Irritation und Verwirrung

Offener Leserbrief an ‚Vanity Fair‘

Betreff: „So spricht man mit Nazis“

Michel Friedman trifft den Chefideologen der Rechten und ehemaligen Mitbegründer der RAF Horst Mahler:
‚Das Protokoll einer Demaskierung‘
.

Wahnsinn, wußte gar nicht, daß Michel Friedman bei Euch schreibt.
Bringt der Klopapier-Vorstands-Job nichts ein?
Nachdem er Kokain schnüffelnd als „Paolo Pinkel “ firmierte und sich mit minderjährigen Nutten verlustiert hatte, war er ja ins Umfragetief gerutscht.
Selbst ich hatte keine Lust mehr auf sein Geheuchel.

Mit dem Horst-Mahler-Scoop hat er sogar Kurt Beck und Gutfried-Kerner getopt! Und die Anzeige wegen Volksverhetzung, wie gewohnt, moralisch und charakterlich einwandfrei. Wer sollte den Job auch sonst machen? Jeden Anderen hätten Sie für so was ans Kreuz genagelt.

Und, wir haben ein neues Wort gelernt: NAZIonalzionist. Bravo.

Herzlichst Ihr
Djdeutschland


Die verlorene Ehre der Eva Blum

Das Buch ‚Das Eva Prinzip‘ Für Eine Neue Weiblichkeit, hatte ich mir damals nur gekauft, weil die Reaktionen darauf in der Presse und im Besonderen bei Frauen so heftig waren. Da mußte jemand in’s Schwarze getroffen haben. Allein schon der Kauf in Begleitung meines Kollegen ‚Tarkan‘ (Deutsch Leistungskurs) hatte Züge eines Spießrutenlaufs, wir wurden belächelt und bewundert zugleich. Es war ein Hochgenuss.Der türkischstämmige Tarkan lobte meinen Mut und zeigte sich von meiner Kaufentscheidung beeindruckt.

Die Frauen in meinem Umfeld begrüßte ich von nun an mit: „Hast Du schon das Buch von Eva Herman gelesen!?“ Mir schlug ein unglaublicher Hass entgegen, als hätte ich eine frauenfeindliche, ja sogar antisemitische Äußerung gemacht. Ich beschloss das Buch doch zu lesen. Und stellte fest, daß so gut wie nichts von dem, über das sich die Klassefrauen so aufregten, in diesem Buch stand. Äußerungen zur vaterlosen Gesellschaft, der feminisierten Erziehung und der damit verbundenen Problematik in der Entwicklung von Jungen überzeugten mich sogar. Von nun an gehörte es zu einer meiner Lieblingsdisziplinen, mit dem ‚Eva Prinzip‘ an Frauen heranzutreten.

Dann plötzlich, alle Presseberichte einhellig: Eva Herman lobt die Familienpolitik des Nationalsozialismus!Das konnte nicht sein! Ich war mittlerweile Experte. Gerade im Kapitel Vier, ‚Die bindungslose Gesellschaft-warum wir unseren Halt verlieren‘, schreibt sie etwas völlig Gegenteiliges. Sie verurteilt die nationalsozialistische Familienpolitik.

Zitat: „Was viele nicht wissen: Unsere distanzierte Haltung zu unseren Kindern steht auch in einem direkten Zusammenhang mit einem der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte, dem dritten Reich. […] Es ging nicht nur darum, ‚dem Führer Kinder zu schenken‘, sondern die Kinder so früh wie möglich nach den Maßgaben des nationalsozialistischen Menschenbilds zu formen. […, es] wird schnell klar, dass der Hitler-Staat alles daransetzte, jeden gesellschaftlichen Bereich zu kontrollieren und jede private Nische zu vernichten, in der sich individuelle Lebensformen entwickeln konnten.“ Zitat Ende

Am Beispiel der Münchner Ärztin Johanna Haarer, einer Nationalsozialistin und Autorin „schauriger Erziehungsbücher“ beschreibt sie das Problem: „die emotionale Bindung der Eltern an ihre Kinder“.

Die neusten Angriffe beziehen sich auf Äußerungen, die Herman während der Präsentation ihres neuen Buches ‚Das Prinzip Arche Noah‘ gemacht hatte. Wer diese mp3-Datei 2007-09-20_pk_berlin_eva_herman.mp3 in ganzer Länge hört und mit dem in der Presse veröffentlichten Teil vergleicht, dem wird diese perfide und feinste Medienmanipulation ja Desinformation bewusst. Hier hat jemand professionell und wissentlich in krimineller Weise an genau der richtigen Stelle zum Schnitt angesetzt. Die Aussage Hermans wurde ins Gegenteil verkehrt!

Dann der Scoop; das Tribunal! Eva Herman bei JBK um 22:45 im öffentlich rechtlichen ZDF! Als weitere Gäste: Senta Berger, eine meiner sexuellen Jungen-Fantasien vergangener Tage, Margarethe Schreinemakers, auch eine Fantasie vergangener Tage. Der Historiker Wolfgang Wippermann von der Berliner Universität der Künste, im Publikum. Außerdem eine lächerliche, männliche Schießbudenfigur die im Laufe der Sendung meiner Erinnerung nach nichts gesagt hat.Diese Sendung, das wurde auch mir erst am nächsten Tag klar. war nicht live, sie war nachmittags aufgezeichnet worden! Zum Zeitpunkt der Ausstrahlung waren die Schlagzeilen „Kerner schmeißt Eva Herman aus dem Studio“ längst im Druck.Den Mut, den diese sichtbar verletzte, sensible, empathische Eva Herman aufbrachte, sich in diese Sendung zu stellen, den wahren Kern ihrer Aussage zu klären, machte sie mir zum ersten Mal ähnlich sympathisch wie den seinerzeit auf Eier werfende Demonstranten losgehenden Helmut Kohl.Kerners Versuche, während der Sendung an Hand von Nazi Zitaten unter Ausnutzung des Historikers Wippermann aus seiner Kollegin einen Widerruf oder eine Entschuldigung herauszupressen, sie zu verunglimpfen, hätten einem Filbinger alle Ehre gemacht.„Gleichgeschaltete Presse“ – laut Tarkan, der selbst einmal aus einer Unterrichtsstunde (Deutsch Leistungskurs) gewiesen wurde weil er als „Türkenjunge“ eine bestimmte Strophe des Deutschlandliedes gesungen hatte, ein Bergriff aus der Elektrik – in diesem Moment für mich mit Gutfried Kerners widerwärtigen Schauspiel fleischgeworden. Hintereinander geschaltete Glühbirnen.Kerner onanierte geradezu, flankiert von den geladenen Mitläufern. Wissend, dass Kommentare geschrieben, die Meinungen gemacht und die Einschaltquoten gesichert sind.

Erinnerungen an den Abgeordneten Hohman, dessen historische Vergleiche ihn in ähnliche Gefahr brachten, werden wach. Die Affaire Hohman wurde mittlerweile gerichtlich geklärt. Seine Existenz vernichtet. Bekam er am Ende doch Recht mit seiner Aussage:

„Die Gottlosen sind das Tätervolk“.

DJDEUTSCHLAND


Erinnerung

Zur Erinnerung an „Barbara“

*28.05.1939 – †23.07.2007

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Toi qui marches dans le vent,
Seul dans la trop grande ville,
Avec le cafard tranquille,
Du passant
Toi qu’elle a laissé tomber
Pour courir vers d’autres lunes,
Pour courir d’autres fortunes,
L’important…

Refrain :
L’important,
c’est la rose,
l’important,
c’est la rose,
l’important,
c’est la rose,
crois-moi…

Toi qui cherches quelque argent
Pour te boucler la semaine,
Dans la ville, tu promènes
Ton ballant,
Cascadeur, soleil couchant,
Tu passes devant les banques,
Si tu n’es qu’un saltimbanque,
L’important…

Refrain

Toi, petit, que tes parents
Ont laissé seul sur la terre
Petit oiseau sans lumière
Sans printemps
Dans ta veste de drap blanc
Il fait froid comme en Bohème
T’as le coeur comme en careme
Et pourtant…

Refrain

Toi pour qui, donnant donnant,
J’ai chanté ces quelques lignes,
Comme pour te faire un signe
En passant
Dis à ton tour maintenant
Que la vie n’a d’importance
Que pour une fleur qui danse
Sur le temps…

Refrain (2x)


Untauglich

„Die Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 17 Journalisten sind ein ebenso überzogener wie untauglicher Versuch, die Freiheit der Berichterstattung einzuschränken. Dahinter steht offenbar der Wunsch, die Unterrichtung der Öffentlichkeit über das Verfahren im Kurnaz-Untersuchungsausschuß zu behindern. Journalisten in einem freien Land müssen sich auch vertraulicher Quellen und Unterlagen bedienen dürfen, wenn es darum geht, Misstände offen zu legen.
Dem plumpen Versuch, über den „Umweg“ von Ermittlungsverfahren gegen Journalisten deren Quellen auszuforschen, hat das Bundesverfassungsgericht in der „Cicero“-Entscheidung eine klare Absage erteilt. Deshalb hält beispielsweise die Staatsanwaltschaft Hamburg die strafrechtlichen Vorwürfe gegen die Journalisten auch für „Quatsch“. Herrn Kauder kommt es mit Billigung von Herrn Lammert offenbar auf eine Drohgebärde gegen den freien Journalismus an. Die Unterzeichnenden verurteilen dieses Vorgehen und setzten darauf, daß die Justiz schnellstens klarstellt, daß sich kein Journalist strafbar gemacht hat. Die Berichterstattung über den Parlamentarischen BND-Untersuchungsausschuß wird mit unveränderter Akribie fortgesetzt.“

Stefan Aust, DER SPIEGEL
Stephan-Andreas Castorff und Lorenz Maroldt, Tagesspiegel
Joseph Depenbrock, Berliner Zeitung
Giovanni de Lorenzo, DIE ZEIT
Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau
Christoph Keese, WELT am Sonntag
Thomas Schmidt, Die WELT
Bascha Mika, Die Tageszeitung
Djdeutschland, www.Djdeutschland.eu


Selbstüberlassung als Problemlösung…

Frau Helmer!

Selbstüberlassung als Problemlösung.
Als mein jüngerer Sohn, nennen wir Ihn
R2-D2,
seinen ersten Schultag hatte,
und das erste Mal von Ihnen gemaßregelt wurde,
lief er zu seinem großen Bruder C-3PO.
Der tröstete
ihn.
R2-D2 konnte von Anfang an zur Gitarre Bluesharp spielen,
er sagte sich: „Ich kann Klavier spielen,ich kann Gitarre spielen, ich kann Marimba spielen…
ich kann alles spielen.
“ C-3PO trommelte und trompetete dazu. 

‚Zeittotschläger laufen um Ihr Leben…
Bevor die Schulbank sie kriegt und ihnen alles wegnimmt.
Zeittotschläger laufen um ihr Leben…
Irgendwann hält Gott seine Arme auf,

bis hierhin und nicht weiter.

Wissen tut weh, Gott nicht,
und Dreiunddreißig war Adolf Hitler Gottes Sohn‘. 
( Zeittotschläger, Jochen Diestelmeyer)

Wußten Sie, Frau Helmer,
daß RZwo sehr gut klettern kann?
Bis ganz oben auf die Palme im „Park Fiktion“, barfuß.
Auf ALLE!

Und in der Woche vor den großen Ferien
machten Sie mit seiner und Ihrer Klasse 4a
einen Ausflug ins Dagobahsystem.
Dort hätten er und sein Freund Boba Fett
auf Bäume klettern können,
doch Sie Frau Helmer, hatten wohl Angst um die beiden
und kein Vertrauen, und so durften sie nicht mit.
(Waren sie doch schon auf dem Schulhof auf Bäume geklettert.
Sie wollten den Beiden als Strafarbeit
das Abschreiben der Schulordnung auferlegen
–das jedoch hatten ihre Mütter verboten.)
Am Tag des Ausflugs mußten Boba und Rzwo in einer Klasse verbleiben, je-der für sich.
Lichtjahre vergingen.
RZwo sollte „Harry Potter“ lesen, er hatte Angst.
Sonst wäre er doch Spazieren gegangen, oder nach Hause!

Als ich kam, ihn abzuholen,
für das letzte Wochenende vor den Ferien,
war er versteckt.
Doch ich konnte seine Nähe spüren.
Dann hörte ich ihn zaghaft fragen: „Wer ist da“?
„Papa ist da“, sagte ich.
Ich konnte in seinen Augen sehen,
daß er ungerecht behandelt worden war.
Es machte mich wütend,
hatte er doch immer das Gefühl geäußert,
daß Sie ihn nicht leiden können.
Die Hälfte seines Lebens hat er mit Ihnen verbracht, Frau Helmer,
um ganz zum Schluß „eingesperrt“und dermaßen eingeschüchtert zu werden,
daß er nicht auf die Idee kommt,
der Sanktion zu widersprechenoder sich ihr zu widersetzen.
Opa hatte ihm doch beigebracht,
er könne über sich selbst bestimmen!
( unter dem Bild geht’s weiter )
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Der Beschwerdeweg:
Landesschulbehörde Niedersachsen,
Abteilung Braunschweig, Dezernat II,
Postfach 3051.
Außenstelle Göttingen,
Telefon: 0551 3910415.
Formlos, fristlos, folgenlos,
Ihnen zivilrechtlich die Verletzung von Aufsichtspflicht;
Aufsicht muß kontinuierlich, aktiv und präventiv erfolgen;
oder die Verunglimpfung des Beamtentums nachzuweisen,
erscheint mir müßig.
Sie werden es wieder einmal nur zur Kenntnis nehmen.
Das Beamtenrecht stellt Sie unter besonderen Schutz.
Ich wollte Ihnen schon lange das Buch „Die Jungenkatastrophe“ schenken,
aber das letzte Exemplar mußte ich einer anderen Lehrerin geben.
„Hass ist nicht der Weg“, sagen die Jedi-Ritter.
(Yoda)
Und aus pädagogischen Gründen,will ich der dunklen Seite der Macht nicht erliegen
sondern die helle wählen.
Schon wegen der nachfolgenden Kinder
möchte ich den imperialen Zorn nicht schüren.
Ich zitiere RZwo:
„Wünsch‘ es Dir doch“.

Die Mamas und Papas werden aufpassen.
Die Macht ist mit uns!
Big Papa is watching you
DJDeutschland


Stange Reyno

65 Jahre verheiratet:

Eiserne Hochzeit –

Stange Reyno!

Liebe Loki,

ich weiß nicht viel über Sie, Ihr Engagement, wieviel und welche Marke Sie rauchen.
Alles Gute weiterhin für Ihre Ehe, und Respekt! Helmut Schmidt!
Ehrlich gesagt, bewundere ich Sie erst, seit dem Sie der wirklich Einzige sind, der in der Öffentlichkeit Kette raucht; so, wie Kostantin Wecker öffentlich schwitzen durfte, uferlos.
Im Krieg den Glauben an Gott verloren;
Flutkatastrophe; über Komandostrukturen hinweggesetzt.
Terroristen bekämpft; Bürgerrechte eingeschränkt, GSG9 installiert.
Raketen ins Land geholt. Weltökonom.
Respekt auch für Sie, für die Unnachgiebigkeit. Der Erfolg gibt Ihnen Recht. Der Glaube; an die Liebe, zu Loki Schmidt, zu Menthol Zigaretten, scheint ungebrochen.


Textportrait

Time is on Your Side
Ihr DJDEUTSCHLAND


Tage der deutschen Einheit

…heute vor 54 (vierundfünfzig) Jahren haben sich unsere Brüder und Schwestern gegen das im anderen Teil Deutschlands herrschende Regime erhoben. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen, viele mußten ins Gefängnis…

Zehn Jahre später wurde ich geboren.

Früher, als am „Tag der deutschen Einheit“ immer frei war, hat immer jeder an meinen Geburtstag gedacht. Seit dem wir uns in der Mitte zweier Systeme, friedlich und ohne einen Tropfen Blut zu vergießen, wiedervereinigt haben, denkt fast keiner mehr an mich.

Diese Wiedervereinigung wäre für den Bundespräsidenten die Gelegenheit gewesen, vorzuschlagen, die deutsche Waffenproduktion einzustellen, und das Militär abzuschaffen. Und stattdessen eine Art „Legion-Condor“ zu schaffen, die in der Lage dazu gewesen wäre, z. B. binnen 48 Stunden überall auf der Welt Flüchtlingslager aufzubauen. Als Zeichen für die ganze Welt, daß wir gelernt haben. Heute schicken wir Tornados, um Ziele für Bomben auszuspähen. Massenvernichtung. Desinformation.
Ich hätte Ahmadinedschad 2006 eingeladen, ihm Sonne, Wind, Energieeffizients, Energieeinsparung, ihm beispielsweise Sachsenhausen gezeigt. Damit er versteht, wie wir die Sache seh’n.

Ich frage mich, wieso keiner die Geschichte so erzählt wie ich meinen Söhnen – Deutschland 1974: Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land, Deutschland wird Weltmeister. Nur einer einzigen Mannschaft war es gelungen damals in Hamburg sie zu schlagen: Deutschland.

In a splendid mood
DJDeutschland