Irritation und Verwirrung

Die Montagskolumne #108 Schauprozesse

Der Staub

der letzten Sau noch nicht verflogen, da schreibt man schon die nächste.
Auch Frau Steinbach wird nicht ganz unrecht haben mit ihrer Charakterschelte in Richtung Polens Revanchisten, versteht man sich doch dort ganz besonders nicht auf die Versöhnung, aber kennt auch die Flucht und die Vertreibung. Steinbach als kleines Mädchen schon dabei gewesen weiß, wie es auch Andere berichten: „Es gibt nichts schlimmeres, als alte Weiber.“

Die SPD hat es vergessen, endlich auch dieses Feld mal zu beackern, schmeißt lieber raus, anstatt Bodengewinn auch zu bewahren, zum Antisemitismus läßt sich ein Sarrasin nicht schreiben, heut‘ werden Bestseller auf Bücherlisten in Deutschland nur gekauft und nicht verbrannt! Die wahren Hetzer schreiben an der Neuen Rechten und sind beschäftigt mit dem Blick zurück in die Vergangenheit und der Neubenennung des Sinti- und Romaschnitzels, während Nachbar Frankreich heute deportiert und vertreibt.

Hinter verschlossenen EU-Türen diskutiert man schon, ob man Gaddafi, dem Verrückten, weitere fünf Milliarden geben sollte, damit er uns die Afrikaner vom Halse hält. Der Papst wird zunehmend vom Gärtner zum gehetzten Bock und zum Erklärer krimineller Vereinigungen im Garten des Herren. Während er vor „aggressiven Formen des Säkularismus“ warnt und an den Widerstand erinnert, läßt New Scotland Yard die sechsköpfige, terrorverdächtige, algerische Müllkolonne Gott sei Dank wieder frei.

Djdeutschland

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