Irritation und Verwirrung

Die Montagskolumne # 77 Heeresgruppe F: Operation Yıldırım

Deutschland am Boden.

Der Araber und der Türke sind nicht integrations- und bildungsfähig-
Bärtige Hassprediger, Islamophobie machen sich breit.
Deutschland wird von Frauen und ‚Schwuchteln‘ regiert,
Gleichheit nur zum Mann gedacht und die Sozialsysteme
brechen zusammen.

Das war nicht immer so:
300 Millionen Moslems verstreut über die ganze Welt,
konnten sich sicher sein, daß der deutsche Kaiser
auf ihrer Seite ist und immer bleiben wird.

 

Ich und meine geliebten kaisertreuen Kollegen
Tarkan Tarkanowitsch, türkisch-arabischer Abstammung,
mit Migrationshintergrund Deutschleistungskurs,
Erster Weltkriegforscher und Vater eines Deutschen,

und Pascha Köksgün, der zweite,
Deutschlase, der immer schon sein eigenes Land haben wollte,
sind bis jetzt noch keinem gepflegtem Rassenkonflikt
aus dem Wege gegangen.

Wir lieben es, gegenseitige Ressentiments auszuleben!
Sie bezeichnen mich zärtlich als Halbkanacken und Zigeuner,
als Kartoffel, oder Opportunisten, wenn ich ihnen
ein freundliches ‚das Boot ist voll‘ entgegen schleudere“.
Semantisch (Teildisziplin der Linguistik) verbindet uns einiges,
wir kommen emotional blitzkriegartig zur Sache,
Waffenbrüderschaft.

Yıldırım, Orduları Grubu, zu Deutsch Blitz,
war mir bisher nur in Form eines Namens geläufig.
Özgür Yıldırım, der Drehbuchautor von Chico,
oder die schüchterne junge Bäckerin Frau Yilderim,
bei der mein alter Herr immer sein ‚Kaffeestückchen‘ kauft.

Oder Yıldırım Yildiz, die Linksaußen von den St.Pauli Mädchen,
die Flankengeberin für meine kleine Stürmerin
Daria, der weiblichen Trochowski.

Thomas E. Lawrence („Lawrence von Arabien“)
brachte es schon 1918 auf den Punkt:

„Sie waren zweitausend Meilen von ihrer Heimat entfernt,
ohne Hoffnung in fremdem unbekannten Land, in einer Lage,
verzweifelt genug, um auch die stärksten Nerven zu brechen.
Dennoch hielten ihre Trupps fest zusammen, geordnet in Reih und Glied,
und steuerten durch das wild wogende Meer von Türken und Arabern
wie Panzerschiffe, schweigsam und erhobenen Hauptes.
Wurden sie angegriffen, so machten sie halt,
gingen in Gefechtsstellung und gaben wohlgezieltes Feuer.
Da war keine Hast, kein Geschrei, keine Unsicherheit. Prachtvoll waren sie“

Djdeutschland

3 Antworten

  1. Tarkan

    Die Türken wurden in diesen Krieg mithineingezogen !
    Dies Offensichtlich aber gerne,denn es ging um die Deutschen.

    Die deutschen Schiffe s.m.s Goeben und Breslau auf der Flucht vor der Royal Navy wurden von türkischer seite nicht abgelehnt als sie unzulässigerweise in türkischen Gewässern Schutz suchten.

    Der Royal Navy wurde dann von dem kleinen Minenleger „Nusret“ ordentlich zugesetzt.

    Januar 15, 2010 um 11:52 am

  2. Tarkan

    Ein Zitat was im zusammenhang von Gallipoli nicht unerwähnt bleiben sollte :

    „Diese Helden, die ihr Blut vergossen und ihr Leben ließen… nun liegt ihr in dem Boden eines freundlichen Landes. Darum ruhet in Frieden. Da gibt es keinen Unterschied zwischen den Johnnies und den Mehmets, dort wo sie Seite an Seite in diesem unserem Lande liegen… Ihr, die Mütter, die ihre Söhne aus weit entlegenen Länder schickten, wischt weg eure Tränen. Eure Söhne liegen nun an unserer Brust und sind in Frieden. Ihr Leben in diesem Land verloren zu haben, machte sie genauso zu unseren Söhnen.“

    – Mustafa Kemal

    Januar 15, 2010 um 12:12 pm

  3. Tarkan

    Wann kommt endlich wieder ein Deutscher Kaiser ?

    Januar 21, 2010 um 12:14 pm

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