Irritation und Verwirrung

Kampf

Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Einigkeit und Recht auf Freiheit

Head2Head_Merkel_1992Heute Nachmittag habe ich AU gemacht, Arbeitsunfähig, der Dottore steht in meiner Schuld. Ich konnte also die Rede der Kanzlerin live auf dem CDU Parteitag und meine Lieblingstelenovelas sehen! Die Rede war wirklich grandios und es lohnt sich wirklich sie in voller Länge anzuschauen und nicht auf die Berichterstattung zu vertrauen.

Passte auch ganz gut, weil ich heute Stress mit einem Syrer bei der Arbeit hatte, der mich als Nazi beschimpfte, sich von mir religiös beleidigt fühlte und dann – nach meiner Entschuldigung, auch noch zum Beamten rannte um mitzuteilen, daß er mich schlagen würde, wenn man mich nicht „auf Haus“ schicke. Wie ich heute Abend von Kundschaftern erfahre, hat es ihm ne gelbe Karte und die Androhung des Rausschmisses eingebracht.

Ich hatte ihm schon im Betrieb mitgeteilt, daß ich ihn liebe, aber nach seinem Versuch, mich bei den Beamten anzuschwärtzen, nicht mehr weiter mit ihm kommuniziere.

Na ja, die Kanzlerin hat mir jedenfalls Mut gemacht, daß wir das schaffen können –  auch diese aggressiven, religiösen, „Barmherzigen“, Hermann-Lietz-Schüler in unser Europa zu integrieren: „Unser Recht steht über Familien- Stammes- und Religionsrecht,“ gab die Kanzlerin in ihrer Rede an.

Neun Minuten Beifall.

Djd unter Arrest


Weltmeister

image

Für tausend bittere stunden sich trösten, mit 120 minuten welche schön sind. seite an seite mit den argentinischen fans in der hamburger botschaft weltmeister geworden, durch boateng, ozil, semi kedira, müller, mario götze, neuer… ich witme den titel ISRAEL! deutschland ist europa, wir sind friedlich vereint, oder um es frei nach Tayyip Erdoğan zu sagen, wir sind fair im fußball, ihr seit gut im töten.

djdeutschland


Warnung

image

Manchmal könnte einen die Wut da hin zurück bringen, die Flinte derer die glaubten sich notwehren zu müssen wieder aus dem Korn zu holen.


Eine Theorie der Verschwörung

Eine Theorie der Verschwörung, dennoch sehenswert. Der Aufruf zu Gewalt gegen die „schuldigen Eliten“ ist abzulehnen und bleibt dumm!


Ein Toast auf Snowden

image
Daten sind die wichtigste Währung unserer Zeit. Spätestens seit Big Data und den Snowden-Enthüllungen sollte das jeder wissen. Dennoch gehen die meisten Menschen nicht gerade vorsichtig mit ihren wertvollen Daten um – erst recht nicht auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Co.

Im Austausch für ein banales Facebook-Spiel oder ein personalisiertes Video exhibitionieren sich jeden Tag Millionen User und geben Firmen die Erlaubnis, ihre Daten von ihren Profilen zu speichern. Die Datensätze werden anschließend an große Marken teuer weiterverkauft – für bis zu 20$ pro User.

Der DATENMARKT, thematisiert dieses tägliche, intransparente Geschäft mit privaten Daten und stellt die Frage: Wie hoch ist die Bereitschaft der Menschen, ihre Daten gegen reale Waren einzutauschen, wenn man ihnen aufzeigt, dass ihre Privatsphäre einen realen Wert hat?


Bild

Gefahrengebiet

1551595_10203103932704446_1815363103_n


Invictus (Unbezwungen)

Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwung’ne Seel mir gab.

Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schrein mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart –
mein blut’ger Kopf blieb aufrecht stehn!

Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann.

Was kümmert’s, daß der Himmel fern
und daß von Straf‘ mein Buch erzähl‘,
ICH bin der Herr von meinem Stern,
ICH bin der Meister meiner Seel‘!


Invictus (Unconquered)

Out of the night that covers me,
Black as the Pit from pole to pole,
I thank whatever gods may be
For my unconquerable soul.

In the fell clutch of circumstance
I have not winced nor cried aloud.
Under the bludgeonings of chance
My head is bloody, but unbowed.

Beyond this place of wrath and tears
Looms but the Horror of the shade,
And yet the menace of the years
Finds, and shall find, me unafraid.

It matters not how strait the gate,
How charged with punishments the scroll,
I am the master of my fate:
I am the captain of my soul.


Wieder eine Frau ohne Quote in der Führungsposition! Und ein paar Kerle die ziemlich alt aussehen.


Unsicherheitsarchitektur

dorothy-projects_0009d-grenade-xmas-declarations-suck-590x405Die Bombenleger und Waffenschieber haben eine Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile erfunden, erst werden gute, willige Rebellen aufgerüstet und dann wieder weggebombt. Eine ausgeklügelte Unsicherheitsarchitektur, aus Lügen, Angst und Desinformation, die für eine immer währende Bedrohungslage sorgen. Was gestern noch Freund war, ist heute Bedroher unserer Freiheit und unseres Wohlstands. Einfacher noch und Friedensnobelpreis-verdächtig billig,  ist allerdings das maschinelle Töten durch Drohnen. Effektive Waffen die schlussendlich immer mehr Militante kreieren und man sieht es nicht. “Die Hässlichen werden geschlachtet, die Welt wird schön.” Am Ende steht immer ein zerstörtes, vermintes, verseuchtes Land im Chaos, Terroristen, Geberländer und die Sharia.

Djdeutschland


Whistleblower

girl_with_gun_01

„Wenn Whistleblower nach vorne treten, dann müssen wir für sie kämpfen, damit andere ermutigt werden, es ihnen gleich zu tun. Wenn sie geknebelt werden, dann müssen wir ihre Stimme sein. Wenn sie gejagt werden, dann müssen wir ihr Schutzschild sein. Wenn sie eingesperrt werden, dann müssen wir sie befreien. Es ist kein Verbrechen, uns die Wahrheit zu sagen.“ 

„Der Macht entgegenstellen“

Gastbeitrag von Sarah Harrison und Peter Kleinert Wikileaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison hat das Versteck von Edward Snowden in Moskau verlassen und ist nach Berlin gereist. Sie sei nach mehreren Wochen an der Seite Snowdens am Wochenende in Deutschland eingetroffen, hieß es am Mittwoch in einer von der Enthüllungsplattform veröffentlichten Erklärung. Aus Angst vor Repressalien kehre sie nicht ihr Heimatland Großbritannien zurück, schrieb Harrison. Wie lange sie sich in Deutschland aufhalten will und wie ihre weiteren Pläne sind, geht aus ihrem Offenen Brief nicht hervor, den wir hier veröffentlichen. In ihrem am Mittwoch, 6. November, verfassten Offenen Brief an die deutsche Öffentlichkeit beschreibt die Journalistin es als ihre Pflicht, „sich der Macht entgegenzustellen“. Gleichzeitig wirbt sie dafür, Snowden Asyl in Deutschland zu gewähren. Selbst tagesschau.de dokumentierte das Statement der Snowden-Vertrauten im Wortlaut: „Nachdem ich die letzten vier Monate als Journalistin zusammen mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden verbracht habe, bin ich an diesem Wochenende in Berlin angekommen. Ich gehörte zu dem kleinen WikiLeaks-Team, das in Hongkong eine Reihe von Asylmöglichkeiten für Snwoden vermittelte. Ich verhandelte auch über seine sichere Ausreise aus Hongkong, damit er sein Recht auf politisches Asyl ausüben konnte. 39 Tage im Transitbereich Ich war mit ihm unterwegs nach Lateinamerika, als die USA seinen Reisepass für nichtig erklärten und er in Russland strandete. Die nächsten 39 Tage verbrachte ich mit ihm im Transitbereich des Moskauer Scheremetjewo-Flughafens und half ihm, in 21 Ländern, darunter auch Deutschland, Asyl zu beantragen. Trotz des erheblichen Drucks der USA gelang es uns, ihm Asyl in Russland zu verschaffen. Ich blieb weiter an seiner Seite, bis sich unser Team sicher war, dass er sich dort eingerichtet hat und ihn keine Regierung der Welt stört. Während Snowden nun erst einmal sicher und geschützt ist, bis sein russisches Visum in neun Monaten erneuert werden muss, gibt es noch viel Arbeit zu erledigen. Edward Snowden hat sich dem Kampf gegen staatliche Überwachung und für mehr Transparenz der Regierungen angeschlossen – es ist ein Kampf, den WikiLeaks – und viele andere – seit langem führen und den wir fortsetzen werden.

Der Krieg geht weiter

WikiLeaks kämpft an vielen Fronten: wir kämpfen gegen Mächtige, die keine Rechenschaft geben wollen, und gegen die Geheimniskrämerei der Regierungen. Wir veröffentlichen Analysen und Dokumente für alle Betroffenen und sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit ihre Geschichte zurückerhält, denn sie gehört ihr. Dafür kämpfen wir in Rechtsstreitigkeiten an vielen Orten und sind in einem noch nie dagewesenen Prozess in den USA angeklagt. WikiLeaks setzt sich weiter dafür ein, dass Quellen geschützt werden. Wir haben die Schlacht um Snowdens unmittelbare Zukunft gewonnen, aber der Krieg geht weiter.

Es ermutigt mich, was ich in den wenigen Tagen seit meiner Ankunft in Deutschland erlebt habe: Die Menschen versammeln sich und fordern ihre Regierung dazu auf, endlich das zu tun, was getan werden muss – die Enthüllungen über das NSA-Spähprogramm müssen untersucht und Edward Snowden muss Asyl angeboten werden. Die Vereinigten Staaten sollten nicht länger in der Lage sein, jede Person auf diesem Planeten auszuspähen und zugleich diejenigen zu verfolgen, die diese Wahrheit aussprechen.

Die britische Regierung bricht das Gesetz

Snowden befindet sich in Russland momentan in Sicherheit, aber es gibt Whistleblower und Informanten, auf die dies nicht zutrifft. Chelsea Manning wurde von der US-Regierung misshandelt und sitzt momentan eine 35-jährige Haftstrafe ab, weil sie die wahre Natur des Krieges offengelegt hat. Jeremy Hammond steht ein Jahrzehnt in einem New Yorker Gefängnis bevor, weil er Journalisten Dokumente weitergegeben hat, die die Rolle von Privatfirmen in den Spähprogrammen belegen. Ich hoffe, ich habe ein Gegenbeispiel geliefert: Mit der richtigen Hilfe können Whistleblower die Wahrheit sagen und zugleich ihre Freiheit behalten.

Journalisten, Verleger und Experten, die so mutig dafür arbeiten, dass die Wahrheit ans Licht kommt, werden hart attackiert. Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jacob Applebaum befinden sich faktisch im Exil. Barrett Brown ist angeklagt, weil er über unethische Überwachungspraktiken berichtet hat. Mein Chefredakteur Julian Assange hat wegen der amerikanischen Drohungen Asyl bekommen, aber Großbritannien gestattet es ihm nicht, dieses Recht auszuüben. Dadurch wird das Gesetz gebrochen. Die britische Regierung hat außerdem David Miranda auf Grundlage des britischen Terrorgesetzes in Gewahrsam genommen, weil er mit Laura Poitras und Glenn Greenwald zusammen arbeitet.

In Großbritannien bin ich nicht mehr sicher

Das britische Terrorgesetz definiert Terrorismus als Handlung oder die Androhung einer Handlung, die „darauf zielt“, eine Regierung „im Sinne eines politischen oder ideologischen Anliegens zu beeinflussen“. Darunter fallen Handlungen, die das Funktionieren eines „elektronischen Systems“ (also das riesige Spähprogramm der NSA) stören oder Aktionen, welche nach Ansicht der Regierung ein „Risiko“ für einen Teil der Öffentlichkeit darstellen. Es klingt abstrus, Journalismus als Terrorismus zu bezeichnen, dessen Ziel es ist, über nationale Sicherheit zu berichten, für eine ehrliche Regierung zu sorgen oder die simpelsten Bürgerrechte durchzusetzen.

Aber die britische Regierung hat sich entschieden, dieses Gesetz so zu interpretieren. Fast jeder Bericht, der über das umfangreiche Spähprogramm der NSA oder des britischen Geheimdiensts GCHQ veröffentlicht wurde, fällt in die Kategorie von „Terrorismus“, wie ihn die britische Regierung interpretiert. Deshalb machen mir unsere Anwälte geraten, dass es für mich nicht sicher ist, in meine Heimat Großbritannien zurückzukehren.

Sich der Macht entgegenstellen

Es ist die Aufgabe der Presse, sich der Macht entgegenzustellen. Und trotzdem werden wir verfolgt, wenn wir unsere Arbeit machen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass uns diese aggressiven und illegalen Taktiken (durch willkürliche Interpretation von Gesetzen, übereifrige Anschuldigungen und unverhältnismäßige Gefängnisstrafen) zum Schweigen bringen. Ich erkläre mich mit denen solidarisch, die eingeschüchtert und verfolgt werden, weil sie der Öffentlichkeit die Wahrheit mitteilen wollen.

In diesen Zeiten der Geheimhaltung und des Machtmissbrauchs gibt es nur eine Lösung: Transparenz. Wenn unsere Regierungen so kompromittiert sind, dass sie uns nicht die Wahrheit sagen wollen, dann müssen wir nach vorne treten um für Transparenz zu sorgen. Wenn die Leute die eindeutigen Belege in Form von Originaldokumenten sehen, dann können sie zurückschlagen/sich wehren. Wenn unsere Regierungen uns diese Informationen nicht geben wollen, dann müssen wir sie uns selbst nehmen.

Wenn Whistleblower nach vorne treten, dann müssen wir für sie kämpfen, damit andere ermutigt werden, es ihnen gleich zu tun. Wenn sie geknebelt werden, dann müssen wir ihre Stimme sein. Wenn sie gejagt werden, dann müssen wir ihr Schutzschild sein. Wenn sie eingesperrt werden, dann müssen wir sie befreien. Es ist kein Verbrechen, uns die Wahrheit zu sagen. Es sind unsere Daten, unsere Informationen, unsere Geschichte. Wir müssen kämpfen, damit diese wieder uns gehören. Mut ist ansteckend.“

Hinweis der Redaktion:

Während die ARD bei „tagesschau.de“ den Offenen Brief von Sarah Harrison im Netz dokumentierte, brachten ihre TV-Redakteure in den Mittagsnachrichten und im Mittagsmagazin des 7.11. dazu keinerlei Informationen. Um 17 und 20 Uhr gab es in einem Beitrag über die britischen Geheimdienste nur ein paar Sekunden über die Snowden-Unterstützerin. „arteJOURNAL“ dagegen berichtete am Abend über sie und ihren Offenen Brief, und in „tagesschau 24“ am heutigen Freitag, 8. November gab es dazu endlich ein angemessenes Interview mit dem NDR-Journalisten John Goetz.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19651


Bild

Wrapped

Wrapped


Die Montagskolumne #189 Wiederholung

Bild

Wenn wir alle uns ein, zwei Tage lang gegenseitig cash bezahlen, werden sich die Banker bekotzen und wir uns kennenlernen. Wir werden den Strom abschalten und uns eine Nacht im Kerzenschein aneinander wärmen und persönlich miteinander sprechen; dann wachen wir auf und lassen die Ideologie links und rechts liegen. Denn selbst wenn man die EEG-Umlage und Hartz4 verdoppelt, holen wir die Subvention der Atom- Kohle- Auto- und Rüstungsindustrie nie auf!

Djdeutschland


Brief von Edward Snowden

Bilda

(unauthorisierte Rohübersetzung)

An die Zuständigen Ich wurde gebeten, Ihnen bezüglich Ihrer Untersuchung zur Massenüberwachung zu schreiben. Ich heiße Edward Joseph Snowden und war früher vertraglich bzw. über eine Direktanstellung als technischer Experte bei der National Security Agency (NSA), der Central Intelligence Agency (CIA) und der Defense Intelligence Agency (DIA) der Vereinigten Staaten beschäftigt. Im Zuge meiner Beschäftigung in diesen Einrichtungen wurde ich Zeuge systematischer Gesetzesverstöße meiner Regierung, die mich aus moralischer Pflicht zum Handeln veranlassten. Als Ergebnis der Veröffentlichung dieser Bedenken sah ich mich ich einer schwerwiegenden und anhaltenden Hetze ausgesetzt, die mich zwang, meine Familie und meine Heimat zu verlassen. Ich lebe derzeit im Exil und genieße befristetes Asyl, das mir die Russische Föderation gemäß internationalem Recht gewährt. Ich bin ermutigt von der Resonanz auf mein politisches Handeln, sowohl in den USA als auch anderswo. Bürger auf der ganzen Welt und auch hohe Amtsträger – einschließlich der Vereinigten Staaten – haben die Enthüllungen zu einem System der allumfassenden Überwachung, das niemandem Rechenschaft schuldig ist, als einen Dienst an der Öffentlichkeit beurteilt. Diese Spionage-Enthüllungen zogen viele Vorschläge zu neuen Gesetzen und Richtlinien nach sich, die auf den vormals verdeckten Missbrauch des öffentlichen Vertrauens abzielten. Der Nutzen für die Gesellschaft aus diesen gewonnenen Erkenntnissen wird zunehmend klarer; gleichzeitig wurden die in Kauf genommenen Risiken sichtlich vermindert. Obwohl das Ergebnis meiner Bemühungen nachweislich positiv war, behandelt meine Regierung Dissens nach wie vor als Treuebruch und strebt danach, politische Meinungsäußerung zu kriminalisieren und unter Anklage stellen. Dennoch: Die Wahrheit auszusprechen ist kein Verbrechen. Ich bin zuversichtlich, dass die Regierung der Vereinigten Staaten mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft diese abträgliche Haltung ablegen wird. Ich hoffe, dass ich, wenn die Schwierigkeiten dieser humanitären Lage beigelegt sind, in der Lage sein werde, mich an der verantwortungsvollen Aufklärung der Sachverhalte bezüglich der in den Medien getätigten Aussagen, insbesondere im Hinblick auf Wahrheit und Authentizität der Berichte, angemessen und gesetzesgemäß zu beteiligen. Ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen in Ihrem Land, sobald die Situation geklärt ist und danke Ihnen für ihre Bemühungen, das internationale Recht zu wahren, das uns alle beschützt.

Mit besten Grüßen
gez. Edward Snowden bezeugt durch Hans-Christian Ströbele


Einladung zur Bundespressekonferenz Freitag, den 01.11.2013, um 12.30 Uhr

Bild

Ströbele traf Snowden und stellt dessen Brief an Bundesregierung vor

Hans-Christian Ströbele hat sich heute mit Edward Snowden in Moskau getroffen. Snowden hat MdB Ströbele einen Brief überreicht, u.a. adressiert an Bundesregierung, Bundestag und Generalbundesanwalt. Inhalte und Konsequenzen dieses Briefes wird Hans-Christian Ströbele vorstellen und näher erläutern


Die Gedanken sind noch frei

3794_3454_420

Total überwacht bin ich auf handgeschriebene Briefe umgestiegen, ohne Strom. Habe selbst viel Handgeschriebenes gelesen, wunderschöne Briefe. Wie ich finde, genau das Richtige im Edward Snowden Zeitalter! Ich weinte nie aus Traurigkeit, nur vor Glück. Ausgepäht zu werden ist nichts Neues. Aber das ist nur die eine Richtung, daß sie in unsere Köpfe reinkriechen, daß sie Dich ungefragt anfunken können, weil Du vielleicht Schweinebraten-Fan bist, um Dich darauf ‚hinzuweisen‘, daß eine Straße weiter Schweinebraten-Happyhour ist, und daß sie Dir sicher bald auch noch die Duft-App dazu schicken; Dich manipulieren, Dich kontrollieren, Dich steuern. Es verunmöglichen ihnen Dein „opt in“ zu verweigern, das ist der wahre Hammer! Sie checken per Knopfdruck in Sekunden, wie wir drauf sind, wo wir sind und wer wir sind, sie spielen uns die (Des)Informationen rein, die wir brauchen, um so zu reagieren, wie wir wollen sollen. „Angriff auf’s eigene Volk; Terror, Weapons of Mass Destruction, Kinderporno, Veggieday, Holocaustleugning, Tebartz van Elst“ – und schon ticken wir richtig los, in die Richtung, in die wir rennen sollen. Eingestöpselt, gehirngewaschen, hooked.

Djdeutschland


Die Montagskolumne #196 Die Stimmung kippt

thumb.php

Das einzige – obwohl ich seine Position zu Europa teile – was ich an der Rede Gaucks gut gefunden habe: Wir müssen von den Sofas aufstehen und das Heft selbst in die Hand nehmen! Wir werden europaweit verarscht und da reicht es eben nicht, als Konservativer das kleinere Übel FDP zu wählen! Wir müssen links wählen und zwar ganz links! Denn wir wissen, die Linke wird nichts durchstimmen, sie wird nicht an die Macht kommen, aber die Lobbyverbrecher eben auch nicht!

Wenn sich die Verbraucher von links bis rechts ein Mal einig sind, wenn WIR zwei, drei Tage lang, ALLE keine einzige Scheibe Wurst kaufen, dann wird sich die EU-Lobbybande umtuen und ihren Entscheid revidieren, Inhalte unserer Lebensmittel nicht zu deklarieren, falsch zu etikettieren,

Wenn wir alle uns ein, zwei Tage lang gegenseitig cash bezahlen, werden sich die Banker bekotzen und wir uns kennenlernen. Wir werden den Strom abschalten und uns eine Nacht im Kerzenschein aneinander wärmen und persönlich miteinander sprechen; dann wachen wir auf und lassen die Ideologie links und rechts liegen. Denn selbst wenn man die EEG-Umlage und Hartz4 verdoppelt, holen wir die Subvention der Atom- Kohle- Auto- und Rüstungsindustrie nie auf!

‎Die Mächtigen brauchen Krieg, den äußeren Feind, um innen durch Angst und Bedrohung zu einen, Krieg als wirtschaftliche Lösung. „Wenn Syrien die Türkei angreift, dann trifft sie die Nato insgesamt,“ sagt de Maizière und konstruiert dabei den Bündnisfall. Es wird immer schwieriger, die Europäer auf europäische Standards zu bringen, besonders weil sich Europa nicht an seine eigenen Standards hält!

Bildung bleibt der Schlüssel zu Integration. Denn wer gebildet ist, wird kein Rassist. Er ist interessiert an der anderen Sprache, an Vielfalt, an der anderen Kultur. Bildung ist keine Ware und muss für alle erreichbar sein. Wenn Menschen aus Armut, oder Verfolgung in reichere Länder einwandern, dann ist das verständlich – wir würden das gleiche für unsere Kinder tun. Aber wenn diese Menschen in ihren EU-Herkunftsländern schlecht behandelt werden, muss man sich fragen: Wie konnten diese Länder die Standards für einen EU-Beitritt erfüllen?

Wir können die Europa Skeptiker, oder Menschen, die Angst vor Überfremdung, Islamisierung und Lohndumping haben, nicht einfach als Nationalisten und Rassisten abtun, wir müssen den Europäischen Gedanken denken. Denn wo es allen gut geht – wirtschaftlich wie politisch – will jeder bleiben.

Djdeutschland


Hände weg von Hollenbeck!

2012-03-28 21.49.57

Sternen-Freundschaft. — Wir waren Freunde und sind uns fremd geworden. Aber das ist recht so und wir wollen’s uns nicht verhehlen und verdunkeln, — als ob wir uns dessen zu schämen hätten. Wir sind zwei Schiffe, deren jedes sein Ziel und seine Bahn hat; wir können uns wohl kreuzen und ein Fest miteinander feiern, wie wir es getan haben, — und dann lagen die braven Schiffe so ruhig in Einem Hafen und in Einer Sonne, dass es scheinen mochte, sie seien schon am Ziele und hätten Ein Ziel gehabt. Aber dann trieb uns die allmächtige Gewalt unserer Aufgabe wieder auseinander, in verschiedene Meere und Sonnenstriche und vielleicht sehen wir uns nie wieder, — vielleicht auch sehen wir uns wohl, aber erkennen uns nicht wieder: die verschiedenen Meere und Sonnen haben uns verändert! Dass wir uns fremd werden müssen, ist das Gesetz über uns: eben dadurch sollen wir uns auch ehrwürdiger werden! Eben dadurch soll der Gedanke an unsere ehemalige Freundschaft heiliger werden! Es gibt wahrscheinlich eine ungeheure unsichtbare Kurve und Sternenbahn, in der unsere so verschiedenen Strassen und Ziele als kleine Wegstrecken einbegriffen sein mögen, — erheben wir uns zu diesem Gedanken! Aber unser Leben ist zu kurz und unsere Sehkraft zu gering, als dass wir mehr als Freunde im Sinne jener erhabenen Möglichkeit sein könnten. — Und so wollen wir an unsere Sternen-Freundschaft glauben, selbst wenn wir einander Erden-Feinde sein müssten.


Die Montagskolumne #195 Sharia – keine Theorie mehr die Verschwörung

Gaddafi_Sarkoszy

Die Bombenleger und Waffenschieber haben eine Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile erfunden, erst werden gute, willige Rebellen aufgerüstet und dann wieder weggebombt. Eine ausgeklügelte Unsicherheitsarchitektur, aus Lügen, Angst und Desinformation, die für eine immer währende Bedrohungslage sorgen. Was gestern noch Freund war, ist heute Bedroher unserer Freiheit und unseres Wohlstands.

Am Anfang stehen nicht etwas Rohstoffinteressen, sondern Massenvergewaltigungen, Massenvernichtungswaffen, Baby’s die aus ihren Brutkästen gerissen werden, oder wie bei den Nazis Juden die Kinder fressen. Keiner hat’s gesehen, aber es soll tatsächlich passiert sein. Am Ende verdienen immer die selben. Kaum zu glauben, daß wir uns das gleiche Muster immer wieder neu aufbinden lassen.

Auch Paris bestreitet wirtschaftliche Interessen, verteidigt einen „Krieg gegen den Terrorismus“ mit dem Hinweis, dass die Islamisten in Mali eine Gefahr für die Stabilität der gesamten Region seien. Vor allem das Nachbarland Niger ist für Frankreich wegen seiner Uranvorkommen von strategischer Bedeutung. Auch in Algerien und Libyen, wo es regelmässig Attacken von Islamisten gibt, stehen westliche Wirtschaftsinteressen auf dem Spiel. Freie Berichterstattung gibt es nicht, es gibt nur die es-soll-so-sein-Berichterstattung.

Notorische Angriffskrieger greifen auf der Münchener Sicherheitskonferenz schon ‚mal den Iran an, ein Land, das nie zuvor ein anderes angegriffen hat – weil ein Staat ohne Feind kein Staat ist! Dass das atombewaffnete Israel den Weltfrieden bedroht, kann man nicht sagen, ohne sich dem Vorwurf auszusetzen, antisemitisch eine jüdische Weltverschwörung zu sehen.

Einfacher noch und Friedensnobelpreis-verdächtig billig, und man sieht es nicht, ist allerdings das maschinelle Töten durch Drohnen, effektive Waffen die  schlussendlich immer mehr Militante kreieren. „Die Hässlichen werden geschlachtet, die Welt wird schön.“ Am Ende steht immer ein zerstörtes, vermintes, verseuchtes Land im Chaos,  Terroristen, Geberländer und die Sharia.

Djdeutschland


Wer hat uns verraten?

5-format1-1

Die Unternehmenssteuern sanken seit seit 1990 um 50 Prozent.
Die Vermögenssteuer wurde 1996 abgeschafft, die Gewerbekapitalsteuer folgte 1998,
der Spitzensteuersatz bei der Einkommenssteuer wurde 2005 von 53 auf 42 Prozent gesenkt,
zu guter Letzt wurde 2008 auch noch die Körperschaftssteuer von 25 auf 12 Prozent abgesenkt.
Die Unternehmenssteuerbelastung von Kapitalgesellschaften sank so seit 1990 auf weniger als die Hälfte.

Die deutschen Raucher und Kaffeetrinker zahlten im Jahr 2011 15,4 Milliarden Euro an Tabak- bzw. Kaffeesteuer – etwa genau so viel wie die Großunternehmen an Körperschaftsteuer abführen mussten!

Die Arbeitsproduktivität pro Erwerbstätigem nahm in Deutschland in den letzten 20 Jahren um 22,7 zu,
der Lohnentgelt stieg im gleichen Zeitraum – inflationsbereinigt um 1,4 Prozent.

Quelle: Handelsblatt


DELIVERY FOR MR. ASSANGE

408634_149196015233969_85332362_n

A parcel containing a camera is sent to Julian Assange at the Ecuadorian embassy in London through the Royal Mail. Through a hole in the parcel, the camera documents its journey through the postal system. Images were uploaded every 10 seconds.
Messages from Julian from inside the Ecuadorian Embassy. Jan 17 2013 

Hello World http://i.imgur.com/gJY2a.jpg
http://i.imgur.com/SGxGp.jpg
Postal art is contagious http://i.imgur.com/Pg1V9.jpg
Welcome to Equador http://i.imgur.com/Nw8ae.jpg
Free Bradley Manning http://i.imgur.com/8yhr1.jpg
Free Anakata http://i.imgur.com/Cr8xB.jpg
Free Anon’s http://i.imgur.com/IUtRv.jpg
Justice for Aaron Swartz http://i.imgur.com/H9AOp.jpg
Free Nabeel Rajab http://i.imgur.com/e33jo.jpg
Free Jeremy Hammond http://i.imgur.com/IeiSf.jpg
Free Rudolf Elmer http://i.imgur.com/1bDDg.jpg
Transparency for the state! Privacy for the rest of us!http://i.imgur.com/RulEP.jpg
Postal art is contagious – http://i.imgur.com/m2o26.jpg
Thank you Ecuador! http://i.imgur.com/1fU4V.jpg
Thank you to all our supporters!http://i.imgur.com/zY5zn.jpg
Keep Fighting! http://i.imgur.com/FPqon.jpg
2013 We Win! http://i.imgur.com/owszM.jpg
Fin! http://imgur.com/Ie80H
out of cards. http://i.imgur.com/7AuHV.jpg
Thumbs Up! http://i.imgur.com/AVGDr.jpg
:-) http://i.imgur.com/LroWL.jpg
Goodbye http://i.imgur.com/z9ioN.jpg
i.imgur.com/Y0KfE.jpg
…………………………………………………….
The Wikileaks, Julian Assange Diplomatic Standoff — Animated 


Die Montagskolumne #192 Der neue Faschismus

Rudi&Ulrike,quer1

„Der neue Faschismus wird nicht kommen und sagen „ich bin der neue Faschismus“, er wird sich als Antifaschismus ausgeben.“

Als in St. Pauli ein junger Mann mit einem Skrewdriver T-shirt die Kneipe Skorbut betritt, kommt es zum Streit mit anderen Gästen. Als er am Boden liegt, treten Angreifer auf ihn ein, der 27-Jährige wird mit schwersten Kopfverletzungen in eine Klinik gebracht. Ein Nazi?

Der Nazi ist der Inbegriff des zu Vernichtenden, man ist bereit, seine Gesundheit zu riskieren und stolz darauf, gegen die Wiederkehr der braunen Vergangenheit zu kämpfen. Es kommen schnell Hunderttausend zusammen, die glauben, die Nazis seien die mit Skrewdriver-T-shirt oder mit Glatze. In den sozialen Netzwerken meldet und denunziert jeder jeden als Nazi, Sarrazin wird niedergebrüllt, niedergeschrieben, diffamiert und ungelesen meistverkauft!

Auch die Vokabel Antisemitismus wird inflationär gebraucht, verkommt zur Phrase, ist zu einem Kampfbegriff geworden. Das Wiesenthal-Zentrum bezeichnet Jakob Augstein als Antisemiten, weil er Gaza zurecht als „Ort aus der Endzeit des Menschlichen“ bezeichnet, als Lager und Gefängnis, in dem Israel seine Gegner ausbrütet. Auch Günter Grass, der sagte was gesagt werden muss, hat sich mit SS-Vergangenheit, als solcher identifiziert.

Niemand hat etwas dagegen, wenn man Nazis überwacht, bespitzelt, ihnen die Einreise verweigert, Daten über sie sammelt, viele wollen sie verbieten! Otto Schily, ehemals Referendar, dann Anwalt Horst Mahlers, stand als Innenminister im 1.NPD-Verbotsverfahren Horst Mahler gegenüber! Mahler sitzt heute – und das kann man in Deutschland – 12 Jahre ohne Bewährung wegen der Leugnung des Holocaust!

Selbst die Piraten haben sich den Schneid abkaufen lassen, endlich etwas zu legalisieren und dem Boden zu entziehen, was nicht zu leugnen ist! Der Kampfbegriff ist zementiert und jede Existenz kann nicht nur in diesem Land, damit vernichtet werden.

Unterscheiden sich Antifaschisten von denen, die sie zu bekämpfen vorgeben? Oder schlagen sie gehirngewaschen in ihrer verbohrten Dummheit auch einen Sid Vicious oder Charlie Chaplin tot?

Djdeutschland


Freispruch für den Nikolaus – 25 Jahre gegen Terror

Gewidmet dem Newageman – Can’t beat the feelin’  – Donnerstag, den 6. Dezember 2012


NO MORE WAR – Panzer zu Musikinstrumenten