Irritation und Verwirrung

Bargeld ist das Blut in den Adern der Kriminellen

Franz Hörmann 

(* 23. März 1960 in Wien) ist außerordentlicher Universitätsprofessor für Unternehmensrechnung
am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und zusätzlich seit Wintersemester 2001/2002 Gastprofessor am Institut für Wirtschaftsinformatik (Communications Engineering) der Johannes Kepler Universität Linz.

Hörmann kritisiert das bestehende Finanzsystem. Er hält einen diesbezüglichen Paradigmenwechsel sowohl in den Wirtschaftswissenschaften, als auch in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht für notwendig. Seine Kritik richtet sich gegen das System des Zinseszinses und die doppelte Buchhaltung, bei denen es sich seiner Meinung nach um veraltete Modelle handelt. Er kritisiert die Geldschöpfung, das existierende System der Banken und prophezeite 2009 das Verschwinden der Währungen bereits für 2011. Um diesen Übergang bewältigen zu können, sprach er sich für „spezialisierte elektronische Gutscheine“ in einer Übergangsphase aus und favorisierte ein bedingungsloses Grundeinkommen in Form von Gütern oder Dienstleistungen.

Am 2. Februar 2012 wurde Hörmann durch die Wirtschaftsuniversität Wien aufgrund von „zweifelhaften Aussagen über den Holocaust“ vorläufig vom Dienst suspendiert. Am 5. April 2012 wurde das Verfahren gegen Hörmann wegen Holocaustleugnung eingestellt. Laut Auffassung des OGH erfüllen Hörmanns Äußerungen nicht diesen Tatbestand. Das Urteil ist rechtskräftig.

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