Irritation und Verwirrung

Die Montagskolumne #75 Zivilgesellschaft

Chantal Michel

Niels Boeing hat recht

wenn er auf Technology Review ‚Die Chance von Kopenhagen‘ schreibt:
„Der Glaube, die Verantwortung für die Klimapolitik
könne an die eigene Regierung delegiert werden, ist gescheitert.
Es ist die Zivilgesellschaft, die eine […]Politik
auf den Weg bringen muss.“

Nur dann müssen wir uns auch bewusst machen,
wie korrupt sind wir selbst.
Was sind wir selbst bereit zu verändern?
Duschen wir kalt, stopfen wir weniger Weihnachtsgänse in uns rein,
sparen wir locker die Hälfte unseres Energiebedarfs?
Bewegen wir unseren Arsch vor Computer und Glotze weg,
schwingen wir uns aufs Rad um unsere Interessen geltend zu machen?

Oder ist das alles Hippikacke und sowieso alles im Eimer?

Djdeutschland

2 Antworten

  1. nbo

    noch ist nicht alles im eimer. die zivilgesellschaft muss aber mehr tun als individuell das gewissen ergrünen zu lassen: sie muss auch und vor allem dem big business und seiner postdemokratie die rote karte zeigen.

    und sonst: mehr hippies bitte (à la SFO 1965).

    Januar 11, 2010 um 11:22 am

  2. Danke nbo!

    Hippies duschen kalt und fordern vehement
    die weltweite Börsentransaktienssteuer und Grundeinkommen.

    Januar 11, 2010 um 11:54 am

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