Irritation und Verwirrung

No milk today

Die dümmsten Bauern
haben immernoch die vollsten Milchkannen

 

Vor nicht allzu langer Zeit,
sorgte man noch für Verunsicherung,
durch die Meldung:
Das gestiegene Interesse der ‚fiesen Chinesen‘
an europäischen Milchprodukten,
könnte zu deutlichen Preissteigerungen führen.

Eine der Forderungen der „Bauern“ war,
die Milchquoten zu erhöhen.
Mehr Milch.
Mehr verdienen.

Jetzt ist aber zuviel Milch da.
Der Markt funktioniert, reguliert, die Preise fallen.

Was kann man tun?
Man könnte weniger, bessere Milch produzieren
ober man schüttet die Milch auf seine Felder,
aber das würde kein Bauer tun.
Oder, man gibt denen nach, die meinen,
sie würden zu wenig an der Milch verdienen,
und subventioniert.

Wenn man den Markt aber so reguliert, dann funktioniert er nicht.
Das sieht man zum Beispiel in Burkina Faso,
Dort in Afrika, liefert die EU so billig subventioniertes Milchpulver,
daß noch nicht einmal im ärmsten Land der Welt
mit der Produktion von frischer Milch,
Geld verdient werden kann.

Die Bauern werden arbeitslos.
Zudem herrscht Inflation.
Fünf Löffel Zucker kosten 30 Millionen.
Dämmert es Euch?

Noch eine Bauernweisheit:
Die Schweine von Heute, sind die Schinken von Morgen.

 

Djdeutschland WeihenstephanWaldfruchtbuttermilchFanclub St. Pauli Süd 

2 Antworten

  1. Hannibal

    Geben Milchkühe eigentlich ein gutes Steak? Ist doch gerade Grillhochsaison in Deutschland…und wo sonst hin mit dem zu viel gemolkenen Hornvieh. http://www.hornvieh.ch/index2.php

    Juni 8, 2008 um 12:26 pm

  2. Pingback: Die Montagskolumne # 66 Bad Haushalt « Polemik

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