Irritation und Verwirrung

Presseerklärung

Kein Wunder in Sicht
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NoBNQ kann den Konflikt um das Bernhard-Nocht-Quartier nicht wie
geplant auf dem Weg eines Kaufangebots lösen. Der Grund: Ein uns in
Aussicht gestellter privater Großkredit kommt nicht zustande. Das
Wunder fand nicht statt – das politische Problem bleibt.
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In den letzten Wochen hat sich NoBNQ darauf konzentriert, das
„Bernhard-Nocht-Quartier“ durch den Kauf des gesamten Geländes zu
übernehmen. Eine dauerhafte genossenschaftliche Lösung schien bereits
zum Greifen nah, da der Nachbarschaftsinitiative von privater Seite
günstige Kredite in ausreichender Höhe in Aussicht gestellt worden
waren.

Wir bedauern, dass das nicht geklappt hat.

Wir fragen: Kann es angehen, dass die Lösung sozialer Probleme, die
eine an Investorengewinn orientierte Stadtentwicklungspolitik
verursacht hat, allein vom guten Willen vermögender Privatmenschen
abhängt?

Trotz des sehr hohen Zeitdrucks ist es NoBNQ gelungen, ein tragfähiges
Finanzierungskonzept zu entwickeln, auf dessen Basis wir
weiterarbeiten. Über einen Kredit mit 3 % Zinsen lassen sich die
Häuser und das Gelände dem Spekulationsmarkt entziehen und
Eigentumswohnungen verhindern.

Unser soziales und selbstverwaltetes Gemeinschaftsmodell bekommt
derzeit außergewöhnliche Unterstützung: aus der Nachbarschaft, von
Firmen, von Genossenschaften, von politischen Initiativen und von
Privatpersonen, die sich finanziell, fachlich und persönlich engagieren.

Unser Ziel hat sich nicht geändert.

Der politische Konflikt ist ungelöst.

Das Modell der Investoren wird keine Zukunft haben!

No BNQ!

4 Antworten

  1. Pingback: CENTRO SOCIALE » Blog Archive » die tagesnotizen

  2. welch traurige nachricht! macht weiter und lasst euch nicht entmutigen damit der kiez für alle lebenswert bleibt und nicht für wenige denen sowie so bald das geld ausgeht.

    Mai 10, 2010 um 9:11 am

  3. Danke für den Zuspruch,

    kein Grund aufzugeben, die einzige Ressource
    die unendlich vorhanden ist, ist Geld.

    Mai 10, 2010 um 12:44 pm

  4. Pingback: die tagesnotizen | Recht auf Stadt

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