Irritation und Verwirrung

Der größte Raubzug aller Zeiten

Den Ärzten in die Hände gefallen

Gesundheitlich angeschlagen, gehe ich mit Kind und Kegel, Kinderwagen durch die Stadt des Styles deren Stil mir nicht gefällt. Gegen den Willen seiner Bürger hat man die Gesundheit hier verkauft. Der Schweiß läuft mir in Strömen, ich muss mich setzen, die Stadt ist eng. Ich kann dank sinnlos vieler Autos mit Posern, den Kinderwagen kaum zur anderen Seite der Straße bewegen. Vor einem Friseur meines Vertrauens steht eine Bank, auf der ein alter Herr sitzt; mit Stock und künstlichen Hüften, er bekommt kaum Luft. Ich frage ihn, ob er gestatte, daß ich mich zu ihm setze. Er lacht und ruft: „Das ist nicht meine Bank!“ „Welch guter Spruch in diesen Tagen!“, antworte ich dankend und setze mich dazu, wir reden vertraut.

Der größte Raubzug aller Zeiten tobt, das System will gerettet werden, Summen und Experten verheißen immer mehr Unglaubliches. Wenn die Börsenkurse fallen. In Presse und Netzwerken, beschimpft man, rechts-links-lagernd, die Schwarzen, Gelben, Roten, Grünen und will sich gegenseitig melden. Das Publikum applaudiert pawlowsch jedem Mist gemäß der jeweiligen Präferenz, ohne Wissen! Es will ans Kreuz nageln. Die wahren Plünderer und Randalierer feiern ihre rechtlosen Bombenkriege für Freiheit und Handelswege, doch langsam kommt heraus, was sie geliefert haben. Die Rebellen metzeln die geschlagenen Befreiten, laut Allahu akbar rufend, und filmen es mit ihren Smartphones. Krieg kann kein politisches Mittel sein, danke Westerwelle! Angela hat die Atommafia auf’s Kreuz gelegt und keiner merkt’s, wie dumm.

Ich fühle mich krank, wie die Welt krank ist. Wir alle müssen uns ändern, auch die Amerikaner. Wir verbrauchen einen halben Planeten zu viel! Der Zahn ist gezogen. Auf dem Weg vom besten Obst- und Gemüsehändler der Welt zum besten Supermarkt der Welt kommt ein japanisches Cabrio mit Frau aus der Tiefgarage und versperrt mir den Gehsteig. Ich warte geduldig, sie würdigt mich keines Blickes. Ich kann ihr schlechtes Gewissen riechen.

Djdeutschland

Eine Antwort

  1. Hallo und Gute Besserung !

    Gehe zum Niendorfer Gehege mit dem Kinderwagen, da fühltst dich besser.
    Ich war dort und im Grünen ist der Stadtstress schnell vergessen.

    Wenn du dort aber ein Häusschen siehst wo drauf steht nächste vorstellung um….
    Ist es kein Grund neugierig zu werden wie wir es wurden.

    Wir sind rein. Mit Kinderwagen.
    Und auf die ganz einfache Frage was es denn für eine Vorstellung sei, bekamen wir lange keine Antwort und ein blödes Gesicht
    Erst nach einer weile um einer einfachen Antwort verlegen dann die Gegenfrage: Haben sie ein Kind bei den Pfadfindern ?

    Nö und Tschüss !

    August 27, 2011 um 3:39 pm

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