Irritation und Verwirrung

Ein Weg mehr als einer für alle

Corona Days

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Eben mit meiner kleinen Tochter mit dem Fahrrad auf Spazierfahrt.

Im Park Fiction, für den auch meine Familie und ich zehn Jahre gekämpft haben, sind etwa hundert meist junge linke Lemminge versammelt um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren.

In ihren Reden bezichtigen sie die Polizei der rassistischen Kontrolle, in dem Viertel wo sich die afrikanischen Dealer neben der Schule wöchentlich verdoppeln. Sie schildern die Gewalt so, als wenn wir in einem Polizeistaat lebten und reihenweise Schwarze in den Gefängniszellen sterben und gefoltert werden. Die seit 2015 hunderten von Getöteten, Vergewaltigten und Misshandelten, lässt man geflissentlich unerwähnt.

Nun bin ich weiß Gott kein Freund der Polizei. Nach meinem Zwischenruf, was sie denn da für eine Scheiße reden würden, kommt die Frage von einem Nebenmann, warum ich keine Uniform anzöge. Ich entgegnete ihm: daß ich erstens keine Waffen trage und wenn, zu oft von der Schusswaffe gebrauch machen würde. Ich werde von der Polizei höflich auf die Abstandsregeln hingewiesen und auf Wunsch meiner kleinen Tochter entfernen wir uns.

Djdeutschland


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Danke Benny Bo

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Ingo Bischof

ingo bischofPOWER OF ART PRODUCTIONS

Ingo Bischoff: Gerne hätte ich Dich noch persönlich kennen gelernt, um es mit den Worten Alto Papperts zu sagen: Ich hoffe Dir gefällt Deine neue Freiheit.

So sad Djdeutschland


Einer geht rein

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Schankweiler, von Brensc, der Hafen haben es immer gewusst,
Jan Fride, Ockenfels glauben an mich. Eine Spezial Ausbildung! Nun kommt: 
‚Einer geht rein zwei‘ (II) Jetzt bin ich auf dem Olymp: Einer geht rein:
Vor ihm liegen sechs Jahre Gefängnis, hinter ihm kein rechtschaffenes Leben. Und dazwischen? Von Wolfgang Bauer

 


Damit sie uns nicht einordnen können

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Wir dürfen uns nicht in Aufruhr hetzen lassen! Mit perfiden Kampagnen und Parolen von gottlosen Waffenschiebern, die bomben statt zu bilden: Fluchtbewegungen planen, Profite machen, Pakte schmieden, Mehrheitsverhältnisse im Handstreich ändern und im Geheimen die Welt neu ordnen wollen. Wieder und wieder mit Lügen Kriege, Unruhen, Vertreibung nach gleichem Muster anzetteln, befeuern, steuern und heimliche ‚Morde‘, Operationen durchführen!

Ein weiteres Mal sei hier darauf hingewiesen: Nie waren wir uns in all unserer Verschiedenheit weltweit näher als heute, in der kollektiven Einsicht, daß wir ALLE mit ANGST und SCHULD getäuscht und gefügig gemacht werden sollen! 

Kommt ein neuer Faschismus daher? Das Gespenst der Geschichte kommt selten im gleichen Gewandt! Alamierer, Melder, Zensoren, Verbieter, Vernichter Desinformierer und Löscher sind unter den Täuschern die Schlimmsten!

Redet mit einander, hört auf Euch zu beschuldigen, zu diffamieren, zu diskreditieren – und vor allem hört auf zu glauben Euch selbst erhöhen zu können indem Ihr den anderen denunziert!

Bleibt auf meinem Profil, egal ob ihr Freie, Mitte, Konservative, Liberale, Quere, Kommunisten, Grüne, Graue, Piraten, Sozialisten, Kapitalisten, Sozialdemokraten, Islamiten, Juden, Christen, Buddhisten, Nationalkonservative, Nihilisten, Anarchisten…  – MENSCHEN – oder sonst was seit. Damit sie uns nicht einordnen und steuern können – und um ein demokratisch gesinntes Internet zu gewährleisten!

Djdeutschland


Revolutionäres Symbol

Revolutionäres Symbol

GENIAL: So unterwandern wir die muslimische Parallelgesellschaft! Alle tragen Bhagwan-rosarote-Kopftücher und wandeln das revolutionäre Symbol des Islam, zu einer Konsum terroristischen, babylonischen Mode-Ikone um!

Djdeutschland


Einfache Lösungen!

Kapitalismus störtSteinmeier SPD, als Bundespräsident parteilos, erzählt uns ja immer wieder: Es gäbe keine einfachen Lösungen. Dabei gibt es sie!

Verwickeln in komplizierte, immer wieder hochkomplexe Diskussionen, nur um von den einfachen Lösungen abzulenken!

Zum Beispiel der Streit, ob Glyphosat krebserregend ist oder nicht, „hat vom eigentlichen Problem abgelenkt! Im Gezerre um echte und manipulierte Studien geht die Grundfrage unter: Welche Art von Landwirtschaft will die Gesellschaft eigentlich dulden?“  „Die Drohung der Bauernfunktionäre, bei einem Verbot von Glyphosat einfach noch schädlichere Mittel einzusetzen, zeigt den Zustand einer Branche, der man die Böden der Welt anvertraut hat!“ (DER SPIEGEL) Böden werden unwiederbringlich zerstört! Bauern kippen ihre eigene, zuviel produzierte Milch weg! Die Milch, die die Preise, die sie dafür haben müssten, erst fallen läßt!  Es bahnt sich todsicher eine Katastrophe an!

Auch an der Energiewende verdienen wieder genau die selben, die uns Jahrzehntelang betrogen haben! Energie ist Macht! Es werden subventionierte Milliardenschwere neue Netze und ganze Wälder von Windrädern gebaut, welche keiner braucht und die auch weiterhin Energie zu teuer und damit gewinnbringend für die Strom-Macht-Konglomerate besorgen. Strom muss nur autonom und dezentral da hergestellt werden wo er gebraucht wird! Energieträger sind dabei (fast) egal! Wir könnten locker mehr als die Hälfte unseres Energieverbrauchs einsparen! Ohne den ganzen obsoleten Elektroschrott den man uns schön bunt rund um den Erdball 24 Stunden am Tag, eight days a week liefert, sogar noch viel mehr!:  Wir brauchen eine Revolution im Energieverbrauch! 

Die INSM-Autoindustrie („sozial ist das was Arbeit schafft“), produziert neue Autos auf Halde, die noch dreckiger sind als unsere alten! Die auch noch, wenn wir sie dreissig Jahre weiterführen, immer noch nicht so dreckig sein könnten, wie die durch Abwrackprämie, Schummelsoftware, Subventionierung der Autoinfrastruktur  – und krimineller Energie am Leben gehaltenen „Neuen Autos“ der Autolobby! Elektromobilität und Autonomes Fahren, wird Gezeiten von Energie und Ressourcen verschwenden, anstatt vernünftige, individuelle und bequeme öffentliche Verkehrs-Systeme und Netze zu bauen! Mehdorn hat unser Erbe, unser Netz, unsere Eisenbahn zerstört!

Wir müssen zwar unterscheiden zwischen Flüchtlingen und Einwanderern, aber warum ‚Flüchtlinge‘ speziell da herkommen wo wir und die NATO Konflikte schüren und bomben und Waffen hin liefern, das scheint sich keiner hier zu fragen, nicht einmal Frank Walter Steinmeier, „der kann alles!“

Die Menschen die sich um uns, unsere Kinder und Angehörigen kümmern und pflegen müssen, müssen Zeit dafür haben, gut ausgebildet sein und gut bezahlt werden! Alles andere ist eine Ungerechtigkeit liebe SPD!

Wir haben kein Überalterungsproblem in Deutschland! Wir sind nur um den Wert unseres Geldes und unsere Erfolge, um unsere Altersversorgung und unsere Ersparnis betrogen worden! Die Deutschen haben Ihre Produktivität seit den Sechzigern vervielfacht und dennoch keine „Teilhabe“, keine nennenswerten Lohnsteigerungen und auch kein Eigentum! Wir zahlen für alles und jeden, denn wir sind selbst an allem schuld! Supereiche verdoppeln ihren Reichtum jährlich aus dem Nichts und am Endes dieses ‚Spiels‘ werden todsicher ein zwei übrig bleiben, die die Welt unter sich aufteilen. Die Lösung heisst Grundeinkommen, Subsidiarität und Demokratie im Kauf!  Nur so sind Sicherheit und Angstlosigkeit – ohne Kämpfe, Gewalt und Revolutionen bei diesem eklatanten Ungleichgewicht der Welt in den Griff zu kriegen!

Die Digitalität macht uns und unsere Kinder blöd! Wir überantworten die Kinder und damit uns, der Konsum-Gesellschaft! Hunderttausende SMOMBIES stehen schon jetzt in ihre Smart- Detektoren vertieft im öffentlich Raum im Weg rum, ohne irgendetwas von der sie umgebenden Realität zu merken! „Tittytainment“. ‚Völlig offen‘ um alles nur erdenkliche an ‚Information‘ und Propaganda in sich ‚hinein füllen‘ zu lassen. Die Frau glaubt, daß es „die Freiheit“ nur hin zum Mann zu denken gibt und nicht etwa hin zur Frau! Sie will ‚arbeiten‘ für den gleichen Lohn wie ein Mann und auch so Steuern zahlen.

Schon bald werden sich Maschinen untereinander mit Krypto-Währungen, die aus dem Nichts geschöpft sind bezahlen und noch schneller den Planeten und sein geistiges Eigentum für uns ausbeuten, verbrauchen und vernichten. Schöne neue Welt! Wenn der Strom weg ist, ist nicht nur das Geld, die Bank, der Gewinn weg, sondern wir werden merken, daß man auch den Bitcoin nicht essen kann! Die Werbung macht auf Endzeit: „Umso mehr wir verbrauchen, desto mehr sparen wir!“ Ein Roboter sucht für EDEKA Weihnachten im Jahr anno 2117: So gemütlich, so lustig! „Supergeil!“

Und wir? Wir sind damit beschäftigt Rechnungen zu bezahlen und Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Mario hat die Zinsen auf Null gesetzt! Das ‚Polit-Genuschel‘ schläfert uns ein. Wir glauben an den Weihnachtsmann und daran, daß die Opposition, „die Bösen“, das Problem sind und nicht eine Einheitsregierung, die für Waffenlieferung, Umweltzerstörung, Krieg, Subventionierte Ausbeutung (seit mehreren Legislaturperioden) steht – „Einer Regierung, der hunderttausendfacher Tod nichts gilt.“

Djdeutschland


„Neger“

Burgerking

Na ich mache es so: Die „NEGER“ vor meiner Tür – die sich mittlerweile ungefähr verzehnfacht haben, behandle ich freundlich. Ich will sie kennen! Ich kann Ihre Probleme nicht lösen (sie sind obdachlos), aber mildern, durch Freundlichkeit! Sie sind sehr freundlich zu mir und machen (in der Regel) was ich ihnen rate. Meine Probleme mit der Situation, kann nur „mein Freund Andy Grote“ lösen, der mittlerweile Innensenator in Hamburg – und für diese ‚intelligenten‘ Polizeieinsätze in meiner Straße verantwortlich ist. Ich komme nicht mehr so einfach an in ran, weil er, seit dem er Trump die Hand geschüttelt hat, scharf bewacht wird.

Mr. Babylon


Wieso lassen wir uns das gefallen?

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Wir wissen seit der Nobelpreisverleihung, daß unsere Kinder zu früh in die Schule müssen, wenig dabei lernen und krank werden, daß Erstklässler alle ‚Haltungsschäden‘ haben! Wir wissen das es dumm ist, eine solche Agrarpolitik zu betreiben, die Umwelt zu zerstören, Tiere und Pflanzen zu missbrauchen, sich in dieser Weise zu ernähren. Wir wissen, daß die Bienen sterben! Wir wissen das es unendliches Wachstum nicht gibt, daß man Geld aus dem Nichts nicht schöpfen kann. Wir werden von Bankern, Discountern und Kampagnen-Presse, deren Erfüllungsgehilfen, Lobbyisten regiert! Während eine klar abgewählte politische Klasse nichts, aber auch rein gar nichts tut und deren Akteure sich nur mit sich selbst beschäftigen, anstatt die einfachen Lösungen unserer Probleme zu betreiben. Wieso lassen wir uns das gefallen?

Djdeutschland


Paradoxe Intervention

Postel in Berlin(Foto: Postel in Berlin)

Vor einigen Jahren. Ich kam gerade aus dem Urlaub zurück, die Kinder lagen im Bett und ich lief noch schnell runter, um die Fahrräder einzuschliessen. Auf der Straße vorm „Onkel Otto“ traf ich Freunde und wir tranken ein Bier. Plötzlich ‚platzte‘ von allen Seiten die Polizei in den „Rechtsfreien Raum“. Streifenwagen hielten mit quietschenden Reifen auf dem Bürgersteig. Polizisten, scheinbar in höchster Not, rannten herbei.

Wie sich herausstellte, hatte jemand gegen den Mülleimer einer Bushaltestelle getreten, oder gepinkelt und war auf der Flucht. Später bemerkte ich, daß es der Sohn eines Freundes war. Die Polizei versuchte ihn mit aller Macht und Gewalt zu fangen. Den umstehenden ‚Punk-Rockern‘ und ‚Linken‘ (alles junge, Bier trinkende Leute) schien das egal zu sein, was ich monierte: „Wo Punk draufsteht, ist kein Punkrock drin!“

Die Situation eskalierte. Die Polizisten malträtierten den Flüchtenden nach allen Kräften. Weil ihm die Beamten von hinten die Beine wegtraten, stürzte er immer wieder hin. Dann schmissen sie sich auf ihn und er riss sich immer wieder los. Ich mischte mich ein. Ich sagte, daß wenn man nicht aufhöre, ich mich einmischen müsse! Ein paar Meter weiter eskalierte die ‚Szene‘ endgültig. Ein Beamter verlor seine gezogene Waffe, inmitten von fünfzig bis sechzig saufenden Punk-Rockern!

Meine Freundin kickte die Waffe unter ein neben ihr stehendes Auto. Jetzt entstand die Situation, die nie hätte entstehen dürfen.

Die Polizei nahm an, die Waffe sei jetzt im Besitz der Hafenstraße! Aber in die Hafenstraße darf keine Polizei hinein! Man ist dort darauf vorbereitet und stark bewehrt! Ein Polizist versuchte ins Otto zu kommen. Die ‚Ottos‘ schickten sich an, die schweren Flügeltüren zu schliessen. Der Polizist rüttelte. Die Ottos hielten zu. Es bahnte sich ein Kampf an.

Ich schlug die Paradoxe Intervention vor: Die Türen wieder öffnen. Den Polizisten rein schubsen. Ihn zum trinken und kiffen zwingen – und alles gut! Die ‚Ottos‘ überlegten. Der Polizist überlegte. In Hundertstel Sekundenschnelle trafen die Ottos die Entscheidung die Türen wieder zu öffnen. Der Polizist, die, wieder umzukehren. Fall gelöst.

Nach noch einigen Verwerfungen, meiner Verhaftung, Gewaltandrohung und einer Nacht in der Davidwache, hörte ich: Die Pistole wurde abgegeben. Es kam zum Prozess wegen versuchter Gefangenenbefreiung, obwohl es nie eine Befreiung des Gejagten gegeben hatte! Der Flüchtige konnte zu keinem Zeitpunkt gefangen genommen werden! Mein toller Anwalt Getzmann, liess sich mal wieder auf einen ‚Deal‘ ein. Die Polizisten hatten Glück. Ich zahlte 300 und wir versöhnten uns. Ein Einsatzleiter (maximale Sterne) hat sich später bei mir für die ‚Aktion‘ entschuldigt.

Für Sven, Djdeutschland

 


Vollumfängliches Erfassen des HVV

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Wenn ich seit Monaten über nicht reparierten Rolltreppen im vollgestopften Öffentlichen Nahverkehr den SMOMBIES  ins Gesicht blicke, dann frage ich mich, wieso lassen wir uns das eigentlich gefallen?

Als ich heute Morgen in der Station Reeperbahn auf einen Trupp HVV-Techniker treffe, die dabei sind zu sondieren – um offenkundig eine Rolltreppe zu reparieren und rufe: „Na, habt ihr wieder alles kaputt gemacht?“ Da bekomme ich die prompte Antwort eines der ‚Ingeneure‘ im lupenreinen Ost-Slang: Vandalismus.

Ich: „Und was sagt das Management dazu?“

Er: „Welches Management?“

Djdeutschland


für alle, und damit meinen wir jeden

menschen in der welt – lied!


Dritter Hochzeitstag!

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„Liebe besteht nicht darin, daß man einander anschaut, sondern daß man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.“ (Antoine de Saint-Exupery)


Weil wir eine Menschheit sind

Polemik

Doch die Konten der Bad Bank werden nur weiter gefüllt, damit das Alte, das Falsche weiter überleben kann, die Angst. Die schweren Verluste, werden nur weitergebucht, ihr Überleben künstlich verlängert und mit Verschrottungsprämien gemästet. Machen wir eine neue Bank auf. Eine Bank, für die Wachstum nicht nur das wachsen der Geldmengen bedeutet, die schmutzig durch Zerstörung und Vernichtung geschöpft wurde, sondern Wachstum: Dem Wohlergehen aller Menschenkinder, weil wir eine Menschheit sind.

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Beutelsbacher Konsens

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Gemäß dem Überwältigungsverbot (auch: Indoktrinationsverbot) dürfen Lehrende Schülern nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern sollen Schüler in die Lage versetzen, sich mit Hilfe des Unterrichts eine eigene Meinung bilden zu können. Dies ist der Zielsetzung der politischen Bildung geschuldet, die Schüler zu mündigen Bürgern heranzubilden.


Kein schöner Land

IMG_1458Dieses mal war Weihnachten besonders wichtig! Nirgendwo singt man Stille Nacht – heilige Nacht schöner als in St. Pauli – schwer, schleppend. Die Kirche war diesmal brechend voll. Die `Buschmänner`, die die rassistischen Konsumenten anlocken, sind freundlich und gesprächsbereit. Sie haben sich verzehnfacht. Die, die guten Willens sind, scheinen sich hier zu sammeln. Je mehr Ghetto, desto weniger hirnlose Investoren. Das von mir Propagierte scheint sich zu bewahrheiten: die Revolution geht von St. Pauli aus!

Gegenüber in Dock 11 werden Kriegsschiffe gewartet, oder Luxusjachten –  von Milliarden schweren Waffen- Öl- Schrottschiebern. Geheim eingerüstet und eingeplant. Keiner soll es sehen, keiner soll es wissen. Merken!

Cruiser, um jede Menge Leute trockenen Fußes sicher reinzubringen, sind genug da. Geld, Feuerwerk und der dazugehörige Müll bis zum Abwinken vorhanden.

Mein Schwiegervater sagt, ich solle wegen der Kinder hier wegziehen, ich meine: Geld ist out, wenn die Massenpsychose ausbricht, bin ich hier sicher. Sitze ich auf der Straße, serviert man mir hier kostenlos Kaffee und Kuchen, ich bekomme jeden Tag handgeschriebene Briefe von hier, selbst die`Angler` umarmen mich zum Trost!

Jetzt fällt Schnee, es ist saukalt, der Sylvester-Grünkohl kam gerade richtig. Lionels diesjährige Plattenlieferung vom Feinsten! Noch einmal den Akku aufladen für das nächste neue lange Jahr.

Der nächste Sommer kommt bestimmt, wir werden da sein.

Djdeutschland


Die besten Obst und Gemüsehändler der Welt

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Torsten und Doris Terheyde verkaufen Obst und Gemüse wie auf dem Wochenmarkt – nur mit Dach über dem Kopf (von Miriam Opresnik erschienen im Hamburger Abendblatt vom 1.06.14 HELDEN DES HANDELS – Der Gemüseflüsterer von St. Pauli)

Nichts. Kein Ladenschild. Keine Schaufensterbeschriftung. Kein Aufsteller. Kein Straßenständer. Keine Waren auf dem Fußgängerweg. Nichts. Nur dieser schmale Eingang mit zwei Stufen. Wer das Geschäft nicht kennt, läuft erst einmal vorbei. Vorbei an dem Laden in der Paul-Roosen-Straße 5. Vorbei an dem Gemüseflüsterer von St. Pauli, wie Torsten Terheyde genannt wird. Weil er ein Händchen für Obst und Gemüse hat. Weil er nur Waren verkauft, die er selbst am Großmarkt ausgesucht, die er selbst probiert hat. Und die ihn überzeugt haben. Etwas anderes kommt ihm nicht in den Laden.

Der Laden von Torsten Terheyde, 56, und seiner Frau Doris, 50, erinnert an eine vergangene Zeit. Eine Zeit, in der Obst und Gemüse noch nicht eingeschweißt und etikettiert in Kühltheken präsentiert und an Supermarktkassen gescannt wurde. Sondern in Kisten und Stiegen lag, altertümlich abgewogen und in dreieckige Papiertüten gefüllt wurde. Sein Laden erinnert an einen Einkauf auf dem Wochenmarkt. Nur mit Dach über dem Kopf. So beschreibt es eine Kundin im Internet, wo Torsten Terheyde als „bester Gemüsehändler der Welt“ bezeichnet wird. Obwohl, oder gerade weil die Schlange manchmal bis auf die Straße reicht. Klar freue er sich, so bezeichnet zu werden. Noch schöner findet er es aber, dass viele Kinder in der Umgebung nicht „Kaufmannsladen“ spielen. Sondern „Doris & Torsten“.

Torsten Terheyde ist jemand, mit dem gut Kirschen essen ist. Mit dem man schnacken kann. Über Kartoffelsorten oder Kinder. Über Linda und Annabelle. Das sind nicht seine Kinder, sondern seine Kartoffeln im Laden. Annabelle, die Verlässliche, die konstant im Geschmack ist. Und Linda, die Sensiblere von beiden, die stark wetterabhängig und daher wechselhaft schmeckt. Wer Torsten Terheyde so reden hört, könnte denken, er spreche über seine Kinder. Seine drei Jungs, auf die er so stolz ist. Auch, wenn keiner von ihnen bisher im Laden einsteigen will. Oder vielleicht gerade deshalb. Weil sie ihren eigenen Weg gehen. Ihr eigenes Ding machen. So wie er selbst damals. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.

Eigentlich ist er Kaufmann im Reederei- und Schiffsmaklergewerbe, erzählt Torsten Terheyde, während er die Spitzen der Lauchstangen abschneidet und die äußeren Blätter entfernt. Sein Großvater Heinrich hat den Laden übernommen, als Torsten zwölf oder 13 Jahre alt war. Ende der 1960er-Jahre muss das gewesen sein. Genau weiß er das nicht mehr. Aber er weiß noch, wie er als Teenager im Laden Zwiebeln sortiert hat und dafür ab und zu eine Mark bekommt. Manchmal kauft er sich dafür Brausepulver, meistens spart er es. Für ein Tonbandgerät, mit dem er sich seine Musik zusammenstellt. Elvis Presley, George Harrison, Simon and Garfunkel. „Ein Jüngling“ sei er damals gewesen, sagt er und lacht. Der Lauch ist fertig, Torsten Terheyde noch lange nicht. Er hat viel zu erzählen.

Schon während seiner Kindheit in Altona sei er fasziniert von dem Hafen gewesen und habe sich gewünscht, eine Ausbildung in diesem Metier zu machen. „Eine aufregende Zeit war das“, sagt er. Ein Lebensgefühl, unbeschreiblich. Clique, Basketball, Disco. Eigene Wohnung. Wenn es dort zu kalt ist, legt er sich in die heiße Badewanne – oder zieht zeitweise zurück zu seinen Eltern. Dort ist es warm. Dort ist sein Zuhause. Dort beschließt er irgendwann, den Obst- und Gemüseladen seines Opas zu übernehmen, als dieser zu alt dafür ist. Die Selbstständigkeit habe ihn gereizt. Die Vorstellung, sein eigener Herr zu sein. Sein Ding zu machen. Auch wenn seine Eltern ihm davon abraten. Sie führen selbst bereits ein Obst- und Gemüsegeschäft und wissen, wie viel Arbeit das ist. Doch Torsten Terheyden sind die Einwände egal. Alles Banane.

30 Jahre ist das her. Torsten Terheyde hat sich verändert. Das sieht man an dem alten Bild aus den 1980er-Jahren, das ihn vor dem Laden zeigt. Mit Dauerwelle, einer Kiste Erdbeeren im Arm und einer Zigarette im Mund. Die Haare sind kurz, das Rauchen hat er vor langer Zeit aufgegeben. Doch sein Enthusiasmus ist heute der gleiche, wie er ihn auf dem alten Foto ausstrahlt. „Vielleicht ist das unser Geheimnis“, sagt er und meint: dass er jeden morgen selbst zum Großmarkt fährt. Nicht, um Obst und Gemüse einzukaufen. Sondern um Waren auszusuchen. Auszuwählen. Mit dem Anspruch, die besten Sachen zu finden. Für seine Kunden. Schließlich würden sich diese auf ihn verlassen.

Auf ihn persönlich. „Ich will damit aber nicht behaupten, dass ich etwas besser mache als andere“, sagt er. Das liegt ihm nicht. Ihm geht es nicht darum, andere schlechtzumachen. Er will kein Gegeneinander. Sondern ein Miteinander. Deswegen empfindet er die anderen 172 Obst- und Gemüseläden in Hamburg oder den gegenüberliegenden Edeka-Markt auch nicht als Konkurrenz, sondern als Bereicherung. „Wenn es Edeka hier nicht gäbe, würden viel weniger Menschen in diese Straße kommen“, sagt er. Und überhaupt: Man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Apropos Äpfel: „Diese Äpfel sind der Knüller“ hat Torsten Terheyde auf ein Stück Pappe geschrieben. Weil das mehr aussagt als jeder Werbeslogan. Weil das seine Meinung ist. Und die wollen die Leute hören. Deswegen kümmert sich Torsten Terheyde persönlich um den Einkauf. Andere Einzelhändler delegieren diese Aufgabe inzwischen und schalten sogenannte Logistikdienstleister in der Warenbeschaffung ein. Er nicht. Weil er selbst am besten weiß, bei welchem Großhändler es die „Knüller“-Äpfel gibt und bei welchem die besten Kartoffeln. Rund acht Großhändler sind es, von denen Torsten Terheyde sein Obst und Gemüse bezieht. Acht von rund 400 Marktfirmen, die auf dem Großmarkt ihre Waren verkaufen.

Rund 1,5 Millionen Tonnen sind es jährlich. „Das entspricht einem Warenwert von zwei Milliarden Euro pro Jahr“, sagt Torsten Berens. Er ist Geschäftsführer des Landesbetriebes Großmarkt Obst, Gemüse und Blumen und beobachtet seit 2008, wie sich der Großmarkt, wie sich die Branche verändert. Nach Angaben des Deutschen Fruchthandelsverbandes werden inzwischen mehr als 85 Prozent der frischen Obst- und Gemüsewaren über den Lebensmitteleinzelhandel verkauft, kaum noch über Wochenmärkte. „In Deutschland spielen die Discounter – wie Aldi und Lidl – eine besondere Rolle“, sagt Andreas Brügger, Geschäftsführer des Deutschen Fruchthandelsverbandes, dem Zusammenschluss von Großhändlern und Importeure. Bei frischem Obst und Gemüse beträgt ihr Marktanteil bereits rund 50 Prozent. Das Problem: „Aufgrund ihrer vorherrschenden Marktstellung und des wahnsinnigen Wettbewerbs, bestimmt der Discount die Preise. Dieser Druck geht weiter auf andere Einzelhändler, Großhändler, Importeure und natürlich auf die Erzeuger in aller Welt“, so Brügger.

Er wird täglich mit den Problemen der Branche konfrontiert. Problemen wie dem Konkurrenzkampf, den täglich steigenden Kosten für Transportmittel, Energie, Zertifizierungen, Laboruntersuchungen, Verpackungsmitteln, Rückverfolgbarkeitssystemen. Demgegenüber steht ein rückläufiger Obst- und Gemüseverbrauch in Deutschland. Von 2008 bis 2013 ist der Pro-Kopf-Verbrauch von Gemüse von 34,8 auf 33,5 Kilo gesunken, der Verbrauch von Obst von 46,2 auf 41,9 Kilo pro Kopf und Jahr. Großmarkt-Chef Torsten Berens beobachtet die Entwicklung mit Sorge: „Immer mehr Einzelhändler müssen aufgeben, weil sie im Preiskampf untergehen oder keinen Nachfolger für ihr Unternehmen finden“, so Berens.

Rund 5000 Einzelhändler von Obst- und Gemüsefachgeschäften, Wochenmärkten, Gastronomiebetrieben, Cateringunternehmen und Großküchen haben derzeit einen Ausweis für den Großmarkt, der mit 40.000 Quadratmetern Verkaufsfläche für Obst und Gemüse, sowie 10.000 Quadratmetern für Blumen Deutschlands größter Großmarkt ist und dessen Einzugsgebiet sich bis nach Skandinavien und Osteuropa erstreckt.

Ab zwei Uhr morgens ist der Obst- und Gemüsebereich für die Einkäufer geöffnet. Wenn die Verkaufszeit sieben Stunden später, um neun Uhr, endet, beginnt für Torsten Terheyde die Arbeit im Laden. Die Waren müssen ausgeladen, eingeräumt und sortiert werden. Jeder Apfel, jede Erdbeere, jeder Salat und jede Paprika wird kontrolliert. Was nicht vollkommen in Ordnung ist, kommt in die Restpostenabteilung, in der die Waren zu stark ermäßigten Preisen angeboten werden. Für’n Appel und ’n Ei, sozusagen. „Da die Sachen oft nur kleine Schönheitsfehler haben, sind sie heiß begehrt“, sagt Torsten Terheyde. Stolz, weil sie seitdem kaum noch Waren wegschmeißen müssen. Stolz, weil jeden Tag 100 Kunden zu ihm kommen. Weil der Laden läuft. Brummt, wie er es nennt. Hart sei das Geschäft trotzdem, sagt er, als er darauf angesprochen wird. Weil Obst und Gemüse ein Saisongeschäft sei und er in der Hauptsaison überproportional viel Gewinn machen müsse, um über die lauen Herbst- und Wintermonate zu kommen. Um auch dann seine laufenden Kosten decken zu können. Seine Sozialabgaben, Geschäftskosten. Rund 1400 Euro sind es allein für Kranken- und Pflegeversicherung und Rente.

Seinen Stundenlohn rechnet er schon lange nicht mehr aus. „Wenn es mir darum ginge, könnte ich den Job nicht machen“, sagt er und meint: Wenn es ihm um geregelte Arbeitszeiten ginge, um ein gutes Einkommen, regelmäßigen Urlaub. Früher hat er gar keinen Urlaub gemacht, heute nur manchmal. „Weil es nicht drin ist, eine Reise zu bezahlen und gleichzeitig die laufenden Kosten zu decken – während der Laden geschlossen ist und nichts reinkommt“, sagt er. Deswegen seien die Kinder viele Jahre mit seinen Schwiegereltern in den Urlaub gefahren, nicht mit ihm. Weil er in der Zeit gearbeitet hat. Aber Torsten Terheyde will nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. Dass die Menschen glauben, er beklage sich oder sei unglücklich darüber. Im Gegenteil: Torsten Terheyde ist glücklich. Zufrieden. „Lebensfroh“, wie er es selbst nennt. Er habe Spaß am Leben. Spaß an der Arbeit, dem Kontakt mit den Kunden. Er kennt ihre Vornamen, kennt ihre Vorlieben. Er weiß, wer lieber Linda oder Annabelle isst, wer keine Tomaten mag oder die Avocados zwei Tage im Voraus kauft und sie erst dann entsprechend reif haben möchte.

Er kennt seine Kunden – und seine Kunden kennen ihn. Viele davon schon, seit er bei seinem Großvater im Laden geholfen hat. „Deswegen nennen mich die meisten auch beim Vornamen“, sagt er. Er mag diese Vertrautheit im Stadtteil, auch wenn er lange schon nicht mehr hier wohnt, irgendwann nach Pinneberg gezogen ist. Warum er dort kein Geschäft eröffnet hat? Obwohl es dort für ihn doch viel praktischer, näher, wäre? „Weil ich nicht irgendeinen Laden führen will“, sagt er bestimmt. „Sondern genau diesen.“ Diesen Laden mit dem alten Linoleumfußboden und den vergilbten Werbeplakaten an den Wänden. Mit den Pappkartons, Kartoffelsäcken und Obststeigen. Dieser „tolle Laden“, wie ihn die Kunden nennen, und damit nicht die moderne Ausstattung meinen, sondern das Ambiente. Dieser Laden, der kein Ladenschild braucht. Keine Schaufensterbeschriftung. Keine Werbetafel. Nichts. Nur Torsten Terheyde und seine Frau Doris.

Doris, die sich kurz nach der Geburt des dritten Sohnes eigentlich nur um den Blumenverkauf im Laden kümmern wollte, dann aber ganz ins „Obst- und Gemüsebusiness“ eingestiegen ist. Auf Anraten ihrer Mutter. „Kind, lass dir doch lieber alles im Laden zeigen. Dann kannst du mal einspringen, wenn Torsten krank ist“, hat ihre Mutter damals zu ihr gesagt. „Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann“, sagt Doris Terheyde und erinnert sich daran, wie sie in den sauren Apfel biss und bei Torsten in die Lehre ging. Torsten, „der nicht gerade ein geduldiger Lehrer“ ist und jedes Mal neben ihr stand, wenn sie einen Kunden bedient hat.

Drei bis vier Jahre geht das so, bis die Eheleute die Aufteilung der Arbeitstage unter sich beschlossen. Damit Doris sich an „ihren“ Tagen voll ausleben konnte und Torsten mehr Zeit für die Jungs hatte. Für die Jungs, die inzwischen Männer sind. Rico, 17, der „Kleine mit der kreativen Ader“, wie Doris ihn nennt, auch wenn er schon 1,92 Meter groß ist. Timo, 24, der als Fachkraft für Süßwarentechnik tätig ist – „als Gegenpol zu unserem gesunden Kram“, so ein gängiger Scherz der Eltern. Und Marco, 28, der Wirtschaftsingenieur studiert und mit dem Doris den Laden geführt hat. Im August 2012, als genau das eingetreten ist, was Doris Mutter einst befürchtet hatte. Als Torsten Terheyde krank wird. Operiert werden muss. Wochenlang ausfällt. „Die Herzklappe war fast abgerissen“, sagt Doris Terheyde und probiert das Unbeschreibliche zu beschreiben. Den Schock, die Angst. Todesangst. Existenzangst. Irgendwann in dieser Zeit fängt sie an, Tagebuch zu schreiben. Um die Gedanken zu sortieren. Um eine Situation zu beherrschen, die sie beherrscht. „Um 4.45 Uhr holt uns der Wecker in die knallharte Realität“, schreibt sie am 22. August. Es ist der Tag, an dem Torsten ins Krankenhaus kommt und sie das erste Mal alleine zum Großmarkt fährt, alleine die Waren auswählt. Sie, die keine Ahnung vom Großmarktgeschehen hat. Sie, die gerade als Model entdeckt worden war und Modenschauen lief. Sie, die immer die Frau an Torstens Seite gewesen war. Bis sie seinen Platz einnehmen musste.

Zwei Jahre ist das jetzt her. Die Narbe auf der Brust von Torsten Terheyde ist verblasst, die Erinnerung nicht. Und das ist gut so. Denn Doris Terheyde erinnert sich nicht nur an den Strudel aus Angst und Verzweiflung. Sondern auch an dieses großartige und starke Lebensgefühl. Das Gefühl, es geschafft zu haben. Alles schaffen zu können. Wenn man an sich arbeitet und an sich glaubt. Wenn man sich auf die Menschen einlässt. „Vielleicht kommen die Leute deswegen so gerne zu uns“, sagt sie. Denkt nach, überlegt. Schweigt. Weil es vielleicht keine Erklärung gibt. Weil man den Laden vielleicht selbst erleben muss. Irgendwo in der Paul-Roosen-Straße. Dort, wo es kein Ladenschild gibt. Keine Schaufensterbeschriftung. Keinen Aufsteller. Weil dieser Laden keine Werbung braucht. Nichts. Weil er alles schon hat.


Die Montagskolumne #173 Schatten

Penner auf gelbem Kissen 2012

Die für den Schatten verantwortlich sind, wohnen inzwischen hier, oder arbeiten hier und machen Werbung damit. Neulich erst traf ich einen aus den Esso-Häusern, der monierte, daß St. Pauli immer versoffenen Pennern und Huren gehört habe, jetzt säßen zugezogene ‚Emanzen‘ in den AnwohnerInnen-Initiativen und bestünden auf das INNEN. Stahl- und Glasfassadentürme, die noch den besten Ruf eines Star-Architekten oder einer Baufirma ruinieren, türmen sich zur neuen, schönen noch leerstehenden Skyline, besonders gut von der anderen Seite der Elbe zu sehen.

Durch die neuen hohen Investmentträume, ist der Wind stärker geworden. Die Bauweise spottet jedem Schattengutachten. Die durch zähen Kampf errungenen, tröstlichen Orte, fallen regelmäßigen Groß-Events zum Opfer, doch sie werden wieder aufgebaut. Das ‚Filet‘ befindet sich noch immer in den richtigen Händen, unwiederbringlich!

Djdeutschland


Die Montagskolumne #145 Unrechtsstaat

Verbrannte Erde

In diesen Tagen fällt einem immer mehr die RAF ein, man fängt an zu verstehen, wen und warum die bewaffnet angegriffen haben. Manchmal kriegt man Lust die Flinte aus dem Korn zu holen, hat man die Äusserungen Christian Klars im Kopf, der angesprochen auf Reue sagte, das diese Begriffe für ihn keine Bedeutung hätten, gegenüber einem System, dem der hunderttausendfache Tod von Menschen nichts gelte.

Im Gebirge, in der Wüste und an der Küste Saudi Arabiens, baut die EADS Sicherheits- und Verteidigungssparte, Cassidian, einen 9000 Kilometer langen Todesstreifen. Eine Berliner Mauer! „Es ist das größte Projekt, das es jemals gab“ Bis 2014 werden die EADS-Leute zusammen mit dem Baukonzern Al Rashid das Land abschotten. Der exportierte Unrechtsstaat.

Am 4. November 2009 fliegt die Saudische Luftwaffe den größten Luftangriff ihrer Geschichte, genannt: ‚Verbrannte Erde‘, Tornado Kampfjets bombardieren die Angehörigen des Al Huthi Stammes, die der befestigten Grenze im Wege stehen. Offiziell heißt es, man wolle die Grenzregion von Terroristen säubern. Die Saudis schaffen Fakten. Frauen, Kinder, Alte und Junge verlieren ihr Leben.

Die dort arbeitende Grenzpolizei wird seit Jahren von deutscher Bundespolizei ausgebildet, sämtliche Grundrechte sowie der Rechtsstaat wurden und werden ausgeblendet, man ist dem Kunden, dem König im wahrsten Sinne des Wortes verpflichtet. Die Saudis, die auch bei der gewaltsamen Niederschlagung der Demokratiebewegung in Bahrain behilflich waren; wo auf unbewaffnete Demonstranten von Seiten des Militärs scharf geschossen wurde, sollen jetzt mitten im arabischen Frühling, zweihundert Leopard Panzer von Deutschland geliefert bekommen. Weiß man doch hier zulande seit ’53: „Gegen Panzer ist Zivilcourage machtlos.“

Da kann Schäuble doch nicht übel nehmen, wenn einem da die Affäre Schreiber einfällt mit seiner kleinen Parteispende, der Bestechungsskandal! Die Einlassungen der Bundesminister de Maizière und Friedrich zur Panzer Affäre, „Sicherheit vor Menschenrecht“  haben für mich strafrechtliche Relevanz!

Über eine US-Lieferung F-15-Kampfflugzeuge im Werte von über 20 Milliarden, zeigte sich Israel noch besorgt, wie schon 1981, als die ersten F-15 an die saudische Armee geliefert wurden. Jetzt billigt man die Entscheidung des Bundesunsicherheitsrat. Welch Wunder! Sind Kampfpanzer doch eher ein Auslaufmodel im Zeitalter von Stuxnet und gezielter Tötung.

Fünfzehn der Neunzehn Attentäter von New York kamen aus dem Polizeistaat Saudi Arabien. Als Reaktion auf den 11. September bombardierte man die angeblichen Ausbildungslager in Afghanistan, nicht Saudi Arabien oder etwa die Technische Universität Hamburg-Harburg , wo vier der Attentäter als Studenten die Anschläge geplant hatten.

Die Saudis finanzieren großzügig die islamische Sache in Europa, auch in die salafistische Predigt, über die sich das Publikum dann so schön aufregen kann. Und das wundert sich dann, wenn unsere Kinder, die nichts schärfer und bitterer trifft als Ungerechtigkeit, Amok denken.

Djdeutschland


Sonne Mond und Sterne

 

topelement-1Sie lügen uns an!
Wenn Merkel in Amerika
unter Beifall sagt,
Ahmadine leugne den Holocaust
und bedrohe Israel, dann lügt sie
und sie weiß es.
Sie leugnen und bedrohen!

Man muß es immer wieder sagen:
Es gibt keinen freien Markt, keine freie Information, keine Demokratie!

Zwanzig Prozent in diesem Land, haben achtzig Prozent des Geldes.
Das Geld zum Bergen und verbergen,
zum vernichten der Schätze dieser Welt –
für die Rohstoffe selbst zahlen sie nicht!

Wem gehört das Oel, wem die Stadt?
Wem gehört die Sonne, wem der Mond?

Djdeutschland