Irritation und Verwirrung

Was die Piraten zu erwarten haben

kg1Khuong Nguyen

17. Dezember 2008, 14:00, NZZ Online
Was die Piraten zu erwarten haben
spi. Die Resolution 1851 des Uno-Sicherheitsrats ruft alle Staaten, «die dazu in der Lage sind» auf, sich aktiv am Kampf gegen die Piraten zu beteiligen. Dies soll zum einen geschehen, indem Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge eingesetzt werden, um Wasserfahrzeuge, Waffen und sonstige Ausrüstung der Seeräuber unschädlich zu machen. Auch die Festnahme von Freibeutern durch sogenannte «shipriders» – Srafverfolgungsorgane von Drittländern aus der Region – sind nun möglich. Dass all dies vor der Küste auf offener See geschehen kann, war unbestritten.
Der Resolutionstext gibt aber keine eindeutige Antwort darauf, ob auch die vermutlich effizienteste Methode gegen die Piraten nun sanktioniert wird. Kenner der Lage sind nämlich der Ansicht, dass die Piraten vor allem dadurch geschwächt werden könnten, indem ihre Basen auf dem somalischen Festland aus der Luft angegriffen werden. In dem Dokument heisst es, die Uno-Mitglieder seien angehalten, die somalische Übergangsregierung darin zu unterstützen, die von ihrem Territorium aus operierenden Piraten zur Rechenschaft zu ziehen. Dazu könnten «alle notwendigen Massnahmen, die in Somalia angemessen sind,» ergriffen werden. Auf Einspruch von Indonesien wurde eine Passage in einem Entwurf der Resolution gestrichen, in der es hiess «einschliesslich des Luftraums». Explizit ausgeschlossen wird die Möglichkeit von Luftangriffen auf das Festland in der nun angenommenen Fassung allerdings auch nicht.

4 Antworten

  1. freethinker

    Da wird die „Internationale Staatengemeinschaft“ wohl wieder viele Menschen töten.
    Man sollte einmal darüber nachdenken, ob man diesen Verhungernden und von der „Internationalen Staatengemeinschaft“ ausgebeuteten Menschen einfach mal einige Nahrungsmittel zukommen lassen sollte, statt sie zu töten.

    Dezember 17, 2008 um 11:50 pm

  2. Danke freethinker,

    was sie ja vorgeben tun zu wollen.
    Aber in erster Linie wird man seine Bomben abladen.

    Dj

    Dezember 18, 2008 um 10:39 am

  3. Typisch christliche vorgehensweise.
    die hilfsprogramme werden so struckturiert, daß die menschen davon abhängig werden und in dem moment, wo sich einer wagt zu wehren, wird er/sie von der masse der gehorsamen gesteinigt…(KREUZIGT IHN,KREUZIGT IHN…)
    kommt übrigens in allen religionsgemeinschaften vor, welche den menschlichen Trieb zum Tabu erklären.
    wenn ich irgend etwas in mir ,an mir,oder um mich
    herum verteufel oder verleugne,wird es sich,wie der lauf der natur nunmal so ist,bahn brechen und zwar um so vehementer, je stärker es unterdrückt wird!

    Dezember 25, 2008 um 8:28 pm

  4. Pingback: Die Montagskolumne # 34 Welt/Politik/Klima « Polemik

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