Irritation und Verwirrung

Exponentielles Wachstum der Bevölkerung, des Verbrauchs und der Zerstörung.

 

„Wenn die Weltbevölkerung um ein Prozent pro Jahr wachsen würde,

ein Wert, den sie erst im 20. Jahrhundert erreichte, dann brauchte es 694 Jahre, um von einer Million auf eine Milliarde zu kommen. Die zweite Milliarde wäre in hundert Jahren erreicht, die dritte in 41, die vierte in 29, die fünfte in 22 und die sechste in 18 Jahren. Der jährliche Zuwachs beträgt zur Zeit 1,14 Prozent, und die siebte Milliarde werden wir im Jahr 2011 erreichen. (…)“

Geld, das als Kredit entsteht,

ist nicht mehr ein vorhandener Wert, sondern einer, der erst noch geschaffen werden muss. Zudem reicht das in der Volkswirtschaft zirkulierende Geld nur zur Rückzahlung des Kredits, nicht aber von Zins und Zinseszins. Damit ein solches Geld seinen Wert behält, müssen die versprochenen Werte geschaffen werden und ständig neue Kreditnehmer die Geldmenge wachsen lassen. Ein solches Schneeballsystem ist zum Wachstum verurteilt, sonst bricht es zusammen. Wer in einer kapitalistischen Gesellschaft lebt, steigert seine Leistung nicht freiwillig – er muss!“ (…)

„Wenn das Geldsystem auseinanderfällt,

wird sich die Erkenntnis über die Wirkungen des Kreditgelds und eines zinsfreien, nachhaltigen Gelds leichter verbreiten. Denn einen großen Vorteil hatte die technisch-industrielle Entwicklung der letzten 250 Jahre: Sie hat das Wissen und die Infrastruktur zur Überwindung des Mangels geschaffen, der die Menschheit seit Beginn der Evolution begleitet hat. Bei gerechter Verteilung und intelligenter Umnutzung, und dazu gehört ein gerechtes Geld, ist genug für alle da.“ (…) Auszüge aus dem Artikel: >>> 

Die Gier ist es nicht

von Christoph Pfluger erschienen in Oya am 08/2011

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