Irritation und Verwirrung

Fünfzig Staaten

Eine Theorie der Verschwörung

Eine Theorie der Verschwörung, dennoch sehenswert. Der Aufruf zu Gewalt gegen die „schuldigen Eliten“ ist abzulehnen und bleibt dumm!


Obamaversteher

image

„Obamaversteher“ muss nicht begrifflich gefasst werden, weil es keine Notwendigkeit gibt. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Scheinpräferenz, die gelegentlich in der Literatur auch als Phantompräferenz oder -manifestation bezeichnet wird. Das kannst Du Dir etwa so vorstellen. Die CDU brauchte Jahrzehntelang einen evangelischen Arbeitskreis, den EAK (Hinze) einen katholischen brauchte sie nicht, weil sie per se der verlängerte Arm der katholischen Kirche war oder gegebenenfalls umgedreht, je nach Akten- oder Stimmungs- oder Bauchlage. Also wenn Frau Merkel in die USA fährt, braucht es demnach Putinversteher um das Gleichgewicht auszuäquilibrieren oder aus zu equulibrieren (je nachdem wem man was vom Pferd erzählt), folglich wären Obamaversteher a) nicht notwendig oder b) wenn es sie denn gäbe, reine pseudofaschistische Propaganda. Das ließe allerdings dann aber die Frage offen, inwieweit nach ΩΛ (Kosmologische Konstante) der positive Mehrertrag zu erklären sei. Denn dann müsste es auch Merkelversteher geben, aber das ist bisher nur eine reine Hypothese.

Ambrosius Aurelianus Kurschus

 

 


Ein Toast auf Snowden

image
Daten sind die wichtigste Währung unserer Zeit. Spätestens seit Big Data und den Snowden-Enthüllungen sollte das jeder wissen. Dennoch gehen die meisten Menschen nicht gerade vorsichtig mit ihren wertvollen Daten um – erst recht nicht auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Co.

Im Austausch für ein banales Facebook-Spiel oder ein personalisiertes Video exhibitionieren sich jeden Tag Millionen User und geben Firmen die Erlaubnis, ihre Daten von ihren Profilen zu speichern. Die Datensätze werden anschließend an große Marken teuer weiterverkauft – für bis zu 20$ pro User.

Der DATENMARKT, thematisiert dieses tägliche, intransparente Geschäft mit privaten Daten und stellt die Frage: Wie hoch ist die Bereitschaft der Menschen, ihre Daten gegen reale Waren einzutauschen, wenn man ihnen aufzeigt, dass ihre Privatsphäre einen realen Wert hat?


Gehirngewaschen

Am Morgen

erinnerte mich mein Radiosender an die Zerstörung Dresdens 1945. Wie der Sprecher berichtete, hätten Historiker bewiesen, daß (“NUR”) 25 000 Menschen diesem minutiös geplanten Feuersturm zum Opfer gefallen wären. Ich war hellwach, das hörte sich nach ‘Holocaustleugnung’ an.

hol‧o‧caust [hɔləkɔːst] Langenscheidts Wörterbuch Englisch
Massenvernichtung f; Brandopfer n
Ho|lo|caust[hɔləkɔ:st] Duden 24. Auflage
Tötung einer großen Zahl von Menschen,
bes. der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus.

„Nicht nur in Dresden mündet daher die Rekonstruktion deutscher Identität in die Verdrängung der geschichtlichen Wirklichkeit durch einen Mythos,“ lese ich bei der ANTIFA.

„Wir gehen ausschließlich – wie in jedem Jahr – mit mehreren tausend Menschen der Opfer von Dresden, aber damit natürlich auch der Opfer anderer Städte, gedenken,“ lese ich bei der NPD!

Ulrike Meinhof schrieb
in konkret, Nr. 3, 1965

„In Dresden ist der Anti-Hitler-Krieg zu dem entartet, was man zu bekämpfen vorgab und wohl auch bekämpft hatte: Zu Barbarei und Unmenschlichkeit, für die es keine Rechtfertigung gibt. Wenn es eines Beweises bedürfte, daß es den gerechten Krieg nicht gibt – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß der Verteidigungsfall zwangsläufig zu Aggression entartet – Dresden wäre der Beweis. Wenn es einen Beweises bedürfte, daß die Völker von den kriegsführenden Regierungen selbst mißbraucht werden – Dresden wäre der Beweis. Daß an der Bahre Sir Winston Churchills das Stichwort Dresden nicht gefallen ist, legt den Verdacht nahe, Dresden sollte immer noch dem Volk angelastet werden, das doch selbst betrogen worden ist. Es ist der gleiche Takt, den die Bundesregierung praktiziert, wenn sie die Verjährungsfrist für in der NS-Zeit begangenen Mord nicht aufhebt. Wer die Täter nicht denunziert, denunziert aber die Völker.“

Burkhard Müller-Ullrich 

brachte es im Kulturtreff bei der Bearbeitung eines ganz anderen Themas auf den Punkt: „Es geht ja, auch das lehrte uns Einstein, absolut nichts verloren: kein Quäntchen Energie, kein bisschen Masse, nicht mal eine einzige Tüte Müll. Doch während Energie und Masse uns im Alltag weitgehend egal sein können, ist der Müll ein philosophisches Problem. Denn Müll ist nicht nur durch seine Wertlosigkeit definiert, Müll ist auch das, was verschwinden muss. Indem der Mensch „Müll“ sagt, denkt er Vernichtung; Müll ist der Inbegriff des zu Vernichtenden. Das wiederum gehört zu den Besonderheiten der menschlichen Spezies: Der Mensch ist das Müll denkende und dadurch Müll produzierende Wesen. Diese Tatsache hat eine geradezu theologische Dimension. Wenn nämlich die Kreation von Dingen ein göttlicher Zug ist, dann ist die Destruktion des Abfalls ein eher teuflischer.

Djdeutschland gegen Faschisten und deren Aufmärsche und Gegenaufmärsche von Links bis rechts! 


Whistleblower

girl_with_gun_01

„Wenn Whistleblower nach vorne treten, dann müssen wir für sie kämpfen, damit andere ermutigt werden, es ihnen gleich zu tun. Wenn sie geknebelt werden, dann müssen wir ihre Stimme sein. Wenn sie gejagt werden, dann müssen wir ihr Schutzschild sein. Wenn sie eingesperrt werden, dann müssen wir sie befreien. Es ist kein Verbrechen, uns die Wahrheit zu sagen.“ 

„Der Macht entgegenstellen“

Gastbeitrag von Sarah Harrison und Peter Kleinert Wikileaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison hat das Versteck von Edward Snowden in Moskau verlassen und ist nach Berlin gereist. Sie sei nach mehreren Wochen an der Seite Snowdens am Wochenende in Deutschland eingetroffen, hieß es am Mittwoch in einer von der Enthüllungsplattform veröffentlichten Erklärung. Aus Angst vor Repressalien kehre sie nicht ihr Heimatland Großbritannien zurück, schrieb Harrison. Wie lange sie sich in Deutschland aufhalten will und wie ihre weiteren Pläne sind, geht aus ihrem Offenen Brief nicht hervor, den wir hier veröffentlichen. In ihrem am Mittwoch, 6. November, verfassten Offenen Brief an die deutsche Öffentlichkeit beschreibt die Journalistin es als ihre Pflicht, „sich der Macht entgegenzustellen“. Gleichzeitig wirbt sie dafür, Snowden Asyl in Deutschland zu gewähren. Selbst tagesschau.de dokumentierte das Statement der Snowden-Vertrauten im Wortlaut: „Nachdem ich die letzten vier Monate als Journalistin zusammen mit dem NSA-Whistleblower Edward Snowden verbracht habe, bin ich an diesem Wochenende in Berlin angekommen. Ich gehörte zu dem kleinen WikiLeaks-Team, das in Hongkong eine Reihe von Asylmöglichkeiten für Snwoden vermittelte. Ich verhandelte auch über seine sichere Ausreise aus Hongkong, damit er sein Recht auf politisches Asyl ausüben konnte. 39 Tage im Transitbereich Ich war mit ihm unterwegs nach Lateinamerika, als die USA seinen Reisepass für nichtig erklärten und er in Russland strandete. Die nächsten 39 Tage verbrachte ich mit ihm im Transitbereich des Moskauer Scheremetjewo-Flughafens und half ihm, in 21 Ländern, darunter auch Deutschland, Asyl zu beantragen. Trotz des erheblichen Drucks der USA gelang es uns, ihm Asyl in Russland zu verschaffen. Ich blieb weiter an seiner Seite, bis sich unser Team sicher war, dass er sich dort eingerichtet hat und ihn keine Regierung der Welt stört. Während Snowden nun erst einmal sicher und geschützt ist, bis sein russisches Visum in neun Monaten erneuert werden muss, gibt es noch viel Arbeit zu erledigen. Edward Snowden hat sich dem Kampf gegen staatliche Überwachung und für mehr Transparenz der Regierungen angeschlossen – es ist ein Kampf, den WikiLeaks – und viele andere – seit langem führen und den wir fortsetzen werden.

Der Krieg geht weiter

WikiLeaks kämpft an vielen Fronten: wir kämpfen gegen Mächtige, die keine Rechenschaft geben wollen, und gegen die Geheimniskrämerei der Regierungen. Wir veröffentlichen Analysen und Dokumente für alle Betroffenen und sorgen dafür, dass die Öffentlichkeit ihre Geschichte zurückerhält, denn sie gehört ihr. Dafür kämpfen wir in Rechtsstreitigkeiten an vielen Orten und sind in einem noch nie dagewesenen Prozess in den USA angeklagt. WikiLeaks setzt sich weiter dafür ein, dass Quellen geschützt werden. Wir haben die Schlacht um Snowdens unmittelbare Zukunft gewonnen, aber der Krieg geht weiter.

Es ermutigt mich, was ich in den wenigen Tagen seit meiner Ankunft in Deutschland erlebt habe: Die Menschen versammeln sich und fordern ihre Regierung dazu auf, endlich das zu tun, was getan werden muss – die Enthüllungen über das NSA-Spähprogramm müssen untersucht und Edward Snowden muss Asyl angeboten werden. Die Vereinigten Staaten sollten nicht länger in der Lage sein, jede Person auf diesem Planeten auszuspähen und zugleich diejenigen zu verfolgen, die diese Wahrheit aussprechen.

Die britische Regierung bricht das Gesetz

Snowden befindet sich in Russland momentan in Sicherheit, aber es gibt Whistleblower und Informanten, auf die dies nicht zutrifft. Chelsea Manning wurde von der US-Regierung misshandelt und sitzt momentan eine 35-jährige Haftstrafe ab, weil sie die wahre Natur des Krieges offengelegt hat. Jeremy Hammond steht ein Jahrzehnt in einem New Yorker Gefängnis bevor, weil er Journalisten Dokumente weitergegeben hat, die die Rolle von Privatfirmen in den Spähprogrammen belegen. Ich hoffe, ich habe ein Gegenbeispiel geliefert: Mit der richtigen Hilfe können Whistleblower die Wahrheit sagen und zugleich ihre Freiheit behalten.

Journalisten, Verleger und Experten, die so mutig dafür arbeiten, dass die Wahrheit ans Licht kommt, werden hart attackiert. Glenn Greenwald, Laura Poitras und Jacob Applebaum befinden sich faktisch im Exil. Barrett Brown ist angeklagt, weil er über unethische Überwachungspraktiken berichtet hat. Mein Chefredakteur Julian Assange hat wegen der amerikanischen Drohungen Asyl bekommen, aber Großbritannien gestattet es ihm nicht, dieses Recht auszuüben. Dadurch wird das Gesetz gebrochen. Die britische Regierung hat außerdem David Miranda auf Grundlage des britischen Terrorgesetzes in Gewahrsam genommen, weil er mit Laura Poitras und Glenn Greenwald zusammen arbeitet.

In Großbritannien bin ich nicht mehr sicher

Das britische Terrorgesetz definiert Terrorismus als Handlung oder die Androhung einer Handlung, die „darauf zielt“, eine Regierung „im Sinne eines politischen oder ideologischen Anliegens zu beeinflussen“. Darunter fallen Handlungen, die das Funktionieren eines „elektronischen Systems“ (also das riesige Spähprogramm der NSA) stören oder Aktionen, welche nach Ansicht der Regierung ein „Risiko“ für einen Teil der Öffentlichkeit darstellen. Es klingt abstrus, Journalismus als Terrorismus zu bezeichnen, dessen Ziel es ist, über nationale Sicherheit zu berichten, für eine ehrliche Regierung zu sorgen oder die simpelsten Bürgerrechte durchzusetzen.

Aber die britische Regierung hat sich entschieden, dieses Gesetz so zu interpretieren. Fast jeder Bericht, der über das umfangreiche Spähprogramm der NSA oder des britischen Geheimdiensts GCHQ veröffentlicht wurde, fällt in die Kategorie von „Terrorismus“, wie ihn die britische Regierung interpretiert. Deshalb machen mir unsere Anwälte geraten, dass es für mich nicht sicher ist, in meine Heimat Großbritannien zurückzukehren.

Sich der Macht entgegenstellen

Es ist die Aufgabe der Presse, sich der Macht entgegenzustellen. Und trotzdem werden wir verfolgt, wenn wir unsere Arbeit machen. Wir dürfen es nicht zulassen, dass uns diese aggressiven und illegalen Taktiken (durch willkürliche Interpretation von Gesetzen, übereifrige Anschuldigungen und unverhältnismäßige Gefängnisstrafen) zum Schweigen bringen. Ich erkläre mich mit denen solidarisch, die eingeschüchtert und verfolgt werden, weil sie der Öffentlichkeit die Wahrheit mitteilen wollen.

In diesen Zeiten der Geheimhaltung und des Machtmissbrauchs gibt es nur eine Lösung: Transparenz. Wenn unsere Regierungen so kompromittiert sind, dass sie uns nicht die Wahrheit sagen wollen, dann müssen wir nach vorne treten um für Transparenz zu sorgen. Wenn die Leute die eindeutigen Belege in Form von Originaldokumenten sehen, dann können sie zurückschlagen/sich wehren. Wenn unsere Regierungen uns diese Informationen nicht geben wollen, dann müssen wir sie uns selbst nehmen.

Wenn Whistleblower nach vorne treten, dann müssen wir für sie kämpfen, damit andere ermutigt werden, es ihnen gleich zu tun. Wenn sie geknebelt werden, dann müssen wir ihre Stimme sein. Wenn sie gejagt werden, dann müssen wir ihr Schutzschild sein. Wenn sie eingesperrt werden, dann müssen wir sie befreien. Es ist kein Verbrechen, uns die Wahrheit zu sagen. Es sind unsere Daten, unsere Informationen, unsere Geschichte. Wir müssen kämpfen, damit diese wieder uns gehören. Mut ist ansteckend.“

Hinweis der Redaktion:

Während die ARD bei „tagesschau.de“ den Offenen Brief von Sarah Harrison im Netz dokumentierte, brachten ihre TV-Redakteure in den Mittagsnachrichten und im Mittagsmagazin des 7.11. dazu keinerlei Informationen. Um 17 und 20 Uhr gab es in einem Beitrag über die britischen Geheimdienste nur ein paar Sekunden über die Snowden-Unterstützerin. „arteJOURNAL“ dagegen berichtete am Abend über sie und ihren Offenen Brief, und in „tagesschau 24“ am heutigen Freitag, 8. November gab es dazu endlich ein angemessenes Interview mit dem NDR-Journalisten John Goetz.

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19651


Bild

Wrapped

Wrapped


Aufenthaltstitel für Snowden

IMG_0986

Schluss mit lustig! Wir können doch nicht ewig diese Rechtsbrüche hinnehmen! Mindestens 13 Haftbefehle gegen US-Agenten warten seit Jahren auf ihre Vollstreckung – wegen Entführung, Folter und Mord!  Jedes afrikanische Land soll den internationalen Gerichtshof anerkennen, die US-Regierung weigert sich. Wir sind keine Bananenrepublik, wir sind Europa! Die Amerikanische Regierung ist bankrott, pleite, moralisch total verrottet und gänzlich uneinig. Wir müssen schon wegen unserer Geschichte handeln, für uns, für Europa und für Amerika!

Einladen nach Deutschland, die Russen haben nichts dagegen. Freies Geleit, Untersuchunsausschuss, Zeugenschutz. Aussetzung der Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen, bis die USA internationale Abkommen und Verpflichtungen unterzeichnen, z.B. auch den interternationalen Gerichtshof anzuerkennen. Damit drohen, den Euro zur Leitwährung zu machen und die deutsche Netzinfrastruktur autonom mit Hilfe deutscher und europäischer Unternehmen auszubauen. Aufenthaltstitel für Edward Snowden.

Djdeutschland