Irritation und Verwirrung

Die Montagskolumne #160 Die einzige Ressource, die unendlich vorhanden ist

Ähnlich unwahrscheinlich, wie eine Hungersnot in Bayern wäre es, wenn uns das Geld ausginge. Macht Euch also keine Sorgen um Euro, Banken, Griechen oder Italiener, Geld ist da, umso mehr Schuld, umso mehr Geld! Wie jüngst gesehen, fluten die Notenbanken einfach das Krisengeschüttelte System mit billigem Geld und schon ist der Dax wieder über 6000 und der Euro hüpft just um zwei Cent. Das Weihnachtsgeschäft brummt. Wir haben andere Sorgen, macht euch Sorgen um den Wasserstand, sinkende Pegel bringen Bomben zum Vorschein! Die Amerikaner sind mit 15 Billionen verschuldet, wie Völker es so gut herausarbeitet, verschuldet in der Leitwährung,  das ist wie Monopoli, das ist die Bank! Damit das so bleibt, darf kein Euro Leitwährung werden, also wird er angegriffen.

Da ist es gut zu wissen, daß eine deutsche Partei, laut das bedingungslose Grundeinkommen fordert. Die Piratenpartei ist sich dabei anscheinend gar nicht bewusst, daß sie die Partei ist, die damit eine wirtschaftspolitische Lösung präsentiert, die keine andere Partei in Deutschland hat – die Lösung der Finanzkrise. Es gibt dabei nur ein Problem, wie der brillante Christian Ziegler herausstellt: Die Leistungsträger. Sie werden immer die Angst vor Mangel spüren, sich davor fürchten, ausgenutzt und beraubt zu werden. Sie verfügen nur über diese eine Dimension und sind somit sofort auf der Neidschiene. Ähnlich wie bei Kansy befindet sich kein Funken Liberalität in ihnen. Dass es abendteuerliche Vorteile schaffen würde, eine Minderheit die uns alle beraubt und sich grausam die Taschen füllt, abzunabeln, sehen sie nicht. Noch nicht.

Endlich gibt es Konzepte und Ideen die auf  Schwarmintelligenz beruhen und auf Subsidiarität pochen! Dazu braucht es Ruhe und Zeit, die Piraten sind da auf dem richtigen Weg. Wohin die Entscheidungen eindimensionierter Leistungsträger und Führungskapitäne führen können, kann man sehen, Nokia ist dafür nur mein Lieblingsbeispiel.

Djdeutschland

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2 Antworten

  1. Christian Ziegler

    „Ich sehe das BGE eher positiv als negativ. Mir wäre aber sympathischer, wir könnten zugeben, daß die tatsächlichen Auswirkungen nicht prognostizierbar sind. Es wäre ein Wagnis. Eines, das wir mMn tatsächlich unternehmen sollten, aber eben auch eines, daß trotz aller guter Argumente schief gehen könnte. Daher glaube ich, daß eine gute Risiko-Kommunikation hier wichtiger ist, als Argumente. Wann würden wir eingestehen, daß das Ganze gescheitert ist? Wie würden wir dann negative Folgen abfangen? Wie würdigen wir die Ängste, daß eine so einschneidende Veränderung unsere Gesellschaft überfordern könnte? Wie gehen wir mit den Gefühlen derer um, die sich selbst als die „Leistungsträger“ verstehen, und befürchten „ausgenutzt“ oder „beraubt“ zu werden?“

    Dezember 5, 2011 um 9:11 pm

  2. Eines ist jedenfalls jetzt schon klar, es wäre gerechter. Es würde Sicherheit schaffen, unglaubliches Potential freisetzen, das Steuerrecht vereinfachen und das Beamtenrecht ändern. Subventionen und Vergünstigungen, die nur wenige reich machen und Innovation und bessere Lösungen verhindern, abschaffen. Es würde Milliarden nicht nur an Bürokratie einsparen! Zum ersten Mal würde es einen freien Markt geben, Arbeit würde sich lohnen! Arbeit muss vor allem Spaß machen, denn die Arbeit ist getan, Armut wird nur falsch definiert und Reichtum unfassbar ungleich verteilt.

    Dezember 5, 2011 um 10:33 pm

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