Irritation und Verwirrung

Beiträge mit Schlagwort “Bundesliga

Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


„St. Pauli feiert St. Pauli“


www.fcstpauli100.com


Die Revolution geht von St. Pauli aus!

Jeffrey Vanhoutte

Keinem ist an Eskalation gelegen.

Nur wenn man sich dem Ansinnen der Spekulation
jetzt beugt, auch dieser Dominostein – die Schnapsfabrik,
der von Gustave Eiffel gebaute Stahlwintergarten,
Erotik Art, Washington, Zirkus Erich – fällt,
dann ist St. Pauli Süd nicht mehr zu retten.

Kaum zu glauben, daß diese Stadt nichts tut,
sich Osmanis-Köhler & von Bargen
diesen drohenden, nervenzerfetzenden,
horrenden Imageverlust leisten wollen.

Das ganze Gelände ist quasi umstellt,
untertunnelt, bereits besetzt, bewohnt, ein Geflecht von Katakomben,
daß es dem Palästinenser im Gazastreifen ein Wohlgefallen wäre.

Es gibt unterirdische Verbindungen, Ein- und Ausgänge,
vom Hafen bis zum Albers-Platz, von denen nicht einmal
ein Fieten Frahm etwas ahnt….
Konfettibomben-Sprengfallen Sabotageakte, Flashmops,
Schmutz und Dreck (und Schlimmeres!) wären an der Tagesordnung.

Wollen wir das?

„Recht auf Heimat, Recht auf Stadt“.
„Jetzt brennen sie wieder, die Autos in den Vororten
der wohlhabenden Hamburger Bürger“

titelt die STUTTGARTER ZEITUNG.

Innensenator Christoph Ahlhaus spricht von
linksextremistisch beeinflussten Künstlerprojekten
und einer ebenso gesteuerten Bewegung.
Recht hat er, die Blitzbirne.
Du wirst Dich noch wundern,
wie kreativ dieses Kreativiertel seien kann!
Und wie bürgerlich.

In Zeiten von MillionenMilliarden Spritzen
für Banker und ihre platzenden Gewerbeimmobilenblasen;
in Zeiten in denen die stadteigene SAGA, keinen Wohnraum schafft,
aber hunderte Millionen für die Elbphilamonie aus ihren Mietern presst,
sind die Bürgers auf unserer Seite.

Wir spielen Bundesliga!
Und, we never walk alone.

Djdeutschland


Feiger HSV-Nazi-Überfall auf St. Pauli Hafenstraße

Italienische Verhältnisse auf St. Paulis Straßen;

Samstag, 1. November o8 – Der HSV verliert 3:0 in Hannover
Gegen 0:30 Uhr überfällt ein Pulk von circa 100 bis 200 Nazi-Schlägern,
laut „HSV“ skandierend, die Hafenbar „Onkel Otto“ an der Hafentreppe
und reißt die Anwohner der umliegenden Straßen aus dem Schlaf. 

Kurz bevor sich die Reichspogromnacht am 9. November
zum 70. Mal jährt, gefriert Einem das Blut in den Adern. 

Solche Verhältnisse auf Hamburgs Straßen sind inakzeptabel!
Vereine mit derlei Fans müssen vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden!

 

Fußball während der Nazi-Herrschaft:
Im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft 1938 muss HSV-Keeper
Walter Warning gegen Hannover 96 zum dritten Mal hinter sich greifen.

 

DjDeutschland gegen Terror


Wo ist Christoph Schlingensief?

 

Schlingensief

hat mal im Beisein des niedersächsischen Ministerpräsidenten im Fernsehn gesagt,
daß man ein paar Filmschaffenden fünftausend Euros in die Hand drücken solle,
Quotenfernsehen nur noch bis Mitternacht.

„Ab zwölf Uhr wird zurückgesendet!“

Es geht nicht um Qualität, um Geschmack,
sondern darum, daß angesichts der Lage,
das was uns im Fernsehen geboten wird, nicht angemessen ist!

Der mutige Reich Ranicki hat mir aus der Seele gesprochen.
Wäre ich an seiner Stelle, würde auch ich

nicht mit euch zusammen gesehen werden wollen!

Fernsehpreis Jurymitglied Barbara Schöneberger dazu:
„Man kann nicht ins Fußballstadion zu Hertha gehen
und dann fragen, warum die Berliner Philharmoniker nicht da sind.“

Mädchen, wenn wir zu Hertha gehen, erwarten wir Bundesliga!

Djdeutschland grüßt Haik Büchsenschuß und Marcello Kaiser.