Irritation und Verwirrung

Zöglinge

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Gefahrengebiet

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Freispruch für den Nikolaus – 30 Jahre gegen Terror

Gewidmet dem Newageman – Can’t beat the feelin’ – Freitag, den 6. Dezember 2013


Eva Herman

Eva Herman war eine, die den Versuch unternahm, Fragen aufzuwerfen. Zitat: „Was viele nicht wissen: Unsere distanzierte Haltung zu unseren Kindern steht auch in einem direkten Zusammenhang mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, dem dritten Reich. […] Keine Sau hatte ihr Buch gelesen! Die politische Aussage wurde kriminell manipuliert und von den ‘Schwestern” verrissen und nieder gemacht, Herman öffentlich vernichtet. Frauen sind stärker, brutaler, perfider, gemeiner. “Nur selten verstehet sich das Weib auf Ehre” , aber Frau Hermnan gebührt Ehre und Respekt!


Unsicherheitsarchitektur

dorothy-projects_0009d-grenade-xmas-declarations-suck-590x405Die Bombenleger und Waffenschieber haben eine Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile erfunden, erst werden gute, willige Rebellen aufgerüstet und dann wieder weggebombt. Eine ausgeklügelte Unsicherheitsarchitektur, aus Lügen, Angst und Desinformation, die für eine immer währende Bedrohungslage sorgen. Was gestern noch Freund war, ist heute Bedroher unserer Freiheit und unseres Wohlstands. Einfacher noch und Friedensnobelpreis-verdächtig billig,  ist allerdings das maschinelle Töten durch Drohnen. Effektive Waffen die schlussendlich immer mehr Militante kreieren und man sieht es nicht. “Die Hässlichen werden geschlachtet, die Welt wird schön.” Am Ende steht immer ein zerstörtes, vermintes, verseuchtes Land im Chaos, Terroristen, Geberländer und die Sharia.

Djdeutschland


Grundeinkommen

408801_175398019228607_133629893405420_222072_516048553_n1 „Deutschland gibt einschliesslich der Sozialversicherungen etwa eine Billion Euro Sozialleistungen im Jahr aus. Das sind im Durchschnitt 12 500 Euro pro Kopf der Bevölkerung.” Also ein 1000 Euro Grundeinkommen wäre bezahlbar. Bei ungemein hohen Einsparungen im Verwaltungsapparat, vereinfachtem Steuerrecht und einem gigantischen Motivationsschub für die Binnenkonjunktur, würde sich wieder Arbeit lohnen und wir selbst könnten den Preis, individuell für deren Vermietung bestimmen.

Vor allem können wir Produkte herstellen die halten, sie da produzieren und von dort kaufen, wo wir selbst leben und erheblich umweltverträglicher, die Ausbeutung rechtloser Arbeiterheere in Asien und schlecht bezahlter Kräfte hier vermeiden. Wir müssen keine (Währungs-) Kriege für unsere Im- und Exportwege führen, wir selbst können unsere Energie sauber produzieren. Vor allem einsparen! Sonne und Wind sind umsonst, besonders dann, wenn man dezentral die daraus gewonnene Energie speichert, sie umwandelt und an Ort und Stelle verbraucht, statt sie teuer und weit zu transportieren.

Es kann sich gemeinhin eine Angstlosigkeit einstellen, einhergehend mit einer gewissen Gelassenheit. Wir können uns bilden, kulturell und politisch betätigen! Wer will, kann es ohne weiteres zu mehr bringen, nur eben nicht zu Lasten unseres Planeten und nicht auf die Knochen der überwältigenden Mehrzahl seiner Bewohner und Bewohnerinnen!

djdeutschland


Und ob ich mich alleine im Halbkreis aufstellen kann!

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Wigald Boning Und ob ich mich alleine im Halbkreis aufstellen kann!
Ich habe in den letzten Jahren viel mit meinen französischen Freunden über Politik diskutiert. In deren Augen bin ich Deutschland, und ich habe mit der Zeit diese Sichtweise übernommen. Nein, ich bin nicht nur Deutschland, ich bin sogar der typische Deutsche, mit allem, was dazugehört. Früher distanzierte ich mich gerne, gab mich als „Nur“-Europäer, als Möchtegernstaatenloser, als Jazzer (die haben im Normalfall immer ihren Pass verlegt). Der Wandel geschah wohl unter dem Eindruck der Selbstverständlichkeit, mit der Franzosen sich als Franzosen definieren – und zum Glück habe ich sehr schlaue, humorvolle Freunde, die diese Selbstverständlichkeit mit dem keckstmöglichen Augenzwinkern verknüpfen.
Ich bin tatsächlich als „typischer Deutscher“ bestens geeignet, weil sich einerseits in meiner Familiengeschichte alle Brüche wieder finden, vom katholischen Widerstand, KZ, Duckmäuser, Antisemitismus, äußerster Heldenmut, Traumatisierung durch den ersten Weltkrieg, Angst, Suff, Armut, Heimatliebe – und von all dem auch das genaue Gegenteil. Außerdem bin ich zum Viertel Pole, das ist ja auch nicht untypisch. Ich bekenne mich zu jedem einzelnen Detail. Es mag vielleicht kein Vergnügen sein, Deutscher zu sein, aber es ist verdammt interessant. Es fällt mir leicht, in mir all jene Charakterzüge aufzuspüren, die man in den letzten 2000 Jahren mit dem „Deutschsein“ in Verbindung brachte, beginnend bei Tacitus („Frisia non cantat“), über Marc Twain bis hin zum Wahlspruch der SS: „Deutschsein heißt, eine Sache um ihrer selbst Willen zu tun“. Ich weiß exakt, was gemeint ist.
Meine französischen Freunde mögen mich (behaupte ich mal), und sie mögen mich auch, weil sie mich als den Repräsentanten eines Volkes kennengelernt haben, das vielleicht doch nichts erkennbares „geworden“ ist, aber dennoch ohne Zweifel erwachsen -so wie eben ich, als sein Vertreter zum Thema Weltpolitik: Aus französischer Sicht betreiben wir allerdings Weltpolitik, und zwar viel zu viel. Jene Spezialbeziehung, die wir zu Russland aufgebaut haben, wird vom Rest Europas mit Wachsamkeit verfolgt. Der Machtzuwachs durch diese (in ihren Augen) privilegierte Partnerschaft führte zum Beispiel dazu, dass Sarkozy mit der „Union pour la méditerranée“ ein Gegengewicht schaffen wollte – und er wurde von Merkel eiskalt gestoppt.
Ja, ich weiß, man liest in diesen Tagen viel, wir seien nicht ausreichend global engagiert. Mag ja sein. Aber jedes Engagement muss nicht nur sinnvoll sein (Afghanistan war in der Rückschau betrachtet ja kaum sinnvoll, oder?), sondern darf auch nicht dazu führen, dass neue Verwerfungen innerhalb Europas provoziert werden. Die Lösung ist, wieder einmal: Europa. Wir müssen unsere Kräfte bündeln. Aber das wissen sie ja schon :)
Wigald Boning

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Wrapped

Wrapped


Die Montagskolumne #189 Wiederholung

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Wenn wir alle uns ein, zwei Tage lang gegenseitig cash bezahlen, werden sich die Banker bekotzen und wir uns kennenlernen. Wir werden den Strom abschalten und uns eine Nacht im Kerzenschein aneinander wärmen und persönlich miteinander sprechen; dann wachen wir auf und lassen die Ideologie links und rechts liegen. Denn selbst wenn man die EEG-Umlage und Hartz4 verdoppelt, holen wir die Subvention der Atom- Kohle- Auto- und Rüstungsindustrie nie auf!

Djdeutschland


Papa emerito

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Einst wollte ich das Kinderbild des Papstes neben die BÖSEN KINDER stellen. Doch bei kurzer Betrachtung passte es einfach nicht dazu. Dieses Kind war kein böses Kind, es war sichtbar ein gutes.


Mit freundlichen Grüßen

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Heino Sänger und Interpret von Volks- und Wanderliedern, „Star der schweigenden Mehrheit“ und Erfinder der Sonnenbrille, (Bad Münstereifel stellte ihm einen Personalausweis mit Sonnenbrille auf dem Passbild aus) hat mit seinem neuen Album „Mit freundlichen Grüßen“ gezeigt, was eine Hake ist und schafft dabei mit Größe und Selbstironie einen Akt der Versöhnung! Was hatte Heino nicht alles an Hohn und Spott über sich ergehen lassen müssen, den wahren Heino, dieses ewig gestrige in die braune Ecke gestellt werden, dieses: wie du wieder aussiehst… und jetzt diese besonders schöne Variante unseres Urheberrechts. Schade das diese Platte bisher nicht auf Vinyl erhältlich ist!
Wann kommt Ramsteins Erwiderung Schwarzbraun ist die Haselnuss ?

Djdeutschland

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Die Montagskolumne #194 Laura Himmelreichs Titten

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Mann ist vor diesen permanenten sexuellen Übergriffen nicht mehr sicher! An jedem Kiosk springen einem Titten förmlich ins Gesicht. In der U-Bahn, im Bus, im Straßenverkehr, überall machen sie dich an! Alles ist bis zum Overkill sexualisiert und die Frauen machen es mit. Jede zweite frisst Hormonpillen für geilere Titten und bessere Haut, Anne Wizorek verzichtet auch auf der Jauch Bühne nicht auf ihren Kajal, warum eigentlich?

Ausgerechnet der STERN, das Tittenmagazin No. 1, macht das ‚Tabuthema‘ auf und gewinnt mit dem Hashtag #Aufschrei an Relevanz. Gezielt Töten, Entführen, Foltern, Vergiften, Bombardieren; nichts ist so erfolgreich wie der Griff zu den Titten! Und dann bringt man uns ausgerechnet Silvana Koch Mehrin, eine, die weder durch besonderen Fleiß, noch durch ihre akademischen Fähigkeiten aufgefallen wäre.

Du musst dich davor hüten, als Macho diffamiert zu werden, nur weil du größer als einsneunzig bist. Wieviele Frauen haben schon an irgendwelchen Theken ihre Brüste ungefragt an mich gedrückt? Wie viele Sprüche musste ich mir schon bezüglich des Verhälnisses meiner Körpergröße zu meiner Schwanzlänge anhören? Wenn du sie abweist sind sie sauer. Haare färben, sich jünger machen, Augen betonen, falsche Nägel, Brüste, Wonderbra, Make up – beim Betrügen ist die Frau in Führungsposition! Blickt man sich auf der Straße um, sind es Frauen, denen nichts wichtiger scheint als ihr Aussehen, Performance, der permanente Wettbewerb.

Fangt an, euch zu fragen, was ihr mit dieser Versexualisierten Atmosphäre zu tun habt! Hört auf das Grundwasser mit Hormonen zu verseuchen und Tierquälerei mit eurem Schönheitswahn zu unterstützen! Macht euch Gedanken darüber, was aus unseren Kindern wird, die ihr um einer männlichen Karriere willen, in die Obhut dieser Konsumgesellschaft überstellt!

Djdeutschland


Laurent Louis über Anschläge unter falscher Flagge und inszenierten Terrorkrieg

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Der Abgeordnete des belgischen Parlaments Laurent Louis spricht über die wahren Hintergründe der Anschläge des 11. September und darüber, wie Nordafrika und der Nahe Osten gezielt durch vom Westen unterstützte radikale Islamisten destabilisiert werden.


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Rock the road

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DELIVERY FOR MR. ASSANGE

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A parcel containing a camera is sent to Julian Assange at the Ecuadorian embassy in London through the Royal Mail. Through a hole in the parcel, the camera documents its journey through the postal system. Images were uploaded every 10 seconds.
Messages from Julian from inside the Ecuadorian Embassy. Jan 17 2013 

Hello World http://i.imgur.com/gJY2a.jpg
http://i.imgur.com/SGxGp.jpg
Postal art is contagious http://i.imgur.com/Pg1V9.jpg
Welcome to Equador http://i.imgur.com/Nw8ae.jpg
Free Bradley Manning http://i.imgur.com/8yhr1.jpg
Free Anakata http://i.imgur.com/Cr8xB.jpg
Free Anon’s http://i.imgur.com/IUtRv.jpg
Justice for Aaron Swartz http://i.imgur.com/H9AOp.jpg
Free Nabeel Rajab http://i.imgur.com/e33jo.jpg
Free Jeremy Hammond http://i.imgur.com/IeiSf.jpg
Free Rudolf Elmer http://i.imgur.com/1bDDg.jpg
Transparency for the state! Privacy for the rest of us!http://i.imgur.com/RulEP.jpg
Postal art is contagious – http://i.imgur.com/m2o26.jpg
Thank you Ecuador! http://i.imgur.com/1fU4V.jpg
Thank you to all our supporters!http://i.imgur.com/zY5zn.jpg
Keep Fighting! http://i.imgur.com/FPqon.jpg
2013 We Win! http://i.imgur.com/owszM.jpg
Fin! http://imgur.com/Ie80H
out of cards. http://i.imgur.com/7AuHV.jpg
Thumbs Up! http://i.imgur.com/AVGDr.jpg
:-) http://i.imgur.com/LroWL.jpg
Goodbye http://i.imgur.com/z9ioN.jpg
i.imgur.com/Y0KfE.jpg
…………………………………………………….
The Wikileaks, Julian Assange Diplomatic Standoff — Animated 


Die Montagskolumne #192 Der neue Faschismus

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„Der neue Faschismus wird nicht kommen und sagen „ich bin der neue Faschismus“, er wird sich als Antifaschismus ausgeben.“

Als in St. Pauli ein junger Mann mit einem Skrewdriver T-shirt die Kneipe Skorbut betritt, kommt es zum Streit mit anderen Gästen. Als er am Boden liegt, treten Angreifer auf ihn ein, der 27-Jährige wird mit schwersten Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht. Ein Nazi?

Der Nazi ist der Inbegriff des zu Vernichtenden, man ist bereit, seine Gesundheit zu riskieren und stolz darauf, gegen die Wiederkehr der braunen Vergangenheit zu kämpfen. Es kommen schnell Hunderttausend zusammen, die glauben, die Nazis seien die mit Skrewdriver-T-shirt oder mit Glatze. In den sozialen Netzwerken meldet und denunziert jeder jeden als Nazi, Sarrazin wird niedergebrüllt, niedergeschrieben, diffamiert und ungelesen meistverkauft!

Auch die Vokabel Antisemitismus wird inflationär gebraucht, verkommt zur Phrase, ist zu einem Kampfbegriff geworden. Das Wiesenthal-Zentrum bezeichnet Jakob Augstein als Antisemiten, weil er Gaza zurecht als „Ort aus der Endzeit des Menschlichen“ bezeichnet, als Lager und Gefängnis, in dem Israel seine Gegner ausbrütet. Auch Günter Grass, der sagte was gesagt werden muss, hat sich mit SS-Vergangenheit, als solcher identifiziert.

Niemand hat etwas dagegen, wenn man Nazis überwacht, bespitzelt, ihnen die Einreise verweigert, Daten über sie sammelt, viele wollen sie verbieten! Otto Schily, ehemals Referendar, dann Anwalt Horst Mahlers, stand als Innenminister im 1.NPD-Verbotsverfahren Horst Mahler gegenüber! Mahler sitzt heute – und das kann man in Deutschland – 12 Jahre ohne Bewährung wegen der Leugnung des Holocaust!

Selbst die Piraten haben sich den Schneid abkaufen lassen, endlich etwas zu legalisieren und dem Boden zu entziehen, was nicht zu leugnen ist! Der Kampfbegriff ist zementiert und jede Existenz kann nicht nur in diesem Land, damit vernichtet werden.

Unterscheiden sich Antifaschisten von denen, die sie zu bekämpfen vorgeben? Oder schlagen sie gehirngewaschen in ihrer verbohrten Dummheit auch einen Sid Vicious oder Charlie Chaplin tot?

Djdeutschland


Die Montagskolumne #191 Goodbye 2012

REUTERS NEWS PICTURES - IMAGES OF THE YEAR 2012

Die Welt ist nicht untergegangen!

Meine Sorge wegen der schönen Weihnachtsgeschenke war unbegründet, sie kamen alle an den Mann. Es war ein schönes Fest, ein Neuanfang! Der Schmaus war diesmal nicht ganz so üppig, aber ausreichend. Die gesundheitliche Unpässlichkeit war zäh, brachte uns von Reiseplänen ab und ist noch nicht überwunden, kann aber mit Coca Cola, dem besten Getränk der Welt, im Zaum gehalten werden. Nur der Neue musste am 24. in die Notaufnahme, sich Penicillin abholen. Jetzt geht es ihm wieder gut, er wünscht sich Bratwurst zu Sylvester! Bei EDEKA-Holst in St. Pauli konnte man es sehen: der Aufschwung ist da! Die Schlange reichte bis auf die Straße, als wenn morgen die Welt unterginge, die Leute kaufen wie bekloppt. In den Gängen wurden Sekt und Säfte gereicht. Die einzige Ressource, die unendlich vorhanden ist, ist Geld, danke Mario Draghi! Der Champagner ist kaltgestellt. Dieses dumme, viel zu frühe Geballere, überstehe ich jetzt auch noch. Verknallen eigentlich Immigranten aus bildungsfernen Kriegsgebieten am meisten, oder kommt mir das nur so vor? Oder bin ich Rassist?

An alle alles Gute!

Djdeutschland

 


Die Montagskolumne #190 Maul halten

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Manchmal macht mich der ganze Schlamassel ohnmächtig, diese geballte Unwissenheit, diese Ignoranz gegen die es zu kämpfen gilt und dann erst das, was man selbst noch alles nicht weiß! Ich weiß, umso mehr ich weiß, daß ich nichts weiß. Ich kann nicht schreiben und muss mir Lichtblicke verschaffen.

Doch nicht einmal von den Lichtblicken schaffe ich zu berichten. Nicht von Dresden, nicht von der CYNETART , nicht von Bellevue, nicht von den Kindern und ihrem Stop Motion Film bei der Verleihung des Multimediapreises 2012, MB21, „Die Eule allein im Kindergarten“ . Nicht von ‚Kontrollverlust‘, nicht von ‚Friedrich dem Gebissenen‚.

Vielleicht hat Ziegler recht mit seinem Eindruck, daß das hier mehr eine Masche ist, und die Sätze und Slogans immer gleich kommen. Ihm fehle die emotionale Bandbreite, Nachdenklichkeit und Gesprächsbereitschaft. Ich bin jedenfalls im Moment etwas resigniert und verkrieche mich am liebsten im Alleingang hinter dem Ofen.

Was also tun? Meine Freundin Agnieszka Krzeminska empfiehlt, ein „belebender Flashmob“ wäre mal wieder fällig. Doch den habe ich jeden Tag! Der NEUE verteilt flutartig sein komplettes Spielzeug in der gesamten Wohnung und ich dusche kalt. Mein Beitrag zur Revolution im Verbrauch, ich werde mein Kapital vervierfachen!

„Deutschland geht es so gut wie nie zuvor“ sagt Vizekanzler Phillip Rösler zum Armutsbericht. Welchen Deutschland meint der Rösler eigentlich fragt sich tomswochenschau: „Joachim Deutschland oder Djdeutschland?“

Djdeutschland


TOTALE SOFAREVOLUTION: Karl Friedrich Buck zum Stand der Euro-Krise mit Tipps für Sparer und Blogger


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Not ready to die your war


Gott sei Dank

Jetzt übertreibt’s die Propaganda schon ein bisserl, oder? Das personifizierte Böse, der über alles böse Böse Abu Hamza al-Masri, die Mutter allen hasspredigens, sitzt in siebenjähriger Haft wegen Volksverhetzung. Ein Auge und beide Hände im Kampf gegen die Sowjets in Afghanistan verloren, wird er jetzt ENDLICH den Folterern und Erfindern des Terrors, den USA überstellt. GOTT SEI DANK!


Eine Seilbahn für St. Pauli

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin dafür, NICHT dagegen zu sein! Ich weiss natürlich, was die STAGE im Schilde führt und das gibt sie ja auch unumwunden zu. Sie meint nicht öffentlichen Nahverkehr! Die Tag- und Nachtverbindung von St. Pauli und Wilhelmsburg, mit HVV-Anbindung, genau das sollte unsere FORDERUNG sein! Nicht nur von der STAGE – die Fünfzig Millionen mitbringt – sondern vor allem von unsererm Hafen, von unserer Stadt, von der Politik!

Was sagt die Port Authority, die schon jede Menge Geld in die Ernst August Schleuse gepumpt hat? Was sagt uns die Elbphilamonie – Lasst es uns von oben anschauen? Geld ist ja da!

Seil- und Schwebebahnen sind leicht auf- und abzubauen, sie sind kostengünstig und weniger Personalintensiv. Unter Ihnen entsteht Platz, Platz den diese „Umweltstadt“ dringend braucht. Zudem steht die schönste Stadt der Welt deutschlandweit in der Luftverschmutzung auf Platz ZWEI, nach München! Es sind noch nicht einmal die Cruiser, die uns am meisten verpesten, es ist vor allem der Autoverkehr.  Hamburg ist gestopft mit Autos, du hast Schwierigkeiten mit dem Kinderwagen Straßenseiten, wie die der Paul-Roosen-Straße zu wechseln. Wegen zu vieler parkender Autos!

Wir brauchen in dieser Stadt keine Fahrradwege, wir brauchen Fahrradstraßen! Überdachte Fahrradwege und weniger Autos! Autos sind zu langsam, sie halten uns auf. Autos verschmutzen unsere Luft, sind gefährlich und fressen Fussgängern und Fahrrädern wertvollen Platz weg! Fast keiner braucht wirklich ein eigenes Auto, Autos kann man sich teilen. Sie schränken die Lebensqualität in unserer Stadt zu stark ein.

Unsere Forderung sollten sein:

Die Helgoländer Allee – auf der größte Seilbahn-Pylon stehen soll (Bild oben) – welche durch den Elbpark, von den Landungsbrücken herauf zur Reeperbahn/Millerntorplatz führt, für den Autoverkehr zu schliessen! Den Millerntorplatz und den Millerntordamm mit einer Leichtbaubrücke (Viadukt) zu überbrücken, den Elbpark so zu erweitern und mit der Verbindung zu Planten und Blomen, eine zusammenhängende öffentliche Grünfläche bis weit in die Stadt hinein zu schaffen. Das ist Umweltstadt, das ist (Tourismus-) Attraktion!

St. Pauli erstickt am Tourismus, der „Eventisierung“ und seinen Nebenwirkungen. Fragen sie den Arzt und fragen sie den Apotheker! Man muss in St. Pauli kein Umweltexperte sein, man putzt und staubsaugt jeden Tag, die Luftverschmutzung liegt 60% über den europäischen Grenzwerten! Es muss Ausgleich geschaffen werden! Es müssen mehr Ruheräume geschaffen werden, LUFTSCHUTZGEBIETE. Park Fiction ist bestes Beispiel dafür, das sich außergewöhnliche Ideen, Anwohner-Planung, Teilhabe an dieser Stadt, lohnt, ja sogar bezahlt macht!

Wir ALLE müssen alte Zöpfe abschlagen und NEU denken. Zwischenrufe, wie bei der St. Pauli Seilbahn-Informationsveranstaltung: „Unsere Kulturlandschaften, unsere Kirchen“, oder „Gondeln im Flachland„, sind ein Witz, bei dem was Immobilieninvestoren mit schönem Lehrstand, aus Hamburgs Silhouette vom Hafen aus gesehen gemacht haben.

In dieser Stadt wurde schon einmal ein interessantes Projekt verhindert: Die Magnetschwebebahn. Mit weitreichenden Folgen. Auf die Idee, eine Bahn auf Stelzen über der Autobahn, abseits teurer Umweltgutachten und hunderten Planfeststellungsverfahren,  der ICE-Strecke nach Berlin zu bauen, sind beide sich bekämpfenden Lager nicht einmal ausversehen gekommen.

Eine Seilbahn kann LEUCHTTURMFUNKTION für eine neue Stadt- und Verkehrsentwicklung sein. Eine öffentliche Stadt-Verkehrsplanung, die allen attraktiv erscheint, allen Spaß macht und von allen bezahlbar Gewinn bringt; nicht nur international operierenden Immobilieninvestoren den Weg ebnet, sondern ganz besonders den Bewohnern und Besuchern mehr Raum in dieser Stadt!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #185 Riot St.Pauli!

Am Samstag erstand ich auf dem Flohmarkt in St. Pauli das Buch Mao Tse-tungs ‚Theorie des Guerillakrieges‘, der Verkäufer sagte: „Da kannste noch was lernen,“ Ich entgegnete ihm: „Ich will nur nachschauen, ob ich alles richtig gemacht habe.“ Riot (Aufruhr) will man uns in Syrien, Iran, Israel, Brüssel, Moskau und wer weiß wo, aufschwatzen. Selbst Terrorist, hat man aber mit mehr und mehr ‚Pussy Riots‘ im jeweils eigenen Land zu kämpfen.

Man muss nur umdrehen, dann wird’s verständlich, wie Holger Kramer es Julien Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in den Mund titelte: „Ich bin heute zu Ihnen gekommen um Ihnen mitzuteilen, dass meine Ausreise nach Ecuador noch heute….“ dann geht’s unter im tosenden Beifall.

Man bleibt unter seinen Möglichkeiten! Auch der St. Pauli Hafenstraße sollte endlich klar werden, daß sie auf dem Milliarden schweren Filet des europäischem Immobilienmarktes lebt! Es werden bereits Millionen gezahlt, nur um dem ‚wilden Leben‘ nahe zu sein. Schon morgen will der Passagier statt mit schmutzigen Cruisern im Luxusbauwagen, sauber den Elbblick geniessen; will nicht eine Park-Fiktion, sondern einen echten Park, ächten Strand genießen!

Man sollte unverzüglich mit den Planungen beginnen, lokale Strukturen stärken und die vorgelagerte Hafenstraße für den Autoverkehr schließen. Einen Strand aufschütten und einen Miniaturland-Gazastreifen-Beachclub im volkseigenen Betrieb eröffnen. Dann wäre die Durchfahrt der Cruiser der Eliten viel spannender! Pussy Riot Konzerte und kleine Flottillen Abenteuerausflüge zum Strand, mit kleinen Schießereien – statt der immer gleichen, dummen, lauten Feuerwerke. Man könnte den Anti-Piratenkampf üben, oder Cruiser kapern, mit sich anschließender, nächtlicher Massen-Lösegeldübergabe bei Blaulicht, auf der Reeperbahn nachts um halb eins!

Es könnte den Forderungen Nachdruck verleihen, mit Freihandelszone, der Aufnahme Julien Assange, Bankgeheimnis, oder sogar Unabhängigkeit zu drohen, 0der der Erichtung eines eigenen Palästinenserstaates!  Nur Lumpen sind bescheiden.

Djdeutschland


Not Ready To Die

>>>Israel-Loves-Iran


Elbdisharmonie 2012

Samstag, 18. August,
Balduintreppe Hafenstraße
St. Pauli 15.00 Uhr
Elbdisharmonie Umsonst & Draussen.

Der Erlös geht an: SOS St. Pauli.

Fiddelaltermolk, Kosmo Koslowski, Janina, Thrashing Pumpguns, Pacifico, Rock N`Roll Hotel, Chilombiano und Iriemike & the Hilpom Allstars!!!

Aftershow Party im Ahoi mit DJ Kimboz!