Irritation und Verwirrung

Schuldreflexe

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Seit 1929 singt man auf Schalke

„Mohammed war ein Prophet,
Der vom Fußballspielen nichts versteht
Doch aus all der schönen Farbenpracht
Hat er sich das Blau und Weiße ausgedacht“

Jetzt wittert der Zentralrat der Muslime in Deutschland,
vertreten durch seinen Generalsekretär Aiman Mazyek,
eine Verhöhnung des Propheten Mohammed
und eine Zunahme der Islamfeindlichkeit
in diesem Land.

Schalke hat nun einen Islam-Wissenschaftler beauftragt,
den Sachverhalt zu untersuchen.

Auch vor dem Hintergrund des „Kopftuchmordes“,
wähnt sich die „Community“ in Gefahr, so Mazyek.
Und der Mord an Morsal in Hamburg,
auch ein Kopftuchmord?
Das dazu gehörige Gebaren ihrer Familie
vor laufenden Kameras schon vergessen?

Der Zentralrat der Moslems hat seine Lektion gelernt.
Wie ein Zentralrat der Juden in Deutschland,
der auch nur eine Minderheit seiner Religionsgruppe
in diesem Land vertritt und die alten Schuldreflexe bedient.

Auch die Vorkommnisse von Köln scheinen vergessen.
In der Annahme eines Brandanschlages,
hatten betroffene Türken in Erinnerung
an die feigen Morde von Mölln und Solingen,
dort die Rettungskräfte angegriffen
und als Rassisten beschimpft.

Es wurden sogar türkische Ermittler gesandt,
die den angeblichen Brandanschlag ermitteln sollten.
Das Ergebnis trat dann medial weniger in Erscheinung;
die Bewohner hatten durch Manipulation
an der Stromzufuhr im Keller
den Brand selbst verursacht.

„Der Zentralrat versteht sich als Diskussions- und Handlungsebene
seiner Mitglieder und nimmt die Aufgabe eines Dialog-
und Ansprechpartners für den deutschen Staat,
die Verwaltung und die anderen Gruppen der Gesellschaft wahr.“

Gemeinsam mit dem Islamrat
hat er Kommissionen ins Leben gerufen,
die Lobbyarbeit für die Erteilung
islamischen Religionsunterrichts
an deutschen Schulen
und für eine Ausnahmegenehmigung
für das Schächten in Deutschland betreiben.

Wir wollen keine Islamfeindlichkeit,
keine Fremdenfeindlichkeit, keinen Antisemitismus.
Wir wollen aber auch keine Deutschenfeindlichkeit!

Die Moslems müssen daran erinnert werden,
daß wir uns in Europa schon vor rund 350 Jahren
blutig der Pfaffenherschaft entledigt haben,
denen, die uns nach Strich und Faden betrogen
und dumm gehalten hatten.

Was bitte hat Religion mit Freiheit zu tun?

Die etwa eine Milliarde Muslime weltweit
werden bis heute zu 98.9% von ihren geistigen Führen,
dumm gehalten, ausgebeutet und betrogen.
Die Umma schaut zu und tut nichts dagegen,
was ihren Brüdern in Gaza widerfährt!

Wer die fußballreligiösen Schalker nun diffamiert,
die Seite an Seite mit ihrern muslimischen
Brüdern singen und spielen,
will uns spalten, macht in seiner Dummheit Angst
und bringt unsere islamischen Freunde
und Kollegen und uns in Gefahr.

Tarkan und Djdeutschland

6 Antworten

  1. „Hey, ich bin es, dein Sezierer – Ich
    werde den Faschisten auch aus dir hervorzerren.“
    http://www.km21.org/baustelle/clockwise_0-05.pdf

    August 5, 2009 um 3:14 pm

  2. @Clockwise Remix

    Deutschland hat seine Gefangenen: auch Du!
    Deutschland Heute hat die konditionierte psychologische Kriegführung
    als eine Art Massenpsychose:Jeder hat seinen Gefangenen zu haben,
    und jeder Deutsche selbst wird gejagt,
    Gefangener zu werden: auch Du’.
    (Bernd Roessner)

    August 5, 2009 um 3:23 pm

  3. dddddddddddddddddd

    Moslemschlampe, Islamistin, Terroristin und eine Entscheidung nach Stereotypen

    Jetzt müssen die Fakten endlich auf den Tisch: Nicht Marwa El-Sherbini ist das Opfer, nein wirklich nicht, sondern Axel W. Es war lediglich ein Akt der Selbstverteidigung, ein Weg, Deutschland, Europa, ja sogar die ganze Welt zu einem sicheren Ort zu machen. Dem 28-jährigen Täter blieb keine andere Wahl, denn entweder „sie oder wir“.

    Die Rede ist natürlich von der Ermordung der Muslimin Marwa El-Sherbini am 1. Juli 2009 in einem deutschen Gerichtsgebäude. Vor dem Dresdner Landgericht sollte sich Axel W. wegen beleidigender Äußerungen wie „Moslemschlampe“, „Islamistin“ und „Terroristin“ erneut verantworten, da der Staatsanwaltschaft die Geldstrafe von 780 Euro nicht angemessen erschien. „Überall war Blut“, berichtete Christian Avnerius, Sprecher der Dresdner Staatsanwaltschaft. In nur wenigen Augenblicken überschlugen sich die Ereignisse: Schreie, eine tote Mutter, ein traumatisiertes Kind und ein verzweifelter Ehemann. Axel W. stach immer wieder auf die schwangere Frau ein, insgesamt 18 Mal.

    Der Richter und die Schöffen übten sich in Zurückhaltung, während der Anwalt des Messerstechers einen Stuhl nach seinem Mandanten warf. „Das hat ihn aber nicht abgehalten, weiter zuzustechen, auch auf den Ehemann“, so Avnerius. Nachdem der Richter „mutig“ den Notrufknopf betätigte, eilten endlich die Gerichtswachtmeister herbei. Sie konnten noch einem Polizisten „Komm mit, du hast eine Waffe“ über den Flur zurufen. Inzwischen waren 32 Sekunden des Schreckens vergangen, in denen der Ehemann mit dem Mörder seiner Frau kämpfte. Der Polizist, der herbeigerufen wurde, musste nun zwischen Täter und Opfer unterscheiden, ohne zu wissen, bei wem es sich um den Angreifer handelte und wen er in Wahrheit schützen musste. „Der Polizist musste in einer Sekunde entscheiden, auf wen er schießt“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

    In solchen Momenten entscheidet jeder Mensch gemäß bestimmten Stereotypen. Er muss seinen Vorurteilen entsprechend handeln, denn er ruft in Windeseile alle Informationen ab, die er bisher über Menschen gelernt hat. Es bleibt keine Zeit, um diese anhand der Realität bestätigen zu können. Also rannte der Polizist in den Gerichtssaal und sah in dem Gemenge eine orientalisch-muslimisch aussehende Person und den Westeuropäer. Er schoss schließlich gemäß dem, was er über „die Muslime“ gelernt hatte, auf den Ehemann, der lediglich versuchte, seine Frau und seinen 3-jährigen Sohn zu schützen. Dies erklärt die Tat des Polizisten, doch bleibt die Frage offen, was Axel W. motivierte, die schwangere Frau bestialisch zu ermorden und eine weit höhere Strafe in Kauf zu nehmen als eine Geldstrafe in Höhe von 780 Euro.

    Natürlich versuchten die Mainstream-Medien eine ausländerfeindliche Tat aus dem Mord zu machen. Schließlich war die ermordete Marwa El-Sherbini ja Ägypterin. Diese Behauptung blendet jedoch eine ganze Reihe von Tatsachen aus, denn der Mörder beging die Tat nicht mit der abgenutzten Parole „Ausländer raus“, sondern er betonte seinen Hass gegen den Islam, dessen Repräsentantin das Opfer mit ihrem Kopftuch war. Dabei ist es auch ziemlich unerheblich, ob der Russlanddeutsche Axel W., der erst seit 6 Jahren in Deutschland lebte, den Hass auf Muslime aus seinem Herkunftsland mitgebracht hat oder dieser sich erst in Deutschland entwickelte. Die Parolen, Diffamierungen, Hetzkampagnen und vor allem die Angst, die in der westlichen Welt vor dem Islam geschürt wird, erfolgt grenzübergreifend und hat nur stilistische Unterschiede. Dass die ganze Kopftuchdebatte sowie die Verknüpfung der beiden Begriffe Terror und Islam ihre Wirkung nicht verfehlt haben, zeigt sich nun an dem Mord in dem Dresdner Gerichtsgebäude. Welche grotesken Züge Hetze und Propaganda in der Bevölkerung annehmen können, ist nicht neu und zeigte sich in der jüngeren Geschichte bereits im Vietnamkrieg.

    Dabei töteten US-Soldaten sogar Kinder und Babys, da sie glaubten, sich im Kampf gegen die Kommunisten verteidigen zu müssen. Nach einem Massaker in einem vietnamesischen Dorf, in dem sich nachweislich keine Vietkong befanden, beweist folgendes Protokoll der damaligen Untersuchungskommission, dass die Soldaten glaubten, man habe „Gegner“ getötet:

    A: Ich habe meine M16 auf sie gehalten.
    F: Warum?
    A: Weil sie hätten angreifen können.
    F: Es handelte sich um Kinder und Babys.
    A: Ja.
    F: Und sie hätten angreifen können? Kinder und Babys?
    A: Sie hätten Handgranaten haben können. Die Mütter hätten sie auf uns werfen können.
    F: Die Babys?
    A: Ja.
    F: Hatten die Mütter die Babys auf dem Arm?
    A: Ich glaube ja.
    F: Und die Babys wollten angreifen?
    A: Ich habe jeden Moment damit gerechnet, dass sie einen Gegenangriff machen würden.

    Auch wenn diese Aussagen völlig absurd und geradezu irre erscheinen mögen, hielten die Soldaten an ihren Aussagen standhaft fest. Kehrt man aber der Vergangenheit den Rücken und blickt in die Gegenwart, muss man leider eingestehen, dass Absurditäten und Kuriositäten heute noch vorzufinden sind.

    Derzeit erfolgt in Frankreich eine Mobilmachung gegen eine Invasion von Musliminnen, die den Gesichtschleier tragen. So diskutieren seit Wochen französische Parlamentarier, ob die komplette Verschleierung muslimischer Frauen verboten werden soll. Es wurde sogar eine parlamentarische Kommission eigens dafür eingesetzt, um gesetzliche Maßnahmen gegen diese Form der Verschleierung zu prüfen. So wird der Eindruck erweckt, dass die Zahl der Niqab-Trägerinnen „beunruhigend hoch“ sei. Das Innenministerium lieferte aber eine Zahl, die jeden hätte zum Schweigen bringen müssen, aber vor Scham. Es handelt sich sage und schreibe um gerade einmal 367 Frauen mit Niqab in ganz Frankreich. Obschon zu erwarten gewesen wäre, dass man diese widersinnige Diskussion fallen lässt und nur der Klang eines leisen verlegenen Räusperns nachhallt, ist in Frankreich immer noch von einer Gefahr, die von diesen Frauen ausgehe, die Rede.

    Thierry Mariani, ein Abgeordneter der Regierungspartei UMP, warnte, dass die Tendenz der Statistik entscheidend sei: „Noch vor drei, vier Jahren sah man keine Burkas oder Niqabs auf unseren Straßen, jetzt sind es schon 367, wenn es 2000 oder 3000 sind, ist es zu spät.“ Hier stellt sich die Frage: Zu spät für was? Der kommunistische Abgeordnete und Bürgermeister des Lyoner Vororts Vénissieux ist der Meinung, es handle sich um die „Spitze eines mit einem schwarzen Tuch bedeckten Eisbergs“. Man dürfe die Bestrebungen islamistischer Fundamentalisten, bestimmte Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zu kontrollieren, nicht unterschätzen. Nicht die Diskussion über ein eventuelles Verbot sei lächerlich, sondern die vom Ministerium genannte Zahl, die weit hinter der Realität zurückbleibe.

    Die Tat eines Axel W. ist also nur die natürliche Folge solcher Diskussionen und Hasskampagnen, die irgendwann in der einfachen Bevölkerung eine Eigendynamik entwickeln und in eine Hinrichtung münden. Marwa El-Sherbini steht repräsentativ für jede muslimische Schwester, die ein Opfer werden kann – in Deutschland und anderswo.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    August 10, 2009 um 5:03 pm

  4. Danke für den Kommentar dddddddddddddddddd

    Schade das dieser Kommentar in keinster Weise auf den obigen Text eingeht.
    Denn der Text bedauert jeden gewaltsamen Tod einer jeden Schwester, auch den von Morsal!

    Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen
    Terrormorde im Irak, der Schiiten galt, Vätern, Müttern und Kindern,
    sollte jedem klar werden, egal welchen Gott ein Mörder auch immer im Munde führt, welchen Anderen er auch immer mit seiner Gewalt bevormunden will, die Reflexe sind immer die gleichen.

    Jeder dieser Morde und dessen Gedankengut wird von uns abgelehnt wie auch jede Art von Brandstiftung die uns spalten will.

    August 10, 2009 um 5:53 pm

  5. Scham

    @ Clockwise

    Es ist vollbracht, der Fascho ist endgültig enttarnt.

    Djdeutschland schreibt nichts über die Döner Morde der Nazis und dem Verfassungsschutz.

    Auffäliges Schweigen und bewusstes auslassen dieses Themas.

    November 15, 2011 um 11:05 pm

  6. Was für ein Scheiss! Ich arbeite daran, denn ich weiss nicht was ich davon halten soll. Man sollte auch nicht gleich auf alles reagieren, es sind keine Döner ermordet worden, sondern Menschen! Eines ist jedenfalls jetzt schon klar, der Staat hat seine Finger mit drin.

    November 16, 2011 um 11:38 am

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