Irritation und Verwirrung

If I had a hammer


Captain Hammer

Manchmal frage ich mich, warum eigentlich nicht ich Spitzenpolitiker bin.

Ich würde mich nie im Leben ans Kreuz nageln lassen,
nur weil ich bei einer Landtagswahl 43% geholt habe.
Ich würde niemals ein vorsintflutliches Kohlekraftwerk bauen,
nur weil mich die Strommafia mit einer Milliardenklage überzieht,
ich würde wie Berlusconi die Gesetze ändern
und ineffiziente Stromproduktion verbieten.

Natürlich müsste bei mir ins Grundgesetz, daß wir nachfolgenden Generationen nicht ein jahrtausendelang strahlendes Erbe hinterlassen dürfen!

Ich würde mir von Niemanden ein Nazi- oder Antisemitismusproblem
ans Bein binden lassen, nur weil ich die Landnahme einer Steinzeitreligion
in Deutschland als unangemessen empfinde oder weil ich der Israelischen
Regierung Rassismus und Nazimethoden unterstelle,
nur weil ich in Deutschland ein Ausländerproblem, ein Integrationsproblem sehe.

Ich würde den Frauen sagen:

Ihr könnt nicht besser sein als Männer, ihr könnt nur besser sein als Frauen,
kümmert euch um unsere Kinder, um’s Wachstum, ich tu’s auch, wenn ihr mich lasst.
Ich könnte niemals einsehen, faulen Krediten, also Geld das gar nicht da ist,
gutes hinterher zu werfen.
Ich weiß, daß es nicht nachhaltig ist, Elektrogeräte billig zu verkaufen,
die mindestens drei Mal um die Erde geflogen wurden.

Ich würde nicht den Verfassungsschutz auf die Kinder hetzen,

weil sie Thor Steinar Klamotten tragen,
wütend sind und sie hypen,
ich würde an ihrer Stelle mir sicher keine Glatze schneiden lassen
aber ich würde Kopftuch tragen!
Ich würde jeden Schläger daran hindern die Freiheit Anderer, die freie Rede einzuschränken.
Ich würde auf Leute, die anderen das Haus anzünden, schiessen.

Ich würde dem Manager der deutschen Nationalmannschaft verbieten Reklame für Alkohol zu machen!

Ich würde Drogen legalisieren, nicht wegen des hohen Steueraufkommens
sondern um ihre Macht zu brechen.
Krieg wäre niemals ein Mittel meiner Politik!
Ich würde die ’süddeutsche Spielzeugindustrie‘ darauf verpflichten,
erheblich effizientere Antriebe zu bauen
und damit Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Erfolg auf Jahre hin sichern.

Ich würde Arbeitslose in den leerstehenden Immobilien
für sich und Andere portable, dezentrale
Stromproduktionseinheiten bauen lassen.
Deren Verkauf und Verbreitung fördern.

Ich würde die Vierzig- bis Fünfzigjahrigen, die Mehrheit in diesem Land,
dazu auffordern, endlich zu agieren.

Ich würde mich dafür unbestechlich gut bezahlen lassen
und nach max. zwei Legeslaturperioden wieder geh’n.

Der Seehofer ist ein Spitzenpolitiker, bescheisst seine Frau,
lässt seine Geliebte sitzen und sagt, er sei ein Diener des Volkes.
„Das macht ihn besonders gefährlich!“
Schröder und Fischer waren viermal verheiratet,
viermal bis das der Tod uns scheidet, wie geht das?
Faule Kredite.
Die lügen ins Gesicht.

Djdeutschland

4 Antworten

  1. j.n.r.

    tja bin mal wieder zu blöd um feld zu finden wo man/ ich beitrag reinschreiben könnte.
    Deshalb hier ganz GROSS BEITRAG . das wort polemik sollte mal definiert werden. wikipedia, nicht der weisheit letzter Schluss, aber auf alle Fälle mal ein Anfang, tut es wie folgt:
    Polemisieren heißt, eine (bestimmte andere) Ansicht zu bekämpfen. Der Polemiker sucht nicht den Konsens, sondern will im rhetorischen Wettstreit siegreich sein (vgl. auch Eristik). Als Gegensatz zur Polemik wird oftmals die Apologie genannt, obgleich natürlich auch eine solche Rechtfertigungs- bzw. Verteidigungsrede durchaus polemisch sein kann.

    Kennzeichen von Polemik sind oft scharfe und direkte Äußerungen, nicht selten auch persönliche Angriffe. Ziel ist das Demaskieren eines Opponenten im Glaubens- und Meinungsstreit. Gegebenenfalls bedeutet dies auch die – mehr oder weniger – subtile Beleidigung, keineswegs jedoch den Verzicht auf sachliche Argumente. In der klassischen Rhetorik spricht man in einem solchen Fall von der argumentatio ad hominem (das auf die Person gerichtete Argumentieren). Dies meint das Bloßstellen, das Überführen eines Gegners, wobei man z. B. seine Glaubwürdigkeit, seine Reputation und ggf. auch seine Integrität insgesamt zu untergraben trachtet, indem man evtl. Widersprüchlichkeiten seiner Ausführungen bzw. seiner Handlungen oder Unterlassungen unmittelbar in Zusammenhang mit seinem Charakter bringt.[1]

    Häufig wird mit den Mitteln der Übertreibung, der Ironie und des Sarkasmus gearbeitet oder vom Strohmann-Argument Gebrauch gemacht.

    pejorativ (negativ besetzt) verwendet – dies ungeachtet der Tatsache, dass sie sozusagen Geschäftsgrundlage der parlamentarischen Demokratie ist: Ein Wahlkampf etwa ohne Polemiken wäre keiner. Wer sich dahingehend einlässt: „Ich will nicht polemisieren!“ meint damit: „Ich will versöhnlich argumentieren, auf eine Einigung und einen Ausgleich hinarbeiten.“

    Häufig wird Polemik pejorativ (negativ besetzt) verwendet – dies ungeachtet der Tatsache, dass sie sozusagen Geschäftsgrundlage der parlamentarischen Demokratie ist: Ein Wahlkampf etwa ohne Polemiken wäre keiner. Wer sich dahingehend einlässt: „Ich will nicht polemisieren!“ meint damit: „Ich will versöhnlich argumentieren, auf eine Einigung und einen Ausgleich hinarbeiten.“

    Für ihre Polemik bekannt waren im deutschen Sprachraum unter anderem Heinrich Heine, Karl Marx und Karl Kraus.

    Als herausragende Vertreter dieses auch literarischen Genres in der angelsächsischen Welt seien Ambrose Bierce, Jonathan Swift sowie Oscar Wilde genannt. Die beiden letztgenannten polemisierten häufig auf ironischen Samtpfötchen.

    Ein bekannter zeitgenössischer Polemiker ist Michael Moore, ein US-amerikanischer Filmregisseur und Autor.

    Ein bekannter zeitgenössischer deutscher Polemiker ist Henryk M. Broder, Autor zahlreicher Bücher, z.B. „Der ewige Antisemit“, „Hurra, wir kapitulieren“ und zuletzt „Kritik der reinen Toleranz“ sowie Publizist mit regelmäßigen Beiträgen für den „Spiegel“, „Spiegel online“, den Berliner „Tagesspiegel“, die Schweizer „Weltwoche“ und Gastbeiträgen für die „Welt“ und die „FAZ“. Er ist Träger des Börne-Preises 2007 und des Hildegard von Bingen-Preises 2008.

    Oktober 2, 2008 um 8:37 am

  2. j.n.r.

    UND Dj DAS HIER MUSST DU LESEN UND DIR IM HIRN ZERGEHEN LASSEN

    ich würde mich dafür unbestechlich gut bezahlen lassen
    und nach mindestens zwei Legeslaturperioden wieder geh’n.

    Der Seehofer ist ein Spitzenpolitiker, bescheisst seine Frau,
    lässt seine Geliebte sitzen und sagt, er sei ein Diener des Volkes.
    Das macht ihn besonders gefährlich!
    Schröder und Fischer waren viermal verheiratet,
    viermal bis das der Tod uns scheidet, wie geht das?
    Faule Kredite.
    Die lügen uns ins Gesicht.

    Also mal ehrlich

    mit dem reinem Geist hat das nichts mehr zu tun – mit Wirrung und Verwirrung hingegen eniges.
    Und was soll das heissen, nach mindestens 2 Legislaturperioden?? So wie ich das verstehe, würdest du drunter nicht antreten

    Oktober 2, 2008 um 8:47 am

  3. Ich denk‘ halt an meine Altersversorgung.

    Oktober 2, 2008 um 8:50 am

  4. O,K, nicht min. sonders max.

    Aber Du hast wieder mal nicht zuende gelesen!

    Dj

    November 5, 2008 um 11:54 pm

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