Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Deflation

Die Montagskolumne #189 Dicke Bretter bohren

Man wirft dieser Kanzlerin vor, daß sie ihre Meinung ändert und in der Lage ist, die Richtung zu wechseln. Sie bewältigt ein ungeheures Arbeitspensum, hat mit Kriminellen zu dealen und Euch Meckerfritzen mit Eurem gefährlichen Halbwissen am Hals. Dabei könnte sie in der freien Wirtschaft das Zehnfache verdienen! An ihrer Seite ein Mann, der seit zehn Legislaturperioden dicke Bretter bohrt. Ich habe Respekt vor ihr, ich vertraue im Moment auf sie.

Sie ist Physikerin, sie kennt sich mit Versuchsanordnung aus, sie hat Gleichgewicht im Auge. Sie ist eine Frau in Führungsposition, bei gleicher Bezahlung, und hat es ohne Quoten und ohne besonders geile Titten, testosteronfrei dort hin geschafft! Gut, sie hatte einen dicken Freund, aber das ist keine Schande!

Daß sie keine eigenen Kinder hat, macht nichts: Wir sind ihre Kinder. Kinder waren es, die Angela Merkel einst zur sympathischsten Politikerin wählten, sie gaben an, sie am besten verstehen zu können.

Ich habe Bock auf Einheit und damit meine ich Europa, Vielfalt! In Hinblick auf den gesamten Planeten: Europe muss gerettet werden, nicht der Euro! Der Euro muss nur einen Währungskrieg bestehen, gegen einen in jeder Beziehung bankrotten US-Dollar, der uns noch alle in die Tiefe reißt.

Das Privileg der Weltreservewährung, versetzen die USA in die Lage, Währungen zu manipulieren und gleichzeitig dem Rest der Welt Zinsen zu diktieren. Sie lügen und führen „Kriege per Kreditkarte“! Wir müssen das stoppen, notfalls mit Hilfe der Russen und Chinesen.

Ich bin selten mit ihr einer Meinung. Ich glaube an Grenzen des Wachstums. Ich glaube nicht, daß sozial ist was Arbeit schafft. Ich glaube das sozial ist, was Arbeit abschafft! Man kann nicht erwarten, daß unsere Kanzlerin offiziell an Freie Energie glaubt, dafür ist sie zu sehr verhaftet in alten Glaubensansätzen. Es würde alles, was wir bisher gelernt haben über den Haufen werfen. Wir müssen die Kanzlerin stärken und in ihrer Werdung unterstützen. Sie wird von Dünnbrettbohrern herausgefordert!

Ich will, daß „Die Revolution“, die Energiewende klappt, am liebsten Dezentral. Dazu braucht es Förderung, um einen von Monopolisten beherrschten, hoch subventionierten, nicht freien Markt zu bereinigen! Es muss sich lohnen, Strom selbst zu produzieren und zwar dort, wo man ihn verbraucht. Es muss sich lohnen, Energie einzusparen, um das Eingesparte dann vergütet ins Netz leiten zu können. Die Netze müssen allen gehören, Speicher und Gastrassen auch! Den Weg dahin kann man diskutieren, aber das Ziel müssen 100 % sein. Macht und Markt müssen in den Händen des Souveräns liegen! Wir können die erste Industrienation sein, die dieses schafft. Dann spätestens werden andere folgen.

Angela hat immer gesagt, wir müssten uns auf große Veränderungen in der Zukunft einstellen, aber es wird nicht mit einem „Paukenschlag“ alles anders sein. Die Frage ist nur, wie geht der Weg dahin, wie und wodurch verabschieden sich alte Familien, Machtkonglomerate und Besitzstandswahrer von ihren Fleischtöpfen, von Subvention und Kapitalsozialismus? Wie bringe ich Lemminge dazu, bei Deflation/Inflation nicht durchzudrehen?

Lieber wollen wir glauben, daß Griechen, Spanier, Juden, Islamiten, oder die Chinesen an allem Schuld sind, anstatt wir selbst. Der Rest der Welt wird nie zu unserem Lebensstandard aufschließen können, dafür ist ein Planet zu wenig! Die Frage ist, braucht es eine Deflation? Oder besinnen WIR uns auf unsere Stärken: Schaffen WIR die Revolution im Verbrauch?

Djdeutschland

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Die Montagskolumne #26 Neue Berechnungsgrundlagen

galvani1Andrea Galvani

Schrumpfen

Nach einer Prognose des Münchner Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo,
wird die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr um dramatische 2,2 Prozent schrumpfen.
Daß das Papier nicht die Millionen wert ist, das es kostet,
kann man an vorherigen IFO-Prognosen messen.

Heute wie damals, die falschen Berechnungsgrundlagen.

Wenn Etwas zu schnell im Garten wächst, wird es ungenießbar,
nimmt Anderem die Sonne weg und lässt es verkrüppeln.
Geht es jetzt also in die richtige Richtung?

Man braucht kein Spezialist zu sein um zu begreifen,

daß der Verkauf eines Krankenhauses in Hamburg
gegen den Willen des Volkes, falsch ist.
Die Verpflegung für die Patienten wird jetzt aus Düsseldorf geliefert
und in Hamburg ‚regeneriert‘, weil billiger.
Wird nun jemand ausgebeutet, oder ist die Quallität schlecht;
es hat in jedem Fall keine Kultur.

Der schlaue Mehdorn meldet schon mal Bedarf an

wegen falscher Berechnungsgrundlagen,
braucht die Bahn 300 neue ICE-Züge.
Böse Achsenprobleme.
Preissteigerungen wegen zu hoher Personal- und Stromkosten, Automaten.
Mehdorn will Atomstrom und billig an die Börse.
Is‘ nich‘!

Von nun an wird alles billig zurückgekauft.

Der Markt funktioniert, Deflation;
nach Weihnachten werden wir alles,
was wir uns vorher nicht leisten konnten,
billig zurückkaufen!
Der Klimagipfel in Posen bedeutet einen Paradigmenwechsel.
Auch wenn manche mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind,
ein Vertrag ist unterschrieben, die Türen geöffnet,
europäische Standards kommen,
verhandelt wird später.

 

Das Nicolas Sarkozy seinen iranischen Kollegen
Mahmud Ahmadinedschad

auf der Afghanistan-Konferenz den Handschlag verweigert,
ist dumm und unangemessen und zeugt von Großmannssucht.
Gordon Brown lebt ebenfalls weit über die Verhältnisse,
Ismail Hanija, wie auch der iranische Präsident,
werden immer noch falsch übersetzt,
Warum?
Wollt ihr Krieg?

DjDeutschland.eu


Die Montagskolumne # 22 Grüne Gurken

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Özdemir ist kein Obama,

seine Antrittsrede hätte er so auch bei der SPD halten können.
Daß ihn das Volk nicht ins Parlament wählen wollte, macht klar;
eine schlechte Wahl.
Die Grünen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Auf unsere Forderungen, wie Legalisieren, kein Krieg,
bedingungsloses Grundeinkommen, warten wir vergebens.
Cem Özdemir sammelt weiter Meilen und auch er
wird irgendwann im Vorstand eines Stromkonzerns landen.

Das vertraulich gesprochene Wort ist nicht mehr geschützt.

War es wahrscheinlich noch nie.
Hierzulande beschimpft man sich lieber weiter gegenseitig als
Holocaustleugner und Naziverbrechenverharmloser,
während im Mittelmeer auch künftig die Leichen der Afrikaner schwimmen werden.
Der Völkermord-Vergleich dort mit Deckung deutscher, europäischer und amerikanischer
Rohstoffirmen ist nicht verhältnismäßig.

Die Rohstoffpreise steigen, unsere Waffenverkäufe auch.

Unsere Jugend will sich nicht mehr in Parteien engagieren,
trifft sie doch nichts schärferer und bitterer als Ungerechtigkeit.
Die Kultusminister und Lehrer sind weiter vom Beamtenrecht geschützt
und es wird weiter nach den selben, alten, falschen Berechnungsgrundlagen verfahren.
In diesem System kann man nichts verändern.

Man muß das System ändern!

Vom Unrechtssystem Russlands
läßt man sich, auch trotz der Mahnung
kleinerer europäischer Staaten, weiter erpressen,
anstatt Die Energiewende zu schaffen.
Der Europapräsident und Sonnenkönig Sarkozy
setzt weiter auf Force de Frappe
und vertritt die Interessen derer,
auf deren Yachten und Inseln er urlaubt.

Nur ein freier Markt macht grüne Politik.
Nur ein hoher Öl/Gaspreis macht Investitionen in Alternativen möglich,
nur das Investieren in Alternativen lassen den Ölpreis wieder fallen.

Auch beim internationalen Finanzgipfel
wird man auf das schon 1930 geschriebene Wort
des ‚begabtesten, widerwärtigsten, jüdischen, Antisemiten‘ Tucholski nichts geben.
Man wird das immer gleiche System auf dieselbe Art und Weise retten.

DjDeutschland


Stoppt Mehdorn!

Was ist,
wenn das inflationäre Einwirken
der Notenbanken
eine deflationäre Entwicklung zur Folge hat?
Ich sage mir,
wenn es eine Real Estate,
„ein hochsolides Unternehmen“,
für lumpige Vierfünfzig zu kaufen gibt,
dann kann ich auch später für zwei kaufen.

Und es stellt sich mir die Frage,
kann man die Bundesbahn im eigenen Land
einsetzen,
gegen den Terror der Banken?


Chicago Union Station 

Globale Deflation 1930 Quelle: Wikipedia
Die letzte große weltweit wirksame Deflation gab es in der Weltwirtschaftskrise der frühen 1930er Jahre. Verantwortlich dafür waren die Überproduktion nach dem Ersten Weltkrieg, der Schwarze Donnerstag an den US-Börsen und die verfehlte Politik der US-Notenbank, die die Geldmenge um 30 % senkte. Besonders dramatisch waren die Auswirkungen in Deutschland, da das umlaufende Geld zu 40 % durch Gold und Devisen gedeckt sein musste (siehe Deflationspolitik). Die eigenen Probleme veranlassten die USA, ihre hohen Kredite an Deutschland zurückzufordern. Da diese Schulden hauptsächlich in Gold beglichen wurden, sank die angepasste Geldmenge drastisch. Der Geldumlauf verringerte sich folglich ebenso schnell. Die Gehälter sanken, die Preise brachen ein und die Arbeitslosigkeit stieg auf mehr als sechs Millionen, was einem Anteil von 20 % der Erwerbsbevölkerung entsprach. Die damalige Regierung und die Arbeitgeber fachten die Krise noch weiter an, da sie durch Sparmaßnahmen und Lohnkürzungen die Deflation verschärften.

Djdeutschland


G.E.L.D

Die einzige Ressource,
die unendlich vorhanden ist.

„Deriv“, einer der besten Undergroundfuturertrader
der Welt, pflegt immer zu sagen:
„Die einzige Resource, die unendlich vorhanden ist, ist Geld“.

Er war unlängst aufgefallen, durch ein Tausendprozent-Ergebnis
mit Dowjones Future Positionen in sehr hoher Anzahl.
Heißt, sehr hohes Risiko, hohe Kosten!
Hebelefekt. Per Hebel gewinnen, oder verlieren.

Er hat dann siebenhundert‘ wieder verloren,
bleiben immer noch dreihundert!

Wie geht das?
Eine Erklärung wäre, daß die Banker, die über die letzten Jahre
ein historisches Rekordergebnis nach dem anderen generiert haben,
zu viel Geld hatten.

Zeitgleich mit fallenden Zinsen
– das bedeutet mehr, billigeres Geld –
wandten sie sich Angesichts stark schwankender Märkte Derivaten zu.
Hebelinstrumenten,
die durch eine Hinterlegung von 5 – 10 % des tatsächlichen Wertes
einer Ware (Währung, Aktie oder eines Kredites)
ein Vielfaches bewegen oder einfach nur sichern.

\

Beispiel 1 Spekulation:
Ich erwerbe zum Preis von tausend Dollar
das Recht an fünfhundert Fässern Oel.
Steigt Oel im Preis um zwei Dollar,
habe ich zwei Dollar mal fünfhundert Fässer verdient,
also mein Kapital verdoppelt.
Fällt Oel um zwei Dollar, habe ich meinen Einsatz verloren.

Beispiel 2 Sicherungsgeschäft (Standard Kontrakte):
Ich will meine Oel-intensive Produktion
gegen starken Preisanstieg am Oelmarkt sichern,
oder ich will mich gegen Preisverfall meines gelagerten Oels absichern,
indem ich das Recht an einer vertraglich zugesicherten Menge Oel,
entsprechend meines Bedarfes zu einem bestimmten Preis erwerbe. (kaufe/verkaufe)
Billig kaufen teuer verkaufen.
Teuer verkaufen billig zurück kaufen.

Die vormals Immobilienkrise,
dann Kreditkrise, ist eine Derivatenkrise und das bedeutet Kosten!

Jüngstes Beispiel UBS.
Sieben Milliarden Verlust, siebentausend mal eine Millionen!

Die Schweizer Nationalbank hat innerhalb des letzten Jahres
die Geldmenge (CHF) um 40 % erhöht.

Die Notenbanken haben bereits hunderte Milliarden
in die Märkte gepumpt, um die Banken liquide zu halten und damit die Märkte.
Die Notenbanken senken die Leitzinsen und erhöhen so die Geldmenge
über den Offenmarkt:
Den Verkauf oder die Auktion von Wechseln
beispielsweise an die Chinesen, weil ihr Yuan an den US$ gekoppelt ist.
Mit diesen Schuldverschreibungen wird heftig spekuliert.
Habe ich für einen T-Bill (US-Schatzwechsel, staatliche Schuldverschreibung) 95 bezahlt,
ist die Verzinsung = 5%, steigt die Rendite (Wert) auf 96,
ist die Verzinsung = 4% zum Nominalwert 100.
Steigende Zinsen, fallende Rendite,
Fallende Zinsen, steigende Rendite.

Umso mehr Geld es gibt, desto weniger ist es wert.
Ich versuche also mein billiges, vieles Geld
woanders besser verzinsen zu lassen.

Ist man in der Regel mit solchen Sorgen nicht allein,
werden im großen Stil Märkte verlassen oder betreten,
und damit große Verwerfungen, Schwankungen,
viele Transaktionskosten an den Märkten ausgelöst.
Im Extremfall inflationäre Entwicklungen aber auch Deflationäre;
die Preise fallen, aber keiner kauft, wartend auf weiteren Preisverfall.

Merke: Ein Markt kann mehr als hundert Prozent steigen,
aber nicht mehr als hundert Prozent fallen!
Nur Eines ist sicher, daß Nichts sicher ist.

djdeutschland

der wahrscheinlich längste Börsenmakler der W.E.L.T

Unten im Kommentar von „Deriv“ der Verweis auf die Videos 1, 2 und 3
oder einfach auf das Video klicken