Irritation und Verwirrung

Die Montagskolumne #104 Ruhe!

Polemik


Wir wäre es mal mit einem Wochenende Ruhe?
Ohne Move, ohne Krawalltouristen ohne Beleuchtung, Feuerwerk, Queen Mary und Hubschrauber, ohne Strom, Müll, Autofrei, Alkoholfrei, ohne Reden, Demonstrationfrei 
umsonst durch Kontemplation und Ruhe zu wissen wo wir stehen.
 

Heute bin ich über Rungholt gefahren,
die Stadt ging unter vor sechshundert Jahren.
Noch schlagen die Wellen da wild und empört
wie damals, als sie die Marschen zerstört.
Die Maschine des Dampfers schütterte, stöhnte,
aus den Wassern rief es unheimlich und höhnte:
Trutz, Blanke Hans!

Von der Nordsee, der Mordsee, vom Festland geschieden,
liegen die friesischen Inseln im Frieden,
und Zeugen weltenvernichtender Wut,
taucht Hallig auf Hallig aus fliehender Flut.
Die Möwe zankt schon auf wachsenden Watten,
der Seehund sonnt sich auf sandigen Platten.
Trutz, Blanke Hans!

Mitten im Ozean schläft bis zur Stunde
ein Ungeheuer, tief auf dem Grunde.
Sein Haupt ruht dicht vor Englands Strand,
die Schwanzflosse spielt bei Brasiliens Sand.

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