Irritation und Verwirrung

Tolksdorf

9. HOCHZEITSTAG ?

BENNY BO

ALLES AM WEIBE IST EIN RÄTSEL UND ALLES AM WEIBE HAT EINE LÖSUNG

DJDEUSCLAND


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FÜR LANDO UND JÜRGEN

ICH TRAUERE IMMER NOCH, DU WARST EIN GUTER PAPPA, HAST KEINEN VERRATEN, HATTEST RECHT UND ICH HABE DIR MISSTRAUT, DENNOCH HAST DU WIE EIN RICHTIG GUTER PAPPA AUCH ÜBER DEINEN TOD HINAUS BIST DU MEIN VATER

#https://www.youtube.com/watch?v=u5a8KnM-jtcN

DJDEUTSCHLAND


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Maki


Hotel Monaco

In den Urlauben mit meinen Eltern fuhren wir jedes Jahr nach Pai di Sotto, in das versteckte, in einem wunderschönen Park gelegene Hotel Monaco am Gardasee. Das Hotel gehörte Signore Bertoluzza einem alten, sehr freundlichen und feinem italienischem Signore, der Jahre seines Lebens in München verbracht hatte und ein perfektes Deutsch sprach.

Betoluzza lies nicht jeden in sein Hotel, zu schön, zu gepflegt war sein Garten, nein sein Park, in dem üppig Oliven, Blumen, Zitronen, Palmen, Zypressen, Lorbeer, Agaven und sogar ein kleiner Bambuswald wuchsen. Es trafen sich dort fast immer die gleichen Leute, die die Ruhe, das Ambiente, die geschmackvollen Zimmer und das schöne Wetter genossen. Ich erinnere mich an einen Kölner Immobilienbesitzer mit Jaguar, der weil er eine Menge Motta Aktien besaß, immer dieses Eis aß und an alle verschenkte in der Hoffnung seine Aktien könnten steigen. Er hatte einen missratenen Sohn, der mich immer an Tolksdorf erinnerte.

Mein Vater kaufte mir ein Schlauchboot, eine Taucherbrille und Flossen, sodaß ich den ganzen Tag beschäftigt war. Ich beobachtete im Park die Ameisen und Käfer, die ich wegen ihres Aussehens Nashorn Käfer nannte. Ich las den von meinem Vater im Tabacchi gekauften Roman: „Heiß weht der Wind am Yucatan“ und einmal fand ich ein nacktes aus dem Nest gefallenes Vögelchen, das drohte von den Ameisen aufgefressen zu werden, doch meine Versuche es mit Würmern zu füttern und gesund zu päppeln scheiterten kläglich.

Manchmal versuchten mein Vater und ich uns bei Einbruch der Dunkelheit im Grundangeln. Man zog ein Stück der Angelschnur aus den Ösen der Angelrute und hängte ein Stück Papier ein und wartete bis ein Fisch, gelockt von einem Stück Gorgonzola auf dem Grund des Sees anbiss und das Papier sich bewegte. Mir taten allerdings die Fische leid, besonders das Töten der Fische brachte ich nicht übers Herz.

Einmal verbrachten wir dort ganze sechs Wochen, meine Mutter und ich waren vor gefahren und mein Vater, der ja der Meister und Chef eines Dental Labors war, folgte drei Wochen später. Ich war seinerzeit ein in vollem Wachstum stehender Teenager, der Tonnen von Spagetti und Cotolettas alla Milanese an Insalata Mista in sich reinstopfte. Außerdem entwickelte ich eine Leidenschaft zu Kaffee und Cappuccino.

Ich schwamm und tauchte im See, paddelte mit meinem Schlauchboot, lag faul in der Sonne, oder spielte mit einem Münchener Staatsanwalt stundenlang Risiko in der Lobby des Hotels. Einmal füllte ich mit Leo, einem Hotelbediensteten, im Weinkeller, der noch unter dem Keller des Hotels lag, Wein aus großen Korbflaschen in kleinere Flaschen bis Leo und ich einen sitzen hatten.

Es war eine herrliche Zeit, man beobachtete die eleganten Rivaboote mit ihren mondänen Wasserskis und fuhr abends nach Torri del Benaco um bei Fortunato am See eine Pizza zu essen. Wir lernten Diego Donalatta kennen, einen Geschäftsmann, der Diskotheken wie Number One, oder Bars wie Don Diego am See betrieb und wenn sie gut liefen, teuer wieder verkaufte. Er hatte das Monaco gepachtet um etwas kürzer treten zu können, seine Frau, die aus Süd Tirol kam, machte für uns den besten Apfelstrudel den ich je gegessen habe!

Nun sind Jahrzehnte vergangen und Bertoluzza sicher schon lange verstorben, das Hotel Monaco ist, wie wir erfuhren seit zehn Jahren verweist und Bertoluzzas Park liegt verlassen hinter dicken Eisentoren, im Dornröschenschlaf, versteckt und ungenutzt hinter einer grün wuchernden Wand aus Bäumen und Gestrüpp. Ich träume davon das Hotel zu besitzen und es mit meiner Familie zu betreiben. Alle Freunde, Bekannte und Familie könnten zu uns kommen um im Monaco Urlaub zu machen. Das Haus am See. Alle kommen vorbei, ich brauch nie rauszugehen… Ich wäre der Hoteldirektor und unsere Tante Hubi aus Ligurien könnte die Küche übernehmen.

Wünscht uns Glück, das dieser Traum in Erfüllung geht und wir die Tradition des Hotels Monaco weiter führen und den Park zu Ehren Bertoluzzas aus seinem Schlaf erwecken können!

„Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht’ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn! (…) Wie sehr wünschte ich meine Freunde einen Augenblick neben mich, dass sie sich der Aussicht erfreuen könnten, die vor mir liegt.“ (Johann Wolfgang von Goethe am Gardasee)

Djdeutschland


Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: Die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Afrikaner trockenen Fußes sicher rüberzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt immer, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Wenn die Massenpsychose ausbricht, dann bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier im Arrest. Selbst die `Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kommt gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


exspecto ergo sum

ABHANDLUNG ÜBER DAS WARTEN, 2. Teil

[…] der Zustand, in dem sich ein Wartender befindet, ist bestimmt durch ein terminiertes Ereignis in der Zukunft. Da jeder Augenblick der jüngste, das Leben ewig ist, so verweilt der Wartende prinzipiell unendlich lange. Warten erfordert zunächst nur physische Anwesenheit.
Gedanken und Verhalten sind frei.

Die extra dafür eingerichteten Warte-Räume allerdings, versuchen uns diese Freiheit zu nehmen. Zunächst ist allgemein mangelnde Feinfühligkeit bezüglich der möglichen Rafinesse innenarchitektonischer Detailfreude zu verzeichnen, auch die Auswahl der Medien ist vielerorts nachlässig, um nicht zu sagen, daß mir bis jetzt das advanced-waiting-room-styling noch nicht […] begegnet ist.

Meist wird der Wartende unbewußt mißmutig angesichts der gähnenden Warte-Leere, die von den Installationen ausgeht. Schlimmer noch, daß die für die Bestückung verantwortlichen Stümper das Niveau der Zerstreuung mit zweitklassigen Frauenmagazinen und fiesen Motorsportblättern für ausreichend halten. In das Mobiliar haben sich schon Stunden, Tage und Jahre sinnlos-abgründig vegetierendes Warten hinein gefressen, das einem gleich beim Eintritt entgegen dampft … […]

(aus: Tolksdorf-Schriften, Bd.I,S.14, Hamburg,1991)


»Ost-West-Straße«

Seit Baubeginn ist die Ost-West-Straße umstritten. Sie hat weitreichende Auswirkungen auf das heutige und zukünftige urbane Leben in der Hamburger Innenstadt. Zu diesem Thema arbeiten Künstler in Installationen, Filmen, Musikvideos und Aktionen.

»Ost-West-Straße«

Josephin Böttger, Detox, Simon Fröhlich, Hartmut Gerbsch, Jan Köchermann, Johannes Matern, Petra Schoenewald, Mark Wehrmann, Ralf Weißleder. Die Reihe »Stadt-Schnitt« wird geplant und durchgeführt von Westwerk und der HafenCity Universität, Department Architektur und Urban Design.

Eröffnung: Donnerstag, 20. September 2012, 19 Uhr Ausstellung: 21. bis 30. September 2012 Di–Fr 15–19 Uhr, Sa/So 12–15 Uhr

WESTWERK.
Admiralitätstraße 74
20459 Hamburg


Rubato


Montagskolumne #154 Schönes Leben

Wir wollten dem ‚Neuen‘ das Meer zeigen

Der Anblick des riesigen, wabernden Teppichs aus Wasser machte ihn ganz ruhig. Er probierte an verschiedenen Stellen des Strandes, ob der Sand überall gleich schmeckte. Er wusste nichts von der gnadenlosen Ausbeutung der Meere, die des Strandes bescherte ihm einen Strandkorb. Mama sammelte ihm Muscheln, Papa beschütze ihn vor einer riesigen, hungrigen Möwe und füllte eine Flasche mit Strand als Souvenir. Am nächste Tag pflückten wir mit ihm Äpfel in Tolksdorfs wildem Garten – die biblische Frucht. Er probierte, wie zu erwarten, mehrere verschiedener Größe. Es war eine reiche Ernte und Tolksdorf froh, daß die Äpfel verbraucht werden und nicht verfaulen. Seine Freundinnen haben schon zwei Kuchen für ihn gebacken, doch es war immer noch genug für alle da. Wir nahmen zwei Tüten für Strudel und Kompott mit. Den Neuen interessiert nur die Gegenwart, die Zukunft kennt er nicht.

Djdeutschland


Elvis the King

Grab

„Er lies seine weitgespreizten
Beine schlottern

und zuckte kaum merklich mit dem rechten Knie.
Es war eine Art Mischung aus rasantem Schlurfen
und Charleston-Geschlenker.
Er grinste höhnisch, senkte seine Augenlider,
lächelte aus dem linken Mundwinkel
und zuckte mit den Hüften.“

Presley
hatte bis 1977 rund 500 Millionen LP’s und Singles abgesetzt.
Seine Fernsehshow ‚Aloha from Hawaii‘ am 14. Januar 1973
wurde über Satelit weltweit live übertragen
von etwa eine Milliarde Menschen gesehen. (Quelle: Rocklexikon)

Drecks GEMA

 

Als ich vom Münzfernsprecher

in seinem Haus, 3764 Elvis Presley Boulevard
versuchte die Fans in Deutschland zu erreichen,
erreichte ich meine Mutter.
Ich erzählte ihr das unser Jüngster gerade am Grab von Elvis,
das Laufen gelernt habe!

Ich hätte ihr auch noch von Memphis erzählen können,
der sterbenden Stadt, dem Tand,
daß wir unsere großen Zehen
vorher in den Missisippi getaucht hatten
und mit ein paar Rednecks
auf dem Parkplatz vor Graceland gekifft hatten.
Aber ich erzählte ihr nur das Wesentliche:

„Mama, Elvis lebt“


Earth & Fire – Weekend

       Ze heeft
       een ongelooflijk lekker
       kontje zeg
       in da pakje! 

 

(mehr …)


Staatsstreich in der Schweiz

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Was für die Türken der Atatürk,

ist für die Schweizer

das Bankgeheimnis.

„Dass die Schweizerische Finanzmarktaufsicht (Finma)
in einer bisher einmaligen Aktion
Daten von einigen hundert Kunden der UBS
an die amerikanischen Behörden ausliefert,
ist ein folgenschwerer Schlag für den Finanzplatz Schweiz.

Der Preis der ganzen Aktion ist umso höher,
als keineswegs sicher ist,
wie viel eine solche staatspolitisch begründete Torpedierung
des Bankgeheimnisses der Bank, die es zu retten gilt, wirklich nützt.
So ist das «Settlement» trotz einer Herausgabe von Daten
mit einer Buße von einigen hundert Millionen Dollar verbunden.“ (Quelle NZZ)

Der Schweizer ist normalerweise nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen,
es gibt dort die Redensart: „Man kann den Hunden das bellen nicht verbieten“,
aber beim Bürgerrecht Bankgeheimnis hört der Spaß für den Eidgenossen auf.

Die Schweizer sind hoffentlich nicht so blöd wie die Deutschen und lassen sich
wie im Falle Hypo Real Estate mit Steinbrücks und Merkels Stammtischparolen
Sand ins Auge streuen.

Jetzt ist es Zeit, Armbrust und Apfel wieder aus der Tasche zu holen
und den räsen Junkern Einhalt zu gebieten.

DjDeutschland


Die Montagskolumne # 33 Europa

Jing


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In Griechenland brennen die Straßen,

in Frankreich demonstrieren Hunderttausendende gegen die Regierung Sarkozy,
Island laufen die gutausgebildeten jungen Leute weg,
Irland will keinen Vertrag unterschreiben, das British-Pfund-Empire liegt am Boden.

Deutschland müht sich weiterhin die Vergangenheit zu beschwören und schuldig zu sein und überzieht gehorsam seine Bevölkerung mit Desinformation.
Liest man die Titelseite einer Sonntagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung,
„Terror Ziel Deutschland“,
„Iran applaudiert Erdogan“,
Bad is beautiful, lautet die inverse Logik des Obama- Zeitalters“,

erreicht man Stürmer Niveau.

Einig ist man sich nur darin, ein gescheitertes virtuelles Geldsystem, das für Armut, Bildungslosigkeit, Zerstörung und Vernichtung verantwortlich ist, mit virtuellem Schutzgeld am Leben halten zu müssen, das bei uns nicht ankommt, auf das immer nur Wenige Zugriff haben, sind wir doch viel zu beschäftigt mit dem Bezahlen der Rechnungen, um dieses System zu hinterfragen.

Eines will man von Istanbul über Berlin, London, Paris, bis Tel Aviv ganz gewiß nicht,
die angstfreie Gesellschaft.

Trotzdem Danke Recep Tayyip Erdogan

die Erwiderung: „Wenn es um töten geht, mit Töten kennt ihr euch sehr gut aus“,
auf die unsäglich dummdreiste und verzerrende Äußerung Shimon Peres‘ auf dem Weltwirtschaftsforum:
„Was würden sie denn tun wenn hunderte ‚Raketen‘ auf Istanbul abgefeuert würden“, zeigt Eindrucksvoll, wer eigentlich in Europa angekommen ist und wer nicht. Erdos Kontrollverlust in Davos, egal welcher Meinung man auch sein mag, unterscheidet ihn immerhin von allen anderen durch Herz und Sinn für Gerechtigkeit.

DjDeutschland


In wenigen Minuten erreichen wir Tolksdorf


Djdeutschland Exklusiv: Der neue Sänger von KRAAN

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>>>3.0 für Kraan


Bring back my Tolksdorf to me

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Anläßlich des Geburtstags

vom Palermo Nic, wurde zur Tiroler Brotzeit
mit Schüttelbrot, Speck und Schnaps geladen.
Zu meiner großen Freude traf ich dort den Griechen,
in gutem Zustand, sein Film ist endlich fertig und er zufrieden.

Du weißt, wie sehr wir Dich lieben und so war irgendwann das Thema: Tolksdorf.
Der Grieche und ich waren uns einig.

Die Flucht muß bald zu Ende sein, komm endlich zurück!

Ist Dir eigentlich klar, daß Mann/Frau als bekennender Tolksdorfer
von London bis Hamburg, wegen Dir konsequent kalt duscht?
Außer der Grieche natürlich,
ich wundere mich, daß er trotzdem so gut aussieht.

Dj


Die beste Männerbar der Welt

Gott ist tot,
Nietsche auch,
Michi lebt!

„Für tausend bittere Stunden sich trösten,
mit einer einzigen welche schön ist“

Das Beste

an der besten Männerbar der Welt,
sind natürlich die internationalen Stars.
Jediritter, Buschmänner mindestens ein Saddam Hussein Darsteller,
Söhne Schiitisch-jüdischer Mütter, Proffessoren, Maschinisten,
langhaarige Computerspezialisten, Punks, Spieler,
Agenten, Analysten, Kuriere, Zielfander und sogar Ninjas!
Kurz um,

Schwarze, Türken,
Schwule, Schweizer, …
schwesterlich mit Herz
und Hand.

Commandante und Ulrich sind nicht mehr dabei
und wo ist Meyer? Ein schwerer Verlust.

Aber die fieseste Schwuchtel der Stadt legt vorzüglich auf,
Jazz, Rock and Roll, manchmal alte Rio Reiser Songs.
Ein Ort, der mit seinen vielen schwarzen Gestalten
und dem rotgelben Interior,
(nur der Weiss hat’s verstanden)
eine lebendige Deutschlandfahne gibt
und getrost als eines der Filetstücke
des europäischen Immobilienmarktes
genannt werden kann.

Der Volkstribun


Endlich Deutschland

Message von Tolksdorf

…und ich sage dir es hat sich etwas entscheidenes geaendert:

ICH BIN KEIN WARMDUSCHER MEHR!

ich verstehe endlich was du damit gemeint hast, von wegen ich sollte das auch machen, ich habe also verstanden, werde nie wieder warm duschen,
love from britain,

ps
letzte juliwoche, wann genau sage ich noch


Endlich Tolksdorf

Tolksdorf!

Geliebter Freund, Du bist wieder in Europa!
Tiefe Freude erfüllt mein Herz.

Die dunklen Mächte sind schon fast besiegt,
doch noch bist Du im Süden der Insel
und musst dem Boden neue Kräfte abringen.

Doch schon bald wird es wieder heissen:

Endlich Deutschland!

Wir werden in der Küche sitzen,
dicke Zigarre rauchen und neue Lieder singen.

Wir werden jede Menge von diesem Vinyl hören,
und die LongBoys werden da sein
und Dich mit ihrer Größe beeindrucken.

Auch wenn das Imperium immer wieder zurückschlägt,
Die Macht ist mit uns!

Djdeutschland


TOLKSDORF

Ohne Dich

hätte ich meine Stimme nie erhoben,
Kellogg’s Cornflakes, Milch und Zucker.
Ein gutes Geschenk muss weh tun,
hatte der alte Tolksdorf immer gesagt
und Du hast mir Deine beste Platte,
„Holland“ von den Beachboys geschenkt.

Wie wir beide damals,
in der Küche der Neukölner Wohnung mit dem exzellenten
Blick auf den Tempelhofer Flughafen die ersten Aufnahmen gemacht haben?

Die Longboys

spielten im Flur Fußball.
Wir rauchten „dicke Zigarre“
und Du warst überzeugt, dass der Führer
schon mal in der Wohnung, inkognito,
gewohnt haben musste.

Wir haben uns vorgestellt,
die dunkle Seite der Macht hätte
gewonnen und Darth Vader und Hitler
träfen sich zu einem Aufmarsch
derImperialen Truppen unten auf dem Rollfeld.
Dazu die vielen Nebelkrähen,
was haben wir gelacht.

Jetzt fliegst Du oneway

nach Brasilien

und willst ein weiteres Mal

den Kampf mit der dunklen Seite

aufnehmen.

„Always needing, even bleeding,
Never feeding all my feelings,
Damn no wonder, must I blunder,
There’s no wonder all I’m under,
Stop the crying and the lying,
And the sighing and my dying,
Sail on, sail on sailor.” (repead to fade)

Dein Djdeutschland