzel des Steuerrechts,
an die des Beamtenrechts
und zahlen Allen
ein bedingungsloses Grundeinkommen
und steigern die Binnenkonjunktur?
Denn nur ein Euro von fünf,
fallen auf den Export,
vier von fünf Euro
des brutto Inlandprodukts
werden im Land erwirtschaftet!

Ein bedingungsloses Grundeinkommen
und eine damit einhergehende
gerechte Besteuerung und Verteilung,
ein freier Markt,
würden eine angstfreie Gesellschaft bedeuten!

Nur die Frage ist,
ist eine angstfreie Gesellschaft überhaupt gewollt?

Bringt uns die Mörder
von Alfred Herrhausen und Carsten Rowedder!
Beendigung eines jeden Versuches,
das Grundgesetz zu beugen!

 

Djdeutschland

Träger des Bundesverdienstkreuzes
wider den Terror der Desinformation